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Übersicht > Essen > Rezepte > chinesische Rezepte

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
vitaminreich und Kalorienarm

Nachteile:
keine




Wan Tan Suppe
Bericht wurde 3282 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich esse nun einmal für mein Leben gern „chinesisch“ und bei einem Besuch beim „Chinesen“ darf auf keinen Fall die „Wan Tan Suppe“ fehlen. (Für all die jenigen die nicht wissen was eine „Wan Tan Suppe ist: Eine klare Brühe mit frischem Gemüse der Saison –wie z.b. Chinakohl, Erbsen, Möhren usw. – und eben diesen Teigtaschen die mit Hackfleisch gefüllt sind)
Nun sind wir aber umgezogen und hier in der Nähe gibt es nun einmal kein „China-Restaurant“..... Wie komme ich nun an meine Wan Tan Suppe????
Ich zermarterte mir das Hirn und dachte im Stillen: So schwer kann doch diese Suppe nicht zu kochen sein. Aber woher bekomme ich diese Teigtaschen: in allen mir bekannten Läden habe ich danach gesucht (auch bei Real in der Spezialitäten-Abteilung); alles hätte ich bekommen können, angefangen beim türkischen Honig über Lasagneblätter und Spinatnudel, MuhERR – Pilze und russischem Gebäck, aber keine Wan Tan-Blätter. Ich überlegte woraus diese Blätter gemacht sein könnten und wollte schon das Experiment mit Lasagneblättern starten. Da fand ich im Internet durch Zufall eine Seite mit chinesischen Rezepten, unter anderem auch eins für die Herstellung von Wan Tan – Blättern. Das Rezept für die Suppe war mir zu umfangreich und auch von den Zutaten her zu teuer. Ich „erfand“ also mein eigenes Rezept und hier ist es:


Zutaten für die Wan Tan Blätter (Wan-Tan Blätter sind hauchdünne Platten aus Nudelteig, rund mit 8 cm Durchmesser oder eckig mit 10 cm Kantenlänge)

Für etwa 40 Stück:
· 250 g feines Weizenmehl
· 2 Eier
· Salz
· einige Tropfen Wasser

Zutaten für die Suppe:
1 l Wasser
2 Eßl. Instant Gemüsebrühe (Hühnerbrühe oder klare Rindfleischbrühe gehen natürlich auch)
3 Frühlingszwiebeln
3 Eßl. geschn. Champignos aus der Dose
¼ Chinakohl
1/2 kl. Dose Erbsen mittelfein (die kleinen Dose für eine Person)
1 mittelgroße Möhre
(das Gemüse kann auch beliebig ausgetauscht werden, je nach Geschmack und Jahreszeit)

Zutaten für die Wan Tan – Fleischbällchen
250g Schweinehack
Salz, schwarzer Pfeffer, Sojasoße
Zubereitung
Mehl, Eier, Salz und Wasser zu einem glatten Nudelteig (ähnlich wie Salzteig) vermengen und gut durchkneten, zu einer Rolle formen und ca. ½ Std. ruhen lassen.
Anschließend teilt von dieser Rolle ca. 2 cm dicke Scheiben ab und rollt diese portionsweise hauchdünn aus, anschließend werden ca. 8 - 10 cm grosse Quadrate aus dem ausgerollten Teig ausgeschnitten. Man kann aber auch mit einer Kaffetasse z.B. runde Scheiben ausstechen.

Die so ausgeschnittenen Blätter stapeln, zuvor jedoch dünn mit Mehl bestäuben, da man sonst schnell wieder einen Teigklumpen hat. Das ganze unbedingt mit einem feuchten sauberen Küchentuch abdecken, da sonst die Wan-Tan-Blätter austrocknen und brüchig werden.
.
In der Zeit, in der der Teig ruht putz man das Gemüse.
Die Zwiebeln häuten und in feine Ringe schneiden.
Das Lauch der Zwiebeln in erbsengroße Stücke schneiden.
Den Chinakohl vierteln und dann in dünne Streifen schneiden
Die Möhre gut waschen und bürsten, evt. schälen, anschließend raspeln

Das Schweinehack wird mit Salz, schwarzem Pfeffer und der Sojasoße gewürzt und durchgemengt. Anschließend kleine Kugel (ca. 40 Stück) formen.

Auf die ausgerollten Teigblätter wird jeweils eine Hackfleischkugel mittig aufgesetzt und die Ränder der Blätter fest an einander gedrückt (evt. die Ränder mit Eiweiß bestreichen).

Nun das Wasser zum Kochen bringen und die Brühe einstreuen und nochmals kurz aufkochen lassen, dann die Flamme des Herdes auf eine kleine Stufe drehen, sodaß die Brühe nur noch köchelt und die gefüllten Teigtaschen (Wan Tan) pro Person so ca. 6 Wan Tan in die köchelnde Brühe geben. Das ganze ca. 15 Min. köcheln lassen und dann das vorbereitete Gemüse und die restlichen Zutaten dazu geben. Die Brühe nun noch einmal aufkochen lassen (das Gemüse muß bißfest bleiben) und dann servieren.

Wer möchte kann die Suppe für sich selbst noch mit Sojasauce nachwürzen.

Am stillvollsten ist es natürlich wenn man nun auch noch die passenden chinesischen Suppenschüsseln zur Hand hat, aber stinknormale Suppentassen tun dem Geschmack auch keinen Abbruch.

Das anschließende Hauptgericht ist wieder eine andere Geschichte die ich beim nächsten Mal erzählen werde.
Auf jeden Fall soviel, meine Familie war begeistert und seitdem gibt es regelmäßig bei uns Wan Tan Suppe.

Nun viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit.

P.S. Übrigens die restlichen Wan Tan kann man unbesorgt einfrieren.

Zeitaufwand alles in allem ca. 30 Min.
Kostenaufwand: 5,00 Euro


Geschrieben am: 28. Mar 2002, 00:17   von: Tickeromi



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