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Übersicht > Medien > Musik > Alben & Label > I

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
des Machwerk mit Ecken und Kanten

Nachteile:
ohne Matthew Barlow nur halbe Power




Iced Earth – Night of the Stormrider
Bericht wurde 2108 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Shake the Stormrider all the night!!!

Willkommen zur dieswöchentlichen Shake your Heads-Platte, Iced Earth Night of the stormrider, die immerhin klauschen Respekt erringen konnte, insofern, dass er über sie schreibt. Dank gilt insofern Phantomsee, hinter dem mein Hörspieldealer Martin steckt!

Ich selbst bin zwar Iced Earth seit langem zugeneigt, genauer gesagt seit der „Dark saga“, die den Höhepunkt ihres Schaffens aus meiner Sicht darstellt.

Aber im Line Up von Iced Earth vollzog sich mit der Aufnahme von Matthew Barlow auch ein Qualitätssprung, er schafft es aus meiner Sicht, aus einer überdurchschnittlichen Band mit mäßigen Sängereinen Oberknaller zu machen. Dieser Faktor fehlt mir bei diesem Machwerk! Andererseits konnte ich mich doch davon überzeugen, dass in dieser Platte mehr geile Riffs versammelt sind als bei sämtlichen Nuu-Metalbands (Gut, dass liesse sich auch über DJ Bobo contra Nuuu-Metal sagen!)!!! Jedenfalls durchaus ein Schmuckstück.

War auf der „Iced Earth“, so hieß auch die erste Platte noch Gene Ambo Sänger, war es bei #2, also unserer Night of the Stormrider, John Greely, der aber dann aufgrund rassistischer Äußerungen aus der Band flog! Seit der Burnt Offerings ist es dann Matthew Barlow, die rothaarige, charismatische Riesenmatte und neben Haupttexter John Schaffer Frontmann von Iced Earth.

_/ _/ _/ _/ _/ Discographie + live _ _ _ _ _

1. Iced Earth
2. Night of the Stormrider
3. Burnt offerings
4. Dark saga
5. Something wicked this way comes...
6. Horrorshow

Daneben gibt es diverse Sonderalben wie Days of Purgatory (Neuaufnahmen mit Matthew Barlow aus alten Tagen), Dark Genesis, Tribute to the Gods oder Live in Athen.

Ein interessantes Sideproject von John Schaffer zusammen mit Hansi Kirsch von Blind Guardian ist übrigens Demons & Wizards.

Live sind die Jungs übrigens der Wahnsinn, ich erinnere mich noh an einen netten auftritt zusammen mit Nevermore (*grübel*) im Bremer Aladin (insofern gleich grüße an Dash_HB), an ein Feuerwerk auf dem Dynamo 97 (oder 98?) mit Iced Earth, dann Blind Guardian und bei Saxon hab ich mich dann zurückgezogen aus der ersten reihe – ausgepowert – und einigen excellenten Auftritten auf dem Wacken Open Air, auch in diesem Jahr werden sie dort zu sehen sein, also **vorbeischauen**.

Apropos, Jungens, lohnt es sich nicht, dort mal einen Stammtisch zu machen??? Wer von den Shake heads-Autoren fährt denn hin, bestimmt ne ganze Menge, oder???

_/ _/ _/ _/ _/ Night of the stormrider _ _ _ _ _

Nu aber über die CD schwadroniert. Das Cover ist übrigens Sahne: in finsterster Nacht durchbricht ein weißer Gaul mit schwergerüsteten Reiter, wild die Axt schwingend, die Dunkelheit! Stormrider! Stormrider!!! Gratulation an Zeichner Axel Hermann!

_/ _/ _/ _/ _/ Angels Holocaust (4/5) _ _ _ _ _

Eine klassische Melodie, mich persönlich an Wagner erinnert, führt in das Stück ein. Klavier zu Beginn einer Metalscheibe, gewagt, gelungen. Dazu Becken und Drums.

„As I walk through the blackened forest
Thoughts of hate and anger fill my soul
the carred remains of the holy rollers
scream repentance through it far too late“

Spätestens hier wird für mich klar, dass die ersten Iced Earth nicht Sahne sind und der alte Sänger, John Greely, nicht an die Klasse eine Matthew Barlow herankommt, der unverzichtbarer, integraler Bestandteil von Iced Earth geworden ist. Die Stimme rutscht wieder und wieder ins hoch-schreiende ab wie bei alten US-Powermetal der 80er, der zwar von vielen geschätzt wird, von mir aber nicht.

Zwar sind die Riffs an sich durchaus gelungen, der direkte Vergleich mit „Days of Purgatory“, der Scheibe auf der unsere Vereiste Erde alte Klassiker neu vertonte, zeigt jedoch, wie kraftvoll Barlows Vocals sind und dem ganzen eine kräftig-powerfulle Note hinzugeben.

_/ _/ _/ _/ _/ Stormrider (5/5) _ _ _ _ _

„As I travel throught the astral plains
I see the break ahead
as thought the sky has burst in flames
before the storm i dread“

Das Highlight der CD. Akustische Gitarre führt ein, nicht zu hoher, ruhiger Gesang folgen, bevor dann wieder abgerifft wird.

„Storming demons travel throught the night
the time is almost here
I lay in a jacket of steel
my scream no one hear.“

Der Song zeigt gleich an mehreren Stellen auf, was eine Harke ist und das Gitarrensolo wird noch groß geschrieben. John Schaffner weiß, wie man Songs schreibt und sein Gegenpol Randy Shawver wie man seine Gitarre in den Vordergrund stellt!

Erstaunlich ist, das nicht Greely sondern Shaffer singt, dessen Stimme mir wesentlich besser gefällt, trotzdem auf der „Days of...“ locker von Barlow getoppt wird.

„Fight on grab on Stormrider Stormrider“

Nicht umsonst, der Namensgeber des Albums.

Respektabel!

_/ _/ _/ _/ _/ The path I choose (4,5/5) _ _ _ _ _

Der Anfang erinnert mich an die ???-Folge Riff der Haie, mehr Riffs konnten dort auch nicht versammelt sein. Aber nach geilem Startriffings und intonierten „During the last rays of the sacred moon“ gibt es doch viele Midtempostellen (ohne Gesang), bevor wieder richtig Strom durch die Gittis fließen darf.

Durchaus gefallen kann mir der relativ hohe Refrain, „This is the path that I choose“, ein wenig dahingequirlt (quirlen ist laut klauischer Definition „ein etwas ins quikende abgleitender gesang“), ist aber durchaus auch ein Highlight des Songs.

_/ _/ _/ _/ _/ Before the vision (4/5) _ _ _ _ _

Visions are visions are visons are clear...

Ich persönlich mag Songs über diese Thematik, von Lefay oder Savatage gibt es dort große Klassiker, mal ganz von der Nostradamus-Thematik und Bands wie Haggard abgesehen.

Ein ruhiges Gitaaren-Akkustik-Intro führt uns in diese Vision ein, dazu tiefer gesprochener Text, „visions will be shown to you...“. Gelungenes Intro für Song #5.

_/ _/ _/ _/ _/ Mystical End (2,5/5) _ _ _ _ _

Powermetal wie er silberscheibchenweise vom Himmel regnet. Zwar muss man den Jungs zugutehalten, noch weit vor der Zeit des „Powermetal“ (Herr McArden, Powermetal ist der hier pack ich alles rein, was halbwegs klingt zwischen Blind Guardian, Helloween oder einer torpedierten Blechdose und nenn es POWERMETAL....) Powermetal gemacht haben (konkreter würd ich mich hier mal auf Melodic Speed festlegen), aber in Zeiten des dark fantastic Powermetal mit Analsonde will ich mich da auch nicht festlegen, seitdem jeder Helloween-Hammerfall-Clone seine eigene Stilrichtung hat...

Ähh, warum hab ich mit meiner Tyrannei angefangen? Richtig, dieser Song. 0815-Metal, auch für die damalige Zeit, nicht schlecht, aber bei weitem nix besonderes.

_/ _/ _/ _/ _/ Desert Rain (4/5) _ _ _ _ _

Auch in der Vüste tut es ab und an mal regnen, wenn es mich nicht täuscht Monsun genannt. Nachdem also die Viertelmille bei Jauchi eingesackt wurde, bin ich bereit mich diesem Werk zu widmen.

Die Scheibe rotiert rund zum 40. Mal in meinen Gehörgängen, die ersten Shakeheads-Berichte sind eingetroffen und die Vorsongs haben mir schon zahlreiche Visionen geschickt. Danke dafür!

Vielleicht mag es daran liegen, dass mir der Song auch wieder überdurchschnittlich gefällt: Double-Base (? – Wird das so geschrieben?) in Action, gutes Riffiing, einige ruhige Passagen und vor allem ein gelungener, weil eingängiger Chorus füllen die sieben Minuten des Liedes, welches passagenweise auch mal im Sand der Wüste verebbt.

„The desert rain is changing me
it`s calling me to rise“


_/ _/ _/ _/ _/ Pure Evil (4,5/5) _ _ _ _ _

Wegen solcher Intros liebe ich Iced Earth, was für ein Mettwurstmassaker.

Danach wird nochmal das Riffmonster aktiviert, wo (vermutlich) Schaffner die alle ausgegraben hat, möcht ich mal wissen!!!

„Cannons pound into the night
angels soars into the sky
the battle rages on
deliverance unholy one“

Doch sein Hunger nach überdimensionalen Mettwürsten scheint nicht vorbei gen Ende werden wir noch mit einem Sahne-Chorus belohnt!!!

„We paint the sky with blood tonight
Setting free the damned to fight
The whore of Babylon is here
The end of the storm is near”

Thematisch erneut ein wenig in der Apocalypse und den Anfängen des alten Testaments wühlend, sprotzen uns Gitarrenklänge um die Ohren, die ich mancher band auf Rezept mitgeben würde...


_/ _/ _/ _/ _/ Reaching the End (4/5) _ _ _ _ _

Akkustikgitarre und ruhiger Greely Gesang leiten zum letzten Lied ein, als Intro durchaus gelungen, als Auftakt zum Ende aller Tage, quasi der Anfang vom Ende.


_/ _/ _/ _/ _/ Travel to Stuggiah (4/5) _ _ _ _ _

Nanu, hat sich Iced Earth den Painkiller von Judas Priest ausgeliehen??? Greely geht jetzt richtig hoch ab, der einen Vergleich zu JP durchaus gerechtfertigt klingen läßt, stimmlich übrigens ähnlich gut, was ihm in der Qualität, noch nicht auf der Scheibe gelang (vielleicht hat er von Shaffner auch gerade einen Tritt in die Eier wegen besagter rassistischer Äußerungen bekommen – dem Song tut es jedenfalls gut), wenn er hoch singt.

„Throught the Flames I watch
as you plead on your knees
the reaper awaits“

Aha, der Reaper, lag der vergleich zu Judas Priest doch nicht so fern...

"Riding on the hot winds of hell,
traveling down in the ship of pain.
I chose this fate no turning back,
the river Styx has called for me."

Dazwischen Dämoneneinflüsterungen in tiefer Stimmlage, normaler Gesang, gewohnt flottes Riffing, ein erneuter Priest-Part.

„Travel in Stygian
Hot winds blow upon me
Travel in Stygian
No remorse it's too late”

Thematisch sind wir also mitten in der Apocalypse, das letzte Gericht wird unser Schicksal entscheiden. Stygian blieb mir zwar verschloßen, nehme aber an, dass es von dem ebenfalls vorkommendem Styx abgeleitet wurde, dem Unterweltfluß der griechischen Mythologie, über den Charon, der Fährmann, die Seelen der verstorbenen bringt (, so man seinen Lohn bezahlt – daher kommt die Rite des Pennys auf den Augen oder im Mundraum). Eben der Scheideweg, der auch in der christlichen Mythologie eine Rolle spielt, heiß oder kalt, gut oder böse, schwarz oder weiß, aber nie grau!!! Ich darf aber zumindest vermuten, dass Stygian (travel in stygian the damned scream my name) die griechische Entsprechung der Hölle ist...

Sorry, das war`s, the river Styx has called for me...


_/ _/ _/ _/ _/ Fazit _ _ _ _ _

Doch, und doch...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich anfangs eher zu einer durchschnittlichen Wertung tendierte, aber nach vielmahliger Rotation entdeckt man viele Ecken und Kanten, die einfach nett zu hören sind. Abwechslungsreich, Riffreich, tolle Passagen. Auch inhaltlich hat die Scheibe einiges zu bieten, die Apokalypse läßt grüßen ;-) Vollwertung ist nicht möglich, da es später einfach besser wird, Dark Saga ist Gott und die days of purgatory bietet gleiches mit besserem Sänger!!!


Geschrieben am: 07. Jun 2003, 20:05   von: Greifenklaue



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