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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Thriller > From Hell

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Gute Umsetzung der Geschichte

Nachteile:
Teilweise sehr dunkel




Aus der Hölle muss er wohl gewesen sein...
Bericht wurde 1576 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Der wohl sagenumwobenste Kriminalfall der Geschichte ist einmal mehr Thema eines Films geworden. Neu recherchiert und soweit als möglich authentisch umgesetzt, natürlich nicht ohne entsprechende hinzudichtungen, die in diesem Falle ja auch gar nicht zu umgehen sind.

Wovon ich hier schreibe?

Über ?From Hell?, einer Verfilmung über Jack the Ripper, dem wohl bekanntesten Mörder der 19. Jahrhunderts. Dieser Film ist am 28.02.02 bei uns im Kino angelaufen und ich habe ihn mir am Wochenende angeschaut, obwohl ich eigentlich nicht so der Fan von Horror bzw. Thrillern bin. Aber dieses Thema war es mir einfach wert meine natürliche Abscheu gegen derartige Filme zu überwinden. Und ich wurde nicht enttäuscht:


London-Whitechappel, 1888

Whitechappel ist die wohl armseligste Gegend im London des späten 19. Jahrhundert. Hier ist auch das Viertel in dem die Straßenmädchen ihre Dienste anbieten um sich mit ein paar Pennys zumindest etwas zu Essen oder auch Alkohol kaufen zu können, um dieses Elend überhaupt ertragen zu können. Die Nickles Gang macht ihnen zusätzlich das Leben schwer, in dem diese von den Frauen 1 Pfund pro Woche für Schutz verlangen, da sie den Frauen sonst übel mitspielen wollen oder gar töten werden.

Sechs der Frauen haben engeren Kontakt zu einander und freuen sich besonders darüber, das eine von Ihnen (Ann) es sogar geschafft hat, von einem wohlhabenden Freier geheiratet worden zu sein. Als dieser von einer Geschäftsreise zurückkommt, bittet Ann ihre Freundinnen für einen Tag auf ihre kleine Tochter aufzupassen, damit sie das Wiedersehen mit Ihrem Mann gebührend feiern kann.

Diese Feier wird jäh unterbrochen, als Männer das Zimmer stürmen und sowohl Ann, als auch ihren Mann verschleppen. Die Freundinnen beobachten dieses und wissen sich erst mal keinen anderen Rat, als das Baby zu seinen Großeltern (Ann´s Eltern ) zu bringen.

Kurz darauf geschieht der erste Mord in Whitechappel. Einer der fünf Frauen wird die Kehle durchgeschnitten und der Unterleib wird derart zerstückelt, das selbst der Leichenbeschauer in Ohnmacht fällt.

Inspektor Abylene, der für diesen Bezirk zuständig ist, wird von seinem Partner unsanft aus seinem Opiumrausch geweckt und mit den Fakten des Mordes vertraut gemacht. Wobei es mehr Inspektor Abylene ist, der seinem Partner den Hergang des Mordes schildert, den er in einer Vision in seinem Opiumrausch gesehen hat....

Aufgrund des Tötungshergangs ist man sehr schnell davon überzeugt, das es nur jemand gewesen sein kann, der zumindest mit Messern sehr gut umgehen kann.

Inspektor Abylene nimmt Kontakt mit den Freundinnen der Ermordeten auf. Diese sind natürlich davon überzeugt, das hier die Nickles Gang ihre Finger im Spiel hat, da die Frauen das geforderte Geld nicht zahlen können.

Nachdem weitere Morde geschehen, und Inspektor Abylene insbesonders zu Mary Kelly einen immer näheren Kontakt bekommt, erzählt sie ihm von dem Vorfall mit Ann und ihrem Mann und auch, das inzwischen auch die Großeltern und das Baby verschwunden sind.

Inspektor Abylene findet heraus, das die Verschleppung durch eine Spezialeinheit des Geheimdienstes stattgefunden hat. Nach weiteren Gesprächen mit Mary und einem Arzt aus dem Kreis der Leibärzte der Könige, kommt er dem Geheimnis um den Ripper immer näher.

Er erkennt, das die Morde erst aufhören werden, wenn alle fünf Frauen zum Schweigen gebracht worden sind....


Zurück in der Wirklichkeit

Ja, genau so kam ich mir vor, als ich den Kinosaal verlassen habe.

Es ist den Machern des meines Erachtens nach sehr gut gelungen, die Atmosphäre der damaligen Zeit auf die Leinwand zu bringen.

Inspektor Abylene mit seinen Opiumvisionen stellte für mich einen besonderen Charakter dar, der von Johnny Depp sehr gut interpretiert wird und der durch seinen dennoch scharfsinnigen Verstand schnell Licht ins Dunkel bringt. Das er zu einer der Frauen noch ein besonderes Verhältnis aufbaut, macht die Geschichte dann auch noch etwas tragischer.

Die hier dargestellte Interpretation der bereits bekannten und seit Jahrzehnten hinzugedichteten Vermutungen um die Person Jack the Rippers und wie es zu den Morden kommen konnte, die so abrupt wieder aufhörten, ist für meine Begriffe sehr gut gelungen.

Obwohl man ja bereits im Vorfeld weiß, dass ein Mord passieren wird, ist auf jeden Fall doch der Spannungsbogen da, sodass man das ein oder andere Mal zusammenzuckt, und einem selbst das Ausklappen der Trittbretter einer Kutsche eine Gänsehaut über den Rücken jagen können.

Die Morde selber werden, sehr zu meinem Wohlgefallen, nicht so deutlich gezeigt, das man da hinterher Albträume von bekommen muss. Das ganze wird eher durch die Geräuschkulisse zu einem Gruselspektakel, als durch Bilder.

Im Großen und Ganzen kann ich nur sagen: Ich bin froh mich selber überredet zu haben mir diesen Film anzusehen.

Vermutlich ist er eher nicht geeignet für Leute mit noch schwächeren Nerven als meinen, nicht für diejenigen die ständig Action, Spannung und hochknisternde Erotik brauchen.

Wer aber mit düsteren Bildern, dunklen Gassen und der Armut der damaligen Zeit zurechtkommt, zudem noch an dem Thema des Rippers interessiert ist, dem kann ich den Film nur empfehlen.

Aus der Diskussion nach dem Film, die ich mit meiner Freundin geführt habe, die noch viel weniger in den Film wollte als ich, weiß ich, das auch für diejenigen die sich bisher noch nicht groß mit dem Thema Jack the Ripper auseinandergesetzt haben, der Film auch sehenswert ist und stark zu Überlegungen anführt: Was wäre, wenn es so gewesen wäre?

Gruß Caroline


Geschrieben am: 09. Mar 2002, 21:58   von: wilgeplas



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