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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Komödien > My Big Fat Greek Wedding

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
einfach lustig, mit Wortwitz und Situationskomik

Nachteile:
keine besondere Handlung




Griechen und Leute, die lieber Griechen wären
Bericht wurde 1569 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Eigentlich war ich mir nicht sicher, ob ich diesen Film anschauen möchte. Ich hatte befürchtet, dass „My Big Fat Greek Wedding“ nur eine weitere von tausend romantischen Komödien sein würde. Das war ein Irrtum, den dieser Film ist wirklich unglaublich witzig und erfrischend anders!

Zur Handlung:
Die Griechin Toula, lebt mit ihrer Familie in den USA. Ihren Eltern gehört das Restaurant „Dancing Sorbas“, in dem Toula mitarbeitet. Toula ist schon über 30, immer noch unverheiratet und ein richtiges Mauerblümchen, mit formlosen Kleidern, langweiliger Frisur und einer grässlichen Brille. Ihre Eltern wünschen sich nichts sehnlicher, als dass sie endlich einen griechischen Mann heiratet und viele Kinder bekommt.
Toula möchte aber mehr aus ihrem Leben machen. Sie setzt durch, dass sie an der Uni Computerkurse belegen darf und achtet von nun an auf ihr Äusseres. Sie beginnt im Reisebüro ihrer Tante zu arbeiten und verliebt sich. Das Problem: Ihr Freund ist leider kein Grieche! Und es ist ein weiter Weg bis zur Hochzeit, denn die beiden Familien sind extrem unterschiedlich und zudem kann es Toulas Vater kaum verkraften, dass seine Tochter einen Nicht-Griechen heiraten will.

Die Grundhandlung ist zwar nicht spektakulär oder neuartig. Aber dafür kommen im Film einige überraschende Pointen vor, die Gags entwickeln sich oft anders, als man es sich erwarten würde.
Die Komödie lebt von den vielen originellen Figuren. Da wäre Toulas Vater, ein griechischer Patriarch, der felsenfest davon überzeugt ist, dass jedes denkbare Wort aus dem griechischen stammt (auch das Wort „Kimono“!). Für ihn gibt es nur zwei Arten von Menschen: Griechen und Leute, die gerne Griechen wären. Ausserdem ist er ein großer Fan eines speziellen Glasreinigers, mit dem er alle möglichen Probleme (auch Hautausschläge) behandelt.
Toulas Mutter ist eine dicke, resolute Frau. Ihr besonders Talent besteht darin, ihre Ideen (oder die von Toula) ihrem Mann so zu servieren, dass er glaubt, es wären seine eigenen Ideen. Auf diese Weise kann sie z.B. durchsetzen, dass Toula im Reisebüro ihrer Tante arbeiten darf.
Toula selbst ist eine sympatische Frau, ein bisschen tollpatschig, aber schlagfertig und intelligent. Der Wandel vom Mauerblümchen zur attraktiven Frau ist erstaunlich.
Ian Miller, Toulas Bräutigam ist ein liebenswerter Lehrer, der von Toulas riesigem Familienclan förmlich überrollt wird. Er schafft es allerdings, auch Toulas skeptischen Vater von sich zu überzeugen.
Ein „Running Gag“ ist auch, wie verschiedene Familienmitglieder zaghafte Einwände von Toula einfach völlig übergehen: Toula wollte, dass Ians Eltern erst einmal ihre Eltern kennen lernen sollten – Toulas Mutter hat einfach die ganze Verwandtschaft eingeladen. Toula war mit dem Stoff für die Brautjungfernkleider nicht so recht einverstanden – Cousine Nicki hat einfach die Kleider schon nähen lassen...

Hintergrundinfo:
Der Film wurde von Tom Hanks produziert. Das interessanteste ist aber, dass „My Big Fat Greek Wedding“ auf einem Bühnenstück basiert, dass die Hauptdarstellerin selbst geschrieben hat. (Angeblich basiert es auf ihrer eigenen „Lebensgeschichte“, sie hat selbst einen Nicht-Griechen geheiratet.)

Meine Meinung:
Ich habe mich köstlich amüsiert! Die Handlung kann man zwar in wenigen Sätzen zusammenfassen, aber die Umsetzung ist unglaublich witzig, originell und kurzweilig. Erstens sind die einzelnen Figuren schon total lustig. Ausserdem gibt es noch eine Menge Situationskomik. Beispiel: Toula macht sich für eine heimliche Verabredung mit Ian hübsch, trägt ein elegantes schwarzes Kleid mit Goldkette. Ihr Vater fragt, wo sie hingeht. Darauf Toula „Ich habe mich für einen Töpferkurs angemeldet!“ Und ihr Vater ist mit der Antwort zufrieden, sagt nur „Das Töpfern haben auch die Griechen erfunden!“
Mir haben die beiden Hauptdarsteller sehr gefallen. Nia Vardalos (Toula) ist keine perfekte Schönheit mit ihrer großen Nase, aber sie hat eine starke Ausstrahlung und spielt die Rolle sehr natürlich. John Corbett (Ian Miller) wirkt sehr sympatisch und passt sehr gut zu ihr.

Die Art des Humors hat mir gut gefallen. Keine ekligen Scherze, aber wie gesagt viel Situationskomik und viel Wortwitz. Sehr lustig waren auch die „Massenszenen“ mit der ganzen Verwandtschaft von Toula, da ging es einfach völlig drunter und drüber. Ausserdem waren da recht skurrile Erscheinungen dabei (z.B. die etwas verwirrte Großmutter ganz in schwarz und viele Brautjungfern in allen Gewichtsklassen).
Schön war auch, mit wieviel Liebe zum Detail an der Ausstattung des Films gearbeitet wurde. Beispielsweise die Leuchtreklame des Restaurants oder die schaurig-schöne Kitschfassade von Toulas Elternhaus.

Es hat mir auch sehr gefallen, dass die Hauptdarstellerin mal nicht sehr jung und sehr dünn war. Nia Vardalos hat schauspielerisches und komödiantisches Talent und ich hoffe, dass wir sie noch in vielen Filmrollen zu sehen bekommen. Dieser Film zeigt, dass auch ein Film ohne junge oder sehr bekannte Hauptdarsteller und ohne großartige Special Effects beim Publikum gut ankommen kann.
Ich empfehle diesen Film uneingeschränkt weiter, für alle Filmfreunde, die mal wieder herzlich lachen wollen.

(...der Bericht ist nicht "geklaut", sondern ich habe ihn unter meinem dortigen Nick bei Ciao und Dooyoo veröffentlicht...)


Geschrieben am: 07. Feb 2003, 21:31   von: Dragonfly



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