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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Erotik

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
erotisch, anders als sonst

Nachteile:
ein paar Längen




erotischer humorvoller mexikanischer Roadmovie
Bericht wurde 2429 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Vorwort
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Diesen Artikel habe ich vor einiger Zeit bei ciao veröffentlicht. Der Film "...Y tu mamá también - Lust for Life!" läuft sicherlich nirgends mehr im Kino-Regelprogramm. Ich denke aber dass er durchaus in Programmkinos, Kommunalen Kinos o.ä. öfters gezeigt werden könnte und auf Video/DVD erhältlich sein wird. Ich bitte diesen Bericht als Empfehlung hierfür zu sehen


So ging’s los
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Die Werbung ist vorbei, die Vorankündigungen für andere Filme auch, die erste Szene: Man sieht aus der Vogelperspektive ein wild vögelndes T eenager-Pärchen, das sich in einer kurzen Ruhepause zwischen zwei „Runden“ gegenseitig Versprechen abnimmt, mit was für Volksgruppen der andere zukünftig NICHT schlafen will...

Umschnitt: Ein anderer Teenager-Kerl sitzt – sich sichtlich unwohl fühlend - bei den „Schwiegereltern“ auf dem Sofa. Plötzlich ist der Ton weg... nach der künstlerisch wohl gewollten Schrecksekunde fängt aus dem Off eine stoisch ruhige Stimme an zu erzählen, um wen es sich bei dem Jungen handelt und das die Beziehung zu der Tochter der im Bild rumsitzenden Eltern von diesen als „jungfräulich“ bezeichnet wird. Dann ist der Ton wieder da und man hört aus dem Szenenhintergrund die Freundin rufen, dass sie ihren Reisepass nicht fände und dass Julio (der Junge) ihr doch bitte suchen helfen solle. Natürlich ist der Pass aber da und der Zweck, ihn vor der geplanten Reise noch mal ins Zimmer zu holen ist einzig und allein, noch mal einen gepflegten Quickie hinzulegen.

Der Film ist gerade mal fünf Minuten alt und schon zwei Bettszenen!!! Nicht schlecht ;o). Und so ging es auch weiter...


Kurz zum Inhalt
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Julio stammt aus der unteren mexikanischen Mittelschicht, Tenoch (der andere Junge) ist aber Sohn eines reichen Politikers, der auch Kontakte zum Präsidenten hat. Nachdem die Freundinnen der beiden Urlaub in Europa machen, müssen sie sich den Sommer allein vergnügen. Die beiden 17-Jährigen Schulabgänger verbindet eine dicke Freundschaft. Bei einem Familienfest lernen sie die zehn Jahre ältere, äußerst attraktive Luisa kennen, die auch noch mit Tenochs Cousin verheiratet ist. Ihr schwärmen sie von einem Traumstrand vor, um sie zu beeindrucken und laden sie auch noch ein, mit ihnen dorthin zu reisen. Als Luisa sich von ihrem Mann wegen dessen Untreue trennt, nimmt sie das Angebot überraschend an, um auf andere Gedanken zu kommen. Das Trio begibt sich also auf die Reise, auf der es zu heftigen erotischen Wettbewerben um Luisa geht und dabei verheimlichte Geheimnisse der Jungen ans Licht kommen, die die Freundschaft auf eine harte Probe stellen.


Was mir aufgefallen ist
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Ungewöhnliches Stilmittel in diesem Film ist die oben schon angesprochene Stimme aus dem Off: Immer wieder werden dem geneigten Kinogast wichtige und auch unwichtige Details aus dem sozialen Umfeld der Hauptdarsteller näher gebracht. Dazu wird der Filmton (also Dialog/Hintergrundgeräusch/Filmmusik) ausgeblendet. Das wirklich ungewöhnliche daran ist der neutrale, ruhige, fast gelangweilte Tonfall des Sprechers. Im Vorfeld habe ich mich mit meiner Freundin darüber unterhalten, dass man solche Filme besser im Original mit Untertitel anschauen sollte, um mehr von der ursprünglichen vom Regisseur gewollten Stimmung mitzubekommen. Aber genau bei diesem Film wäre dadurch das zentrale Stilmittel verloren gegangen.

Die (nicht wenigen) erotischen Szenen des Filmes werden in einer ungewohnten Offenheit gezeigt, ohne jemals pornografisch zu wirken... und auch die Umgangssprache in den Dialogen ist als nicht schriftreif zu bezeichnen, damit will ich sagen, dass schon recht derbe Ausdrücke fallen. Aber so ist das nun mal wohl in einem mexikanischen humorvollen erotischen Roadmovie.


Fazit
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Absolut sehenswert... vor allem, wenn man nach den letzten paar Kinoerfahrungen mal wieder was anderes sehen will als die 0815-Hollywoodproduktionen mit immer noch mehr Spezialeffekten, noch lustigeren Wortduellen und noch auswechselbareren Hauptdarstellern.
Der Schluss des Films ist kein Happyend, nicht vorauszusehen und wird daher hier auch nicht einmal angedeutet... Teilweise sind ein paar Längen in der Handlung zu überbrücken. Aber spannend empfand ich insgesamt, dass ein paar abzweigende Handlungsstränge später wieder aufgenommen wurden und ein paar einfach nicht.


Viel Spaß beim gucken wünscht Euch Euer hotte :o)


Geschrieben am: 11. Feb 2003, 11:12   von: hotte07



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