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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Drama > 8 Mile

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
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Ist Eminem auch ein guter Schauspieler???
Bericht wurde 1407 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

---DIE STORY------------------------------------------

Sie leben in der Bronx von Detroit - Jimmy "Bunny-Rabbit" Smith und seine Kumpels. Sie haben nichts vorzuweisen - keine intakte Familie, keine Beziehung oder wenn, dann läuft sie scheiße, kein Geld, keinen ode
r einen schlechten Job und keine eigene Wohnung.

Alles was sie haben und worüber sie sich definieren, ist ihr Raptalent, der eine hat es der andere nicht.

In wöchentlich stattfindenen "Battles" stellen die ausschließlich Schwarzer Rapper ihr Können zur Schau und das Publikum entscheidet über den Sieger.

Jimmy träumt von einer Karriere in der Musikbranche. Um sich den Traum zu erfüllen, arbeitet er in einer Fabrik - damit ist er fast der einzige der Jungs, der einem geregelten Job nachgeht.

Nachdem sich Jimmy von seiner Freundin Janine trennt und ihr sein Auto überlässt, hat er auch keine Bleibe mehr und kehrt zurück zu seiner Mom. Diese lebt mit Jimmys kleiner Schwester Lily verarmt in einer Wohnwagensiedlung und sogar dort soll sie rausgeschmissen werden.

Alles um Jimmy scheint den Bach runterzugehen, denn auch seine neue Flamme Alex betrügt ihn, für ihre Karriere. Doch Jimmys Stolz siegt, er will es den anderen zeigen und will Respekt für sein Talent - er letzte Battle naht.

---DIE CHARAKTERE-------------------------------------

JIMMY "BUNNY RABBIT" SMITH
Wäre der Film mit afroamerikanischen Leuten in der Rolle des Jimmy gedreht worden, hätte man ihn rassistisch genannt - und ich tue es trotzdem obwohl hier der weiße Junge diskriminiert wird.
Jimmy hat es drauf, seine Reime (das A und O beim Rappen) sind einfach brillant - das gestehen ihm sogar seine schwarzen Feinde ein.
Doch sie versuchen fertig zu machen, weil er nicht schwarz ist, sie nennen ihn Elvis - jemanden, der das schwarze Erbgut - den Rap - stehlen will.
Eigentlich ist Jimmy auf der Suche nach Liebe und Anerkennung - egal ob von seinen Frauen, seinen Freunden oder von seiner Familie. Immer wieder fällt er auf die Schnauze und steht trotzdem wieder auf...das macht ihn aus.

SEINE MUTTER
Sie ist eine alkoholabhängige, egozentrierte Frau, die zwei Kinder in die Welt gesetzt hat, deren Schicksale sie nur sekundär interessieren. Ihr Leben wird davon bestimmt, dass der Mann, mit dem sie zusammen ist, sie schon aushalten wird – sie will auch gar nicht sehen, dass die Realität ganz anders aussieht.

SCHWESTER LILY
Lily hat offensichtlich eine ganz zentrale Rolle im Film und auch für Jimmy – sie ist sein ein und alles, er will ihr alles Schlechte vom Leib halten und will, dass ihr Leben anders verläuft als seins. Obwohl er sich immer wieder darum bemüht, dass Lily nichts mitbekommt, ist sie immer dabei, wenn Jimmy gewalttätig oder aggressiv wird. Ich finde das unterstreicht die Trostlosigkeit der ganzen Geschichte doch sehr.

ALEX
Warum genau sie von Jimmy als seine Freundin bezeichnet wird, weiß ich nicht. Sie haben einmal in seiner Firma einen schnellen Quickie geschoben – that's ist!. Ja, sie sagt, dass sie auf ihn steht und sie unterstützt ihn in allen seinen Vorhaben und Talenten – dennoch verarscht auch sie ihn, in dem sie ihn mit einem anderen betrügt, als er sie braucht.

JIMMYS KUMPELS
Sie sind seine Motoren und dennoch auch zugleich die Ausbremser seiner Karriere. Sie träumen alle vom großen Geld, aber sie sind nicht verbissen genug, es mit harten Mitteln und ehrlicher Arbeit auch durchzusetzen – Jimmy ist da anders. Dies wird immer wieder zu Diskussionen und auch zu Streits mit seinen Freunden. Aber wenn er sie braucht sind sie da – ohne Vorbehalte.

---DER FILM-------------------------------------------

Vieles habe ich ja schon angerissen, was auch genau das Problem des Filmes ist. Vieles wird angerissen und nichts vertieft. Man denkt sich, dass seine Mutter eine Alkoholikerin ist, man sieht sie aber nur einmal mit einer Bierdose. Wo ist sein Dad? Wer genau ist der Freund seiner Mutter, dass er Jimmy so bis aufs Blut reizen kann?

Einiges an Fragen bleibt ungeklärt? Warum schläft Alex mit Wink – nützt es ihrer Karriere oder nur so? Was genau will sie denn von Jimmy, ist sie nur trophäengeil, falls mal was aus ihm wird?

Auch fand ich den Film zu harmlos dargestellt. Vielleicht bin ich voreingenommen oder zu abgestumpft, aber der Film erklärt mir die Wut der Jugendlichen nicht wirklich. Da gibt es keine Gewalt zwischen Jimmys Ma und ihrem Freund oder gegenüber der Kleinen, keinen offenen Alkoholismus, keinen Drogenmissbrauch, keine Prostitution und kaum Waffengewalt. Ich hatte mir das Leben in den Ghettos bei weitem schlimmer vorgestellt – aber es soll ja realistisch sein...also lassen wir das mal so stehen.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die überzeugenden Leistungen von Kim Basinger (Jimmys Mom) und Eminem, der für sein Schauspieldebüt grandios war. Sicher ist es nicht schwer, jemanden zu spielen, den man bis ins Kleinste versteht, aber er macht sich gut.

Wohingegen ich die Leistung von Alex-Star Brittany Murphy ziemlich daneben fand oder es lag an der grottenschlechten, deutschen Synchronstimme und Übersetzung, die im übrigen ein echter Nachteil des Filmes ist. Ich habe schon drei Kreuze geschlagen, dass wenigsten nicht auch noch die Battles übersetzt sondern untertitelt waren.

---DIE HARTEN FAKTEN----------------------------------

Autobiografie
USA 2002
110 Min.
FSK ab 12 Jahre

Regie: Curtis Hanson

Darsteller: Eminem (Marshall Mathers III)
Kim Basinger
Mekhi Phifer
Brittany Murphy
Eugene Byrd
Michael Shannon

---MEIN FAZIT-----------------------------------------

Durchschnittlicher, autobiografischer Streifen mit einem sehr überzeugenden Hauptdarsteller.

Sehr typische Vorurteil durchziehen den ganzen Film - machen auch vor nur angedeuteten Szenen bezüglich Gewalt und Drogen nicht Halt - nichts Halbes und nichts Ganzes eben.

Die Synchronisation und die Stimme der weiblichen Figur Alex sind enfach unter alles Kanone und hemmen die Sehfreude ungemein.

Die Musik ist okay, Hip-hoppig halt, aber wer erwartet hier schon anderes. Durch die harnmlose Dokumentation sehe ich die FSKfreigabe ab 12 gerechtfertigt - einzig bei der Sexszene zwischen Alex und JImmy war das Kino totenstill



Geschrieben am: 21. Mar 2003, 19:29   von: pitbull_7



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