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Übersicht > Unterhaltung > Musik > Life Of Agony - Ugly

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
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Nachteile:
könnt ein bissel länger sein *g*




LOA - Part II
Bericht wurde 2053 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Auch heute soll es noch mal um die Band Life of Agony (LOA) gehen und zwar um ihr Album "Ugly", welches 1995 erschienen ist. Mein vorheriger Bericht handelte ja von der 1997 erschienen Platte "Soul Searching Sun". Die Chronologie ist also etwas durcheinander geraten.

Wie ich anhand der Kommentare feststellen durfte, scheint LOA für die meisten hier nicht wirklich ein Begriff zu sein, drum sei mal gesagt, dass die Crossover-Band Ende der 80er Jahre gegründet wurde und die vier Band-Mitglieder, aus Brooklyn stammende Italoamerikaner sind.

Mit Keith Caputo als Leadsänger, gelang LOA mit "Ugly" ein würdiger und vor allem ausgereifterer Nachfolger ihres Debüts "River Runs Red". Für die meisten LOA Fans wohl auch der Favorit. Wie auch für mich...obwohl "Ugly" im Vergleich zu "Soul Searching Sun" eine ebenso düstere, depressive Stimmung verbreitet ist es doch - oder gerade deswegen? - um einiges "härter" und mit weniger Balladen vertreten. Jedoch mit den gewohnt emotionsgeladenen Texten.

Tracklist
¯¯¯¯¯¯¯
01. Seasons.....5:37
02. I regret.....4:19
03. Lost at 22.....3:40
04. Other side of the river.....4:02
05. Let's pretend.....3:57
06. Ugly.....5:46
07. Drained.....4:05
08. How it would be.....4:33
09. Unstable..... 4:33
10. Damned if i do.....3:43
11. Fears.....2:38
12. Don't you (Forget about me).....6:08
...Gesamtspielzeit: 51:03. Erschienen: 1997


»»Seasons...
Mit metallischen Gitarrenklängen, die sich langsam hochschaukeln fängt die erste Aufnahme gleich in gewohnter Manier an. In "Seasons" wird ein recht langsames Tempo gespielt, gleicht aber trotzdem keiner Ballade...die Gitarren klingen hart, während sich das Schlagzeug im Hintergrund hält...die Stimme noch recht ruhig...zwar eine leicht gedrückte Stimmung im Lied...‹It disturbs me to see that you're growing old›...aber doch ein guter Einstieg und gelungenes Intro.

»»I regret...
Gleich zu Beginn ein schnelles Tempo mit harten Gitarren und aggressivem Schlagzeug. Auch Keith Caputo hält diesmal das Tempo mit, die Stimme klingt leicht verzerrt...Musik und Gesang werden erst zum Refrain hin langsamer aber nur die Stimme wird weicher, die Musik bleibt aggressiv...‹Things I should have said...Things that I regret›...Die Bridge dann ganz langsam und mit schleppendem Tonfall...‹Shed my skin and start again›...Gefällt mir sehr gut. Die Abwechslung von schnellerem und langsamerem Tempo ist gelungen und passt sehr gut zum Song.

»»Lost at 22...
Hier setzt erst der Gesang ein, mit leicht verzerrter Stimme. Kurz danach kommen auch Schlagzeug und Gitarren hinzu...alles in einem recht schnellen Tempo...der Sound ist auch wieder eher aggressiv...‹Well I'm lost at 22 and I've got no fucking clue›...und bleibt bis zum Ende schnell. Kurze Abwechslung bietet, dann nur der Refrain...‹If I knew how to fly, I'd fly away›. "Lost at 22" gefällt mir ebenfalls recht gut, obwohl die leicht verzerrte Stimme zwar nicht nötig wäre, aber trotzdem gut in den Song passt.

»»Other side of the river...
Das Schlagzeug zählt den Takt ein und schwere Gitarrenklänge erklingen...diese halten sich aber das gesamte Lied über eher im Hintergrund und ziehen die Stimmung im Lied doch stark runter. Das Tempo is ziemlich langsam und der Gesang recht tief und gefühlvoll. Im Refrain hebt sich die eigenartige Stimmung wieder etwas durch die veränderte Tonlage...‹Well my world would be over...My world would be over›...bleibt aber insgesamt gesehen gedrückt. Und richtigen Ausdruck wird Caputos Stimme erst gegen Ende verliehen...‹You were such in a rush to reach the other side›

»»Let's pretend...
Bei "Let's pretend" ist wieder ein recht langes Intro mit verhalten klingenden aber dennoch härteren Gitarren. Der Gesang hier wieder etwas schleppend, aber dafür um so emotionsgeladener. Eine recht traurige Stimmung mit schönem Text...‹In the stillness of the night, my eyes are closed›...das Lied ist eins meiner Favoriten von "Ugly" und auch eines der wenigen langsamen Stücke, dass sein Tempo zur Abwechslung mal ganz durchhält.

»»Ugly...
Tiefe Bässe zu Anfang und eine recht dünne Stimme, alles noch sehr langsam...bis dann metallische Gitarren einsetzen, Keith Caputo richtig loslegt und das Tempo um 180 Grad gewendet wird...‹Now I'm 22 with still no clue›...doch der Umschwung endet genauso rasch wie er begonnen hat und die Melodie wieder sehr langsam wird...‹And you realize
That no one understands you at all›..."Ugly" hat genau die richtige Mischung von schnellem und langsamen Rhythmen und ist als Namensgeber des Albums gut gewählt. Die Stimmung wie immer etwas depressiv und typisch für LOA.

»»Drained...
Den Einstieg hier bilden wieder schwere und harte Gitarrenklänge gleichzeitig mit einem langsamen Schlagzeug. Die Stimme von Keith muss sich hier durchkämpfen um zur Geltung zu kommen, da sie von den Instrumenten fast verschluckt wird. Der Rhythmus ist nicht sehr schnell aber doch recht aggressiv...gegen Ende von "Drained" wird das ohnehin schon langsame Stück noch mal etwas ausgebremst, steigert sich aber recht rasch wieder...‹I look in the mirror and what do I see?›...ebenfalls eins der gelungensten Lieder auf "Ugly".

»»How it would be...
Obwohl der Beginn hier wieder schwerfällige Gitarren aufweist ist das Stück doch sehr melodisch...nicht zuletzt durch den Gesang. Das Tempo hält ist recht flüssig...nicht zu langsam aber auch nicht zu schnell. Und die Stimmung ist nicht ganz so drückend...‹Want to knock ten times on heaven's door›..."How it would be" ist durchgehend sehr rhythmisch und hat Ohrwurmqualitäten...klingt auch am Schluss schön langsam aus. Muss man mal anspielen.

»»Unstable
Tiefe Bässe bilden hier einen sehr ruhigen Einstieg...das Schlagzeug kommt hier mehr zur Geltung und schwerere Gitarrenklänge finden ihren Weg erst später hinzu...steigern ihre Lautstärke und ihr Tempo aber zum Refrain hin...‹Although you know it won't be...Unstable›...der Gesang hier wieder sehr ruhig und gefühlvoll...wenn die Stimme auch etwas "anders" klingt, aber trotzdem guten Ausdruck findet. In der Bridge ändert sich der Rhythmus dann wieder kurzfristig...‹And all I really want to know if she's gonna be allright›...Ein langsames Stück mit harten Gitarren, aber sehr gut gelungen.

»»Damned if i do...
Der schwerfällige Anfang mit aggressivem Schlagzeug und Gitarren erweckt doch einen leicht unausgewogenen Eindruck, bei dem man sich wohl noch nicht so recht auf ein Tempo einigen konnte...Ordnung ins Chaos bringt dann aber der Einsatz des Gesangs, der es aber doch recht schwer hat, sich über die harten Klänge hinwegzusetzen...‹But I won't turn out like you
Midlife crisis at the age of 22›...am besten gefällt mir hier der etwas ruhigere Part kurz vor Ende des Songs...zu dem in starkem Kontrast dann wieder die schweren und schnellen Gitarren stehen mit dem das Lied auch ausklingt.

»»Fears...
Ein leichter Anfang diesmal...erst mal nur Gesang mit leichten Bässen im Hintergrund. Das Tempo gleich recht zügig. Doch die geballte Ladung an harten Gitarren setzt ziemlich schnell ein und Caputos Stimme beginnt wieder den üblichen Kampf sich gegen die aggressiven Klänge durchzusetzen...‹And I've been on my own...Struggling all alone›...Die Stimmung findet nur im Refrain einen kurzen Umschwung und der Song endet ziemlich abrupt. "Fears" ist im Vergleich zu den restlichen Tracks ein etwas "leichteres" Stück kurz vor Ende des Albums.

»»Don't you (Forget about me)...
Ja hier hat sich LOA tatsächlich an ein Cover gewagt, ursprünglich stammt "Don't you" von den "Simple Minds" und dürfte wohl jedem ein Begriff sein...aber im Gegensatz zu heutigen billigen Coverversuchen alter Klassiker ist diese doch gut gelungen und führt einen etwas von den gewohnt depressiven Klängen weg. Und LOA haben es auch geschafft ihre persönliche Note mit einfließen zu lassen...der Anfang ist sehr langsam und zieht sich ruhig dahin...die Stimme kaum wahrnehmbar...steigert sich aber im Verlauf des Liedes zum Refrain hin, genauso wie das Tempo...‹Don't you, try and pretend...It's my feeling we'll win in the end›...während also der Refrain dem Original gleicht werden die Strophen in eigener Interpretation gesungen. Gefällt mir im Ganzen gesehen sehr gut. Doch leider ist "Ugly" hier auch schon zu Ende.....

Fazit
¯¯¯¯
Tja, dass ich das Album als rundum gelungen empfinde muss ich wohl kaum noch erwähnen. "Ugly" ist für mich sowieso das am meisten ausgereifte Album von Life of Agony, welches einfach durch Sound und Texte überzeugt. Wer natürlich leichte Partymusik a la "Las Ketchup" (*g*) bevorzugt ist hier sicherlich falsch, denn die Stimmung ist fast ohne Ausnahme sehr depressiv und emotional. Aber gerade deshalb mitreißend...und das ist es doch was gute Musik ausmacht.

Wer also generell Musik aus dem Crossover-Bereich mag sollte mindestens ein Album von LOA im Regal stehen haben ;)...aber auch für alle anderen lohnt sich ein reinhören!

©ChopSuey (3.11.02)

Achja: sorry für die unkreative Überschrift *g*


Geschrieben am: 13. Feb 2003, 13:32   von: ChopSuey



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