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Übersicht > Unterhaltung > Werbung > Werbung im Fernsehen > Deutsche Bahn Papa kommt nicht?

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
eigentlich gute Grundidee

Nachteile:
schlechte Umsetzung, nicht gerade eng an der Realität bei der Bahn




Spot könnte auch für Winterreifen sein
Bericht wurde 2553 mal gelesen Produktbewertung:  ausreichend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Seit einiger Zeit gibt es ja einen neuen Fernsehwerbespot der Deutschen Bahn mit dem Titel „Papa kommt“. Nach der letzten Kampagne „3 Minuten“, die aus meiner Sicht total misslungen war, es sei denn die Bahn hätte wider Erwarten einen Sinn für Selbstironie a la Monty Python entwickelt, sollte es eigentlich nur besser werden.

Aber für diejenigen, die den neuen Spot nicht kennen erst einmal eine kurze Inhaltszusammenfassung:

Man sieht eine Frau beim Aufhängen von Partygirlanten. Anruf von ihrem Mann; Schnitt auf ihn in einem Büro, er schaut aus dem Fenster, es schneit. Er teilt ihr mit, dass er wegen des Wetters nicht kommen kann. Ein kleiner Junge, scheinbar der Sohn der beiden, feiert Geburtstag mit Torte und Gästen. Doch da sein Vater nicht da ist, ist er traurig. Unter den Gästen ist auch ein Clown. Der Junge geht ans Fenster, schaut den traurig dem Schneefall zu und fragt „Kommt Papa?“, die Mutter verneint, doch da kommt der Clown aus dem Hintergrund nimmt seine Maske ab, es ist der Vater, und sagt „Papa ist schon längst da“. Der übliches Jingle und der Satz „Die Bahn kommt“. Ende des Spots

Mhh! Was will uns die Bahn dadurch mitteilen? Als erstes fällt auf, das im ganzen Spot kein Bahnhof, kein Zug, keine Bahnstrecke zu sehen ist. Also wird die Leistung der Bahn nicht durch die Infrastruktur dargestellt, sondern nur durch das Ergebnis: Den Transport des Vaters nach Hause. Eigentlich raffiniert gemacht und keine schlechte Idee. Bis zum Ende des Spots weiß man eigentlich nicht wofür er wirbt. Dies erhöht die Spannung und die Aufmerksamkeit.

Doch leider finde ich einige Punkt der Umsetzung nicht ganz gelungen. Grundidee war wahrscheinlich der Überraschungsmoment des Auftauchens des verkleideten Vaters. Doch so wie es dargestellt wird, scheint die Feier ja schon einige Zeit zu dauern und der Sohn ist trotz der Freude um ihn herum traurig, bis der Vater sich demaskiert. Eine wirklich lustige Überraschung. Wir lassen den Sohn an seinem Geburtstag erst einmal ein wenig leiden. Aus meiner Sicht eigentlich kein so positives Bild.

Was mir weiterhin etwas fehlt, ist der direkte Bezug zur Bahn. In dieser Form könnte der Spot genauso für Winterreifen, ein leistungsstarkes Auto mit Allrad-Antrieb oder den städtischen Räumdienst ausgestrahlt werden. Man müsste nur das Jingle an Ende ersetzten.

Dies ist ja eine Meinung über den Spot und nicht den Dienstleister Deutsche Bahn. Daher will ich auf die Realität hinter dem Spot nur kurz eingehen. Es mag ja sein, dass die Bahn im Winter eventuell etwas zuverlässiger als andere Verkehrsmittel, doch der Unterschied ist nicht allzu groß. Wenn ich mir die Meldungen von eingefrorenen Weichen und etwa 400 verspäteten Zügen am vergangenen Freitag allein in Hessen wegen der Kältewelle ansehe oder an nicht funktionierende Heizungen in Regionalzügen oder vollgestopfte ICEs am Wochenende denke, wird mir bei dem Satz „die Bahn kommt“ immer etwas anders und ich denke meist „...irgendwann doch noch“

Insgesamt also eine eigentlich gute Idee, die aber in der Umsetzung und im Bezug auf die Realität bei der Bahn dann doch nicht so glücklich dargestellt wurde.


Geschrieben am: 06. Jan 2002, 00:32   von: emty



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