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Übersicht > Unterhaltung > Hörspielserien > TKKG

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Lustig angeordnete Töne im Spektralbereich von 20 Hertz bis 20 Kilohertz

Nachteile:
Vorurteilsbelastet (Merke: nicht VORTEILSbelastet), Selbstjustiz satt, Quatsch, schlechte Produktion, miese Kiste




Pauschale Vorurteile und SchulTERROR
Bericht wurde 1743 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

TKKG #94 – In dunkler Nacht am Marmorgrab

Es war mal wieder so ein Tag, alle ??? zum Erbrechen durchgehört, alle Larry Brent abgefeiert, alle Captain Blitz in den 7. Himmel gehoben, alle Masters anal eingeschoben und für sämtliche Pount Whitmark-Folgen kleine Tempel gebaut.

Also ein Anruf beim örtlichen Stoffdialer.

„Ähh, hey Martin (nennen wir in Martin, ist doch ein schöner Name, oder?)! Ja? Hast du Lust, auf nen Videoabend? Jaja? Ähh, könntest du neue Kassetten mitbringen?“ Und er konnte!!! Mit der Warnung auf einen Brechkrampf übergab er mir drei TKKG-Folgen, welche frühen folgen ich eigentlich mag, wenn auch aus dem Aspekt der Stärkung der Bauch- und Lachmuskeln heraus...

Und heute? Nach dem Genuß dieser Folge? Mir ist der Bauch geplatzt...

TKKG ist eine Jugendgang unter Rudelführer Tarz... ähh Tim, gefolgt von seiner Ische Gaby, ihr „Papilein“ (wörtliches Zitat, welches mir schon so manchen Magensäurefluß bescherte) ist Kommissar Glockner. dazu kommen die beiden Ks, die in den neueren Folgen allerdings dermaßen im Hintergrund stehen, dass man schon Opas Hörgerät braucht, um etwas von ihnen mitzubekommen. Klößchen ist der fettlaibige, schokofressende Sohn eines Süßwarenfabrikanten mit lockerer Zunge (Sprüche betreffend, nicht die Ansaughaftung gegenüber andersgeschlechtlichen Wesenheiten). Karl frühstückt Bücher, sein Papa ist ein Professor, der sich schon am Frühstückstisch über die Süchte von Menschen ausläßt. Dementsprechend geschädigt wirkt Karl dann auch.

Doch zur Folge!

Heinz Rinsel und Olaf Berendt sind spielsüchtig und schmieden einen gar finster-genialen Plan. Leider verwerfen sie den und warten dann mit folgendem auf. Olaf als Bankangestellter späht die Kontostände etwaiger Opfer aus und Heinz ruft sie als „Schutzengel“ an, um sie zu erpressen und unter Druck zu setzen, dass ihnen etwas passiert, wenn sie nicht zahlen. Doch zuerst probieren sie das mit Heinz Oma Lena in umgekehrter Besetzung aus.

Während Gaby mit dem Hund der Oma, welche frisch operiert wurde (Hat Tarzan sie verprügelt, weil er sie beim Ladendiebstahl erwischt hat? Oder woher kennen sie sich? das würde auch die Kontrollbesucher der jugendlichen Terroristen erklären.), Gassi führt, ruft der Schutzengel an.

Die arme Oma kippt vor Schreck aus den Latschen. Gaby stößt vor der Tür auf den herbeigeeilten Heinz, welcher Omis Hund streichelt und gebissen wird. Daraufhin folgt die Empfehlung (!) von Gaby nicht so ruppig mit dem Hund umzugehen... Hallo, geht´s noch, also, wenn ein Hund losbeißt, ist es eigentlich zu spät... Kaum hat Heinz aufgeschlossen, beide helfen Oma Lena auf und Heinz bietet ihr ein Getränk zur Stärkung an. By the way, was zum Teufel ist ein Krabamboli??? Als er seine Oma auf den Hundebiß anspricht, macht diese ihren Neffen (!) vor Gaby (!!) mit den Worten „etwas mehr Freundlichkeit stünde Dir gut zu Gesicht“ (!!!) rund.
Über das Eintreten ihres Zustandes wird Gaby beschwindelt und nachdem Heinz seiner Oma einen falschen Kontakt zur Polizei und der Empfehlung, zu zahlen, vorschwindelt, gibt ihm seine Oma einen Scheck über 5.000 DM.

Währenddessen stehen IM Tarzan und die örtliche FDJ-Gruppe vor der Tür, um die Einhaltung der Bestimmung zum Zwecke der Einhaltung der Sauberheit der Natur zu überprüfen oder Oma Lenas Nachbarn wegen der Nutzung von Getränkedosen körperlich zu ermahnen. Dementsprechend schockiert ist Ice T, als er das Vorgefallene von Gaby erfährt und sich entsprechend beschwert, warum er nicht zur ersten Hilfe gerufen wurde.

Karl erkundigt sich, ob der Neffe das „Knastigesicht“ ist – Moment, fragen wir mal Frau Richterin Barbara Sado, yepp! Knastifrisur > ab in selbigen! Während Klößchen ein paar Witze reißt und wie so oft den einzigen Lichtblick der Folge darstellt ( , obwohl die indirekte Aussage: „Friß Schokolade und du wirst cool!“ irgendwie bedenklich ist), beschließt man den Abzug des Delinquenten Heinz abzuwarten, falls er weder von der Oma totgeprügelt oder vom Hündle totgebissen wird. „Aber Heinz, wenn dir jemand in den linken Arm beißt, halt ihm den rechten hin...!“ So verläßt er übrerraschenderweise ohne Leichensack die Wohnung und hat einen Abgang im Sportcoupé in Richtung Musikgeschäft. Dabei fällt ihm ein Zettelchen aus der Tasche...

Welches Agent 00T sogleich als Scheck über 5000 DM erkennt, eigentlich hatte er ein Umweltdelikt, weggeworfenes Butterbrotpapier vermutet und wollte schon ein Strafzettel ausfüllen. Mit diesem Druckmittel kann die Oma ihre bisherige Behauptung, ihre Friseuse, also ein weiblicher Barbier, habe sie angephont, um sich über den zustand ihrer Perücke Erkundigungen einzuholen, nicht aufrecht erhalten und so gelangen unsere Mini-Detektive an die entschiedenen Informationen über die Schutzengel.

Unwahrscheinlicher Zufall 1: So ein geldgeiler Typ läßt ausgerechnet einen so hohen Barscheck (!) der Tasche gleiten, wo er sich in Geldnöten befindet... Sichi, Michi!

Tatort Musikgeschäft, hier zeigt sich spätestens auch die miese Produktion bemerkbar, die eine einzige Unverschämtheit darstellt. Man fragt sich echt, ob TKKG und ??? aus einem Hause kommen... Dort kann nämlich jeder sein Musikinstrument ausprobieren, will sagen traktieren und der Jungorchesterchor Nord-Tussingen hat anscheinend einen taktischen Instrumentetausch vorgenommen. Mies! Jedenfalls übergeben unsere vier Klugscheißer den Scheck, nicht ohne dass Mousse T Herrn Rinsel vor den Kopf stößt. „Seid ihr hier, weil ihr eine Band gründen wollt?“, „Blödsinn!“... Natürlich, im seriösen Musikgeschäft haben Jungbands nix zu suchen...

Die vier ziehen sich zurück, um ihren Observationseinsatz mit Lenßen und Partner abzusprechen und das Heinzle bespricht sich mit dem ebenfalls anwesenden Olaf. Von seiner Oma weiß er nämlich, mit welcher Jungorganisation er es da zu tun hat und hat auch einen gehörigen Respekt davor. Unter Einsatz sämtlicher verfügbarer Intelligenzkapazität beschließen sie die Kohle Kohle werden zu lassen, jedenfalls unter Beifügung hohen Drucks und einem entsprechenden t, sprich sie verschimmeln zu lassen. In Ermangelung anderer geeigneter Orte, die man kennt, beschließt man eben jenen Friedhof nur an anderer Stelle für die weiteren Repressionsopfer zu nutzen, schließlich ist der Friedhof ja quasi ein In-Treffpunkt der Rentnergesellschaft.

Der erfahrende Hörspielhörer lacht sich schon ins Fäustchen, die Gespräche werden vom Musikgeschäft aus geführt. Hintergrundgeräusche = erstes Indiz... Ob wir uns da nicht mal täuschen, den Logik und rechtsstaatliches verhalten wird schließlich schon seit 93 Folgen torpediert...

Tatort: Um Mitternacht am Marmorgrab, dem titelgebenden Örtchen. Genauergesagt, etwa eine Stunde und wenige Minütchen vorher: TKKG lauern in einem Versteck beim Marmorgrab, um auf den Erpresser zu warten und dem dritten Buchstaben geht die Schokie aus. Ab in die Schweiz! Von daher scheint auch die nun auftauchende ortsansässige Gruppe Satanisten zu kommen, den sie glauben an SATAN, hui böse. Allerdings sei Autor Stefan Wolf einmal die Lektüre „Was ist Was #666, Satanismus – ein geeignetes Medium für Kinder“ anempfohlen, wird er dort recht schnell feststellen können, dass Satanisten eben an keinen Satan glauben. Nun ja, er scheint es vorgezogen zu haben in den Tiefen der Bild-Zeitung recherchiert zu haben und den örtlichen Laienprediger von der ABM-Stelle für christlichen Fundamentalismus als Insprirationsquelle genutzt zu haben, anders ist die schaurige Darstellung nicht zu erklären.

Also gut, drei „Satanisten“ tauchen also am besagten Grab auf um Satan zu huldigen („Satan wir geloben Dir, niemals tun was Gutes wir, Satans Werk sei vollendet, bevor sich das Jahrtausend wendet!“), eine Stunde früher als geplant, den es ist regen angesagt. Da die drei Joe Breauner in ähnlicher Weise huldigen (oder ist Joe Brauner eine Reinkarnation Satans?) wie ihren dunklen Meister, setzt dass eine reihe höchstkausaler (oder eher suboptimal logischer) Ereignisse in Gang. Da der Regen ihre „günstig erworbenen Kutten“ aufweichen würde und die Farbe ausgespült hätte (Wohl noch nix von der Farbschutzformel gehört, wie?), gehen sie eine Stunde früher zum Friedhof, BND, ich hör Dir trappsen, gehst Du nachts auf den Friedhof tun, kannste gleich die ganze Bande Satanisten, perverser Spinner und Liverollenspieler wegfangen (tun). Mach ich ihn informieren!

Als die drei Schurkengurken auch noch ein Feuerlein entzünden – der Hörer staunt schon warum erst jetzt, sollte bei Captain Ti gar religiöse Toleranz groß geschrieben werden?) – „Hey ho ein Feuerlein brennt!“ – wird es Mr T zu bunt, den Paragraph 7 Abschnitt 5 Zeile 3 der Friedhofsordnung besagt ausdrücklich... Kurzum, nach kleiner Prügelei beschließen die drei Gehörnten ihre Messe OHNE Feuer weiterzufeiern. Das ganze wirkt so extrem aufgesetzt (der Urwaldbengel slayt immer alles nieder, warum diesmal nicht?), dass klar wird, Zufall 2 wird herkonstruiert. Natürlich stehen ihre Fahrräder (weil gen Mekka ausgerichtet?) dort, wo die andere Geldübergabe stattfindet und wie der Teufel, **hust**, will, brauchen die einen die Kohle, die anderen warme Jacken.

Und so kommt es zum Endkampf zwischen den beiden chancenlosen Erwachsenen und unseren 4 jugendlichen Straftätern. Natürlich knüppeln alle vier mit Jubelgeräuschen und Freudenjauchzern uff die beiden ein, dass auch dem letzten Kind klar werden soll, verbale Konfliktlösung ist nix für mich, lieber Judo, Boxen oder Karate kernen und sinnlos rumprügeln!

Kurzum, ein Fazit von mir, um es mit dem Dude zu halten : Bekackt!

Frohe Ostern!


Geschrieben am: 21. Apr 2003, 12:52   von: Greifenklaue



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