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Übersicht > Medien > Musik > Alben & Label > M > Moyet, Alison "Hometime"

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
starke Stimme, interessante Musik...

Nachteile:
keiner




Das Comeback nach acht Jahren
Bericht wurde 1408 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Lange habe ich auf ein neues Album von Alison Moyet gewartet und jetzt ist es endlich da! Sobald ich es im Kaufhaus liegen sah, musste ich es haben und ich muss sagen, dass sich das Warten für mich gelohnt hat. „Hometime“ gefällt mir ausgesprochen gut.

Der Name Alison Moyet klingt für viele (gerade jüngere Hörer) wohl unbekannt. Aber immerhin stammt von ihr auch das Lied „All cried out“, dass zur Zeit von den No Angels lieblos heruntergeleiert wird.
In den 80ern war Alison Moyet auch die Sängerin von Yazoo, die Hits wie „Only You“ und „Nobody’s Diary“ abliefern konnten. Die Sängerin hat eine sehr markante, tiefe, „schwarze“ Stimme. Was die Stilrichtung von „Hometime“ betrifft: Sie mischt Elemente von Blues, Soul, Rock und Pop mit etwas Chanson. Ich finde, dass sich das ziemlich gut anhört.
An allen Songs des Albums hat Alison Moyet mitgeschrieben und fast alle Texte stammen von ihr. Auch die Backgroundvocals hat sie größtenteils selbst gesungen. Das Produzententeam The Insects haben an diesem Album mitgearbeitet (zuvor haben sie schon mit Goldfrapp und Massive Attack gearbeitet).

Auch das Booklet kann sich sehen lassen. Das schwarze Cover, auf dem man fast nur Gesicht und Hände der Sängerin erkennen kann, wirkt schlicht und elegant. Im Booklet findet man alle Texte, sowie einige sehr verschiedene Fotos von ihr.

1. Yesterday’s Flame
Das erste Lied gefällt mir sehr gut. Es ist aber sehr ungewöhnlich, eines der Lieder, in die man sich erst einhören muss. Man hört deutlich den Jazzeinfluss, ein Lied dieser Art habe ich bisher von Alison Moyet nicht gekannt. „No frown and no shame now/ Nothing’s cold as yesterday’s flame...“

2. Should I Feel That It’s Over
Jetzt kommt eine eingängige Ballade, mit Streichern, bei der Alison Moyets dunkle Stimme sehr gut zur Geltung kommt. Mich erinnert das Lied an ihre alten Songs wie „Ordinary Girl“. Es ist aber sehr aufwändig gemacht, kaum zu glauben, dass sie alle Backgroundvocals selbst gesungen hat.

3. More
Auf diesen Song (der sehr nach Chanson klingt) passt meiner Meinung nach am ehesten die Bezeichnung „cool“. Alison Moyet singt – oder haucht – selbst für ihre Verhältnisse sehr tief. Von der Atmosphäre erinnert mich das Lied an die Titelsongs der alten James-Bond-Filme. –Gefällt mir ausgezeichnet.

4. Hometime
„Hometime, hometime/ Oh how I long to see a friend of mine“. Jetzt kommt ein exotischerer Titel, der wieder deutlich Jazzeinflüsse zeigt. Ihr Gesang klingt hier ein bisschen wie von einer knisternden alten Schallplatte. Und die Instrumente sind auch eher ungewöhnlich, man hört z.B. einen „Weird Bass“ und „Harpsichord“. Beim ersten Mal hören hat mir dieser Titel nicht sehr gefallen, aber nach mehrmaligen Hören gefällt er mir sehr gut.

5. Mary, Don’t Keep Me Waiting
„Don’t take what you can’t carry/ Don’t keep what yu don’t need/ Full speed please Mary won’t you hurry back/ The sky is black and it’s menacing me...“ Dieses Lied hat eine ungewöhnliche Melodie und der Klang ist etwas verfremdet. Ich finde, dass dieses Lied geheimnisvoll und beschwörend klingt. Auch dieser Song gefällt mir gut.

6. Say It
Ein Lied, das eigentlich etwas banal ist und zu sehr dem Massengeschmack entspricht. Der Text (Hauptaussage „Ich will dich zurück“) ist recht einfach – und stammt nicht von Alison selbst. Verglichen mit anderen Liedern des Albums finde ich dieses Lied ein bisschen schwach, aber mit Alison Moyets starker Stimme kann sich auch „Say it“ hören lassen.

7. Ski
Jetzt wird es wieder spannender. „Ski“ beginnt fast a capella, dann steigert sich das Lied allerdings. Trotzdem bleiben die Instrumente im Hintergrund. Kann man schwer beschreiben. Es klingt für meine Ohren jedenfalls gut.

8. If You Don’t Come Back To Me
Dieser Song ist eine dramatische, traurige Ballade. Sehr gefühlvoll und schön, mit Streichern. „If You Don’t Come Back To Me“ könnte kitschig klingen, aber Alison Moyet verzichtet auf übertriebene, gekünstelte Stimmakrobatik. Gerade deshalb bringt sie die Traurigkeit (zusammen mit einem gewissen Trotz) sehr schön zum Ausdruck.

9. Do You Ever Wonder
Zur Abwechslung ein Lied, dass nicht von Alison Moyet geschrieben wurde (auch nicht der Text). Und es klingt auch ganz anders, fröhlicher, sogar ein bisschen verspielt. Ich finde dieses Lied ausgesprochen eingängig, es ist ein richtiger Ohrwurm.

10. The Train I Ride
Dieses Lied ist auf alle Fälle eines meiner Lieblingslieder des Albums. Wieder ein Ohrwurm und das Lied, bei dem man kaum wiederstehen kann, „mitzuwippen“. Hier singt Alison Moyet teilweise erstaunlich hoch. „The louder you scream, the faster you go/ The more that you learn, the less that you know/ I bought a ticket and there’s no way I can ride but alone/ But somewhere it stops and that’s letting go...“

11. You Don’t Have To Go
Dieses Lied würde ich eher als „solides Handwerk“ bezeichnen. Nicht schlecht, aber nicht aussergewöhnlich. Wieder eine Ballade. Immerhin mit einer Kirchenorgel, was man nur selten geboten bekommt.

12. Bilan
Und jetzt gibt es nochmal „More“, allerdings auf Französisch! Und dass klingt noch mal viel besser, erstaunlich, was eine andere Sprache ausmachen kann! Eines der besten Lieder des Albums.

13. Si Tu Ne Me Reviens Pas
Weil’s so schön war, gleich noch mal ein Lied in der französischen Version (Lied Nr. 8). Nicht schlecht, aber ich finde, dass bei „More“, bzw. „Bilan“ die französische Sprache besser zur Geltung kommt.


Gesamteindruck:
Man merkt an meiner Beschreibung bereits deutlich, dass mir dieses Album sehr gut gefällt und ich es oft und gerne anhöre. Von der Thematik sind die Texte zwar nicht besonders ausgefallen, sie sind eben (meist traurige) Liebeslieder. Aber ich finde Alison Moyets Gesang einfach unglaublich. Auch was Melodie und Instrumente betrifft, hat dieses Album viel zu bieten. Ich finde nicht alle Alben dieser Künstlerin so gut, aber „Hometime“ ist sehr gelungen und ich empfehle es uneingeschränkt weiter.


Geschrieben am: 15. Feb 2003, 14:11   von: Dragonfly



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