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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Drama > Moulin Rouge

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
tolle Schauspieler, tolle Musik, tolle Kameraführung...einfach genial!!!!!

Nachteile:
---




Vorhang auf - Kommen Sie zu Moulin Rouge!
Bericht wurde 1105 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich hatte es gestern mal wieder geschafft! Ich siegte und setzte meine Filmwünsche in Bezug auf unseren Kino-Abend bei meinem Freund durch (wir Frauen sind halt doch das stärkere Geschlecht...).
„Moulin Rouge“...nachdem ich schon einige Trailer gesehen, und einige Filmkritiken gelesen hatte, stand es für mich fest: Nicky, das ist ein Film für Dich. Da mußt Du rein!


Also dann...

...“VORHANG AUF - DIE SHOW KANN BEGINNEN!
Verehrtes Publikum, halten Sie sich fest und sehen nun ein nie dagewesenes Spektakel, einen Schmaus für Augen und Ohren, wie Sie ihn noch nie zuvor erlebt haben!
Lassen Sie sich verzaubern von einer Welt der Musik, der Liebe und der Sinnesfreuden
KOMMEN SIE ZU MOULIN ROUGE!“

Wir befinden uns in Paris. Paris im Jahre 1899.
Genaugenommen im Stadtteil Montmartre, dem Künstlerviertel von Paris.
Dort hat sich der junge Poet Christian ein Zimmer gemietet, und will dort seine schriftstellerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, indem er ein Buch über die schönste Sache der Welt...der Liebe schreibt.

Als plötzlich mit einem Mal ein ohnmächtiger Argentinier durch seine Decke stürzt. Dieser ohmächtige Argentinier ist Mitglied der Theatergruppe welche von dem Künstler Henri Toulouse-Lautrec geleitet wird, und die es sich als Ziel gesetzt haben, ein Theaterstück mit dem Titel „Spectacular Spectacular“ zu schreiben. Ihr Ziel ist ist es zudem, dieses Theaterstück im wohl berühmtesten Nachtclub Paris`aufzuführen: Im Moulin Rouge.
Als Christian in der Theatergruppe ein paar Ideen in das Stück mit einbringen will, ist die Gruppe ganz begeistert, und er ist sozusagen sofort engagiert. Allerdings paßt das dem bisherigen Schreiber des Stücks nicht, welcher daraufhin beleidigt das Feld verläßt.
Also ist mit einem Male Christian der Schreiber des Stückes „Spectacular Spectacular“ geworden.
Solche glücklichen Zufälle müssen natürlich begossen werden, und so hat Christian auch mit seinem ersten Absinth-Rausch zu kämpfen, in welchem ihm übrigens Kylie Minouge als Absinth-Fee erscheint.

Nun hat die Theatergruppe jedoch noch ein Problem. Sie müssen es erst mal schaffen, das das Stück überhaupt im Moulin Rouge aufgeführt werden soll, und so statten sie dem bunten Etablisement einen Besuch ab. (Die Worte von Christians Vater schallen ihm im Gedächtnis: Sohn, Du wirst bei Prostituierten im Moulin Rouge enden!).

Im Moulin Rouge angekommen ist er erstmal überwältigt. Überwältigt von der Musik, dem bunten übertriebenen Treiben, der sexy Tänzerinen und der lüsternen Männer, als der „funkelnde Diamant“ Satine auf der Bühne erscheint, kann Christian schon nicht mehr seinen Blick von ihr wenden, er ist regelrecht verzaubert von dieser Schönheit!

Satine, der Stolz des Moulin Rouge, die berühmteste Kurtisane von Paris hat zusammen mit dem Besitzer des Moulin Rouge Harald Zidler einen Traum. Fernab von den Nachtclub-Shows wollen Sie zusammen ein Theaterstück aufführen. Satine träumt natürlich davon eine berühmte Schauspielerin zu werden, und somit nicht mehr als billige Tänzerin auf der Bühne zu stehen.
Aus diesem Grund, auf Drängen von Zidler, soll sie eine Nacht mit dem aristokratischen englischen Duke of Monroth verbringen, der das Stück sponsern soll. Für Satine kein Problem, erstens ist dies doch schließlich ihr Job, zweitens würde sie alles tun für ihre Schauspieler-Karriere.

Doch durch einen dummen Zufall hält sie Christian für den Gönner Duke, und so landet sie mit Christian im Elefanten-Zimmer, dem Separe des Moulin Rouge.
Satine hat natürlich vor mit ihm zu schlafen, um den vermeintlichen Geldgeber so von ihren Argumenten zu überzeugen, Christian hingegen möchte Satine eigentlich nur ein paar Gedichte vortragen, um diese wiederum zu überzeugen, daß von ihm geschriebene Stück im Moulin Rouge aufzuführen.
Diese Szene ist ziemlich spaßig. Während Christian ihr Gedichte vorträgt, schmachtet Satine, einem Orgasmus nahe auf dem Boden. So erklärt sie Christian auch, daß sie sich in ihn verliebt hat (klar...noch denkt sie ja, es wäre ihr Sponsor Duke).
Als sich jedoch herausstellt, daß Christian eben nur der kleine Schriftsteller von nebenan ist, ist Satine natürlich ziemlich ernüchtert, und würdigt Christian erst mal keines Blickes mehr.
Als plötzlich Harald mit dem Duke vor der Tür steht, um Duke die versprochene heiße Nacht zu verschaffen.
Natürlich fliegt nach einigen Versteckversuchen auf, das Christian mit im Zimmer ist, und um die Situation zu retten, wird Christian dem Duke sofort als Schriftsteller des Theaterstücks vorgestellt.
Jawoll...damit hätte Christian sein Ziel erreicht...Spektakuar Spectacular wird im Moulin Rouge aufgeführt werden.
Er rettet sich auch vortrefflich aus der Lage, als der Duke denn den Inhalt des Stückes wissen will.
Nach ziemlichen Stottern erfahren wir, daß es um eine berühmte Kurtisane in Indien geht, die sich in einen Dicht...äh Sitar-Spieler verliebt. Doch auch der Maharadscha hat Gefallen an der Kurtisane gefunden, und möchte diese zur Frau haben.

Als der Duke wieder von der Bildfläche verschwunden ist, kommt natürlich was kommen muß, Christian gesteht Satine seine frisch entbrannte Liebe.
Diese scheint zwar anfangs nicht diese Leidenschaft zurückzugeben, aber letztendlich schafft es Christian dann doch, auf dem Dach des Elefanten, durch einfühlsame Lieder, ihr die Liebe schmackhaft zu machen: „All you need is love!“.
Und so wird schließlich auch die Kurtisane Satine schwach, sie verliebt sich in Christian, und eine heimliche Liebe beginnt.

Am nächsten Tag spricht der Duke bei Harald Fitzer vor, und sichert ihm die Unterstützung der Theatershow zu. Aber er hat eine Bedingung: Vertraglich soll festgelegt werden, daß ihm Satine ganz alleine gehört. Ansonsten erhält der Duke die Besitzurkunde des Moulin Rouge.
Harald, der zwar nicht ganz so begeistert von diesem Vertrag ist, willigt jedoch ein, denn die Show ist ihm nun mal wichtiger, als das Liebeswohl seines Lieblings Satine, er ist sich sicher, Satine wird dies genauso sehen, und willigt in diesen regelrechten Menschenhandel mit ein.

Doch obwohl es heißt „Diamonds are the girls best Friend“, hält Satine weiterhin an der Liebe zu Christian fest, und schafft es immer wieder durch Ausreden, den geplanten Treffen von Duke zu entweichen, welcher natürlich immer verärgerter und eifersüchtiger darüber wird. Aber Harald hält ihn bei Stange, kommt immer wieder mit Ausreden daher, warum Satine nicht auf der Bildfläche erscheint, obwohl mittlerweile doch das ganze Moulin Rouge schon von der heimlichen Liebelei von Christian und Satine bescheid weiß.

Zudem müssen wir bald erfahren, das Satine an einer unheilbaren Krankheit leidet. Immer wieder wird sie ohnmächtig, die Ärzte diagnostizieren die Schwindsucht. Dies weiß Satine aber anfangs noch nicht.
Aber uns Zuschauern wird natürlich schnell klar, das dies noch eine ziemlich dramatische Liebesgeschichte wird.

Hier will ich aufhören mit der Darstellung der Handlung, denn ihr sollt Euch den Film schon selber ansehen. Zuviel wird wie immer nicht verraten!

Dann wollen wir mal zu meiner Meinung kommen:

Der Inhalt des Films, eine typische Lovestory wie es scheint, war der ausschlaggebende Punkt, warum sich mein Freund so sträubte in den Film zu gehen, und war irgendwo auch derjenige Punkt, warum ich so unbedingt ins Kino wollte.
Aber hier bekommt man wirklich viel mehr geboten als eine vorraussehbare Liebesschnulze.

Klar...der Film lebt auch von der Story, und diese ist auch sehr fesselnd, wenn auch ziemlich tragisch,

aber was die Hauptmerkmale des Films sind, ist zum einen mal die Musik.
Hier handelt es sich nicht um einen normalen Kinofilm, sondern regelrecht um ein Musical.
Das beginnt schon ganz zu anfang, als sich der Vorhang auf der Kino-Leinwand öffnet, und ein Orchester die Anfangsmelodie spielt.
Anschließend wird das ganze auch musikalisch erzählend von dem Künstler Henri Toulouse-Lautrec erzählt.
Doch ist dies dann wiederum nicht ein ganz normales Musical, denn was hier vorallem gut ist, das die Songs, die hier gesungen werden, wohl zu 90% jedem bekannt sind.
Es beginnt mit „Diamonds are the girls best friend“, Nirvanas „Smells like Teen Spirit“, Madonnas „Material Girl“ und viele mehr.
Vorallem große Begeisterung fand bei mir das Medley, als Christian Satine zu überzeugen versucht, das auch sie ohne Liebe doch nicht leben kann. In dieser Szene werden wirklich unzählige Liebeslieder angesungen „This is your Song“, „I was made for loving you“, „All you need is love“, „I will always love you“, um nur ein paar zu nennen. Was sich hier ziemlich kurios und gewagt anhört ist im Kino für die Ohren aber erste Sahne!
Doch diese bezirzende Stimmung hält nicht lange an. Aber erst beehrt uns Harald Fitzer noch mit seiner Version „Like a Virgin“ von Madonna, um damit Satine beim Duke schmackhaft zu machen. Spätestens hier schmunzelt man, und wippt gleichzeitig mit der Fußspitze im Takt der Musik.
Es folgen dann schon dramatischere Stücke, als der Film so nach und nach seinem Ende entgegenkommt: „The Show must go on“ von Queen, und ein Höhepunkt des Films dieser tolle Tango „Roxanne“ einst von Police...einfach toll, was einem hier geboten wurde.
Das Lied „Lady Marmade“, welches ja seit Wochen in den Charts rauf und runter gespielt wurde, wird übrigens nur in einer Anfangsszene im Moulin Rouge untergebracht.
Es ist schon toll, wie diese Lieder im Paris im Jahre 1900 präsentiert werden, in tollen Kostümen, und dem einzigartigen Flair der Stadt der Liebe.

Alles in allem ist daher der Film mehr ein Musical oder auch eine Pop-Oper. Ich fühlte mich plötzlich nicht mehr im Kino, sondern wirklich vor der Bühne eines Musicals.

Doch nicht nur musikalisch gesehen überzeugt der Film, was auch sehr ungewöhnlich ist, ist die Kameraführung.
Schon am Anfang merkt man hier, das dies garantiert kein normaler Film ist.
Man fliegt durch die Gassen von Paris, und ich fühlte mich in meinem Kinosessel wie in einem Flugsimulator, so verwirrend und schnell wechselten die Szenen.
Vorallem dann die erste Szene im Moulin Rouge, wo die Kamera unheimlich schnell schwenkt zwischen den Can Can tanzenden Damen, und dann wieder die Nahaufnahmen der Männer. Wow. Man weiß gar nicht mehr, wo man zuerst hinsehen soll.
Daher empfehle ich auch jedem, der in den Film geht, setzt Euch möglichst weit hinten in den Kinosaal. Vorne werden Euch durch dieses teilweise Wirr-Warr einige Effekte verloren gehen.
In den ersten 10 Minuten dachte ich wirklich: Oh Gott...wenn das so weitergeht werde ich blöd im Kopf, aber die Kamera wurde dann doch mehr und mehr zahmer und ruhiger, und man gewöhnte sich dann auch recht schnell daran.
Also auch hier, wurde außergewöhnliches geleistet.


Regie führte übrigens Baz Luhrmann, welcher schon für William Shakespeares "Romeo und Julia" verantwortlich war.
Dies war ja ebenfalls ein nicht ganz so "normaler" Film.

Mein riesiges Lob gilt aber den Schauspielern:
Nicole Kidman - Satine
Ewan McGregor - Christian
Jim Bradben - Harald Zidler
Richard Roxburgh - Duke of Monroth

Nicole Kidman ist ja sicherlich jedem ein Begriff, sie hat schon oft gezeigt, das sie schauspielern kann, und auch Ewan McGregor mag einigen bekannt sein aus den Filmen „Trainspotting“, oder in der Rolle des Obi-Wan Kenobi in „Star Wars Episode 1“.
Aber was hier die Schauspieler leisteten: Einfach phänomenal!
Nicole Kidman, eine wirklich rassige Schönheit, ist hier wirklich Sinnbild der Erotik! Und diese strahlt sie irgendwie vorallem durch ihr Gesicht aus. Ich war wirklich begeistert!
Aber auch Ewan McGregor war super! Ich schmelze jetzt noch dahin, wenn ich mir einige Szenen vor Augen führe, als er z.B. ganz verzweifelt in seinem Appartment sitzt, und er genau weiß, daß Satine beim Duke ist.

Was aber vorallem begeisterte: Der Gesang!
Wahnsinn...ich hätte es einer Nicole Kidman wirklich nicht zugetraut so toll singen zu können! Laut meinen Recherchen haben sie tatsächlich selbst gesungen! Vorallem Ewan McGregor hatte eine super Stimme, die Gänsehaut verschafft!
Es scheint, die Schauspieler hätten nur darauf gewartet, ihr sangliches Können unter Beweis zu stellen!


Ihr merkt es sicherlich: Ich war begeistert!
Diese 126 Minuten vergingen wirklich wie im Flug, und dies ist tatsächlich mal ein Film, den ich mir, wenn es die Zeit erlaubt, vielleicht sogar noch ein zweites Mal im Kino ansehe.
Und...ihr werdet es kaum glauben: Sogar mein Freund war begeistert!

Sicher...es wird sicherlich auch einige Leute geben, denen dieser Film zu überdreht, oder zu hektisch ist. Es gibt Szenen, die wirklich nichts mit der Realität zu tun haben. Z.B. als Satine und Christian auf den Wolken tanzen (wie bei Mary Poppins), und der Mond ein Lied trällert.
Aber es ist nun mal auch irgendwie ein Märchen. Gleichzeitig Comedy, Drama, Romanze und Musical, eine Bohemian Rapsody der Leidenschaft! Eine wirklich tolle Verbindung!

Bleibt nur noch eines zu sagen: Seht Euch diesen Film an! Ich werde auf jedenfall gleich morgen ins Geschäft stürmen, um mir den Soundtrack zu besorgen!

„The greatest thing you`ll ever learn ist just to love, and to be loved in return!“



Geschrieben am: 06. Nov 2001, 12:10   von: Nicky



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