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Übersicht > Unterhaltung > Musik > Life Of Agony - Soul Searching Sun

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
klasse Band, klasse Album


Nachteile:
entfällt





...And I can feel it...
Bericht wurde 1931 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Eigentlich findet man in meiner CD-Sammlung eine ziemlich bunt gewürfelte Auswahl an Interpreten. Wobei ich zwar schon einen Schwerpunkt auf gewisse Musikrichtungen setze, aber es gibt kaum etwas, dass ich nicht höre. Dabei schließe ich allerdings die allseits beliebten Charts aus, da ich mir nicht sicher bin, ob man diese Fließbandproduktionen als Musik bezeichnen darf.

Zu meinen derzeitigen Favoriten zählt zweifelsohne auch "Life of Agony" (LOA)...eine ungewöhnliche Band, die man wohl einfach als Kult bezeichnen muss. Die leadvocals werden von Keith Caputo gesungen. Schon allein seine Stimme ist ein reinhören wert. Durch das Album "Soul searching sun" zieht sich eine sehr melancholische wenn nicht sogar depressive Stimmung. Von Balladen bis hinzu schwerfälligen Gitarrenklängen ist alles vertreten und die Mischung insgesamt sehr gelungen. Zwar kann das Album meiner Meinung nach nicht wirklich mit dem Vorgänger "Ugly" mithalten begeistert aber trotzdem.

Vergleicht man diese beiden Alben mit ihrem Debütalbum "River runs red" erkennt man deutlich eine Weiterentwicklung der Crossoverband...gesanglich und musikalisch. Vielleicht kann man es als "reifer" bezeichnen. Doch was auf jeden Fall erhalten bleibt ist der Ausdruck von Welt- und Seelenschmerz...durch die Texte und durch Caputos Fähigkeit diesen Schmerz stimmlich auszudrücken.

Tracklist
¯¯¯¯¯¯¯
01. Hope.....4:03
02. Weeds.....4:07
03. Gently sentimental.....3:20
04. Tangerine.....4:09
05. My mind is dangerous.....4:05
06. Neg.....3:47
07. Lead you astray.....3:59
08. Heroin Dreams.....5:45
09. None.....3:44
10. Angry tree.....3:57
11. Hemophiliac in me.....3:37
12. Desire.....3:12
13. Whispers.....5:15
+++Bounustracks
14. River runs red (Re-Zamped).....3:16
15. Let's pretend (Trippin').....4:39
16. Tangerine (Re-zep).....3:26
....Gesamtspielzeit: 64:21. Erschienen: 1997

««Hope...
Mit leisen Gitarrenklängen fängt das Intro an und die Lautstärke steigert sich langsam zu einem fast aggressiven Riff. Bis dann Caputos Stimme einsetzt, Ordnung in das Ganze bringt und sich die Melodie entfaltet. Ein recht schneller Einstieg in das Album mit harten Gitarrenklängen und leicht verhaltenem Schlagzeug
...‹I'm speaking but no one's listening, it's the same old conversation›...

««Weeds...
Ein wirkliches Highlight von "Soul searching sun"...hier geht es gleich mit Schlagzeug und Gitarre los. In schönem Kontrast dazu wieder die sanft wirkende Stimme des Leadsängers...‹And I don't know why I keep searching for something that I never found›... geht es im Refrain recht zügig vor...der wieder etwas ruhiger ausklingt. Und wenn Keith... ‹And I can feel it›... singt nimmt man es ihm auch ab. Mein Lieblingsstück des Albums, dass die Laune auch etwas anhebt und sich absolut von den restlichen Tracks abhebt.

««Gently sentimental...
Ein etwas ruhigerer Einstieg diesmal, mit zurückhaltendem Schlagzeug...Gently sentimental zieht sich etwas schleppend dahin. Der Refrain ist dann wieder etwas schneller und von Gitarren dominiert, der mit... ‹Found your future, felt your fight...And I found yours, and you found mine› ausklingt und wieder zum ursprünglichen Takt zurück findet. Gently sentimental würde ich eher der Kategorie "Kein-Hit-aber-trotzdem-mal-anhören" zuordnen.

««Tangerine...
Mit harten Gitarrenklängen und schwerem Schlagzeug geht es gleich zur Sache...durch einsetzen von Caputo wird der Takt allerdings gleich wieder auf eine melancholische und ruhigere Ebene zurückgeholt... hier wieder ausdrucksstarker und mit Emotionen geladener Ausklang ...‹Soul sun searching, let your spirit soar...Still hung over from the night before›...Insgesamt zwar recht ruhig vom Gesang her aber trotzdem schnellerer Rhythmus.

««My mind is dangerous...
Beim Anfang dieses Liedes fühle ich mich immer an Guns'n'Roses erinnert (sorry, wenn der Vergleich etwas hinkt)...sehr schöner langsamer Einstieg mit Gitarrenklängen, die durch ein ruhiges Schlagzeug unterstützt werden...Mit ‹I look in the mirror and guess what I see› fängt "My mind is dangerous" an...sehr gefühlvolle Stimmung das ganze Lied über. Schöne Ballade und ebenfalls einer meiner Favoriten auf dem Album, bei dem die Leadstimme in den Vordergrund tritt und sich von der Melodie abhebt. Einfach zurücklehnen und laut aufdrehen.

««Neg...
Schnelle Gitarrenklänge und Schlagzeug, die ihren Rhythmus zwar mit Einsatz des Gesanges verlangsamen aber doch recht aggressiv bleiben...der Gesang bei Neg wieder etwas schleppend...‹Falling down deeper, down deeper within...Love me and I'll love you›...ziemlich düstere Stimmung herrscht hier.

««Lead you astray
Schwerfälliges Intro wie ich finde...schneller Takt zu Anfang. Eigentlich noch keine erkennbare Melodie. Hier braucht Keith Caputos Stimme ihre Zeit bis sie sich richtig entfaltet. Zu Anfang eher wieder schleppend und sich dahinziehend...‹Come run away with me...We'll run far away›...aber im Refrain wieder dann begleitet von aggressiveren Gitarren mit vollem Ausdruck ‹I won't lead you astray›...Ein Titel der mir weniger zusagt, aber trotzdem nicht als schlecht zu bezeichnen.

««Heroin Dreams...
Auch wieder ein langsamer Einstieg mit Gitarren. Das Schlagzeug findet seinen Weg erst später hinzu. Die Stimme diesmal leicht recht leise im Hintergrund gehalten, die es auch im Refrain nicht schafft sich ganz zu befreien...‹And it was never enough now...that heroin stuff› Erst gegen Ende, dann wieder die ganze Ladung an Emotionen...‹What the fuck you gonna do with the rest of your life?›...die Aussage präzise auf den Punkt gebracht. Auch eine schöne Nummer, die sich zwischendurch von den ruhigeren Klängen entfernt um dann wieder leise auszuklingen.

««None...
None beginnt nun wieder recht schnell und laut. Gleichzeitig mit Gitarren und Schlagzeug. Wie bei fast allen Liedern wird erst durch das Einsetzen des Gesangs eine Melodie und Struktur erkennbar...während die Strophen noch ruhiger vorgetragen werden, kommt der melancholische Ausdruck im Refrain wieder zur vollen Geltung ...‹I'm shivering and shaking life a leaf within›...Ebenfalls ein Anspieltip.

««Angry tree...
Beginnt auf ähnliche Art wie "My mind is dangerous"...ganz langsame und ruhige Gitarrenklänge...sanft unterstützt durch die gefühlvolle und auch sehr traurige Stimme...‹Mellow leaves, you're falling from an angry tree›...Das Schlagzeug setzt erst am Ende der ersten Strophe in ruhigem Takt ein...‹And everybody is slipping over the edge›...Wieder mal ein sehr ruhiges Stück, dass gegen Ende die Lautstärke etwas anhebt, aber sehr melodisch bleibt. Zwar verbreitet es eine traurige Stimmung, zählt aber unbedingt zu meinen Favoriten auf "Soul searching sun"

««Hemophiliac in me...
Bei diesem Titel, verlässt einen mal vorübergehend die düstere Stimmung. Hier spielen Gitarren und Schlagzeug wieder in schnellem aber nicht aggressiven Einklang. Obwohl der Text keinesfalls gute Laune verbreitet...‹Shallow persons hollow you...Here my heart is pumping glue› weshalb die Stimmung zwischendurch auch wieder melancholischer wird...und die Gitarrenklänge gegen Ende etwas aggressiver werden.

««Desire...
Desire fängt nun recht ungewohnt mit langsamen Klavierklängen an. Bis dann Schlagzeug und Gesang fast zeitgleich einsetzen, die sich von einem ruhigen Tempo zum Refrain hin etwas steigern...‹I'm comfortable feeling miserable...And I never want to change›...Keith Caputos Stimme wird hier wieder vollen Ausdruck verliehen, so dass wir wieder bei der ursprünglich leicht depressiven Stimmung angelangen.

««Whispers
Schneller Einstieg mit harten Gitarren aber dem üblich gefühlvollen Gesang der seinen eigenen Weg geht. Hier fehlt mir etwas die Einheitlichkeit zwischen den einzelnen Strophen und Refrain...das Tempo wirkt abwechselnd mal schnell und mal schleppend ...‹You can whisper if you want to...You can call me what you will›...Whispers macht auf mich einfach einen unausgeglichenen Eindruck....ist aber eine Abwechslung auf dem Album.

+++Bounustracks (auf der Special-Edition zu finden)

««River runs red (Re-Zamped)
Ein völlig ungewohnter Einstieg bei "River runs red"...mit aggressiven Klängen und diesmal auch aggressiv wirkender Stimme welche verzerrt wurde. Ein sehr gelungenes Stück, recht progressiv und mit durchgehend schwerer Melodie und emotionsgeladenem Gesang...‹Oh, God help me
The river runs red and I think I'm dyin'›...sehr gelungen.

««Let's pretend (Trippin')
Schon der Anfang dieses Liedes ist recht verhalten...ergreifender Gesang mit ruhigem Schlagzeug. Neben "Weeds" eins der besten Stücke und schon allein deshalb ein anspielen wert. Der Rhythmus ist sehr langsam...und eigentlich treten die Instrumente völlig in den Hintergrund, womit Caputos Stimme wieder die ganze Aufmerksamkeit gehört...sehr schöner Text auch ‹In the stillness of the night, my eyes are closed, my mouth is wide›...einfach rundum gelungen.

««Tangerine (Re-zep)
Diese Version von "Tangerine" ist gar nicht mehr mit der ursprünglichen zu vergleichen. Den Einstieg machen langsame Gitarrenaccorde...Im Refrain wird der Rhythmus wieder etwas angehoben. Aber insgesamt wirkt das Stück sehr ausgeglichen und gefällt mir in der überarbeiteten Version besser...einfach nur schön und der perfekte Ausklang.......

Fazit
¯¯¯¯
Wie schon erwähnt kann "Soul searching sun" zwar nicht mit seinem Vorgänger "Ugly" mithalten (ist auch schwer zu toppen) aber ist trotzdem ein rundum gelungenes Album, dass einfach durch die Ausdrucksstärke von Keith Caputos Stimme und durch die Texte überzeugt. Natürlich ist es keine leichte Kost, da die Stimmung durchgehend traurig, melancholisch und teilweise auch bedrückend ist. Aber gerade diese depressive Stimmung zeichnen Life of Agony aus. Einfach nur klasse!...daher auch um so trauriger, dass die Band nicht mehr existiert.
Es ist auch kein Lied dabei, bei dem ich sagen würde es ist schlecht, weshalb ich eine Empfehlung auch uneingeschränkt aussprechen kann: Kaufen, hören...und gut finden :))

©ChopSuey (26.10.02)


Geschrieben am: 12. Feb 2003, 14:59   von: ChopSuey



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