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Übersicht > Unterhaltung > Video > T > The Yards - Im Hinterhof der Macht

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Anspruchsvolle Story mit teilweise guter Action und Spannung versehen, lehrreich, James Caan, Faye Dunaway, Charlize Theron

Nachteile:
Manchmal abflatternde Spannung, Mark Wahlberg




Interessantes Staraufgebot mit anspruchsvoller Story
Bericht wurde 3954 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Vorwort
Nach langer Zeit war es vor wenigen Wochen wieder so weit. Ich hatte mit Freunden bei mir zu Hause eine unserer beliebten Videosessions organisiert. Insgesamt haben wir uns drei Film angeschaut, wobei sich jeder seinen eigenen zuvor im Videoverleih ausgesucht hatte. Ich entschied mich für einen Film, der allein schon von seinen Protagonisten bei mir gut ankam. Denn in „The Yards - Im Hinterhof der Macht“ spielen mit: Misery-Darsteller James Caan, Schönheit Charlize Theron, Hollywoodlegende Faye Dunaway und Mark Wahlberg. Wenn allein das kein Grund ist, sich solch einen Film anzuschauen, dann weiß ich es auch nicht! Auf jeden Fall bin ich fit, um nach dieser langen Nacht über zwei der Filme zu berichten, beginnend mit The Yards.

Handlung
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Über 16 Monate lang war Leo (gespielt von Mark Wahlberg) im Gefängnis aufgrund eines Autodiebstahls. Er kommt nun frei und wird zu Hause von seiner Familie und Freunden Willkommen geheißen. Das was ihn jetzt am meisten interessiert, ist schnell einen Job zu finden, um auch seiner mittlerweile alleinstehenden und kranken Mutter zu helfen. Doch wie so oft, gerät er an die falschen Menschen, trotz seines guten Charakters. Sein Freund Willie (gespielt von Joaquin Phoenix) scheint in seinem Job bei einer Bahnfirma viel Geld verdienen. Diese Firma gehört Frank (gespielt von James Caan), der übrigens Verwandter von Leo ist (er ist mit der Schwester von Leos Mutter, die von Faye Dunaway gespielt wird, verheiratet). Nach anfänglichem Bedenken, lässt er Leo dann doch zusammen mit Willie arbeiten. Doch dessen Job ist nicht gerade angenehm. Er versucht mit allen Tricks, meistens mit Sabotage und Bestechung von führenden Kräften der Gesellschaft, die Konkurrenten aus dem Spiel des Antagonismus zu nehmen. Als es bei einer diesen Sabotagen, bei der auch Leo dabei ist, zum Mord eines Bahnführers kommt, eskaliert die Sache. Willie hat den Bahnführer mit einem Messer erstochen, während auf den Schienen notgedrungen Leo einen Polizisten zu Boden schlägt. Doch die Geschichte wird am kommenden Tag ganz anders in den Medien dargestellt. Leo ist der Hauptverdächtige für den Mord. Kann er seine Unschuld beweisen und wie werden ihm seine Familie und Freunde zur Seite stehen?

Meinung zum Film und seinen Protagonisten
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The Yards ist eine Mischung aus Drama und Thriller. Charakteristische Merkmale beider Genres treten im Film auf, so dass man keine exakte Definition geben kann. Der Film beschreibt das Leben eines Mannes, der im Gefängnis, wegen eines Vergehens gesessen hat und wie er versucht sich wieder, nach seiner abgebüssten Freiheitsstrafe ins Leben einzufinden. Doch wie es auch sehr oft im wahren Leben passiert, wählt man aufgrund der unglücklichen Konstellationen, die einem nach einem Gefängnisaufenthalt begleiten, den falschen Weg aus, sich in die Gesellschaft zurückzuintegrieren. So passiert es auch mit Leo im Film, der wirklich ein ehrlicher Mensch zu sein scheint (und das auch am Ende des Films beweist), aber ein schlechtes Umfeld ihn zu kriminellen Handlungen überredet. Aber letztendlich ist man für seine Entscheidungen, was man im Leben tut, selbst verantwortlich. Regisseur James Gray schafft es, einen recht anspruchsvollen Film anzubieten, der Spannung und Action in gutem Verhältnis verbindet. Doch es gibt Filmabschnitte, wo die Spannung ganz abflattert (als z.B. Leo seine Mutter mehrmals im Haus besucht und nichts passiert). In 115 Minuten wird man mit Neugier mitverfolgen, wie Leo versuchen wird, seine Unschuld zu beweisen. Dabei wird das korrupte System im Bahnsystem (das könnte auch für jeden anderen Bereich gelten, wo viel Geld im Spiel ist) hervorgehoben, aber auch die Eigenschaft mancher Menschen, andere für sich die Drecksarbeit machen zu lassen und sie gleichzeitig ins Unglück zu stürzen. Der Film ist auf jeden Fall sehr lehrreich. Er zeigt, dass sich nicht jeder in dieser Gesellschaft kaufen lässt. Der eine oder andere würde eine gesellschaftliche Unfairness mit allem Geld dieser Welt nicht durchgehen lassen.

Was soll man jetzt alles zu den Schauspielern sagen? Wer kennt James Caan nicht? In meinem Lieblingsfilm Misery spielt er den verunglückten Schriftsteller Peter Sheldon, der in die Hände einer Paranoiden (Katey Bates) fällt. In Misery ist er das Opfer, hier jedoch spielt er den korrupten Boss einer Bahnfirma, die mit allen möglichen kriminellen Mitteln die Antagonisten ausschalten möchte. Auch diese Mafiarolle ist wie geschaffen für James Caan! „Mein großer Freund Joe“ war bis gestern der einzige Film, in dem ich Charlize Theron bestaunen konnte. Als Bändigerin des großen, sympathischen Gorillas beeindruckte sie mich damals. Zwar ist ihr Aussehen in diesem Film ganz anders (das blonde kurze Haar ist diesmal schwarz), aber an ihrem Talent gut ihre Rolle zu spielen kann keiner zweifeln. Als Erica spielt sie die Cousine von Leo, die am Ende leider verunglücken wird. Mark Wahlberg kann mich persönlich wiederum als Schauspieler nicht ganz überzeugen, obwohl er als Sänger von vielen Jahren mit „United“ (hat nicht mit dem aktuellen Hit der herausgebrachten CD der RTL-Talente und Dieter Bohlen zu tun) faszinieren konnte. Wie es dieser Mann geschafft hat, Schauspieler zu werden, ist eine andere Frage. Auch als ich ihn letztens in „der Sturm“ gesehen habe, konnte er mich ebenfalls nicht überzeugen. Vielleicht hat der Junge auch schon zu viel in seinem Leben ausprobiert (damit meine ich nicht nur seine gelungenen Gesangsversuche, sein kurzzeitiges Modelldasein, sondern auch seine düstere Vergangenheit mit Drogen, Diebstählen und einem Vorwurf der rassistischen Beschimpfung Farbiger in den USA). Wenig Charisma und Ausdruckskraft in seinen Rolle - mir gefällt er nicht unbedingt. Faye Dunaway dagegen, obwohl weniger im Film zu sehen, verleiht „The Yards“ das Prestige, welches in so einem Film wichtig ist. Die mittlerweile 62jährige Schauspielerin, ist diesmal die Ehefrau eines korrupten Mannes, wie es Frank ist, aber ihre eiskalte Seite, die sie uns im Film zeigt, beeindruckt den Zuschauer.

Fazit
„The Yards - Im Hinterhof der Macht“ erhält im Gesamturteil von mir vier Sterne. Die Story ist ganz interessant, mit einem Thema, dass unsere Gesellschaft auch bewegen sollte. Denn jeder Mensch hat eine zweite Chance nach einem Gefängnisaufenthalt verdient und wenn er einen guten Willen zeigt, sollte man ihm seine Integration vereinfachen. Doch was ist wenn man an die falschen Menschen gerät? James Caan und Faye Dunaway, zusammen mit der bezaubernden Charlize Theron geben dem Film mit ihrer schauspielerischen Leistung ein hohes Prestige. Der eine Stern wird für Mark Wahlbergs schauspielerisches Dasein, aber auch der, in manchen Filmabschnitten, abflatternden Spannung abgezogen.


Geschrieben am: 08. Mar 2003, 22:13   von: trampastheo



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