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Übersicht > Unterhaltung > Hörspielserien > Die drei ??? > [107] Die drei ??? - Die sieben Tore

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
sehr atmosphärisch, geheimnisvoll, perfekt inszeniertes Herrenhaus, gute Besetzung, logische Story

Nachteile:
nicht gerade spannungsschwanger




Es bricht das siebte Siegel, und durch das schwarze Tor...
Bericht wurde 1274 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

... kommen Justus, Peter und Bob auf der Suche nach neuen Rätseln hervor.

IST ÜBRIGENS FOLGE 108... Naja...

Wiedereins schaute ich beim örtlichen Elektronikverkaufstand, selbstverständlich der einheimischen Wirtschaft gehörend, vorbei, welche den Verkauf der Kassetten für 3,99 Euro propagiert. Das freut!

Ich betrete also den Laden und stehe zwischen einer verkorksten Mutter-Kind-Beziehung, welche darüber diskutieren, ob nun TKKG oder ??? für das Leibesfrüchtchen besser geeignet wäre und zwei weiblichen Teenies, die eine philosophische Unterhaltung darüber anstreben, welcher Gott in einer mir unbekannten Antikkultur den höheren Stand hatte. Daniel contra Alex und ihre höhere Position in den Charts (, schätze so heißt das entsprechende Pantheon).

Die Verkäuferin hat mich registriert und reißt erschrocken die Augen auf. Gut, beim Aussehen und der Gewichtsklasse eines Warhammer-Kampfpanzers darf sie das gerne, so ein Anblick am Kinderkassettenregal mag ungewöhnlich sein. Selbstverständlich – das heißt eigentlich zwangsweise – habe ich die Kassetten vorbestellt (, weil sie das nicht von selbst auf die Reihe kriegen), natürlich keinen Rückruf gekriegt, aber nachdem die Nachricht mich ereilte, ein anderer der Sorte langhaariger Bombenleger hätte sich mit eben jenem Exemplar dort eingedeckt, gedachte ich mal eine kleine Exkursion in die attraktiv-unattraktive Helmstedter Innenstadt zu starten.

Zurück zu Lück.

„Verschuldigung?“, frage ich. „Ähh, das Geld wird doch erst in zwei Tagen fällig, junger Herr!“, schwitzt die Verkäuferin. „Bitte?“ „Ähh, ich meine, eine Anzzzzahlung reicht doch auch???“ „Also, eigentlich wollte ich nur dieses Machwerk exquisiter Qualität käuflich erwerben, wenn sie wohl die Kassenautomatik einmal anwerfen könnten!“ „Eine ???-Kassette. Harhar **trauriglach** Sagen sie Don Camilo, dass wir das Geld in zwei Tagen beisammen haben, versprochen!“ Mein Blick fällt auf ihren wohl erst vor kurzem gebrochenen Arm. „Als sie die Treppe runter gefallen sind, haben sie sich wohl auch das Köpfchen gestoßen?“ „... Dass hab ich der Polizei auch gesagt, versprochen!“ „Ist ja gut“, langsam die Geduld verlierend, „führen sie endlich den Scanner über dieses Objekt meiner Begierde, oder ich sag Don Camillo, wo der Ochs die Hörner hat...!“

Danke Anke! Und das alles, um einen Euro zu sparen...

Doch zur Folge, vielleicht auch einmal:

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Justus „Durch diese Tor wird er kommen! (, so er noch 3 kg abnimmt)“ Jonas, unser Lieblingsdickerchen ist zum kautzigen Caspar Carter gerufen worden, der eigentlich einen Auftrag für unsere drei Detektive hat. Ein altes, abgelegenes Herrenhaus und sein Besitzer, der weder Licht noch laute Geräusche erträgt...

Doch Justus ist ihm viel zu jung und so will er ihn schon wegschicken. Aber erstens hat er nicht mit der Hartnäckigkeit des Quotendickerchens gerechnet und zum anderen fährt auch der Bus nicht mehr zurück. Und am Telefon sagte er was von „übernachten“...

So bleibt Just über Nacht in dem einsamen, seltsam leeren Herrenhaus und versucht natürlich noch einiges über den ihm nun entgangenen Fall herauszubekommen.

Beim morgendlichen Spaziergang stößt Just auf den redseligen Gärtner Montgomery, der ihm einiges offenbart. Mr Carter hat sein Gedächnis verloren und aus Frust nix und niemanden wiederzuerkennen, die bisherigen Angestellten alle entlassen. Auch die ihm unbekannten Möbel erfuhren das selbe Schicksal. Zwar ist seine blutjunge Freundin Enid geduldig mit ihm, aber er will seine Vergangenheit wieder, die letzten 9 Monate...

Und kürzlich erhielt er ein Rätsel, in dem von den sieben Toren gesprochen wurde, die ihm seine Vergangenheit wiederschenken könnten.

Beim Frühstück mit Mr Carter – Justs schlimmstes seit Jahren – mit einer Sorte Käse, einer Sorte Marmelade und Knäcke – kann er ihm mit dem vorhandenen Wissen nun mehr vortäuschen, als er eigentlich wirklich weiß. Mr Carter wirkt verstört, überrascht darüber, wie er soviel wissen kann.

Schließlich kommen Peter „Hinter den sieben Toren ist sicherlich ein Versteck“ Shaw und Bob „Bücher sind das Tor zur Welt“ Andrews (supporting the Bücherfrühling) an, nun nicht mehr, um ihn abzuholen, sondern um loszuforschen. Der erste Ansatzpunkt ist der Keller, wo Albert, der eher wortkarge Diener sie überrascht. Aber der Mühe ist kein Lohn beschert, einzig ein Keller und zwei verschlossene Holzverschläge harren ihrer Entdeckung...

Doch die drei bleiben beharrlich am Rätsel kleben, denn „der Fall entwickelt sich“ und die drei können immer mehr Dinge ans Licht der Welt zehren und der Hörer fiebert förmlich mit, wenn sich die Puzzlestücke langsam vor ihm ausbreiten!

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Die Geschichte wurde von André Marx geschrieben, der uns kürzlich schon mit der #105, Der Nebelberg beglückte und aus meiner Sicht der beste der derzeitigen ???-Autoren ist.

Die Story ist nahezu klassisch, ein kautziger alter Mann in altem Herrenhaus, welches auch absolut gut in Szene gesetzt wird, das muss man André Minninger, der für Effekte, Drehbuch sowie einige der schlechtesten ???-Stories verantwortlich ist, lassen. Seltsame, geheimnisvolle Umstände.

Dazu viele verdächtige Personen: ein alter Herr mit Gedächnisverlust, ein Gärtner UND ein Butler, dazu noch eine arschjunge Freundin. Alle sind verdächtig!!!

Die Lösung des Rätsels ist intelligent und man kann mitfiebern, einige – Grüße an den Barkeeper – sind wohl auch beim hören drauf gekommen. Ich bin leider nicht draufgekommen trotz Grillen grillen ;-)

Insbesondere das kontinuierliche Aufbauen von keine Ahnung über gesundes Halbwissen bis zur kompletten Aufklärung weiß bei der folge zu gefallen, meist ist es ja so die ersten 55 Minuten nix gewußt, dann in 5 Minuten die Lösung von Just oral eingetrichtert bekommen. Auch aus dieser Sicht gelungen.

Es fehlt zwar das i-Tüpfelchen Spannung, trotzdem ist es eine sehr gelungene Folge mit klassischen Charakter, wie es sie selten gibt und Marx ist nach Der Nebelberg sein zweiter Ritterschlag gelungen.

Die vier Stammsprecher (ich zähle Sprecher Thomas Fritsch hinzu) sind excellent, die vier Gastrollen sind gut verteilt! Allesamt interessante, passige Stimmen.

Eindeutig überdurchschnittlich, zur Höchstwertung fehlen mir aber noch ein paar Dinge, da ziehen Folgen wie Tödliche Spur, Nacht in Angst oder eben Nebelberg mehr Spannung. Trotzdem ein Lichtblick!!!

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Vielleicht zum Schluß noch ein Hinweis auf die Masters of Chess-Tour, die im Sommer mit Part III fortgesetzt wird und einige Open Airs zum besten gibt. Wer in Salzgitter vorbeischauen will, darf mir gerne ins Gästebuch posten!

Zur #109 **kotz** komm ich dann demnächst, stay tuned, ich meine natürlich heavy!

Die Klaue – ohne zu klauen!


Geschrieben am: 28. Apr 2003, 18:40   von: Greifenklaue



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