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Übersicht > Medien > Musik > Interpreter > M > Madonna - Music

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
nicht wirklich vorhanden

Nachteile:
absurd verfremdete Stimme, ärgerliches \"Computerspiel\"-Geblubber




Madonnas Tiefpunkt
Bericht wurde 1508 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 5 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Um Missverständnisse zu vermeiden: Es geht mir bei diesem Bericht nicht darum, Madonna grundsätzlich schlecht zu machen. Schließlich gibt es etliche Madonna-Songs, die ich wirklich gut finde und ihr Album „Ray of Light“ hat mir insgesamt gut gefallen. Aber von diesem Album bin ich wirklich enttäuscht.

Beginnen wir mit dem Booklet:
Das Cover sieht ja ganz ansprechend aus, mit einer blondgelockten Madonna mit hellblauem Cowboyhut und dunkelblauer Bluse. Doch das Booklet enthält gleich die erste Enttäuschung: Kein einziger Songtext! Dafür ein paar ganz nette Fotos der Diva, jeweils im Cowgirl-Look, mal schlafend im Heu, mal tanzend. Dazu einige Bilder, die einfach überflüssig sind. Wie z.B. eine Seite, die nur einen rosa Cowboyhut zeigt. Was soll das?

Zu den Songs:
1) Music:
Dieser Song hat mir schon als Single nicht sehr gefallen. Ich finde ihn etwas nervig, die Musik ist für mich eher ein Gedudel, vor allem der instrumentale Teil zwischen den Strophen. Den Text finde ich auch nicht überwältigend: „Music makes the bourgeoise and the rebel come together...“ Teilweise wird Madonnas Stimme leicht verfremdet. Langweilig.

2) Impressive Instant:
Dieser Song ist für mich ein echtes Ärgernis! Hier wird Madonnas Stimme teilweise extrem verzerrt, so dass sie quietscht wie eine Cartoonfigur. Man erkennt ihre Stimme dann überhaupt nicht mehr. Dann kommt seltsames pfeifen und Geflüster. Teilweise klingt dieser Song wie der Sound aus einem Flipperautomaten. Was wollte Madonna mit diesem Song erreichen? Ich kann mir diesen Ausrutscher nur so erklären, dass sie damit ein jüngeres Publikum erreichen wollte.

3) Runaway Lover:
Jetzt kommt ein Song, der zumindest etwas normaler klingt. Madonnas Stimme klingt größtenteils normal, dafür ist das Lied mit einem monoton stampfendem Rhythmus unterlegt. Ansonsten erinnert der Sound stark an ein Computerspiel. Für mich ist dieser Song höchstens mittelmäßig und wird schnell langweilig.

4) I Deserve It
Dieses Lied lässt mich aufatmen. Es ist eine ruhige Ballade mit Gitarre. Von der Art erinnert „I deserve it“ ein bisschen an „This used to be my playground“. Leider hat „I Deserve It“ zwischen den Strophen wieder so ein nerviges Computerspiel-Pfeifen und Rauschen, das scheint gewissermaßen das Markenzeichen des Albums zu sein. Schade. Mir gefällt aber Madonnas ruhiger Gesang und dass dieses Lied mal deutlich mehr Text hat.

5) Amazing
Jetzt wird es wieder etwas flotter. Der Rhythmus stammt dahin, der Song ist insgesamt tanzbar. Dieses Lied klingt nett, aber nach Fließbandware. Der Text wiederholt sich ständig: „It’s amazing, what a boy can do, I can not stop myself...“ Aber es ist gut gemacht, fast ohne diese künstlichen Gurgel- und Pfeiflaute.

6) Nobody’s Perfect
Jetzt wird’s wieder schlimm! Madonnas Stimme wird fürchterlich verzehrt (quietschend und trickfilmartig), wenn sie nicht gerade flüstert. Die Musik klingt wie das Gurgeln, das man aus Computerspielen kennt. Ich habe ja nichts gegen Experimente, aber auf diesem Album kommen immer wieder die gleichen Effekte zum Tragen. Langweilig. Textprobe: „Nobody’s perfect. Nobody’s perfect. What did you expect. I’m doing my best...“ Insgesamt nicht besonders kreativ.

7) Don’t Tell Me:
Als Single fand ich diesen Titel nicht besonders aufregend. Aber gemessen an den anderen Songs ist er ein echter Lichtblick! Er hat einen etwas ungewöhnlichen Rhythmus und ist insgesamt ein eher ruhiger Song mit deutlich zu hörender Gitarre. Ich muss aber sagen, dass Madonna schon wesentlich besser gesungen hat.

8) What It Feels Like For a Girl:
Hier ist die Stimme am Anfang leicht verzerrt, aber nicht so lächerlich kieksend wie bei anderen Songs. Von diesem Lied gibt es ja verschiedene Versionen, aber das hier ist eine ruhigere, die überhaupt nicht nach Techno klingt. (Klingt völlig anders als der Song zu dem Video, in dem Madonna mit dem Auto Amok fährt.) Ich finde dieses Lied langweilig. Gegen Ende ziehen sich die Songzeilen „Do you know, what it feels like for a girl...“ schier endlos dahin.

9) Paradise (Not for Me):
Ein fader Song mit viel Geflüster und viel gesprochenem Text. Und einer ekelhaften verzerrten Stimme, die diesmal nicht hoch, sondern nur blechern klingt. Dazu ein Summen, das mich ein bisschen an den Zahnarzt erinnert. Und ein Surren, das klingt, als ob der Radiosender nicht richtig eingestellt wäre. Stellenweise singt Madonna französisch. Am Schluss kommen immerhin noch ein paar Streicher dazu. Wer’s mag. Ich finde, dass der Song zu sehr dahin plätschert.

10) Gone
Ein ruhigeres Lied, mit Gitarre und entspanntem Gesang. Der Refrain ist mehrstimmig, was gut klingt. Dieses Lied gefällt mir – bis dann das unvermeidliche Computerspiel-Surren einsetzt. Ganz nett, das Lied.

11) American Pie
Die berühmte Coverversion. Ganz nett, kann aber mit dem Original nicht mithalten. Immerhin hört es sich ganz gut an. Madonnas Gesang klingt bei diesem Song auch gut, vergleichbar mit ihrem Gesang auf dem vorhergehenden Album.

Fazit:
Ich habe mir dieses Album glücklicherweise nur ausgeliehen – und werde es bestimmt nicht kaufen. Mich nervt bei diesem Werk dieser stete Computerspielsound (surren, gluckern, blubbern, Cartoon-Stimme...). Das gefällt mir einfach nicht, sonst könnte ich mir ja gleich den Soundtrack zu den alten Computerspielen meiner Kindheit kaufen – oder den Sound eines Flippers auf Cassette aufnehmen.
Im Booklet steht die Frage „Do you like my acid rock?“ Diese Frage kann ich glatt verneinen und die Bezeichnung „Acid Rock“ halte ich für einen Widerspruch in sich.
Ich finde es einfach schade, weil man weiß, dass es Madonna besser kann. Sie hat zwar oft und gern ihren Stil verändert, aber dieses Machwerk finde ich einfach nur grotesk. Wenn nur ein Song auf dem Album diese seltsamen Effekte hätte, könnte ich es als „interessantes Experiment“ abtun, aber so finde ich dieses Album als Gesamtwerk nur noch nervig. Hoffentlich fällt Madonna für ihr nächstes Album etwas besseres ein!

(Diesen Bericht habe ich unter meinem Nick "Lorin76" schon bei Dooyoo veröffentlicht, er ist also nicht geklaut...)


Geschrieben am: 14. Dec 2002, 15:49   von: Dragonfly



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