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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Drama > Road to Perdition

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
siehe Text

Nachteile:
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Ein echt klasse Film!!!
Bericht wurde 1430 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Story:
°°°°°

Amerika im Winter 1931 zur Zeit der großen Depression. Trotz des Alkoholverbots vergnügen sich die Menschen in versteckten Nachtlokalen, die von John Rooney (Paul Newman) kontrolliert werden. Michael „Mike“ Sullivan (Tom Hanks), der wie ein Sohn für John ist, erledigt für diesen schmutzige Geschäfte.

Eines Tages jedoch fangen Mikes Söhne Michael (Tyler Hoechlin) und Peter (Liam Aiken) an sich zu fragen, womit ihr Vater eigentlich sein Geld verdient. Damit nimmt das Unglück seinen Lauf. Michael versteckt sich im Wagen seines Vaters, als dieser zusammen mit Johns Sohn Connor (Daniel Craig) einen Auftrag ausführt, bei dem es zu einer Schießerei kommt. Michael sieht mit an, wie Connor und sein Vater Menschen töten. Michael wird entdeckt, doch da Mike sein Wort dafür gibt, daß sein Sohn schweigen wird, verspricht John, daß die Sache damit erledigt sei.

Connor jedoch tötet noch in der selben Nacht Mikes Frau Annie (Jennifer Jason Leigh) und Sohn Peter. Zusammen mir Michael begibt sich Mike auf die Flucht mit nur einem Ziel: Connor zu töten. Da es ihm nicht gelingt Verbündete zu finden, weil alle, auf ihren eigenen Vorteil bedacht, sich weigern gegen John zuarbeiten, beginnt er auf eigene Faust zu agieren und Rache zu üben.
Doch auch er ist in Gefahr, denn es wurde bereits der Reporter und Killer Maguire (Jude Law) auf ihn angesetzt, der extrem kaltblütig und brutal vorgeht... .

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Meine Meinung:
°°°°°°°°°°°°°

Der Film besticht von Anfang an durch seine auffallend gute Inszenierung. Die Kameratechnik ist hierbei äußerst gut gelungen. Frosch- und Vogelperspektiven lassen den Zuschauer das Geschehen aus interessanten Blickwinkeln betrachten. Auch allein durch das abwechselnde Scharf stellen des Vorder- bzw. Hintergrundes innerhalb einer Szene werden neue und beeindruckende Effekte erzielt.
Der gesamte Film wirkte perfekt gedreht und gut durchdacht mit vielen wirklich beeindruckenden Einfällen.
Auch die Filmmusik ist sehr gut gelungen. Mal sind klassische Orchester zu hören, die den Film eindrucksvoll untermalen, dann wieder irische Elemente, die gut zum Bild passen.

Die Story des Films geht auf einen Comic zurück, in dem die Handlung zum Teil brutal und blutig dargestellt wird. Tom Hanks hatte bedenken, daß auch der Film zu brutal werden würde, doch Regisseur Sam Mendes löste das Problem elegant. Tatsächlich sind viele der brutalen und blutigen Szenen so gedreht, das der Zuschauer die Szenen nur indirekt mitbekommt oder höchstens deren Resultat sieht. Diese Vorgehensweise bewahrt den Film davor zum Gemetzel zu verkommen, erzeugt jedoch dennoch Spannung und Beklommenheit.

Besonders hervorzuheben ist auch die schauspielerische Leistung von Tom Hanks. Er beweist spätestens in diesem Film, daß er durchaus in der Lage ist ernste Rollen eindrucksvoll zu verkörpern. Er bleibt in dem Film wortkarg wie selten, mit einem meißt von Sorgenfalten durchzogenen Gesicht, das mehr sagt als alle Worte.
Auch Paul Newman glänzt in seiner Rolle als Mafiaboss, der sich Mike gegenüber zu Beginn des Filmes väterlich gibt.
Auch Jude Law als vom Tode besessener Reporter und der junge Tyler, der Mikes Sohn spielt, meistern ihre Rollen und sind positiv hervorzuheben.

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Fazit:
*****

Sam Mendes hat einen düsteren Film geschaffen, in dem es um Mafiamachenschaften geht. Doch daneben geht es noch um viel mehr: Um Väter und Söhne; um Menschlichkeit und Zwischenmenschlichkeit.
Wer einen Gangsterfilm in Stile der 50er Jahre erwartet wird enttäuscht werden, denn in diesem Film wird das Gewicht nicht auf dunkle Machenschaften gelegt. Hier werden sie vielmehr zum notwendigen Übel aber nicht zur Hauptsache.
„Road to Perdition“ ist ein Film, der sich lohnt, weil er gut gemacht ist, tolle Schauspieler in sehr guten Rollen zeigt und weil er fast völlig auf Hollywood-typische Muster verzichtet. Allein am Ende schimmert die Machinerie durch, doch das kann man bei diesem Film verzeihen.


Geschrieben am: 04. Mar 2003, 14:13   von: pitbull_7



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