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Übersicht > Genuss > Spirituosen > Puschkin Black Sun

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Schwarz wie Beeren....und das stundenlang auf der Zunge !
Bericht wurde 2682 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Wodka ist der meistgetrunkene Branntwein der Welt und es existieren eine unüberschaubare Zahl von Marken, Mischgetränken und Geschmacksnuancen. Noch vor Jahren sollte Wodka ausschließlich neutral schmecken, wurde dann eventuell in Mixgetränken verarbeitet und es war undenkbar, diese Spirituose als Fertiggetränk mit Fruchtaroma anzubieten.

Heutzutage ist es schon keine Modeerscheinung mehr, wenn Wodka mit Grapefruitsaft, Zitronenaroma oder Beerengeschmack angeboten wird. Zahlreiche Anbieter versuchen durch solche Aromen ihre Wodkasorten an den Verbraucher zu bringen.

Einer dieser „Modegetränke“ ist PUSCHKIN BLACK SUN, eine aromatisierte Aperitif-Variante mit dem Geschmack von Beeren und Grapefruit und einer tiefschwarzen Färbung, die mich persönlich erst auf das Getränk aufmerksam machte. Dieses Schwarz besitzt e8ine violette Färbung und macht sich vermutlich in jedem Schnapsregal gut, weil diese Farbe eher unterrepräsentiert ist.

:::: Die Flasche ::::
Die Flasche aus durchsichtigem Glas hat einen sehr dicken und festen Boden und läuft recht spitz Richtung Flaschenhals zu. Ein sehr kurzer Flaschenhals mit einem leicht zu öffnenden Drehverschluss aus Aluminium schließt die Gesamtdarstellung ab. Die Flasche ist recht schlank gehalten und am dicken Flaschenboden hat man die Aufschrift PUSCHKIN eingegeben.

Auch das ebenso schlanke Etikett, welches überwiegend in schwarz-weiß-blau gehalten ist, kleidet die Flasche stilvoll. Auf der Vorderseite erkennt man eine schwarze Sonne, wie bei einer Sonnenfinsternis. Darunter die für PUSCHKIN typischen Eisgletscher in grau.
Der Eisbär, den wir vermutlich alle aus der Werbung her kennen, steht beeindruckend in Silber über dem Firmenlogo von PUSCHKIN und sorgt somit für eine rasche Wiedererkennung im Spirituosenregal.


:::: Geruch/Geschmack ::::
Im Geruch kann man ein leichtes Aroma von Grapefruit genauso wahrnehmen, wie das fruchtige Bukett von Waldbeeren. Das es sich hierbei um Waldbeeren handelt, kann ich zwar nicht bestätigen, dazu ist mir der Geschmack nicht geläufig genug, aber frisch duftet der PUSCHKIN BLACK SUN für mich jedenfalls und macht Lust auf eine Geschmacksprobe.

Im Duft nimmt man kaum wahr, das es sich hierbei um ein alkoholisches Getränk handelt, das fast blumige Dufterlebnis wird ein wenig durch eine leichte Würze, die nach Kräutern duftet, unterbrochen, die mich ein wenig an einen Kräuterlikör erinnert. Hierbei muss es sich um die Zutat der Taigawurzel handeln, die aus dem fernen Sibirien kommen soll.

Der Geschmack ist in meinen Augen ein wirkliches Erlebnis. Der PUSCHKIN BLACK SUN schmeckt süß, ohne unangenehm zu sein, wobei das Beerenaroma genauso durchschmeckt, wie man eine leichte Frische ausmacht, die ein wenig an Zitrussäften erinnert.

Auch hier schmeckt man den Alkohol nur sehr schwach heraus, was mich bei 16,6% Alkoholanteil allerdings ein wenig verwundert. Der Geschmack nach den schwarzen Beeren finde ich unverfälscht und bei weitem nicht künstlich, wie ich es befürchtet hatte.

Auch hier vermischt sich die Taigawurzel sanft mit den anderen Zutaten zu einem leichten und süffigen Mischgetränk und erinnert im Abgang ein klein wenig an einen leichten Kräuterbitter. Ein leichtes Nachbrennen macht mir dann doch bewusst, das es sich hierbei um ein alkoholisches Getränk handelt, dieses raue Gefühl hält sich aber meines Erachtens nur kurz auf der Zunge und verflüchtigt sich nach einigen Sekunden.


:::: Zubereitungsmöglichkeiten ::::
Das Mischgetränk mit Wodka PUSCHKIN BLACK SUN ist vor allem zum pur genießen gedacht. Am Besten trinkt man ihn gut gekühlt in einem vorgekühltem Schnapsglas, oder mischt ihn unter einen Orangensaft auf Eiswürfel. Sehr lecker finde ich ihn auch in Kombination mit Ananassaft, denn so hält sich der Beerengeschmack mit der leichten Nuance der Taigawurzel recht gleichmäßig und verfälscht das Trinkerlebnis nicht zu auffällig.

Als Mixzutat kann man den PUSCHKIN BLACK SUN natürlich auch verwenden. Durch seinen Eigengeschmack und dem niedrigen Anteil an Alkohol ist dieses Mischgetränk ja fast dazu Geboren und gibt dem Hersteller zudem noch die Möglichkeit Schwarz in die Farbkombinationen einzubauen.


:::: Preis ::::
Ich würde einmal behaupten, das der PUSCHKIN BLACK SUN eine Spezialität auf dem Gebiet der aromatisierten Wodkasorten ist. Einige Hersteller haben versucht, dieses Kombination nachzubauen, was ihnen aber meines Erachtens nicht gelungen ist.

Daher kann man den Preis von etwa 6,99 € für eine Flasche mit 700ml Inhalt auch leicht verkraften, denn schließlich hat man für diesen Preis ein durchaus angenehmes Getränk eingekauft, welches auf seinem Gebiet fast einzigartig in Geschmack und Aussehen ist und sich leicht trinken lässt, ohne für allzu große Nebenwirkung zu sorgen.

Man kann PUSCHKIN BLACK SUN in nahezu jedem Supermarkt, der eine anständige Auswahl an Spirituosen führt, finden. Meist steht er neben dem klaren PUSCHKIN Wodka, wo man auch die zweite aromatisierte Sorte PUSCHKIN RED (mit dem herben Geschmack der Blutorange) auffindet.


:::: Fazit ::::
Den Test von PUSCHKIN BLACK SUN habe ich nicht bereut, denn mir schmeckt die Mischung einfach und auch die Farbe finde ich durchaus anziehend. Auf den Kater am nächsten Morgen hab ich vergeblich gewartet, stattdessen hatte ich ein ungewöhnliches Geschmackserlebnis.

Was mir absolut negativ aufgefallen ist, sind die in PUSCHKIN BLACK SUN enthaltenen Farbstoffe. Diese haben bei mir für eine Färbung der Zunge gesorgt, welche sich auch nach dem Genuss von zwei Kölsch nicht verflüchtigt haben. Der Farbton auf der Zunge tendiert zwischen mystisch schwarz und dunklem violett, der Farbe des BLACK SUN eben.

Alles in allem kann ich aber dennoch eine Empfehlung aussprechen, denn das Preis- Leistungsverhältnis gehen genauso in Ordnung, wie der Geschmack und die Tatsache, das man diesen aromatisierten Wodka in zahlreichen Geschäften auffinden kann.


Geschrieben am: 27. Mar 2003, 18:46   von: krawallschachtel



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