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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Action

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



The Scorpion King - If you smell what THE ROCK is cookin'
Bericht wurde 1926 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ahoi, liebe Leser!

Diese Worte (Also jetzt nicht der Teil mit dem Ahoi, sondern eher der Satz in der Überschrift) reichten für The Rock aus, um ganze Hallen voller Wrestlingfans nahezu in Ekstase zu versetzen - und ich war einer von ihnen!

Als langjähriger Wrestlingfan verfolge ich Dwayne Johnsons Karriere schon seit einiger Zeit, und ich hatte sogar schon mal das Vergnügen, ihn vor einigen Jahren live im Wrestlingring erleben zu dürfen.
Der Weg vom Wrestlingring auf die große Leinwand ist für viele der Topstars nur ein kleiner Schritt, denn im Gegensatz zu Deutschland sind die Wrestler in den USA nahezu jedem bekannt, und mit bekannten Gesichtern kann man Leute ins Kino locken.

So zeigten bereits Wrestler wie Hulk Hogan, Roddy Piper, Bret Hart, Ric Flair und The Undertaker, dass sie über (mehr oder weniger) großes Talent verfügen, und so war es für einen der größten Wrestlingstars der letzten Jahre (neben Steve Austin und Hunter Hearst Helmsley) nur eine Frage der Zeit, bis dass sich die Gelegenheit ergeben würde...

Und die Gelegenheit kam, als eine Fortsetzung des Erfolgsfilmes “Die Mumie” gedreht wurde. Im zweitem Teil durfte The Rock den Part des Scorpion Kings übernehmen. Leider war sein Auftritt eher kurz, lediglich ganz am Anfang war er für einige Minuten zu sehen, während der Schlusspart nur von einer (eher schlecht gelungenen) Stop-Motion-Animation übernommen wurde.

Dennoch konnte The Rock überzeugen, und so entschlossen sich die Macher der Mumie, The Rock eine größere Rolle zukommen zu lassen. Man entschied sich, ein Prequel zur Mumie zu drehen, wiederum mit The Rock als Scorpion King.

Für mich war eines klar: ich bin Wrestlingfan, und ich fand die beiden Mumie-Filme gut - also werde ich mir The Scorpion King nicht entgehen lassen!
Dann passierte aber etwas, was meine Entscheidung in Frage stellte: Die Filmkritiker liessen kaum ein gutes Haar an dem Film, von schablonenhaften Characteren, einer bestenfalls zweitklassigen Schauspielerriege, mangelhaften Tricks, fehlendem Humor und mehr war da die Rede, dem Film wurde vorausgesagt, dass er derbe floppen würde. Auch Meldungen vom Filmdreh verhiessen nichts gutes. Nachdem der Film fertig abgedreht war, stellten die Macher fest, dass er in dieser Fassung gerade mal 70 Minuten lang gewesen wäre - für einen Kinofilm eindeutig zu wenig. So mussten kurzerhand alle Schauspieler wieder antreten, damit man den Film auf akzeptable 100 Minuten strecken konnte.

Das alles sprach also doch eher dagegen, dass ich mir den Film im Kino ansehen würde, stattdessen würde ich lieber auf die DVD-Veröffentlichung warten und mir das Teil erst mal ausleihen.

Jetzt fragt ihr euch, wieso ich mir den Film trotzdem angesehen habe? Nun, erstens habe ich vor wenigen tagen ein “Making of” gesehen, und zum zweiten haben mich die Trailer im TV neugierig gemacht, und die sahen dann doch sehr vielversprechend aus!
Und zum dritten war da eine Meldung aus den USA, die mich sehr erstaunte: Dort war The Scorpion King nämlich der beste Kinostart gelungen, den jemals ein Film im Monat April geschafft hat!

Aber ob mich der Film am Ende dann überzeugt hat oder ob er doch der angekündigte Flop war, könnt ihr jetzt nachlesen...


*°*° Der Inhalt *°*°

5000 Jahre vor unserer Zeitrechnung hat der skrupellose Herrscher Memnon das Sagen. Sein Plan ist es, alle ihm feindlich gesinnten Wüstenvölker auszurotten, und das gelingt ihm soweit auch ganz gut, denn er wird unterstützt von einer Wahrsagerin. Sie kann ihm immer vorhersagen, ob er eine Schlacht gewinnen wird, und diesen Vorteil nutzt Memnon natürlich aus.

Die letzten freien Wüstenstämme tun sich nun aber zusammen und hecken einen Plan aus, um die Herrschaft von Memnon zu brechen: Die Wahrsagerin muss sterben. Dafür heuert man die letzten 3 Überlebenden des Arkanierstammes an. Mathayus, sein Bruder und ein weiterer Krieger brechen also auf, um ihre Aufgabe zu erledigen, doch sie werden verraten, nur Mathayus überlebt und kann flüchten, im Schlepptau Cassandra, die Seherin.

Das kann Memnon natürlich nicht auf sich sitzen lassen, er braucht seine Seherin, und so setzt er alles daran, sie wiederzukriegen und Mathayus zu töten...

- - - Fazit - - -

Tja OK, das klingt ehrlich gesagt nicht sooo arg dolle originell, diese Art von Storys gab es seit Conan zu Dutzenden, und auch die Tatsache, dass man eigentlich weiss, dass The Rock das Scharmützel überleben wird, nimmt der Geschichte noch etwas mehr an Spannung und Überraschung.

Trotzdem ist die Story recht gut umgesetzt, wenn man sich an die grauseligen 80er-Jahre-Fantasy-Streifchen erinnert!

Viel Power zieht der Streifen aus den Kampfszenen, die hervorragend choreographiert sind. Ich möchte mal beinahe behaupten, seit dem Duell Darth Maul versus Obi Wan und Qui-Gon in Star Wars, Episode I habe ich im Kno keine so guten Duelle gesehen! Man merkt The Rock an, dass er das kämpfen im Blut hat, sowohl mit als auch ohne Waffen. Der Experte erkennt natürlich, dass The Rock im Film etliche Wrestling-Manöver zeigt...

Aufgelockert wird die Story dann ansatzweise vom trockenem Humor, den The Rock versprüht. Klar, dieser Film ist nicht so witzig wie die ersten beiden Mumie-Filmen, doch ab und an konnte der Humor mich doch zum lachen bringen!


*°*° Die Darsteller und die Crew *°*°

Dwayne Johnson aka The Rock - Mathayus
Steven Brand - Memnon
Kelly Hu - Cassandra
Michael Clarke Duncan - Balthazar
Ralph Möller - Thorak
Grant Heslov - Arpid

Regie : Chuck Russels
Story : Jonathan Hales
Stephen Sommers
Drehbuch : David Hayter
Will Osborne
Stephen Sommers
Musik : John Debney
Kamera : John R. Leconetti
Ausführender Produzent : Vince McMahon

- - - Fazit - - -
OK, über die schauspielerischen Fähigkeiten von The Rock mag man streiten, aber eines hat er auf alle Fälle: Charisma! Kritiker behaupten zwar, dass The Rock nur zwei schauspielerische Züge drauf hat: Grunzen und grimmig sein - aber ähnliches hat man doch auch von Arnold Schwarzenegger am Anfang seiner Karriere gesagt. Ich finde ehrlich gesagt, dass The Rock seine Sache sehr gut gemacht hat, mir hat es Spass gemacht, ihm beim “grunzen und grimmig sein” zuzusehen!

Trotz aller Kritik wird The Rock dann auch inzwischen als neuer Action-Star a la Schwarzenegger gehandelt, ich denke mal, von dem haben wir noch noch einiges zu erwarten.

Auch Michael Clarke Duncan, den man aus Filmen wie Armageddon oder The Green Mile kennt, hat mich im Film überzeugt. Als grimmiger Stammesführer und gefürchteter Krieger ist er für mich absolut glaubwürdig.

Sogar Ralph Möller, den ich zuletzt in Gladiator extrem Scheisse fand, hat hier sehr gut gespielt. Das lag vielleicht daran, dass man ihn mit seinem Bart kaum erkennen konnte. Vielleicht lag es auch daran, dass seine Rolle eher kurz und sein Ende im Wüstensand recht schmerzlos war...?

Auch Steven Brand, der hier sein Filmdebut gab, hat als Bösewicht überzeugt, und auch bei den Kampfszenen musste sich der Theaterschauspieler nicht hinter The Rock verstecken.

Das Fehlen der großen Stars der ersten beiden Mumie-Filmen macht sich zwar bemerkbar, aber es ist keineswegs so, dass man jetzt sagen könnte, mit Frasier, Vosloo und Co wäre der Film wesentlich besser geworden!
Das liegt vielleicht auch daran, dass einige Verantwortliche der Mumie-Filme auch beim Scorpion King die Finger im Spiel hatten. Stephen Sommers zum Beispiel führte in den ersten beiden Filmen Regie, und die Kostüme stammten in allen drei Teilen von John Bloomfield.

Besonders bemerkenswert ist noch der ausführende Produzent: Vince McMahon. Der Name dürfte vielen Leuten nichts sagen. Das liegt daran, dass Mr. McMahon nicht aus dem Filmbusiness stammt! Er ist der Besitzer der World Wrestling Federation, also der Wrestling-Liga, in der The Rock seine 6 Championtitel gewinnen konnte. Man kann also sagen, dass Vince McMahon sozusagen der Chef von The Rock ist. Auch finanziell hat Vince den Film kräftig unterstützt...


*°*° Gesamtfazit *°*°

Verglichen mit “Die Mumie” und “Die Mumie kehrt zurück” ist “The Scorpion King” sicherlich ein Rückschritt, in Punkto Humor fehlt es hier am meisten, und auch die teilweise genialen Tricks der Mumie-Filme sucht man hier leider vergebens. Dafür hat The Scorpion King andere Stärken, die eindeutig in der hervorragenden Kampfchoreographie liegten!

Geht man also jetzt mit dem Gedanken ins Kino, ein Mumie-Prequel zu erleben, wird man sicherlich enttäuscht werden.
Stattdessen sollte man sich lieber auf einen unterhaltsamen Prügel- und Kampffilm a la Conan einstellen, und mit dieser Einstellung werden einem die ca 95 Minuten Film wie im Fluge vergehen - bei Antje und mir war es jedenfalls so. wir fanden den Film beide sehr gut, vielleicht nicht gerade spannend und überraschend, aber auf alle Fälle unterhaltsam, ohne langweilige Szenen oder langatmige Stellen - und mehr als gute Unterhaltung kann man von einem Film solchem Kalibers eh nicht verlangen!

Also: The Scorpion King - ein weiterer Film, den wir uns später mal für unsere DVD-Sammlung kaufen werden!


Geschrieben am: 07. May 2002, 15:32   von: DERWUNDERBARE



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