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Übersicht > Medien > Musik > Konzerte > Hubert von Goisern > Fön-Trad-Tour

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
sehr vielseitig

Nachteile:
zu kurz ;-)




Fön/Trad - Die HvG-Tour 2001
Bericht wurde 1826 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Schon im Mai hat ein guter alter Bekannter mir gesagt "Beka, Hubert von Goisern kommt nach Gmünd". Tja, ich nix wie los und gesucht und nix gefunden. Hab mir gedacht, der erzählt Mist, doch als ich per Zufall Ausschnitte eines neuen Konzerts im August im Fernseher gesehen hatte, habe ich mich nochmal rangemacht und tatsächlich ... 19. Oktober in Schwäbisch Gmünd ... also kurz Telefonbuch abtelefoniert und Karten bestellt für die alten Freunde ...

Hatte ich doch viel negatives gelesen über den "gestrauchelten" Hubert. Wie konnte er nur die Alpinkatzen sterben lassen...und die Afrika/Tibet-Trips haben in vollends umgeworfen...aber ich habe mir gedacht, was solls! Ich bin ein alter Fan und musikalisch ein vielseitiger Mensch. Nicht vorurteilen.

In der Zeit bis zum Konzert war ich immer versucht, CD's zu bestellen, aber letzlich war ich feige und hab mir gedacht "Hörst erst mal, was er so bringt"...also warten, warten, warten

Endlich am Freitag abend ist es soweit, raus aus der Maloche, rein ins Auto, die Jungs (und Mädels) abgeholt und ab nach Schwäbisch Gmünd. Zuerst in den Stadtgarten (da finden meist die Konzerte statt), aber Pustekuchen. Ich hab mich schon gewundert, als ich die ca. 60-70 jährigen Ordnerinnen in grünen Samtjäckchen vom Eingang aus gesehen hatte...und in der Tiefgarage wars dann auch so leer!!! Falsche Baustelle sagte eine der Beiden...Sporthalle...also los, rüber in die Sporthalle. Vorbei am Tourbus

(Hurra, wir sind richtig!) und nun stimmt auch die Anzahl der Leute. Wir suchen uns einen Stehplatz in der Mitte und harren der Dinge, die da kommen. Am Rande: die Bühne war meiner Meinung nach schlecht plaziert und die Stühle hätte man besser ganz weggelassen!

Pünktlich geht's Licht aus...erstes Stück "Spat" (hab ich erst nach meinem CD-Kauf rausbekommen)...ich bin beeindruckt. Jetzt nach dem Vergleich mit der CD muss ich sagen, dass das Live noch viel besser kommt...mit viel Hall und Herz und einem
Alphorn...puuuuuuhhhh...was fürs Herz...und es geht weiter, ich komme aus dem Staunen nicht raus. HvG ist ein musikalische Multitalent. Ein ums andere mal spielt er auf einem neuen Instrument. Und dann die Stücke. Blues, Jazz, Reggae, Rock, Folk...HvG wandelt durch die Szene...zwischendurch ein wenig Kabarett, ja, Geschichten kann er auch erzählen, wir lachen uns halb tot als er erläutert, warum man öfters wieder beten sollte, und wenn nicht zum Herrgott, dann zum Fraugott. Bernd Bechtloff. So heißt der mann am Schlagwerk und der ist unglaublich. Baut seine Effekt-Instrumente selbst und nutzt alles auf der Bühne, was irgendwie einen Ton von sich gibt, wenn man drauf haut. Er macht eine super Show.

....nach fast 90 Minuten kommt die Pause und ich bin total begeistert...auf zum Rauchen (und Tui-Gummibärchen im Voyer schnorren ;-). Draußen unterhalten wir uns und auch die Kollegen sind begeistert. Aber irgendwie warten wir (alle) darauf, ob er denn wirklich keinen alten Song spielt? Die zweite Hälfte wird nun etwas Volkstümlicher. Burgi Höller hat nun eine Tracht an und Ihre Geige spielt Duette mit Huberts Diatonischer (das sind die Ziehorgeln, die beim Ziehen und Schieben unterschiedliche Akkorde produzieren)...Nach einigen dieser "Folksongs" schwenkt er wieder in Richtung Blues, Jazz usw. und plötzlich...schon nach ca. 30 Minuten im zweiten Teil verabschiedet er sich!!!! So nicht, ich schrei mir die Seele aus dem Leib und mit Hilfe der ca. 3000 anderen Fans kommt er nochmal, spielt nochmal ein paar seiner neuen Songs und dann! Für den "Nach-Hause-Weg"...für die alten Fans...als würdiger Abschluss...das (meine Meinung) schönste Lied der Alpinkatzen ... Heast es net! ... und danach ist Schluss...endgültig..Schade...

Ich bin Hin und Weg vom neuen HvG ... und es kommt mir ob der vielen Unken-Rufe der alte Spruch in den Sinn "Der König ist tot .... es lebe der König"

Sicher hat er durch seine Weiterentwicklung ein paar Fans verloren, aber er hat auch ein paar neue gefunden. Und allen alten Fans, die sich bisher auf die (oft) schlechte Beurteilung verlassen haben, kann ich nur raten, hört es Euch mal an...ich denke, ihr könnt dem neuen HvG auch einiges abgewinnen. Ich hab mir auf jeden Fall nach diesem Konzert alles an CD's gekauft, was nach dem Afrika/Tibet-Trip auf den Markt kam.

Einziger negativer Punkt: Der erste Teil des Konzerts war sehr lang, der zweite viel zu kurz ;-)

Noch ein paar "technische Daten". Die neue Band sind:

Burgi Höller - Violine und Gesang
Bernd Bechtloff - Schlagwerk
Burkhard Frauenlob - Allles, was Tasten hat
Toninho Porto - Bass
Wolfgang Blümel - Gitarre


Geschrieben am: 02. Dec 2001, 16:41   von: Beka



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