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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Fantasy

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Spiderman - eigentlich HASSE ich Spinnen!
Bericht wurde 1876 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
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Ahoi, liebe Leser!

2002 - das versprach von Anfang an ein mehr als gutes Kinojahr zu werden! Etliche Filme standen bzw. stehen in den Startlöchern, auf die sich die Cineasten bereits monatelang freuen konnten.
Bei näherer Betrachtung stellt man aber fest, dass die allermeisten dieser Most Wanted-Filme lediglich Fortsetzungen sind: Star Wars Episode II, Herr der Ringe Teil 2, Harry Potter Teil 2, auch Men in Black startet mit dem zweitem Teil, in der Mache sind weiterhin X-Men 2, Shrek 2, Terminator 3, Matrix 2, und die wie vielten Star Trek- bzw. James Bond-Filme in diesem Jahr ins Kino kommen, mag man kaum noch zu zählen.

Ein Film aber warf bereits vor seinem start lange Schatten voraus, ohne dass es sich um eine Fortsetzung eines Blockbusters handelte: SPIDERMAN!

Ja, ich weiss, einige kluge Leser werden jetzt einwerfen “Aber es gab doch schon Spiderman-Filme...” Klar, in den 80er Jahren wurden tatsächlich einige mehr als traurige filmische Katastrophen im Namen der Spinne verursacht, den neuen Spiderman kann man aber kaum als Fortsetzung dieser Trauerspiele sehen!

Und so warteten die vielen Fans im Zuge der Star Wars-Hysterie nahezu unbemerkt auf die Premiere von Spiderman. Erst, als der Film startete, bemerkte man den Hype der Fans: Innerhalb von nur 3 Tagen spielte der Film über 100 Millionen $ ein - Weltrekord, Harry Potter brauchte für diese Summe ganze 5 Tage! 2 Wochen später startete Star Wars Episode II in den Kinos - aber selbst dieser Film konnte entgegen allen Erwartungen den Spiderman-Rekord nicht brechen, ganz im Gegenteil, in den USA schaffte es Star Wars nicht mal, Spiderman von Platz 1 der Kinocharts zu verdrängen!
Also, wenn das kein Grund ist, sich den Film im Kino anzuschauen...


*** Der Inhalt ***

Was Jerry Steiner bei “Parker Lewis” war, was Martin Prince bei den “Simpsons” ist oder was Steve Urkel bei “Alle unter einem Dach” ist, das ist Peter Parker an seiner Highschool in New York: Ein “Geek” - also ein vorzugsweise schmaler, wissenschaftlich begabter Streber mit mehr als kleinem Freundeskreis und Null Chancen bei den Mädels.

So geht es auch Peter, der ja gerne mal mit der wunderschönen Mary Jane Watson (Kurz MJ genannt) ausgehen würde, doch als Geek hat er da natürlich keine Chancen. Zum Glück arbeitet Peter als Fotograf der Schülerzeitung, so dass er wenigstens ab und zu mal Fotos von MJ machen kann.

So auch an jenem Tag im Wissenschaftslabor, in dem an genmanipulierten Spinnen gearbeitet wird. Eines dieser Krabbeltierchen hat allerdings keine Lust mehr auf den Aufenthalt im Glaskasten und entkommt kurzerhand - nicht, ohne vorher aber noch mal eben den armen Peter zu beissen und ihm ihr Gift zu verabreichen.

Von da an verändert sich Peter (Und damit meine ich nicht, dass er Bartwuchs kriegt, Pickel und ne tiefere Stimme)!
Nein, sein ehemals eher schmächtiger Körper verwandelt sich langsam in ein ansehnliches Six-Pack, seine Sehkraft verbessert sich schlagartig, und seine Reflexe sind nahezu sensationell gut.
Aber das ist noch nicht alles: An seinen Händen wachsen kleine Haare, mit denen Peter nun senkrecht an Wänden hochklettern kann, und er kann klebrige Spinnenfäden abschiessen.

Langsam wird Peter klar: Er verwandelt sich in eine Art Superheld - in Spiderman! Aber bis sich Peter dessen bewusst wird, vergeht noch einige Zeit. Zuerst versucht er, mit seinen neuen Fähigkeiten Kohle als Wrestler zu verdienen (Wrestlingsfans aufgepasst, Living Legend Macho man randy Savage hat hier einen Gastauftritt). Als aber sein Onkel bei einem Überfall, den Peter dank seinen Fähigkeiten hätte verhindern können, um Leben kommt, wird ihm klar, dass er seine Fähigkeiten zum Kampf gegen das Verbrechen einsetzen kann.

Doch wo viel Held, da auch viel Schurke, und der lauert in Gestalt von Doktor Norman Osborne, dem Vater von Peters besten Schulfreund Harry. Doktor Osborne experimentiert mit einem Nervengas, welches die Kräfte und Fähigkeiten um etwa 800% steigert. Nach einer kaum nennenswerten Panne im Selbstversuch wachsen seine Kräfte - aber leider zeigen sich auch die Nebenwirkungen des Gases: Agression und wahnsinn, und so verwandelt er sich in den “Green Goblin”.

Mehr wird hier über den Inhalt aber nicht verraten, schließlich wollt ihr euch den Film noch im Kino ansehen, oder? ;o)


*** Die Crew ***

Peter Parker aka Spiderman - Tobey Maguire (Gottes Werk und Teufels Beitrag, Wonder Boys)

Mary Jane Watson - Kirsten Dunst (Jumanji, Small Soldiers)

Norman Osborne - Willem Dafoe (Rache eines Verurteilten, Platoon)

Harry Osborne - James Franco (Ungeküsst, Hoffnungslos verliebt)

Tante May - Rosemary Harris (Rebell und Verführer, The Boyz from Barzil)


*** FAZIT ***

Comicverfilmungen gab es viele. Ob Superman oder Dick Tracy, ob Spawn oder Batman, ob X-Men oder Spiderman - die allermeisten dieser Verfilmungen wurden der Comicvorlage kaum gerecht.

Spiderman ist da anders, Regisseur Sam Raimi hielt sich relativ dich an die Originalvorlage von Stan Lee, lediglich kleinere Details wurden aktualisiert, so war die Spinne, die Peter Parker biss, im Original von 1962 noch radioaktiv verseucht (mal ehrlich, was war damals eigentlich nicht radioaktiv verseucht), während sie hier im Film genmanipuliert ist.
Auch Spidermans Fähigkeit, Spinnenfäden abzuschießen, ist im Film eine organische Angelegenheit, während Spiderman in der Comicvorlage seine Fäden noch künstlich herstellte...

Was aber unterscheidet Spiderman sonst noch von den bisherigen Comicverfilmungen?
Nun, das lässt sich am besten so sagen:
In den Superman-Filmen spielt Superman die Hauptrolle, um Clark Kent kümmert man sich im Film kaum.
Bei Batman spielte Batman die hauptrolle, wen interessierten schon die Probleme von Bruce Wayne?
Bei Spiderman aber spielen Spiderman UND Peter Parker die Hauptrolle! Wie keine andere Comicverfilmung zuvor setzt sich der Film sehr für die privaten Probleme und für die Gewissenskonflikte ein, die Peter Parker durchmachen muss, bevor er zum Superhelden wurde.

Klar, auch bei Batman wurde das erwähnt, aber nur ganz am Rande - bei Spiderman hingegen erlebt der Zuschauer hautnah mit, wie es sein muss, wenn man solche Veränderungen durchmachen muss. Dadurch wirkt Spiderman trotz seines Ganzkörperkondomähnlichem Anzug menschlicher als es Batman, Superman etc jemals waren!

Storymäßig überzeugt Spiderman auch mehr als seine Vorgänger. Zwar bietet der Stoff, aus dem die Helden sind, keine nennenswerten Neuerungen, aber die Umsetzung der Comicvorlage zum Blockbustermovie ist absolut gelungen. Spiderman ist meines Erachtens die bisher beste Comicadaption, die jemals in die Kinos kam. Natürlich hatten auch andere Comicadaptionen sehr gute Momente, ich erinnere nur an Jim Carreys Auftritt als “Riddler” in “Batman und Robin” oder an die genialen Effekte von “X-Men”, aber in der Gesamtheit gesehen ist Spiderman ganz klar der Beste - bisher. Gespannt darf man sein auf die kommenden Filme dieser Kategorie, hier seien nur mal “The incredible Hulk”, “Catwoman”, “X2” oder “Daredevil” genannt.
Wo wir schon gerade bei kommenden Filmen sind: Regisseur Sam Raimi und die Hauptdarsteller Maguire/Dunst haben bereits Verträge für die Fortsetzung von Spiderman unterschrieben.

Tricktechnisch entspricht Spiderman absolut dem neuestem Stand der Technik, besonders die teilweise sehr rasanten Kamerafahrten versetzen den zuschauer ein ums andere mal in staunen. Leider liegt hier auch ein kleiner Nachteil: Durch diese schnellen Kameraschwenks und Schnitte wirken die Bewegungen und Abläufe manchmal etwas hektisch, fast schon unrealistisch. Hier muss man also leider doch etwas am Film rummäkeln... (Man sollte ja auch net alles nur positiv sehen...)

*** Meine Meinung ***

Für mich ist Spiderman - trotz Star Wars Episode II - der bisher beste Film des Jahres. Er hat alles, was es für einen unterhaltsamen Abend braucht: massig Action, ein bisserl Romanze (Jedenfalls weniger als bei Star Wars *g*), Humor, noch mehr Action und Special Effects zum zweimal hingucken!

Klar, Spiderman ist ein Film für die jüngere Generation (Und für die Junggebliebenen), eine hintergründige Story mit vielen logischen Momenten sucht man hier vergebens - aber das erwartet ja wohl auch keiner von solch einem Film, oder?

Meine Erwartungen nach den Trailern, die man im TV oder im Internet sehen konnte, wurden jedenfalls mehr als nur erfüllt, und wie bei inzwischen so vielen Filmen warte ich auch hier schon gespannt auf den zweiten Teil. (Kleiner Insider: Bösewicht von Teil 2 soll angeblich der aus den Spiderman-Comics bekannte Bösewicht “Doctor Octopus” sein.)

Etwas schade fand ich allerdings die Verkleidung vom Green Goblin. Seien wir mal ehrlich - Superhelden-Filme stehen und fallen auch mit der charismatischen eigenschaft des Bösewichtes. Nur zu gerne verweise ich hier auf die Batman-Filme, die in der kategorie "Bester Bösewicht" Maßstäbe gesetzt haben. Neben dem bereits erwähntem Jim Carrey als Riddler waren da natürlich auch jack Nicholson als Joker, Tommy Lee Jones als TwoFace, Arnold Schwarzenegger als Mr. Freeze, Danny DeVito als Pinguin etc. etc.
All diese Bösewichte bestachen durch hervorragende Gesten und schauspielerischen Leistungen in der Mimik - der Green Goblin konnte das auf Grund seines starren Anzuges sowie der helmartigen Gesichtsmaske leider nicht, obwohl willem Daffoe absolut das Zeug hatte, in die Riege der besten Bösewichte einzudringen. Ich hoffe sehr, daß der Bösewicht in Teil 2 etwas bessere Chancen hat, sein Können zu beweisen!

*** Special ***

Ich gestehe: seit einiger Zeit habe ich bei Filmen ein kleines Hobby: Ich gucke immer ganz genau hin, um sogenannte “Goofs” zu entdecken - also Fehler im Film, die entweder absolut unlogisch sind, die aber auch klare Produktionsfehler oder Fehler der Requisite sind.

Inzwischen gibt es auch einige Seiten im internet, die sich mit diesem Thema befassen, mein Favorit hierbei ist www.movie.mistakes.de .
Auf dieser Seite bin ich übrigens auch ab und zu mal aktiv, um Filmfehler zu melden.

Klar, auch bei Spiderman kommt man bei genauerem Hinsehen nicht umher, ein paar Ungereimtheiten zu erkennen:

Der erste grobe Fehler fällt eigentlich jedem auf, der das Filmplakat sieht. Spiderman klettert mit Hilfe seiner feinen Härchen, die sich an seinen Händen gebildet haben, an Hauswänden hoch.
Zieht Spiderman nun aber seinen Anzug an, bemerkt man, dass dieser Anzug den Körper komplett bedeckt - auch die Hände und damit auch die Härchen, die er eigentlich zum klettern bräuchte...

Am Schluss sollte Spiderman ursprünglich zwischen den beiden Türmen des World Trade Centers schwingen und auf dem WTC landen. Das musste aber nach den Ereignissen vom 11. September leider geändert werden und jetzt landet er auf dem Empire State Building. Sieht man nun genau hin, bemerkt man im Hintergrund - eben jenes Empire State Building, auf dem er ja gerade (angeblich) steht!

Und noch ein Fehler, den man sogar im TV-Trailer bemerken kann:
Nachdem Peters Sehfähigkeiten durch den Spinnenbiss verbessert wurden, braucht er keine Brille mehr. Als er das zum ersten mal bemerkt, hält er sich mal die Brille vor die Nase, alles ist verschwommen. Dann nimmt er die Brille weg - klare Sicht.
Der Fehler hierbei ist: hält Peter sich die Brille vor die Nase, ist das GESAMTE Bild verschwommen, eigentlich dürften aber nur die Stellen, an denen die Brillengläser sind, verschwommen sein. (Ich als Brillenträger weiss das natürlich!)

By the way - in einer Szene sieht man recht deutlich, wie sich das (ehemalige) World Trade Center in Spidermans Auge widerspiegelt... So ganz wollte man das Gebäude also wohl nicht aus dem Film verbannen!

Und noch ein kleiner Insider:
Beim World Unity Festival sieht man während der Explosion einen Mann, der ein kleines Mädchen aus dem Weg zieht. Dieser Mann ist niemand geringerer als Spiderman-Schöpfer Stan Lee!

Aber trotz der Tatsache, dass sich im Film einige Fehler eingeschlichen haben, kann ich für ihn ohne Bedenken die volle Empfehlung aussprechen!


Geschrieben am: 07. Jun 2002, 18:42   von: DERWUNDERBARE



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