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Übersicht > Genuss > Tee

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
man kann keine Birnenvergiftung bekommen

Nachteile:
ich bin jetzt mit dem ganzen Obst durcheinander




Wunder gibt es immer wieder
Bericht wurde 3304 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 4 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Grüüüß Euch,

Teetrinken gehört für mich besonders im Winter zu den schönsten und erholsamsten Momenten. Wenn man durchgefroren nach Hause kommt (weil der Zug mal wieder Verspätung hatte oder man von einem herrlichen Spaziergang total kaputt ist) oder man sich einen kurzen Augenblick entspannen möchte oder einen gemütlichen Plausch halten will – ein schöner Tee ist ideal.

So verschieden die Menschen, so verschieden die Geschmäcker und Stimmungen und so verschieden auch die Teesorten. Also hat mir mein liebes viertelchen mal wieder eine neue Teesorte mitgebracht. Und zwar Birne-Vanille-Tee von Goldmännchen.

> > > Die Verpackung

Die in gelb gehaltene Schachtel ist mit 12 x 4,5 x 6,5 cm etwas „kürzer“ als man das von anderen Herstellern kennt. Trotzdem finden darin 20 Filterbeutel (ohne extra Umverpackung) à 2,5 g Tee Platz. Auf jeder Seite ein Bild von einer Birne und einer Vanilleblüte. Und die Birne ist keine gewöhnliche Birne, nein, Williams-Christ-Geschmack wird mir versprochen. Um so eine Schachtel zu erwerben, muß man so etwa DM 3,20 ausgeben. Angemessen, würde ich sagen. Etwas fällt mir auf, als ich die Packung öffne: auf der Deckelinnenseite ist ein Foto und ein Kurzportrait von Dr. Klar. Dessen Oma und Uroma haben die Goldmännchen-Teefabrik gegründet. Leider steht nicht dabei, wann das war. Aber die Idee finde ich gut, auf der Verpackung (oder besser gesagt IN der Verpackung) Personen aus der Firma vorzustellen.

> > > Die Firma

Über die Firma Goldmännchen ist ansonsten nix zu finden. Eine eigene Homepage haben sie noch nicht, lediglich auf dem Thüringen Online Magazin ist gesagt, dass die Firma mehr als 30 verschiedene Teesorten herstellt und in Sankt Gangloff beheimatet ist. Dieser Ort hat übrigens nicht ganz 1.400 Einwohner und liegt südöstlich vom Hermsdorfer Kreuz.

Bevor ich mich also nun an das Studium der Verpackungstexte mache, setze ich erst einmal Wasser auf und mache einen Tee. Leute, das Aroma verbreitet sich in der ganzen Wohnung. Ein herrlich weicher und harmonischer Duft von Birne und Vanille – angenehm süß ohne direkt penetrant süß zu sein (klingt komisch? Macht nichts, probiert den Tee doch selber aus). Da es ein reiner Früchtetee ist, lasse ich ihn etwa 7-8 Minuten ziehen.

> > > Der Tee

Der Geschmack ist ebenfalls sehr angenehm. Zucker oder Honig kann, muß aber nicht. Der Tee schmeckt sehr fruchtig und im Gegensatz zu anderen Früchtetees sehr kräftig. Oft habe ich bei Früchtetee die Erfahrung gemacht, dass diese Tees eher fad schmecken. Der von Goldmännchen nicht. Inzwischen habe ich den Tee auch Gästen angeboten – und selbst die, die ansonsten kaum Tee trinken, waren begeistert.

Tja, und eines denkwürdigen Tages, als ich so vor meiner Teetasse sitze, nämlich heute, stelle ich etwas Ungeheuerliches fest. Etwas, das alle Birne-Vanille-Teetrinker zutiefst erschüttern wird. Sitzt Ihr gut? Ja? Na dann los: in dem Tee ist gar keine Birne. Tatsache, ich lese die auf der Packung aufgeführten Zutaten nun schon zum zigsten Mal – keine Birne dabei. Sondern Äpfel, süße Brombeerblätter, Zichorienwurzel, Hibiskusblüten, Hagebuttenschalen, Bourbonvanille (Gott sei Dank, dass sie die nicht auch noch weggelassen haben) und Aroma. Wo ist meine Birne? Und zwar nicht irgendeine, sondern Williams-Christ! Mein viertelchen setzt mal seine Brille auf – und kann auch keine Birne in dem Zutatentext finden. Also der Zutatenliste zufolge müsste der Tee korrekt heißen: Apfeltee mit Birnenaroma und Vanille. Klingt ziemlich bescheuert, das geb ich zu, aber wieso verkaufen die einen (immer noch sehr gutschmeckenden) Birnentee, in dem überhaupt keine Birne drin ist? Ich versteh das nicht. Können die Leute in Thüringen Äpfel nicht von Birnen unterscheiden? Das glaube ich eigentlich nicht, schließlich bin ich dort schon oft gewesen und die Leute waren ganz normal. Vielleicht sind die Goldmännchen Einwanderer aus einem Land vor unserer Zeit, als es noch keine Äpfel und Birnen gab?

Rätsel über Rätsel. Aber der Tee schmeckt. Und zwar nach Birne und Vanille. Tja, Wunder gibt es immer wieder, warum soll es da nicht auch einen Birnentee ohne Birne geben, der nach Birne schmeckt? Ich hör jetzt auf, mir tut die Birne weh.

Tschüüüß - Eure schwupsy

PS: Übrigens sind die Leute von Goldmännchen super nett. Ich hatte vor einiger Zeit eine Packung Earl-Grey-Tee erwischt, die wohl keinen Ealr-Grey abbekommen hatte, jedenfalls schmeckte er nicht danach. Ich bekam eine Riesenpackung außerordentlich wohlschmeckenden Earl Grey von den "Goldmännchen" und einen sehr netten Brief dazu. Hierfür volle Punktzahl. Auf die Birne gefallen sind sie also wirklich nicht *g*


Geschrieben am: 08. Feb 2003, 13:56   von: schwupsy



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