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Übersicht > Unterhaltung > Video > C > Copycat

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Hochspannung-Nervenkitzel, Sigourney Weaver beeindruckt in ihrer Rolle, Regie, Holly Hunter

Nachteile:
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Hochspannung mit Sigourney Weaver!
Bericht wurde 4187 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Sigourney Weaver mag zwar durch die Horrorstreifen von Alien Weltruhm erlangt haben, doch das allein das reicht von selbst nicht aus, damit eine Schauspielerin vom Publikum anerkannt wird. Der Alien-Vierteiler kann nicht als besonders qualitativ bezeichnet werden und auch Sigourney konnte aus schauspielerischer Sicht nicht unbedingt imponieren. Durch einige andere Filme, die nach Alien folgten, konnte sich Sigourney dann so richtig beweisen. Durch Gorillas im Nebel oder der Eissturm, zeigte Sigourney ihren Kritikern, dass sie auch in einem Drama oder Dokumentarfilm gut mitspielen kann. Für den Eissturm mit Kevin Kline wurde sie sogar mehrfach in Europa ausgezeichnet (siehe meinen Bericht: Der Eissturm). Der Film, der mir persönlich mit Sigourney Weaver am meisten gefallen hat, ist Copykill-Copycat. Es ist der Film, der mich zu einem wahren Fan von Sigourney werden ließ. Es handelt sich bei Copykill-Copycat um einen atemberaubenden Thriller aus dem Jahre 1995.

Helen Hudson (Sigourney Weaver) ist eine Psychologin aus San Francisco, die sich einst mit dem Verhalten von Serienkillern befasste. Doch das gehört der Vergangenheit an, denn nachdem sie von einem der Serienkiller namens Daryl Lee Collun fast ermordet wurde, hat sie sich in einem großen Apartment zurückgezogen. Der Schock seit diesem schrecklichen Ereignis sitzt tief und die Psychologin leidet unter Agoraphobie (aus dem griechischen: Angst vor der Menschenmenge). Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist ihr PC. In ihrem Apartment ist es schön still - doch in San Francisco selbst ist die Hölle los, denn ein Serienkiller befindet sich auf freiem Fuß. Junge Frauen werden auf bestialische Art und Weise ermordet. Die Polizisten M. Jay Manahan (Holly Hunter) und Rubin Gets (Dermot Mulroney) befindet sich vor einem großen Rätsel - sie tappen anfangs absolut im Dunkeln. Es stellt sich mit der Hilfe von Helen Hudson heraus, dass der Serienkiller ein junger Mann ist, der seine Opfer mit der Vorgehensweise früherer Massenmörder umbringt! Er kopiert verschiede Serienkiller der Vergangenheit nach (deshalb auch der Filmtitel Copykiller-Copycat). Seine Bewegungen sind nun vorhersehbar von Psychologin Helen, doch sie weiß noch nicht, dass auch sie bald Angesicht zu Angesicht mit dem Serienkiller kommen wird und um ihr Leben kämpfen muss!

Copycat ist ein hochspannender und atemberaubender Thriller. Habe seit langer Zeit nicht mehr so viel Spannung miterlebt wie bei diesem Film. Das ist vor allem Regisseur Jon Amiel zu verdanken. Er inszeniert den Film mit solcher Feinheit, dass man nicht weiß was von Moment zu Moment auf einen zukommt. Wird der Serienkiller sein nächstes Ziel erreichen und seine Lust die anderen vor Schmerz schreien zu sehen befriedigen oder wird ihm das Handwerk gelegt? Jon Amiel verzichtet im Film nicht auf Blutszenen (deshalb ist der Film auch ab 16 freigegeben) und auch nicht auf geballte Gewalt. Aber das sind doch die Hauptmerkmale in einem Film, bei dem es um einen Serienkiller geht. Sigourney Weaver ist einmalig in ihrer Rolle. Von der einen eine starke Frau, die das Verhalten jedes Serienkillers analysieren und vorhersehen kann und von der anderen ihre Angst, die Agoraphobie, die sie in ihrer eigenen Wohnung isoliert! Holly Hunter beweist dich in der Rolle der etwas gefühlskalten Polizistin, die alles gibt um auf die Versen des Seriekillers zu kommen und Dermot Mulroney kann als junger, einfühlsamer Polizist imponieren, aber wird von der Tragik im Film nicht verschont!

Sicherlich werden die Thriller Fans mit diesem Film ihre Freude finden. Wenn ich Copycat mit einem anderen Thriller, der sich mit dem gleichen Thema befasst (Serienkiller) vergleiche - Hannibal - dann muss ich ganz offen sagen, dass dieser Film auf dem gleichen Status zu stellen ist! Die Story des Films hat eine Tiefe, die den Zuschauer nicht aus der Realität bringt! Es gibt Serienkiller auf dieser Welt und es handelt sich dabei meistens um Menschen, denen es nicht anzusehen ist! Es sind meistens ruhige und freundliche Mitmenschen. Genau diese Merkmale dieser Bestien, werden im Film durch die Psychologin Hudson hervorgehoben. Da es sich um ein wahres Forschungsgebiet der Psychologie handelt und sich die meisten von uns damit überhaupt nicht auskennen (wie auch?), ist es auch so interessant, sich einen Film darüber anzuschauen. Das erklärt auch den Erfolg des Klassikers das Schweigen der Lämmer.


Geschrieben am: 24. Feb 2003, 22:35   von: trampastheo



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