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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Science-Fiction > Harry Potter und der Stein der Weisen

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Netter Kinderfilm,gute Schauspieler

Nachteile:
Langatmig,zu vollgepropft, kann die Erwartungen nicht erfüllen




Harry Potter? geht mir am Arsch vorbei!
Bericht wurde 1510 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Liebe Leser, heute möchte ich sie auf einen Film aufmerksam machen, der sich still und heimlich, weit abseits jeglicher Reklame und fast unbemerkt vom Filmpublikum in die Kinos geschlichen hat: Harry Potter!!

OK, OK, ich gebe es zu, das war jetzt etwas übertrieben! Es dürfte wohl niemandem gelungen sein, nichts von diesem Film mitzukriegen.
Schon seit Wochen drängen Merchandise-Artikel wie eine Sturmflut auf uns herein, Harry Potter Bettwäsche, Harry Potter Zahnbürsten, Harry Potter auf Coca Cola Flaschen, Harry Potter hier, Harry Potter da!

Die vielen Clips, die im TV gezeigt wurden, schürten die Neugierde der potentiellen Zuschauer. Die Bücher halten sich seit Jahren in den Bestsellerlisten, und so ist es wohl kein Wunder, daß Harry Potter Weltweit alle Startrekorde brach!

Ich gestehe - mir ging diese ganze agressive Werbung relativ am Arsch vorbei, ich lasse mich von so etwas nicht beeinflussen!
Ich habe weder die Bücher gelesen, noch hatte ich vor, mir den Film anzusehen - da warte ich doch lieber auf „Herr der Ringe'!
Für mich ist Harry Potter eher eine Figur, die auf Kinder zugeschnitten ist. (Was der kleine Hobbit, Vorgänger der Herr der Ringe Trilogie allerdings auch ist...)

Und wieso schreibe ich jetzt trotzdem einen Bericht über diesen Film?
Tja... Antje hat der Werbung leider nicht widerstehen können. Nachdem sie jetzt die ersten beiden Harry Potter-Bücher gelesen hat, wollte sie sich auch den Film ansehen. Naja, und da ich eingeladen wurde, hab ich mich dazu entschlossen, den Film doch anzusehen, schliesslich kann ich dann einen Bericht darüber schreiben, wie derbe schlecht der Film doch ist...

*°*°*° Der Inhalt *°*°*°

Der kleine Harry als Baby von Zauberern zu den einzigen noch lebenden Verwandten gebracht, die der Junge noch hat, denn Harrys Eltern wurden von einem bösen Zauberer getötet.
Bei seinen Zieheltern führt Harry ein Aschenputtel-Leben, er muss in einem Abstellraum unter der Treppe schlafen und wird nicht akzeptiert.

An seinem 11. Geburtstag aber geschieht etwas seltsames: Eulen erscheinen, die seltsame Briefe für Harry ausliefern. Obwohl Harrys Ziehvater versucht, alle Briefe zu vernichten, gelingt es Harry doch herauszufinden, was in der Briefen steht:
Es ist eine Einladung nach Hogwarts, einer Zauberschule. Harry erfährt, daß seine leiblichen Eltern Zauberer waren, und daß auch er Zauberkräfte hat - mehr noch, in der Welt der Zauberer ist Harry eine lebende Legende, denn der böse Zauberer Voldemort, der seine Eltern umbrachte, konnte Harry trotz seiner Macht nicht töten, lediglich eine blitzförmige Narbe auf Harrys Stirn blieb zurück! Warum Onkel Voldemort nicht in der Lage war, den kleinen Harry zu töten, erfährt der geneigte Kino-Zuschauer übrigens nicht - genauso wenig wie der geneigte Leser des Buches!

So zieht es Harry also nun zur Zauberschule, wo er alles lernt, was in vernünftiger Zauberer wissen muss, von Zaubertränken über die Benutzung eines Zauberstabes bis hin zum fliegen mit dem Besen.
Harry findet auch schnell neue Freunde: Hermine und Ron, zwei weitere Zauberlehrlinge, sowie den gutmütigen Riesen Hagrid.

Harry merkt aber schnell, daß die Zauberschule ein Geheimnis birgt: Er findet heraus, daß in der Schule der „Stein der Weisen' gehütet wird. Dieser Stein verhilft unter anderem zu ewigem Leben, und genau darauf ist Voldemort scharf, er versucht, den Stein in seinen Besitz zu kriegen...


*°*°*° Die Crew*°*°*°

Schauspieler:

DANIEL REDCLIFF - Harry Potter
EMMA WATSON - Hermine Granger
RUPERT GRINT - Ron Weasley
ROBBIE COLTRANE - Hagrid
ALAN RICKMAN - Snape
RICHARD HARRIS - Albus Dumbledore

Regie: CHRIS COLUMBUS
Drehbuch: STEVE KLOVES nach einem Roman von JOANNE K. ROWLING
Musik : JOHN WILLIAMS
Kamera : JOHN SEALE
Schnitt : RICHARD FRANCIS-BRUCE

*°*°*°*° FAZIT *°*°*°*°

So, nach den trockenen Daten und Fakten zum Film kommt hier jetzt also das Wichtigste: Wie fand ich ihn?
Dazu sage ich direkt: Der Film hat den Hype, der um ihn gemacht wird, meines Erachtens nicht verdient!
Ja, der Film ist nett anzusehen, aber mehr auch nicht!
Woran mag das liegen? Ich denke, es liegt an der agressiven Werbestrategie! Was hat man nicht alles schon gehört oder gelesen, bevor der Film „endlich' in Die Kinos kam?
Top Secret war der Film, kaum etwas durfte an die Öffentlichkeit vordringen - da ist es ja verständlich, daß die Neugierde der Zuschauer geweckt wurde!
Durch diese Strategie waren die Erwartungen der Zuschauer natürlich auch extrem hoch - und in meinem Fall konnte der Film die Erwartungen nun mal nicht erfüllen.
Das selbe Urteil fällten übrigens auch meine beiden liebreizenden Begleiterinnen Antje und Katja, die übrigens das Buch zum Film kennen.
Es liegt also nicht daran, daß ich das Buch nicht kenne!

Versteht mich nicht falsch, ich habe mich während der 150 Minuten (so lange dauert der Film) nicht gelangweilt - aber vom Hocker gerissen hat er mich auch nicht!

Das liegt definitv NICHT an den schauspielerischen Leistungen, die waren nämlich sehr gut!
Alle Schauspieler waren in ihren Rollen sehr überzeugend!
Emma Watson spielte die Rolle der etwas hochnäsigen Hermine ebenso gut wie es Daniel Redcliff in seiner Rolle als Harry Potter schaffte!

Auch die Nebencharactere glänzten, was wahrscheinlich auch daran lag, daß sehr viele erfahrene Schauspieler am Werke waren, unter anderem sah man Monty-Python-Urgestein JOHN CLEESE als fast kopfloses Gespenst Sir Nicholas De Mimsy-Porpington, JULIE WALTERS (bekannt aus Billy Elliot) spielt die Mrs. Weasley, JOHN HURT (Alien) ist als Mr. Ollivander zu sehen, und der zerstreute Professor Flitwick wird von Warwick Davis (Willow, Star Wars) dargestellt.

Ein weiterer Pluspunkt liegt in der Regie von Chris Columbus (Gremlins, Goonies, Mrs. Doubtfire).
Man merkt dem Film an, daß Columbus von Anfang an bemüht war, das Buch möglichst originalgetreu umzusetzen. An dieser Vorlage scheiterte übrigens auch der ursprünglich geplante Regisseur Steven Spielberg, der sich in seiner künstlerischen Freiheit beraubt sah und das Projekt ablehnte!

Und noch ein Pluspunkt: Die Musik!
John Williams, der ja auch den Soundtrack zu Star Wars schrieb, hat es geschafft, die jeweilige Atmosphäre im Film musikalisch noch zu verstärken!
Zwar hat der Film keine Musik, die Kultpotenzial enthält (wie zum Beispiel den Score von Star Wars, den wohl jeder kennt), dennoch ist die Musik zum Film passend und characteristisch!

Wenn man alle Pluspunkte nennen möchte, muss man auch die Atmosphäre des Filmes erwähnen!
Die Drehorte waren perfekt gewählt, unter anderem diente die „Duke Humfreys Bibliothek von Oxford' als Zauberbibliothek, die Kathedrale von Gloucester diente als Schulgebäude, und genau wie im Buch begann Harrys Reise ins Zauberreich am Londoner King’s Cross-Bahnhof.
In Verbindung mit der Musik dienten diese Drehorte dazu, dem Film eine absolut perfekte Atmosphäre zu verpassen!

Das waren die wichtigsten Pluspunkte - kommen wir jetzt zu den Minuspunkten!

Zum einen ist da die Story an sich. Die wirkte für mich absolut überladen, aber trotzdem ohne rechten Höhepunkt. Der Stein der Weisen, der dem Film ja den Titel gab, tauchte irgendwann im letzten Drittel des Filmes auf, der unvermeidliche finale Endkampf „gut versus böse' (Harry versus Voldemort) war auch irgendwie ohne Höhepunkte, ausserdem war er zu kurz.

Weiterhin fand ich den Einsatz von fantasy-üblichen Utensilien zu übertrieben! Was hat Rowling nicht alles in ihre Story reingepackt?
Einhörner, Kobolde, Trolle, Riesen und Drachen, Zauberer und Hexen, fliegende Besen und Umhänge, die unsichtbar machen.
Als wäre das nicht schon genug, kramte man auch noch in der griechischen Mythologie und fand neben Zerberus, dem dreiköpfigem Hund, der den Eingang zur Unterwelt bewacht (im Film liebevoll Fluffy genannt) auch noch einen Zentauer, der urplötzlich im Film auftauchte und genauso plötzlich wieder verschwand!

Durch diese Dichte an Utensilien kamen die einzelnen Geschöpfe und Utensilien viel zu kurz. Was der Zentauer zum Beispiel sollte, weiss ich bis heute nicht, das Einhorn sah man ebenfalls nur sehr kurz (und zudem bereits massakriert), und auch den Drachen sah man gerade mal in einer Szene. Da gilt wohl: Weniger wäre mehr gewesen!

Und wo wir gerade bei Minuspunkten sind: Da muss man wohl leider auch die tricktechnischen Finessen dazuzählen!
Antje, Katja und ich waren einer Meinung: Da haben wir schon besseres gesehen!
Als bestes Beispiel möchte ich die Darstellung des Riesen Hagrid nennen!
In der ersten Einstellung, in der man ihn sah, war er tatsächlich riesig. Er war etwa doppelt so groß wie ein normaler Mensch.
Eine weitere Szene zeigt ihn, wie er sich bücken muss, um durch eine normale Tür zu gehen.
Sieht man Hagrid aber in Einstellungen nur mit Harry, wird deutlich, wie groß Schauspieler Robbie Coltrane wirklich ist. Hier wird auf Tricktechnik verzichtet, leider wirkt Hagrid in diesen Szenen keineswegs mehr wie ein Riese, sondern eher wie ein etwas zu groß geratener Mann.

Auch andere Szenen, die im Computer erstellt wurden, wirkten sehr steril und vor allem zu künstlich, besonders das Quiddich-Spiel und Harrys Kampf mit dem Troll wirkten auf mich nicht überzeugend!

Alles in allem fand ich den Film ganz nett, aber nicht umwerfend. Vielleicht liegt es tatsächlich daran, daß Harry Potter eben doch „nur' ein Kinderfilm ist?
Ein zweites mal werden wir uns den Film jedenfalls nicht im Kino ansehen (ganz im gegensatz zu Filmen wie „Shrek' oder „Der Schuh des Manitu')





Geschrieben am: 03. Dec 2001, 16:33   von: DERWUNDERBARE



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