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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Komödien > Scooby Doo

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Scooby WER?? Scooby WAS???
Bericht wurde 2591 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ahoi liebe Leser und Leserinnen!

2002 scheint das Jahr der Buch- und Comicadaptionen zu werden, selten kamen so viele Filme ins Kino, die bereits in irgend einer Art von Literatur bekannt sind.
Harry Potter, Herr der Ringe, Spiderman, Daredevil, Men in Black sind einige der Beispiele, aber auch der Film, über den ich heute schreibe, hat eine Vergangenheit im Comicbereich: SCOOBY DOO!

“Scooby WER??” Werden jetzt einige fragen - und das leider zu Recht.
Die Zeichentrickserie Scooby Doo ist in Deutschland bei weitem nicht so bekannt wie in den USA, und das obwohl die Serie hinter den Simpsons und den Feuersteins auf Platz 3 der meisten Folgen liegt, über 300 Folgen wurden in den 70er und 80er Jahren produziert.
Scooby Doo stammt übrigens wie auch Tom und Jerry, The Flinstones, The Jetsons etc aus dem Hause Hannah-Barbera!
In den USA war Scooby Doo neben Familie Feuerstein die bekannteste und beliebteste wöchentliche Comicshow, in Deutschland läuft Scooby Doo aus unerfindlichen Gründen gerade mal Samstags vormittags im Kinderprogramm... Traurig, aber wahr.


*** Der Inhalt ***

Der Scooby Doo-Film fängt eigentlich da an, wo alle Folgen der Comicserie aufhörten: die 5 Protagonisten Fred, Velma, Daphne, Shaggy und Scooby Doo sind mit ihrer Firma “Mystery Inc.” auf Geisterjagd, aber im Endeffekt entpuppt sich der sogenannte Geist lediglich als verkleideter Bösewicht.
Die Anfangsszene des Filmes ist also eine Hommage an die Cartoonserie, denn sie zeigt genau dieses Szenario!

Der Film macht nun da weiter, wo die Comics endeten. Die 5 sind es leid, dass all ihre Fälle gleich ablaufen: Daphne wird regelmäßig gefangengenommen, Velma und Fred, die klugen Köpfe des Teams, schmieden regelmäßig geniale Rettungspläne, Shaggy und Scooby vermasseln immer alles - und am Ende ist der Geist dann eben doch nur ein verkleideter Bösewicht - wie langweilig!

Ausserdem fängt Fred an, mit seiner Eitelkeit ganz schön zu nerven und Unruhe zu stiften. So kommt es, wie es kommen muss: Mystery Inc. Wird aufgelöst und die 5 Protagonisten gehen fortan getrennte Wege, lediglich Scooby Doo und Shaggy, die unzertrennlichen Freunde, bleiben zusammen.

2 Jahre später werden alle 5 separat von einem Vergnügunsparkbesitzer engagiert, um einige unerklärliche Vorgänge zu lösen.
Doch schnell merken sie, dass es alleine nicht in der Lage sind, den Geschehnissen standzuhalten, denn die Geister, die auf der Vergnügungsinsel Spooky Island ihr Unwesen treiben und die Welt heimsuchen wollen, sind echt!
Und so reissen sich die 5 am Riemen, um diesen Fall zu lösen...


*** Die Schauspieler ***

Fred Jones - Freddie Prinze Jr. (Eine wie keine)
Velma Dinkley - Linda Cardellini (Natürlich Blond)
Daphne Blakes - Sarah Michelle Gellar (Buffy)
Norville “Shaggy” Rogers - Matthew Lillard (13 Geister)
Emile Mondavarious - Rowan Atkinson (Mr. Bean)


** MEINE MEINUNG **

Als Kenner und Fan der Comicserie hab ich mich amüsiert über die lockere Art, wie hier die Story der Comics weitergesponnen wurde. Am Inhalt wurde gut gearbeitet, so dass ich nicht das Gefühl hatte, eine auf 86 Minuten aufgeblasene 20-Minuten-Folge ertragen zu müssen.

Etwas ungewohnt war natürlich die Tatsache, dass Mystery Inc. Im ersten Teil des Filmes getrennte Wege gehen. Das ist in etwa so, als wäre Barney Geröllheimer aus Bedrock ausgezogen! Kann sich das jemand vorstellen? Nein? Na also!
Ebenso ungewohnt war, dass dieses mal die Rätselraterei, welcher Bösewicht unter der Maske des Geistes steckt, ausbleiben musste, aber da ich denke, dass viele Kinogänger die Serie nicht oder nur flüchtig kennen, so dass diese beiden Tatsachen im Kino kaum für Irritationen sorgen werden.

Der größte Vorteil des Filmes liegt darin, dass die engagierten Schauspieler ihre Rollen absolut hervorragend ausfüllen und sich ganz eng an ihre Comicvorlagen halten.

Fred Markenzeichen ist, dass er gut aussieht und das auch weiss, er ist genauso selbstbewusst wie eingebildet. Freddie Prince Jr., der ja lange als Spiderman im Gespräch war, ist hier sicherlich besser aufgehoben als als tougher Superheld.

Velma trägt wie immer den größten Teil an der Lösung des Rätsels bei, und Daphne... na ja, Daphne sieht gut aus, kleidet sich modisch und hält die Truppe auf Trab, weil sie (mal wieder) gerettet werden muss.

Höhepunkt sind aber Shaggy und der computergenerierte Köter Scooby Doo (seines Zeichens übrigens ne dänische Dogge). Shaggy und Scooby haben nur ein Ziel: Einen vollen Magen. Naja, ein Ziel haben sie noch: Möglichst keinem Geist begegnen! Besonders Mathew Lillard entspricht seiner Comicversion zu 100%, er scheint direkt aus dem Comic entsprungen zu sein!

Etwas weniger überzeugend fand ich hingegen den Auftritt von Rowan Atkinson als bösen Vergnügungsparkbesitzer Emile Mondavarious. Ich finde, wenn man Rowan Atkinson sieht, sieht man in ihm automatisch die Figur des Mr. Bean.
Diesen Vergleich wird er wohl nie wieder loswerden. Als spiessigen, trotteligen Engländer konnte Atkinson ja noch überzeugen, aber ich habe das Gefühl, dass ihm andere Rollen nicht liegen, irgendwie bricht immer der Mr. Bean durch...

Ein anderes Manko war sicherlich die Tatsache, dass Regisseur Raja Gosnell zu wenig auf die Charactere eingegangen ist. Er ist davon ausgegangen, dass Freddy, Daphne, Velma, Shaggy und Scooby Doo so bekannt sind, dass man auf eine Vertiefung der Charactere verzichten kann. In den USA ist das sicherlich der Fall, hier in Deutschland aber leider nicht.
Kinogänger, die sich den Film ansehen, ohne die Comicserie zu kennen, werden sich kaum mit den 5 Freunden identifizieren können, da man zu wenig auf sie eingeht.

Die Animationen der Geister und natürlich des “Hauptdarstellers” Scooby Doo sind zeitgemäß. Sie sind nicht so gut, dass man jetzt im Kino vom Sitz aufspringt, die Hände über den Kopf zusammenschlägt und sich immer wieder verwundert fragt, wie man solch technische Raffinesse zustande bringt, aber auch nicht so schlecht als hätte man einem Anfänger einen PC gegeben und gesagt “Mach mal...”

Überzeugend fand ich übrigens auch die deutsche Synchronstimme von Scooby Doo. Mit Grauen habe ich seinem erstem Sprecheinsatz entgegengefiebert, denn im gesamten Comicreich gibt es kaum eine bessere, coolere und passendere Stimme als die originale US-Stimme. Glücklicherweise kommt die deutsche Fassung recht nah an das Original ran, ansonsten hätte ich wohl auch enttäuscht das Kino verlassen! *g*

Die Mischung aus Action und Gags wird besonders bei Teenagern dafür sorgen, dass sie zufrieden das Kino verlassen. Ältere Semester werden den Film wahrscheinlich nur geniessen können, wenn sie (wie ich) Fan der Serie sind!
Leute, die aber die Original Cartoonserie nicht kennen und mit dem Namen Scooby Doo nichts anfangen können, sollten sich das Geld für diesen Film lieber sparen, die zahlreichen Vergleiche zur Serie, die fehlenden Tiefen der Charactere und die Story als solches werden diese Leute sicherlich nicht begeistern können...

By the way... Der Film war noch nicht einmal fertig, als bereits ein zweiter Teil feststand! Die Macher waren schon von der Rohfassung des Filmes so begeistert, dass flugs ein zweiter Teil geplant wurde. Aber wie schon gesagt, in den USA hat Scooby Doo einen weitaus höheren Bekanntheitsgrad als hier in good old Germany...

Alles in allem wird Scooby Doo sicher nicht in die Analen der Filmgeschichte eingehen, er wird wahrscheinlich nicht mal ein Top-Film des Jahres 2002 werden, dafür ist die Konkurrenz zu gut!

Wer sich aber die Wartezeit auf einen der anstehenden Blockbuster mit einer netten kleinen Actionkomödie verkürzen will und Men in Black II schon kennt, der ist bei Scooby Doo wahrscheinlich genau richtig!


Geschrieben am: 06. Aug 2002, 11:37   von: DERWUNDERBARE



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