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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Thriller > Roter Drache

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Schaudern bis zum Abwinken,

Nachteile:
Schaudern bis zum Abwinken, je nach Geschmack;o)




Diesmal war es Mr. D
Bericht wurde 2127 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Schmuddeliges Herbstwetter, ein ( fast) verwaistes Kino mitten in einer südniedersächsischen Kleinstadt, etwas abgehetzt komm ich aus dem Parkhaus, denn es ist spät abends und die unheimliche Stille lässt mir einen Schauer über den Rücken laufen.

Dies ist doch ein ideales Szenario um sich genau EINEN Film anzusehen.

ROTER DRACHE

Wohl fast nicht anders zu erwarten hab ich genau dies gestern getan. Das Buch las ich bereits damals als „ Das Schweigen der Lämmer“ heraus kam, kann mich wohl auch noch dunkel daran erinnern das mir die Story bei weitem besser gefiel als die anderen beiden Teile. Nun hat man ja nach der Enttäuschung von „Hannibal“ irgendwie keine großen Erwartungen mehr, was sich im großen und ganzen dann doch als sehr positiv erwies.

Wie mittlerweile allgemein bekannt ist „der rote Drache“ die Vorgeschichte zu „Das Schweigen der Lämmer“ und endet dementsprechend auch mit der Anfangsszene dieses Films.

Es beginnt alles damit das Will Graham ( gespielt von dem wirklich smarten Edward Norton) per Zufall Hannibal Lecter auf die Schliche kommt. Dieser schlachtet seine Opfer und bietet sie seinen Gästen zum Dinner an. Diese kleine Vorgeschichte wird etwas wirr dargestellt und dem Zuseher per Zeitungsausschnitten und Kurzen aber prägnanten Bildern erzählt. Will, ebenso wie Hannibal wird schwer verletzt und zieht sich nach diesem Fall auf die wunderschöne Florida-Insel der Keys Marathon mitsamt seiner Familie zurück.

Einige Zeit später erscheint allerdings sein ehemaliger Chef bei ihm und bitten ihn Ihm zu helfen. Zwei Fälle halten das FBI auf trab. Ein Killer dringt in Häuser ein und lischt ganze Familien aus. Bisher hat es „nur“ zwei Familien erwischt aber das wird sicher nur der Anfang sein.
Der Täter geht sehr brutal und auch rituell vor. Sein Hauptaugenmerk legt er auf die Frauen der Familie. Kinder und Ehemann sowie die Tiere werden als eine Art Beiwerk umgebracht. Er zerschlägt alle Spiegel im Haus und setzt den Opfern kleine Scherben in die Augen. Danach beisst er sich quasi durch die Ehefrau und Mutter.

Aber auch Graham kommt ohne die Hilfe von Lecter nicht weiter. Das bereits bekannte Schema aus „Hannibal“ und „Schweigen der Lämmer“ beginnt von neuem.

Hier ist für mich der einzig wunde Punkt der Story. Im Prinzip ist die Story im Nachhinein sehr durchschaubar und vorhersehbar. Ich mag diesbezüglich nicht ins Detail gehen, da es unfair denen Gegenüber wäre die ihn noch sehen wollen.

Vielmehr kann man eigentlich sagen das die Story INSGESAMT, das heißt alle drei Filme ( oder Bücher) ein komplettes Bild schaffen und in sich eigentlich sehr schlüssig ist. Die Darstellung von Graham im Endeffekt als Held, seine liebenswerte Frau und Sohn als Ziel des Täters, das typische verhaltensgestörte Bild des Täters mitsamt einer mittleideregender Kindheit ich denke dies lässt sich trotzdem rechtfertigen .Für mich jedenfalls. Einerseits könnte man die Story jetzt als Wiederholen eines Schemas empfinden ,aber ich fand die ganze Inszenierung so gut das ich dennoch absolut auf meinem Kinosessel gebannt saß.



HANNIBAL LECTER
Mittlerweile ist er schon für den Zuschauer mehr oder weniger sympathisch geworden. Ein hochintelligenter Mann, der seine Opfer aß, und nun bei der Aufklärung anderer Mordfälle hilft. Das er den Täter zeitweise zum Beispiel auf Grahams Familie hetzt, erscheint für den Zuseher wie ein Spiel , wie ein Katz und Maus Spiel.
Egal wo man Anthony Hopkins sieht , immer verbindet man mit ihm das Bild des Hannibal Lecter, dies beweist wie hervorragend und glaubwürdig er diese Rolle rüber bringt.



WILL GRAHAM
Der FBI-Agent ist austauschbar, obwohl auch hier was das Casting betrifft hervorragende Arbeit geleistet wurde. Nicht nur weil ich mich eigentlich als geheimen Edward Norton Fan jetzt und hier oute, fand ich das er die Rolle absolut überzeugend spielte. Er wirkt insgesamt konzentriert, intelligent und dementsprechend glaubhaft.



FRANCIS DOLARHYDE ( Toothfairy oder der Rote Drache) auch Mr. D. genannt.
Über seine Rolle war ich zunächst etwas gespaltener Meinung. Denn zunächst wurde der Täter immer als jemand beschrieben der ziemlich hässlich ist und eine Hasenscharte hat. Und Leute ,das ist Ralph Fiennes ja wohl bei Gott nicht. Ich brauchte etwas um mich an ahn in Gestalt des Täters etwas zu gewöhnen. Jetzt im Nachhinein würde ich auch hier sagen : PERFEKT!
Er strahlt im Film eine solche Kälte aus das einem ein Schauer über den Rücken läuft. Wenn einer „irre „ gucken kann dann ist das mit Sicherheit Herr Fiennes.


FACTS
Hauptdarsteller:
HANNIBAL LECTOR: Anthony Hopkins
WILL GRAHAM: Edward Norton
FRANCIS DOLARHYDE: Ralph Fiennes
REGIE: Bratt Ratner ( kenn ich persönlich nicht, hat er aber sehr gut gemacht )
FSK: 16 Jahre
LÄNGE: 124 Minuten


FAZIT
Insgesamt ein absolut spannendes Kinoerlebnis. Im Gegensatz zu „Hannibal“ wird man nicht zwischendurch durch Musik und Langatmigkeit eingeschlummert sondern der Film hält die Nerven pausenlos auf Trab. Ein Sternchen ziehe ich ab weil die Story doch etwas klischeehaft und schematisch ist, was aber eigentlich keine Abwertung darstellt ,da der Film bis zur letzten Sekunde spannend bleibt.
Prädikat : Sehr empfehlenswert!!

Grüße Eure Nikolina

( Erstveröffentlichung im November 2002 bei Ciao)


Geschrieben am: 16. Apr 2003, 10:05   von: nikosternchen



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