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Übersicht > Medien > Musik > Interpreter > M > Madonna - Ray of Light

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
tolle Songs

Nachteile:
leider hat Madonna ihren Stil danach stark geändert




Madonnas bestes Album
Bericht wurde 1952 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 4 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Dies ist das einzige Madonna-Album, das ich mir bisher selbst gekauft habe. Mir haben zwar schon einige ihrer früheren Songs gefallen, aber kein Album hat mich so begeistert, dass ich es unbedingt haben musste. „Ray of Light“ gefällt mir aber ausgezeichnet.

Übrigens hat Madonna an allen Songs selber mitgeschrieben und mitproduziert. Viele Songs befassen sich mit ihrer kleinen Tochter Lourdes Maria, weshalb Madonna vorgeworfen wurde, ihre Tochter von Anfang an zu vermarkten. Diesen Kritikpunkt kann ich nicht nachvollziehen - es ist doch das gute Recht eines jeden Songwriters, eigene Erlebnisse und Erfahrungen zu verarbeiten. (Sonst hätten wir bald nur noch „Move your body“-Lieder...)

Da Madonna eine der bekanntesten Sängerinnen ist, verzichte ich hier darauf, sie nochmal vorzustellen und beginne somit direkt mit den einzelnen Songs:

Drowned World/ Substitute for Love
Ein schöner Auftakt für dieses Album. Am Anfang und zwischen den Strophen hört man kurz eine tiefe männliche Stimme sprechen. Ich finde „Drowned World“ sehr schön, eher ruhig, aber nicht langweilig. Das Lied beginnt sehr ruhig, mit einem eher traurigen Gesang. Dann steigert es sich und Madonnas Stimme klingt wütend. Ich denke, dass sich der Text mit der Veränderung in Madonnas Leben befasst - der Wechsel vom oberflächlichen Leben hin zu dem neuen Leben mit ihrer Tochter.

Swim
Dieses Lied betrachte ich eher als solides Handwerk. An sich ein guter Madonna-Song, an dem es nichts auszusetzen gibt. Aber es ist kein Song, der mir lange im Gedächtnis bleibt. Der Text beinhaltet etwas Sozialkritik, aber nicht dick aufgetragen.

Ray of Light
Das ist ein recht schneller, tanzbarer Song. Mir gefällt „Ray of Light“ gut, zumindest in der Album-Version. Der Text bezieht sich auf Madonnas Tochter: „She’s got herself a universe/ quicker than a ray of light she’s flying“. Der Gesang ist stellenweise sehr hoch, aber das meistert die Sängerin gut.

Candy Perfume Girl
Das ist ein Schwachpunkt der CD. Nicht wirklich schlecht, aber eher ein bisschen langweilig, weil die Melodie etwas eintönig plätschert. Der Rhythmus stampft dahin und der Text ist für meinen Geschmack auch etwas eintönig, die Zeilen „Candy Perfume Girl“, bzw. „Candy Perfume Boy“ werden doch sehr strapaziert.

Skin
„Skin“ klingt für meine Ohren nach einem Experiment, aber nach einem gelungenen. Die Musik beinhaltet einige, seltsame Geräusche, wie beispielsweise stellenweise etwas, was nach einer verfremdeten Trompete klingt. Aber diese einzelnen Effekte passen gut zusammen. Madonnas Gesang ist abwechslungsreich, von einem leisen Flüstern zu normalen, tiefen Gesang - glücklicherweise wurde aber ihre Stimme nicht verfremdet, sie ist immer eindeutig als Madonnas Stimme zu erkennen. „Do I know you from somewhere/ Why do you leave me wanting more/...kiss me, I’m dying“

Nothing really matters
Wieder ein sehr tanzbarer Song, der sehr ruhig beginnt, bis stampfende Rhythmen einsetzen. Der Text bezieht sich wieder eindeutig auf Madonnas Mutterschaft - sie singt, dass sie früher einfach nur selbstbezogen gelebt hat, dass jetzt aber die Liebe zu ihrer Tochter das Wichtigste in ihrem Leben ist, aber auch die Liebe ihrer Tochter zu ihr selbst. „You’re shelter from the storm/ Give me comfort in your arms.“ Mir gefällt dieses Lied, es ist sehr gut gemacht. Mir gefällt, wie der leise einstimmige Gesang mit dem mehrstimmigen wechselt.

Ski fits Heaven
Und wieder ein tanzbarer Song, aber er unterscheidet sich trotzdem stark vom sechsten Lied. Der Gesang steht mehr im Vordergrund. Dieses Lied enthält zwar ziemlich viele „Computer-Effekte“ (z.B. blubbern und knarren, schwer zu beschreiben), das stört mich aber nicht, weil der kräftige Gesang im Vordergrund steht. Und der Rhythmus ist abwechslungsreich, d.h. er stampft nicht gleichmäßig von Anfang bis Ende, wie das bei anderen „Künstlern“ oft der Fall ist.

Shanti/ Ashtangi
Der exotischste Song. Ein indischer Text (Hindi?), was nicht überrascht, wenn man bedenkt, dass Madonna seit vielen Jahren auf Yoga schwört. Den Text hat sie nicht selbst verfasst, im Booklet steht „by Shankra Charya taken from the Yoga Taravali“. Die Musik klingt aber nicht meditativ, sondern eher aggressiv. Das Lied ist nicht mein Lieblingslied, aber irgendwie gefällt es mir trotzdem.

Frozen
Das war eine sehr erfolgreiche Single für Madonna! Es handelt sich um eine ruhige, etwas traurig und düster klingende Ballade, mit einem starken Rhythmus, aber auch Streichern. Mir gefällt dieses Lied ausgezeichnet, es ist sogar ein richtiger Ohrwurm. Vor allem das lange „Hmm“ geht einem nicht mehr aus dem Ohr. „You’re frozen, when you’re heart’s not open“. Ich finde auch den Text sehr schön.

The Power of Goodbye
Das ist mein Lieblingslied dieser CD! Auch „The Power of Goodbye“ war eine sehr erfolgreiche Single. Ich finde dieses Lied einfach perfekt und kann es immer wieder hören. Die Melodie ist sehr eingängig (wieder mit Streichern und mit Gitarren) und Madonnas sanfter Gesang passt sehr gut. Man kann das Lied gut öfter hören, weil es abwechslungsreich ist (z.B. klingen die auch Streicher nicht die ganze Zeit gleich, man kann an diesem Song immer wieder ein neues Detail erkennen).

To have and not to hold
An diesem Lied gefällt mir der mehrstimmige Gesang besonders gut. Von der Stimmung klingt das Lied ein bisschen nach „Frozen“, aber es ist wirklich kein Abklatsch. Es ist ein Liebeslied, es geht um eine Liebe, die nicht besitzergreifend sein soll: „I’ve been told/ you’re to have/ not to hold...“

Little Star
Wieder ein Lied, das sich eindeutig Madonnas Tochter widmet. Der Text ist sehr schön, sozusagen eine Liebeserklärung an ihr Kind. Musikalisch gesehen ist das Lied eher ruhig, allerdings wieder mit tanzbaren Rhythmen unterlegt. Im Mittelteil hat der Song sehr schöne Streichermusik. Das Lied ist zwar insgesamt nicht aufregend neu, aber es klingt trotzdem schön und passt perfekt zu diesem Album.

Mer Girl
Das ist der merkwürdigste Song. Eigentlich passt er überhaupt nicht zu Madonna, vor allem der Text passt überhaupt nicht zu Madonna, denn meiner Meinung nach klingt das nach einer ziemlich düsteren, makaberen Geschichte. Musikalisch kann man das Lied als einen ruhigen Ausklang des Albums betrachten. Abgesehen vom Text finde ich das Lied aber eher langweilig - das Intro, das nach dem Tuten im Telefonhörer klingt, ist zu lang. Und das Lied an sich zu eintönig für über 5 Minuten.

Zum Booklet:
Ich finde es sehr gelungen. Die Grundfarbe ist ein helles graublau. Das Booklet enthält einige Fotos der Künstlerin, auf denen sie auf recht natürliche Weise hübsch aussieht, mit dunkelblonden Locken. (Da sie auf diesen Fotos wie 25 aussieht, denke ich, dass die Fotos am Computer ordentlich überarbeitet worden sind, aber das ist ja nichts verwerfliches.) Das Booklet enthält auch alle Songtexte.

Mein Fazit:
Mir ist aufgefallen, dass die Lieder alle ziemlich lang sind. Kein einziger 3-Minuten-Titel, das kürzeste Lied ist 4:10 Minuten lang. Aber das funktioniert bei diesem Album, bis auf den letzten Titel fällt beim Hören gar nicht auf, das die Songs so lang sind.
Ich mag dieses Album gern und höre es immer wieder. Es wird mir nie langweilig. Die Lieder passen vom Stil gut zusammen, trotzdem ist es nicht das ganze Album lang der gleiche Sound. Es gefällt mir auch gut, wie Madonna teilweise ruhige Songs mit „harten“ Rhythmen unterlegt hat.
Auf diesem Album gefällt mir Madonnas Gesang am besten. Es fehlt das kindliche Gekiekse früherer Alben und glücklicherweise wurde auf „Ray of Light“ ihre Stimme nicht so verzerrt, wie es bei ihren neuen Songs der Fall ist. Schade, dass Madonna ihren Stil nicht in dieser Richtung weiterentwickelt hat.


Geschrieben am: 19. Mar 2003, 20:38   von: Dragonfly



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