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Übersicht > Dienstleistungen > Versicherungen > gesetzliche Krankenversicherung

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DIE GROSSE PLEITE !!!!!!!
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Erst einmal ein freundliche Hallo im Myopinion Land.

Möchte heute mal wieder ein etwas heikeles Thema anfassen und die Mißstände in unserem Sozialsystem aufdecken.

Zu meinem Thema:

Ich möchte mich in diesem Beitrag über die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen und wie sie sich zusammensetzen auslassen.
Dieser Beitrag wird nicht jedem gefallen, aber ich schreibe ja auch nicht über ein Wunschkonzert.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen stehen kurz vor dem finanziellen Kollaps.
Obwohl in keinem Land im europäischen Vergleich so viele Beiträge von den Pflichtversicherten sowie den freiwillig Versicherten gezahlt werden wie in Deutschland.
Gleichzeitig liegen wir im europäischen Vergleich ganz am Ende mit der gesundheitlichen Versorgung.
Wie kann das sein, wenn die höchsten Beitragseinnahmen gleichzeitig den schlechtesten Leistungen gegenüber stehen.

Dazu muss man folgendes wissen.

Als die Gesundheitsministerin Ulla Schmitt das Amt von Frau Fischer vor einigen Monaten übernahm, schaffte sie erst einmal ohne nachzudenken die Medikamentenkontrolle gegenüber den Ärzten ab.
Dadurch werden wieder Medikamente wie in der guten alten Zeit verschrieben.
Alleine diese hat die Krankenkassen in kürzester Zeit ins Wanken gebracht.

Weiterhin werden bei den gesetzlichen sowie bei den Ersatzkassen ein riesiger Verwaltungsapparat geführt.
Ähnlich wie im Rathaus der Stadtverwaltung werden hier hochbezahlte Posten künstlich geschaffen.
Meist gibt es mehr Häuptlinge als Indianer die bezahlt werden müssen.
Weit über 60% der gesamten Einnahmen werden für die Verwaltung aufgebracht.

Beispiel:

Ein Geschäftsstellenleiter einer Ersatzkasse, verdient ca 230000 DM im Jahr.
Bei diesem Einkommen handelt es sich obendrein noch um eine kleine Geschäftsstelle mit
6 Mitarbeitern in einer kleinen Kreisstadt.

Jeder Bürger hat jedoch die Möglichkeit seine Krankenkasse frei zu wählen.
In Deutschland gibt es etwa 800 verschiedene Krankenkassen.
Dazu gehören die gesetzlichen Krankenkassen wie zum Beispiel die AOKs,
weiterhin die Ersatzkassen wie zum Beispiel die Barmer Ersatzkasse, darüber hinaus alle Betriebskrankenkassen.
Diese unterscheiden sich mit dem Vermerk geöffnet oder geschlossen.
In den geöffneten Betriebskrankenkassen kann jeder Mitglied werden.
Zu den günstigsten gehören Hummel&Hummel, sowie Mobil Oil.
Der Wechsel in eine geöffnete Betriebskrankenkasse kann ca. 3% des Bruttogehaltes als Ersparnis einbringen.
Und hier spart der Arbeitnehmer sowie der Arbeitgeber den gleichen Anteil.
Ein Filialnetz vor Ort ist nicht von Nöten, da der Patient durch seine Krankenkarte beim Arzt behandelt wird.

Warum könnte man sich fragen, schreibt der Obermann1 uns so einen alten Hut als Info.
Ganz einfach.
Eine neue Gesundheitsreform ist bereits seit langem geplant und soll auch kommen.
Jedoch hat unser Bundeskanzler der Gesundheitsministerin Ulla Schmitt ein Rede und Reformverbot bis nach der Bundestagswahl im Oktober 2002 erteilt.
Doch konnte er nicht mit dem Parteilosen Wirtschaftsminister rechnen, der ja ganz andere Sorgen hat.
Dieser muss unsere Marode Wirtschaft wieder in Schwung bringen und kann sich nicht erlauben, dass die gesetzlichen Krankenkassen ihre Beiträge wiedereinmal erhöhen müssen.
Also hat er jetzt vorgeschlagen das zu tun, was Schröder unbedingt bis nach der Wahl verhindern wollte.
Der Wirtschaftsminister hat sich getraut das Wort Grundversorgung sowie Zuzahlung in den Mund zu nehmen und das vor laufenden Kameras.
Also im Klartext:

Die Gesundheitsreform wenn sie dann kommt, soll ähnlich wie die Riesterrente lediglich eine Grundversorgung darstellen. Für alle weiteren Leistungen, soll der Bürger eine selbst zu zahlende Zusatzversorgung vereinbaren.
Also wie bei der Rente soll die Versorgung nicht besser werden, sondern das was der Bürger sowieso bereits hat, wird ihm abgenommen und er soll den gleichen Status durch Zuzahlung wieder erreichen.
Ein weiteres Modell könnte sein, die Krankenkassenbeiträge werden nicht mehr über den Lohn eingezogen, sondern werden mit dem Nettogehalt ausgezahlt und der Bürger versichert sich wie er lustig ist.
Amerikanische Verhältnisse.
Was genau in der sogenannten Grundversorgung beinhaltet ist, werden wir noch früh genug erfahren.
Eines dieser oder ein ähnliches Modell wird auf jeden Fall auf den Weg gebracht.
Nach der Gesundheitsreform wird unser Bundeskanzler ein neues Versprechen abgeben müssen.
Das letzte Wahlversprechen lautete:
Ich lasse mich an den Arbeitslosenzahlen messen.
Das nächste Versprechen könnte lauten:
Ich lasse mich an den verarmten Kranken messen.

Leider glauben viele Bürger erst an solche Geschichten, wenn sie in der Bild Zeitung stehen.
Hoffentlich ist es dann nicht zu spät um Vorsorge zu treffen.

Ich möchte jetzt mit meinem Beitrag schließen und wünschen allen im Ciao Land hohe Gesundheit, viel Freude am schreiben und eine gute Nacht.

Es grüßt Obermann1


Geschrieben am: 05. Nov 2001, 07:18   von: Obermann1



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