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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Komödien > Ein Chef zum Verlieben

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Witz, Humor, Dialoge

Nachteile:
Sehr unrealistisch




Wann weinte Sandra Bullock als Lucy Kelson?
Bericht wurde 2018 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

** Vorbemerkung **
Nach langer Zeit werde ich Q-Test nochmals selber testen als dritte Verwertungsmöglichkeit. Doch der Zeitaufwand sollte in Relation zum Ertrag wenigstens "noch erträglich" bleiben. Mal sehen!

Ein Chef zum Verlieben (two weeks notice)

¤¤¤ Vorwort bzw. der Weg zur DVD ¤¤¤

Hin und wieder bemühe ich mich, die Filmwünsche meiner Frau besonders zu berücksichtigen. Ich suche dann nach leichten Liebeskomödien, die aber trotzdem sprachlich oder filmisch ein gewisses Niveau ausstrahlen. Realistisch oder besonders spannend sind
solche Filme natürlich höchst selten, doch wenn die Hauptprotagonisten dann noch sehr nett anzuschauen sind, haben diese Filme ihre Unterhaltungsaufgabe, ihren Zweck durchaus erfüllt. Von meiner Filmliste, inzwischen beim zweiten DVD-Verleih netleih.de, wurde mir neben Anatomie 2 (Teil 1 hatte ich damals im Kino gesehen) eben auch Ein Chef zum Verlieben geschickt. Vorweg, diese DVD hat mich trotz vorhandener Schwächen in der Story weitgehend angenehm überrascht.


¤¤¤ Inhaltsüberblick ¤¤¤

Sandra Bullok spielt die überidealisierte Umwelt- und Denkmalschutzaktivistin Lucy Kelson,
die in diese Rolle vorrangig durch ihre ebenso exzentrische Mutter (Dana Ivey) Juraprofessorin) getrieben wurde. Einfach in ihrer Lebensweise, überaus erfolgreich in ihren juristischen Harvardabschlüssen strebt sie selbstlos nach Gerechtigkeit für die Schwächeren der Gesellschaft, die ansonsten von der Profitgier z.B. der Baulöwen und korrupter Politiker überrollt würden. Doch leider vergisst sie dabei ihre eigenen Bedürfnisse nach Liebe und Zweisamkeit.

Nach einer Demonstration gegen den Abriss eines erhaltenswürdigen alten Gebäudes trifft sie auf den unbeschwert in den Tag lebenden und überaus erfolgreichen, noch recht jungen Bauunternehmer George Wade (Hugh Grant), der ihr zunächst zwar nur durch ein Missverständnis, dann aber weil sie ihn in vielfältiger Weise beeindruckt, einen lukrativen Arbeitsvertrag als Anwältin des Unternehmens anbietet.

Gegen den Widerstand ihrer Mutter, in der Hoffnung die Kapitalmacht des Unternehmens positiv zugunsten betroffener Bevölkerung beeinflussen zu können, nimmt sie das Angebot als Leiterin der Rechtsabteilung an und scheint auch zunächst durchaus auf diesem Wege mehr zu erreichen als zuvor mit Einsprüchen und Demonstrationen.

Als George Wade sie jedoch zunehmend als Mädchen für alles versucht zu missbrauchen, er ist offenkundig verliebt in sie und nutzt seine Arbeitgeberstellung zwar sehr charmant aber eben doch unzulässig dazu aus, Lucy möglichst rund um die Uhr um sich zu haben.
Sie wird zu einer besonderen Art von Kindermädchen für ihn. Schließlich wird es ihr zu viel, sie möchte aus ihrem Vertrag heraus. Doch der ist wasserdicht, schließlich hatte sie selbst in entworfen.

Inzwischen hat Lucy ohne es sich einzugestehen sich natürlich längst in George Wade verliebt. Doch wie so häufig, erst als eine junge Konkurrentin, June Carter (Alicia Witt) die Bühne betritt, beginnt Lucy, über sich selbst und ihre Gefühle nachzudenken.
Zueinander nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen finden sie jedoch erst, als auch George Wade sich zu einer wirklichen Entscheidung durchringt.

¤¤¤ DVD Besonderheiten ¤¤¤

Im Film sind kleinere Unstimmigkeiten, deren Auflösung man aber dann beim Menupunkt der gestrichenen Filmszenen näher kommt. Im Bürgerrechtsanwaltsbüro trifft George Wade bei der Suche nach Lucy auf eine überaus füllige, recht resolut wirkende Dame, die ihm mitteilt, dass sie jetzt wirklich schwanger sei. Diese Szene wirkt unverständlich, denn im Hauptfilm wurde das Einstellungsgespräch mit dieser Walküre gestrichen, als George Wade einfach nicht glauben wollte, dass jemand mit diesem Leibesumfang nicht schwanger sei.

Schade auch, dass die gesamten Hochzeitsszenen, in der z.B. die Mutter klagend und grimmig wegen der Hochzeit ihrer Tochter mit dem aus ihrer Sicht falschen Mann selbst in den Augenblicken allgemeinen Frohseins nur stöhnt: Was haben wir bloß wann falsch gemacht?
Herrlich auch der Helikopter für jung Vermählte, analog der sonstigen Autoausgestaltung.
Auf jeden Fall lohnt es, sich alle im Hauptfilm nicht mehr vorhandenen Filmszenen anzuschauen, auch wenn hier nur der Originalton Englisch zur Verfügung steht.

Allerliebst anzuschauen und ein echter Leckerbissen für Sandra Bullok und/oder Hugh Grant Fans ist die Dokumentation mit unterschiedlichen Kinder- Teenagerphotos, die von den beiden kommentiert werden.

Zwei unterschiedliche Filmtrailer, eine Fassung für die USA, eine für den „Rest“ lassen sich ebenfalls unter den Extras finden.

Alles übrige möchte ich als die normalen DVD Features bezeichnen, angefangen von der Kapitelanwahl über die Sprachauswahl sowohl für den Ton als auch für die Untertitel.
Eine perfekte Bild- und Tonqualität kann und muss man ja wohl bei neueren Produktionen dieser Art voraussetzen und diese ist auch hier zweifellos gegeben.

¤¤¤ Wertung ¤¤¤

Diese romantische Komödie lebt vorrangig durch den Witz in den Dialogen und einigen überzogen dargestellten Situationen. Als Lucy weinend sich von ihrer Freundin trösten lässt, erfährt man, dass es erst das dritte Mal sei.
„Wann weinte sie zuvor? Als Bush gewählt wurde. Welcher? Bei beiden!!“
George Wade verliert viel Geld, als er sein Versprechen, das Gemeindezentrum nicht abzureißen, einhält.
„Jetzt sind wir wirklich arm. Wir werden uns den Helikopter mit einer zweiten Familie teilen müssen.“

Zu den Szenenhöhepunkten gehört, als Lucy auf der Autobahn ein dringendes Bedürfnis verspürt, Folgen ihrer Fresssucht, George ohne lang zu zögern sie zu einem Wohnwagen trägt, dort 100 oder sogar 1000 $ für die Benutzung der Toilette bietet und anschließend bei den Geräuschen, die Lucy auf der Toilette verursacht, die Kinder angstvoll zu ihrer Mutter flüchten.
Natürlich gehören auch die Stripschachszenen zu den Highlights oder die Auseinandersetzung Lucys mit June Carter um den Tucker. Schade, dass hier zu früh eingegriffen wird. *gg*

Nun denn, kommen wir zur Abschlusswertung: Die Story erscheint mir relativ unrealistisch, aber letztlich auch nicht so bedeutsam für das erreichte Ziel, eine romantische Komödie.
Vier Personen haben mir in ihrer jeweiligen Umsetzung besonders gut gefallen, zum einen die beiden Hauptdarsteller, die wie in der Wiedergabe der verpatzten Szenen zu sehen ist auch selbst sehr viel Spaß bei den Dreharbeiten hatten, Alicia Witt als jugendliche Rivalin mit erfolgreichem Schmetterball im Tennis an die Stirn ihrer Gegnerin und Dana Ivey als „unglückliche“ Mutter einer zunächst wohlerzogenen und letztlich doch missratenen Tochter.

Auf der positiven Seite buche ich ferner eine Reihe von witzigen Dialogen, ebenso eine Serie von Situationskomikszenen. Hinzu kommt eine nicht übertrieben wirkende Prise Romantik, wodurch insgesamt zwar eine eher leichte Filmkost entstand, aber eine sehenswerte.
Von mir gibt ´s vier Sterne mit leichter Tendenz nach oben.
Ein Film, der problemlos von der ganzen Familie angesehen werden kann, trotz der Stripschachvariante, die mir bis dato unbekannt war.

Wer also sich einfach an einem romantischen Märchen der Neuzeit mit New Yorker Flair erfreuen mag, der ist mit diesem Film bestens bedient.
Mal sehen, wie auf CIAO meine Illustration zum Film wirkt. Screenshots von DVD-Filmen sind häufig ja nicht so toll in ihrer Auflösung. Viel Spaß beim Anschauen.
Erstveröffentlichung auf CIAO am 17.04.04 unter gleichem Usernamen. ;o)


Geschrieben am: 21. May 2004, 12:30   von: Volker111



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