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Übersicht > Essen > Fremde Küchen > Chinesische Küche

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Wer die Zubereitung einmal raus hat, kann schnell ein wohlschmeckendes, kalorien- und fettarmes Gericht zaubern.

Nachteile:
Eigentlich keine Nachteile




Nichifan le ma
Bericht wurde 2666 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

ist chinesisch und bedeutet soviel wie: Heute schon gegessen?

Aber zuerst klären wir einmal die Frage:

Dim Sum, was ist das eigentlich?

Die chinesischen Herzenswonnen, denn nichts anderes bedeutet der Begriff Dim Sum, das sind kleine Häppchen, die in China hauptsächlich zum Tee, aber auch zum Lunch gereicht werden.
Ich weiß, das speziell in Hongkong zur Mittagszeit Unmengen von Dim Sums konsumiert werden. Was a.) daran liegt, das sie an fast jeder Straßenecke zu bekommen sind und
b.) isst man in China nicht wie bei uns zu Mittag die Hauptmahlzeit, sondern erst am Abend, dann aber mit mehreren Gängen. Dazu ist Mittags nun mal keine Zeit.

Die Straßen Hongkongs sind bevölkert von allerlei Garküchen, aus denen es verboten gut duftet. Zwischen allerlei Gebratenem und Fritiertem findet man die im Dampf gegarten und deshalb figur- und magenfreundlichen Dim Sums.

Zur Original-Zubereitung wird ein Bambus-Dampfkorb benötigt, der in fast jedem Asia-Laden preiswert (um die 10,00 Euro) zu haben ist. Außerdem solltet Ihr einen Wok mit Deckel besitzen. Der Wok wird mit Wasser gefüllt, die Dim Sums werden in den Bambus-Korb gegeben, der Korb in den Wok gestellt, Deckel drauf und alles wird im Dampf gegart.

Das alles geht jedoch auch im Dampfkochtopf auf niedrigster Stufe, also müsst Ihr nicht gleich alle losrennen um einen Bambus-Dampfkorb zu kaufen.

So, genug der Vorgeschichte, hier folgen nun einige Rezepte. Wie immer von mir ausprobiert, eventuell abgewandelt und für gut befunden. Ich beschränke mich hier allerdings auf Dim Sums mit Won-Tan-Teig, es gibt auch noch andere Varianten.

Teig:



300 g Weizenmehl

150 g Reismehl

1 gestrichener Tl Salz

2 El Erdnussöl (muss nicht unbedingt sein, macht aber den Teig geschmeidiger)

ca. 150 ml Wasser

Schnittlauch



Beide Mehlsorten mit dem Salz und dem Öl in eine Schüssel geben, Wasser zum kochen bringen und das heiße Wasser unterrühren, bis ein klumpenfreier Teig entstanden ist. Anschließend mit den Händen solange kneten, bis der Teig schön geschmeidig ist. Ein feuchtes Tuch darüber legen und erst mal mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Füllung bereiten.
Füllung fertig? O.K. Dann wird der Teig in 2 bis 3 Teile geteilt. Jedes Teil zu einer Rolle formen, die ca. 3 cm Durchmesser haben sollte und einzelne Teigscheiben abschneiden. Diese werden dann zu Kreisen von ca. 7 bis 8 cm ausgerollt und bis zur Verwendung wieder mit einem feuchten Tuch bedeckt (sonst trocknen sie zu schnell aus).
Die Füllung wird mit einem Löffel in die Mitte der Teigscheibe gesetzt, die Ränder werden hochgeklappt und zusammengedreht. Mit einem Schnittlauchhalm zubinden. Dann kommt das Ganze in den Dämpfer.
Soviel zum Teig, dessen Menge für ca. 25 bis 30 Stück ausreichend ist.

Falls Ihr Euch die Arbeit nicht machen wollt, es gibt fertige Teigblätter (Won-Tan-Blätter) im Asia-Laden zu kaufen.

Füllungen

1.) 200 g Blattspinat, 200 g Lachsfilet, etwas Salz, weißer Pfeffer.
Den Blattspinat und das Lachsfilet fein hacken, mit dem Salz und dem Pfeffer vermengen und die Teigplatten mit je einem Löffel der Masse füllen. Die Garzeit beträgt im Bambus-Dampfkorb ca. 10-12 Minuten.
Dazu passt Zitronensoße.

2.) 250 g Räuchertofu, 3 Frühlingszwiebeln, 1-2 El Sojasahne, 1 El Semmelbrösel, Salz; Pfeffer.
Räuchertofu und Frühlingszwiebeln sehr fein hacken, Semmelbrösel und Gewürze untermischen, mit der Sojasahne vermengen und die Teigplatten mit je einem Löffel der Masse füllen. Die Garzeit beträgt im Bambus-Dampfkorb ca. 8 -10 Minuten.
Dazu passt süß-saure Soße.

Soßen

1.) Zitronensoße: 5 El Zitronensaft, 3 El Sojasoße (hell) 3 El Reiswein, 1 Tl Sesamöl, 2 El Zucker, 3 El in sehr feine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln:
Alles sehr gut zusammen verrühren, fertig.

2.) Süß-saure Soße: 3 El Weißweinessig, 3 El Sojasoße (hell), 1 El Reiswein, 3 El Ketchup, etwas kalte Gemüse- oder Fleischbrühe, 2 El Zucker, 1 Tl Koriandergrün.
Hier werden ebenfalls die Zutaten nur gut zusammengerührt.

So, ich hoffe Euch ein wenig auf den Geschmack gebracht zu haben. Probiert es ruhig mal aus. Ich wünsche Euch Guten Appetit!


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So, ich hoffe Euch mit meinem Bericht nicht gelangweilt zu haben.
Wenn ja, tut’s mir leid, wenn nein, hat sich die Mühe gelohnt!

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Ich veröffentliche meine Berichte auch in anderen Foren unter demselben Usernamen.


Geschrieben am: 27. Jan 2004, 23:19   von: campino



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