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Übersicht > Unterhaltung > Werbung > Werbung im Fernsehen > Du Darfst

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Ich vergaß ganz die Pflaume! (Welche Pflaume? Lest selbst...)

Nachteile:
*dsss* *dsss* OVERLOAD, unmöglich, dass in 15 Worten wiederzugeben!!!




"Noch ein Tittchen, Schnittchen?"
Bericht wurde 2638 mal gelesen Produktbewertung:  k/a
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich aß neulich gar versehentlich eine leider schon angefaulte Pflaume und selbst nachdem ich sie in hohen Bogen ausspuckte, blieb ein gar absonderlicher Belag zurück... Dann jedoch wurde ich des laufenden Fernsehprogramms gewahr, hörte, "Noch ein Schnittchen, Schneewittchen?" und war glücklich über den bisherigen Belag, den die Galle, die mir dabei hochkam...

**** Anmerkung am Rande **gll** Zwischendurch merkte ich meine eigene Verwirrung, gleich zwei kürzliche Spotts der Marke „Du darfst“ sich überschnitten habe ****Aber ich konnte sie entpuzzeln für Euch!****schnüff**** Diese ungewohnte Emotionalität muss wohl an der Pflaume liegen****

Zwei halbwegs gertenschlanke Fitnessprobandinnen treffen sich allnachmittäglich – andere Freundinnen haben DIE unter Garantie nicht – zum Beschwörungsritus, „Aber wir sehen doch gut aus!“ [Dazu muss man übrigens Fitnessprobandin der 7. Stufe sein ... oder Harry Potter!]. NEIN, aber davon ab.

Vor ihrem Zauberspiegel lamentiert sie über ihre „fiesen, kleinen Speckröllchen“. Vermutlich glaubt sie in Physik gut aufgepasst zu haben und versucht sich nun in den Brennpunkt des Spiegels zu hieven, damit der ihre überzähligen Pfunde (übrigens ca. minus drei) hinwegzuschmelzen. Anderenfalls ist es mir nicht möglich, es auf logische Art und Weise zu erklären.

Ein "Das sind keine Speckröllchen. Du siehst blendend aus!" wimmert zurück, vermutlich Paul aus dem letzten Spot, der von den beiden Freizeitdominas an die Heizung gekettet wurde und nun dem Zauberspiegel seine Stimme verleihen darf. Perfekte Rache...

Aber, wie erwähnt, haben wir noch eine zweite, ähh, Schauspielerin, oder sage ich lieber Werbedarstellerin, welche nach dem Genuß der sich ihr bietenden Komik (Gut, ICH hätte meine Amüsement mit einem sauberen Kopfschuß bekannt, aber ICH kenne die Dame ja nicht, ... außer aus m Fernsehen, neee?) sich folgendermaßen äußert: "Noch ein Schnittchen, Schneewittchen?". Ich hör Paule schon an der Heizung jaulen, aufgrund solch mieser Sprüche. Reimen ohne zu schleimen...

Immerhin: Womit wir beim Thema wären! Schnittchen! Apfel-Leberwurst-Schnittchen! Du darfst! Ich darf andere Leberwurst nicht??? Aber Mama hat es doch nicht verboten! Oder? Ein Zweifel bleibt...

Nein, hier geht es also um die neueste Werbekreation – oder vielmehr um das fehlen einer solchen – nachdem schon „Paul – wer ist eigentlich Paul?“ (Bei der zahlreichen Kundschaft, die die Dame so täglich in ihrem erst kürzlich anerkannten Beruf hat, ist es aber auch wirklich schwierig, sich den Namen jeden Kunden zu merken...) in die deutsche Medienlandschaft einschlug, wie eine Gurke im Kartoffelsalat, sollen es nun zwei märchenbesessene Vollzeitblondinen richten, die vollschlanke Dame und den vollschlanken Herren statt zu gesunder Ernährung – wo kämen wir den da hin – zur schon zittierten DD-Leberwurst, den Obstsalat und anderen exquisiten Produkten greifen zu lassen. Der Aufhänger ist der Killerreim „Noch ein Schnittchen, Schneewittchen!“

Am Rande angemerkt, eine Autorin zu einer Meinung meinte noch, „Du siehst aus wie Schneewittchen – kein Arsch und kein Tittchen!“. Selbstverständlich bestreite ich als alter Feministin, dass dies hier der passendere Spruch wäre. Also, ihr habt es nicht von mir!!!

Also gut, versetzten wir uns in den Arbeitsalltag der mysteriösen schwarzhaarigen Märchenfee:

Gehetzt von den finsteren Schergen der Schwiegermama (eine Rolle, die besser zu den beiden gepasst hätte, allein von der MENTALITÄT...), geneidet um ihre Schönheit, ist sie in eine stille Ecke des Landes gekommen. Hinter 7 Hügeln hat sie Quartier gefunden, sieben kleinwüchsige Bergarbeiter haben die Dame von edlen Geblüt aufgenommen und nach anfänglichen Problemen bei der Rationierung („Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?“), einigte man sich auf einen Kontrakt der Gestalt, dass die edle Herrin den Haushalt der sieben Freunde schmeißt...

Alles hätte so glücklich werden können, doch die finstere Königin rief die noch viel finstere Zaubererin Morgana herbei (gut, das Telefonat mit König Arthus war schon anstrengend, schließlich war er bereit seine Halbschwester rauszurücken, wenn sie im Gegenzug n olles Schwert in einem Stein etwas anlockerte...) und heckte mit ihrem Ratgeber Zauberspiegel (oder Paul???) einen gar finsterlichen Plan aus. Gemeinsam spähten die drei durch den Zauberspiegel, zugegeben, der Zauberspiegel mußte ganz schön die Augen verbiegen, aber er vollbrachte es...

Die schwarzhaarige Schönheit (liebe Werbeschaffende, ihr bemerkt die Divergenz???) brachte gerade die Tellerchen, Löffelchen und Gäbelchen zur aus Stein gehauenen Spüle und machte sich soeben daran, ein silbernes Messerchen zu polieren. Da schritt einer der Zwerge, in langsamen, gewogenen Gang auf sie zu, vermutlich um ihr beim Abtrocknen zu helfen, den insgeheim bewunderte er die adelige Schönheit. Um seine Arbeitskraft keinesfalls zu verschwenden, transportierte er ein übergroßes Tablett, solch kleine Gestalten waren von je her hungrig, mit einigen Brotresten gen Kühlkammer.

Königin: „Los, zwing ihn dazu!“
Zauberspiegel: „Du finstere Göttin, dass kannst Du nicht wagen!“
Königin: „Oh doch!“ (gellend „Na los!“
Morgana: „Apoxemia nosferatus * Duos darfstus*.“

Weit entfernt fühlte der Zwerg sich seinen Mund von selbst bewegen und folgende Worte lösten sich von seinen schwülstigen Lippen: „Noch ein Schnittchen, Schneewittchen?“.

Die majestätische Grazie, von jeher hatte sie einen leichten Hörfehler, den Schwiegermama hatte ihr immer mit dem Kochlöffel auf das Ohr geschlagen, erbleichte... "Noch ein Tittchen, Schnittchen?", hallte in ihren Gehörgang nach...

Minuten später: Das eben noch sauber polierte Messer ist blutbesudelt, aufgeschlitzte Kehlen, Tod und Verwesung, ein Festmahl für Aas und Gewürm. Schneewittchen höchstselbst sticht beständig auf ihre Ohren ein...
Aber auch Kilometer weiter, der Berater Zauberspiegel liegt zerbrochen am Boden, gerade so die Worte aushauchend, „Was ne miese Kiste...!“


Beenden wir unsere kleine Imagination und können nun in etwa die Gedanken der Werbestrategen nachvollziehen...

Oder auch nicht...

PS.: (Den ohne Nachwort bin ich nicht glücklich), diese kleine Ode ist Rückkehrer MOEV gewidmet, ein wahrer Freund der Du darfst -Werbestrategie! Welcome back ... in black ... or red!!!

PPS.: Das Preview – the return of PAUL: „Noch ein Süppchen, mein Püppchen?“


Geschrieben am: 28. Oct 2003, 18:55   von: Greifenklaue



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