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Übersicht > Essen > Beilagen > Ebly Zartweizen

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
wunderbarer Geschmack, immer körnig, vielseitig einsetzbar

Nachteile:
bislang kein rechtes gefunden




Pastagrundsubstanz als Hauptmahlzeit
Bericht wurde 1565 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Vor kurzem wurde ich nämlich auf ein neues Produkt aufmerksam, und las zugegebenermaßen skeptisch die Berichte darüber, bis ich in einem Anfall von Mut oder Neugier es nun gestern selber ausprobierte: Ebly ® Zartweizen.

Also ganz normalen Weizen kenne ich, ist es doch das Getreide, aus dem ein Großteil unserer Backwaren hergestellt wird. Aber auch geschroten und eingeweicht oder gekocht als herzhafte Beilage ist mir Weizen bestens bekannt.
Auch Hartweizen kenne ich, wenn auch nicht als unbehandeltes Getreide, so doch aufbereitet zu Grieß oder Couscous sowie als Grundsubstanz italienischer, mittlerweile aber auch vieler deutscher Nudeln. Hat er doch den Vorteil, daß er nicht babbt, also sich der Grieß nicht zu einer Pampe entwickelt und die Nudeln al dente gekocht werden können.
Natürlich gibt es noch viel mehr Weizenarten, die im Laufe der Jahrtausende (!) entstanden oder nutzbar gemacht worden sind: Kolbenweizen, Bartweizen, Glasweizen, auch Durum- oder eben Hartweizen genannt

Aber Zartweizen? Hatte ich vorher nie gehört.
Nun, die Erklärung ist ganz einfach:
„Das französische Institut für agrarwissenschaftliche Forschung in Montpellier hat eine Vorgangsweise entwickelt, um Hartweizen besonders schonend vorzukochen. Der auf diese Weise produzierte "Zartweizen" ist daher in 15 ­ 20 Minuten fertig zubereitet" (http://mitglied.lycos.de/mathiasstarzer/ebly_world.htm)
So einfach ist das also! Man nehme ein altbekanntes Getreide wie den Hartweizen, bereite ihn auf besondere Art auf und ersetze das „H" durch ein „Z", fertig ist das neue Produkt...

Dieses nun ist immer öfter in deutschen Supermärkten zu finden, nachdem es vor fünf Jahren den französischen Testlauf mit Bravour bestanden hat.
Bei uns wird es in einer bauchigen Pappschachtel mit vier Portionsbeuteln zu 125 g angeboten.

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Wer Kochbeutelreis nicht anbrennen läßt, kann auch Zartweizen zubereiten:
In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen und den natürlich ungeöffneten Beutel mit den wohlgeformten gelblichen Körnern dort hineingeben. Zehn Minuten muß er darin köcheln, in dieser Zeit verfärbt sich das Wasser etwas gelblich, dann gut abtropfen lassen. Anschließend den Beutel an der dafür vorgesehenen Stelle (perforiert) aufreißen, den garen Zartweizen herausrieseln lassen und schon steht der Verfeinerung des garen Zartweizens nichts mehr im Wege.
Er kann nun pur als Beilage gereicht werden,
evtl. verfeinert mit Butter, und/oderKräutern,
in Olivenöl oder Butter leicht angebraten oder
kalt zu einem Salat weiter verarbeitet werden.

Eine andere Zubereitungsart, die ich noch nicht ausprobiert habe, ist, erst z.B. einen Schmortopf oder Gemüse fast fertig zu garen und 10 Minuten vor Ende der Garzeit den Zartweizen hinzuzugeben.

Da ich natürlich auf den Geschmack neugierig war, hab ich ihn das erste Mal pur gegessen, nur mit separat gebratenen Champignons in einer leichten Bärlauch-Sahnesauce dazu.

Tja, wie kann ich am besten den Geschmack beschreiben?
Leicht nußig, nicht so fade wie Reis (abgesehen natürlich von Basmati-Reis, der ja einen feinen, blumigen Eigengeschmack hat) und nicht so mehlig wie normaler Weizen, der bei mir immer leicht bappig wird. Die Körner haben genau den richtigen Biß, sind nicht zu hart, aber auch nicht zu weich, so daß die Kauwerkzeuge doch noch was zu tun haben. Schon kleinste Mengen an Sauce werden gut angenommen, ohne daß sich die körnige Konsistenz verändert.

Kurz und gut, auch wenn ich eine Abneigung gegen vorbehandelte (d.h. meist denaturierte) Lebensmittel habe, wird dieser Zartweizen einen festen Platz in meiner Küche finden, als langgesuchte Alternative zu Reis (außer Basmatireis...) und mir kommen zig weitere Verwendungsmöglichkeiten bzw. Rezepte in den Sinn, wo ich ihn einsetzen werde:
natürlich erstmal überall da, wo es normalerweise Reis gibt, aber auch bei Gerichten, die sonst Couscous (also vorgegartem Hartweizengrieß) enthalten, kann ich ihn mir sehr gut vorstellen.
Als Suppeneinlage wäre er mir zu schade - und zu teuer, denn € 1,69 für 500 g ist doch ein recht stolzer Preis, und auch für Aufläufe werd ich ihn wegen der dafür benötigten Menge erstmal nicht nehmen, aber für Bratlinge braucht‘s ja nicht ganz so viel...

A propos Menge. Laut Packung reicht ein Beutel als Beilage für zwei Personen. Mir hat er aber gestern so gut geschmeckt, daß kein einziges Körnchen übrig geblieben ist.
Allerdings ist er recht gehaltvoll... Und sehr sättigend, dies allerdings ohne das oft auftretende Völlegefühl, wenn man zwei statt einerPortion verdrückt hat.
Die Nährwertangaben haben es also in sich:
100 g Zartweizen schlagen mit 351 kcal zu Buche, davon
12,1 g Eiweiß
71,9 g Kohlenhydrate (davon 1,6 g Zucker)
1,7 g Fett (davon 0,9 g gesättigte Fettsäuren)
5,4 g Ballaststoffe
0,018 g Natrium
8,4 mg Niacin (entspricht 46 % des Tagesbedarfs) und
245 mg Phosphor (entspricht 30 % des Tagesbedarfs)

Der Vertrieb erfolgt in Deutschland durch die Masterfoods GmbH, Postfach 1280 in 27281 Verden/Aller die auch eine (gebührenpflichtige) Hotline unter 01805-300326 bereitstellt und in Österreich durch Masterfoods Austria in 7091 Breitenbrunn.

Es ist zwar auf der Packung auch eine Webseite angegeben: www.ebly.com, die ich aber leider nicht aufrufen konnte. Schade, denn ich hätte gern gewußt, was dort stehen würde.

Dafür fand ich auf der bereits angegebenen Seite (http://mitglied.lycos.de/mathiasstarzer/ebly_world.htm) drei wundervolle Rezepte, die ich gewiß ausprobieren werde:
Ebly® Salat (mit Preiselbeeren, Salatgurke, Fleischtomaten, schwarze Oliven, Thunfisch und Bummerlsalat - was bitte ist das???)
Gröstl (eine Art Gemüsegebratenes) mit Putenbrustfilet und als Nachtisch
Limetten-Auflauf mit Marillensauce.
Allein schon beim Lesen der Rezepte lief mir das Wasser im Mund zusammen!!!!!!!!



© LeaofRafiki, 09.05.2003

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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage *grins*


Geschrieben am: 11. May 2003, 01:24   von: LeaofRafiki



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