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Übersicht > Essen > Süßigkeiten > Weingummi > Haribo Goldbärchen

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
lecker

Nachteile:
Nachschubprobleme




Schluss mit dem Massenmord
Bericht wurde 1566 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Lieber Leser und O2-Verbraucher,

wussten Sie schon, dass jedes Jahr in Deutschland, von der Öffentlichkeit scheinbar völlig unbeobachtet, Millionen kleiner, hilfloser Goldbärchen einen brutalen aber für ihre Jäger äußerst geschmackvollen Tod erleiden müssen?
Um diesen nahrhaften Massenmord an den kleinen, niedlichen und liebenswerten Geschöpfen aus Friesedorf bei Bonn Einhalt zu gebieten, habe ich mich entschlossen, die Welt über die Qualen eines Gummibärchens aufzuklären.

Damit dieser Bericht so authentisch wie möglich wird, habe ich mich mit einer Tüte HARIBO-Goldbären in meine privaten Gemächer der Heilanstalt zurückgezogen.
Man muss wissen, daß die kleinen Goldbärchen sehr schweigsame Genossen sind und nur nach langem zureden und viel Geduld zu einer Kommunikation mit einem Menschen, welcher ja bekanntlich der natürliche Feind des Goldbären ist, bereit ist.
Ich war nur kurz in der Küche und als ich wiederkam, waren alle Goldbärchen verschwunden.
Haben sie Angst vor mir? Sind sie geflüchtet?
Das Grinsen auf dem Gesicht von Frau goedefeld jedoch verriet mir, daß meine kleinen Freunde das selbe Schicksal ereilt hatte, welches ich zu verhindern versuchte.
Schade eigentlich, so ist nun alles was mir von den putzigen Kerlchen geblieben ist, diese aufklärende Geschichte.
Ich habe versucht den Leidensweg und andere interessante Dinge über die Goldbärchen von HARIBO, als Abschreckung vor deren Genuss zu skizzieren.


1. Die Geburt
Es war um 1922, als Herr Hans Riegel auf die Idee kam, in seiner Bonbon-Fabrik mal etwas neues zu konzipiren.
Im übrigen ist HARIBO ein Akronym für HAns RIgel BOnn.
Er formte den Tanzbären. Ja, damals hieß der heutige Goldbär noch Tanzbär und sah auch noch etwas anders aus. Er war größer und schlanker als der heutige Goldbär, aber die Herstellung ähnelte schon der heutigen.
Bevor die Gummibärchen jedoch geboren werden, muss sie jemand formen.
Das geschieht heute mit Hilfe vieler junger und alter HARIBO-Mitarbeiter, die bei Wasser und Brot, angekettet in einem Raum bei HARIBO eingesperrt, neue Formen entwickeln müssen.
Früher hat das Hans Riegel noch selber gemacht, bei Wein und Kerzenlicht.
Bei HARIBO kann man sogar sein Gesicht als Gummibärenform herstellen lassen!
Hier wurde also unser Goldbär als Gipsform geschnitzt. Diese Gipsform wurde als negativ vervielfältigt und auf eine riesengroße Platte geklebt.
Auf der Platte haben bis zu 500 Goldbärchenformen Platz.
Nun wird diese Platte mit den vielen Goldbärchennegativstempeln nach unten in eine andere Platte, welche mit Maismehl gefüllt ist, gedrückt.
Das passiert natürlich in einer großen Maschine.
Nun sind also 500 Goldbärcheformen in dem Maismehl.
Zwischenzeitlich hat der Goldbärchenkoch in der Küche bei HARIBO den Gummibärchensaft gekocht.
Natürlich nicht in Töpfen, sondern in großen Kupferkesseln.
Hier kommt natürlich nicht ein Löffel Zucker rein, sondern ein paar Säcke.
Das Rezept ist jedoch geheim...leider war es auch mir nicht möglich, dieses dem Koch zu entlocken.
Jetzt wird der Saft, welcher nun schon zähflüssig ist, durch Düsen in die 500 Formen im Maismehlbett gespritzt.
Das geht so schnell, daß man die Geburt des Goldbärchens garnicht sehen kann. Das ganze nennen die Fachleute dann Mogul-Technik.
Wer jetzt denkt, die Bärchen wären fertig, der irrt gewaltig.
Die kleinen müssen, nachdem sie ihrem Maismehlbettchen entrissen wurden, erst noch bis zu fünf Tage trocknen, bevor sie mit dem glänzenden Bienenwachsmantel, der auch das verkleben verhindert, in die Tüten gesperrt werden.
Und hier beginnt sie nun, die Tortur der kleinen Goldbärchen.

2. Was ist drin?
Nun, jedes Goldbärchen besteht aus Glukosesirup, Zucker, Dextrose und natürlich Gelatine.
Auch Aromen und Zitronensäure finden ihren Weg in die zur Gattung der Fruchtgummis gehörenden Goldbärchen.
Die Inhaltsstoffe sind alle reinnatürlich! Es gibt nichts künstliches mehr in den HARIBO-Goldbärchen, da selbst der Farbstoff seit einigen Jahren aus Fruchtextrakten gewonnen wird.
Die Gelatine ist natürlich aus Schweineschwarte gemacht, daß bestätigt die Firma HARIBO.
Die Nährwerte? Na so ca. 340 kcal. und 6,6g Eiweis tummeln sich neben 78g Kohlenhydrate und völlig ohne Fett in 100g Goldbären. Ein Goldbärchen hat also etwa 6 kcal.
Jedesmal wenn der Körper zu wenig Kohlenhydrate hat, verlangt er nach was süßem, also was spricht, mal abgesehen von der Brutalität gegenüber den Goldbärchen, gegen eine Hand voll leicht verdaulichen Goldbärchen? Zucker ist eben Nervennahrung und wir essen selbigen in den Bärchen ja nicht pur.
Nicht zu vergessen ist auch, daß Gelatine gut für die Nägel und Haare ist.
Laut einer Studie können die Inhaltstoffe der Goldbärchen sogar vor Herzinfarkt schützen, da sie Salizylate enthalten und diese das Blut verdünnen.
Die Firma HARIBO verwendet nach eigenen Angaben auch keine Gentechnisch veränderten Rohstoffe.

3. Die Reise/Transport
Es ist allgemein bekannt, daß Goldbären in einer goldenen, bis zu 1000g fassenden Tüte auf die Reise in ihr Verderben geschickt werden.
So ist es dann auch die Tüte, die unsere sexuellen Fantasien bezüglich der Goldbären anregt.
Ist nicht jedem von uns schon mal die Frage in den Sinn gekommen, was die Goldbären eigentlich in der Tüte treiben, wenn es dunkel wird im Supermarkt?
Macht doch mal eine Tüte auf, da kleben sie ja noch förmlich aneinander! In den verschiedensten Stellungen.
Wenn das der Papst wüsste, würde er die Goldbären verbieten.
Es spielen sich also in dem kurzen Moment des Glücks der Goldbärchen ganze Orgien ab. Doch zum Nachwuchszeugen kommt es erst gar nicht, da die Halbwertzeit einer Haribotüte deutlich unter 9 Monaten liegt.
Doch woher kommen die sexuellen Fantasien der geschlechtlich indifferenten Goldbärchen? Ganz klar, der LKW-Transport ist schuld.
Noch immer werden Millionen von Goldbären in beengten Tüten in großen Lastwagen transportiert.
Hier werden ihre kleinen beweglichen Körper durch das Ruckeln in eine nicht enden wollende Vibration versetzt, welche...na was würden Sie denn machen?
Durch die vielfältigen Stellungen in der Tüte können die kleinen Goldbärchen das Kamasutra vor- und rückwärts.
Ob auch Ihre Goldbärchen eine Tütenorgie gefeiert haben, daß lässt sich nur schwer feststellen, denn manchmal werden die Bärchen durch das tagelange eingesperrt sein in der Tüte aggressiv und haben keine Lust mehr auf die Fortpflanzung.
Daher fordere ich schon seit Jahren: "Schluss mit der Massentierhaltung-Zweierpacks für Goldbärchen!"
Denn, je größer die Raumverhältnisse der Goldbären, desto größer die Chance auf Nachwuchs und ein friedliches Miteinander der Bärchen.
Da hilft auch der Versuch, Babygoldbären in kleinen kindgerechten Mengen, in wiederum kleine Tüten zu stecken, um selbieg in einer großen Tüte zu transportieren.

4. Population der Goldbärchen
Jeder fragt sich natürlich, wieviele Goldbärchen gibt es auf der Welt.
Tja, die Population der Goldbärchen wird aufgrund ihrer Beliebtheit täglich sehr stark dezimiert.
Ist eine Verpackung ersteinmal geöffnet, so wird sie in durchschnittlich 7 Minuten vernichtet.
Um diesem starken Schwund der Goldbärchen vorzubeugen und um ein Aussterben zu verhindern, ist es nötig, daß die Fa. HARIBO mit ihren Fabriken alleine in Europa 70.000.000 Gummibärchen herstellt.
Richtig! 70 Millionen, aber nicht etwa im Jahr, nein täglich!
Die Reihe aller jährlich bei uns in Deutschland auf das brutalste getöteten Goldbären würde die Erde dreimal umspannen, nicht aneinanderliegend, sondern stehend! Und alles nur, um die Mägen der Verbraucher mit diesen süßen Goldbärchenkadavern zu füllen.
Wenn das Hans Riegel geahnt hätte, er hätte den Tanzbären nicht entwickelt.
Aber kaum ist Hans Riegel aus dem Geschäft, heizenseine Nachkommen die Goldbärchenmanie weiter an, denn es gibt nämlich neben dem normalen Goldbären (2,2cm hoch) auch noch den Minigoldbären (1,7cm hoch) und den Super-Goldbären (11cm hoch/sehr selten).

5. Die Zahl fünf
Die Zahl fünf spielt lt. einer These von Miller (1986) eine große Bedeutung im Leben der Goldbärchen.
So soll die fünf die Grundkonstante des Gummibärchenuniversums sein.
Denn fünf Goldbärchenfarben befinden sich in einer Tüte.
Fünf Extremitäten weisen die Bärchen auf. Fünf mal Fünf Goldbärchen passen gerade noch bequem in eine Tüte.
Fünf Gramm wiegt ein Gummibärchen bei normalen Bedingungen.
Fünf Millimeter ist ein normales Goldbärchen dick und es hat eine Elastizitätskoeffizienten von 5,55.
Das Bärchen besteht sogar aus 5 elemtaren Bestandteilen (Zucker, Gelantine, Farbstoffe, Aromastaoffe, Dextrose).
Wie man sieht, hat die Zahl fünf tatsächlich eine große Bedeutung für die Gummibärchen.

6. Farbenlehre, oder die Frage nach den blauen Goldbären
Zuerst mal die Auflösung der häufigsten Frage.
Wieviel Goldbärchen welcher Farbe sind eigentlich drin!
Also eigentlich sollen in jede Tüte 1/3 rote Goldbärchen, 1/6 weiße, gelbe, grüne und orange Goldbärchen gezwengt werden. Natürlich ist eine produktionsbedingte Abweichung nicht auszuschließen.
Ich hab natürlich nachgefragt, ob ich eine Tüte nur mit roten Goldbären bekommen kann. Nein, leider kann HARIBO es nicht verantworten, die kleinen Bärchen auch noch Monogam in die Tüten zu sperren.
Also ist es aus produktionstechnischen Gründen nicht möglich, die Goldbärchen nach ihrer Farbe zu sortieren.
Früher, als auch ich noch sorglos kleine Gummibärchen vernichtet habe, da habe ich mich auch schon immer gefragt habe, welche Geschmacksrichtung sollen die einzelnen Goldbärchen denn haben? Ehrlich gesagt, bin ich mir da nie so sicher gewesen und auch einige von Euch werden jetzt staunen.
HARIBO hat nämlich folgende Geschmäcksrichtungen in den Farben versteckt:
Die roten schmecken nach Himbeere. Gut, das ist nachvollziebar.
Die gelben schmecken nach Zitrone. Naja, aber nur mit Augen zu.
Die weißen schmecken nach Anannas. Das kann ich glauben.
Die orangen schmecken nach Orange. Wie originell.
Die grünen....tja, hier habe ich dann entgültig vom Glauben an meine Geschmacksnerven Abschied genommen.
Die grünen sollen nach Erdbeere schmecken! Ob HARIBO da unreife Früchte im Garten hatte?
Aber letztendlich schmecken sie doch alle gut..ähh..ich meine, sollten wir sie alle vor einem schrecklichen Tod bewahren.
Aber warum gibt es keine blauen Goldbärchen? Wo doch blau meine Lieblingsfarbe ist und blaues Blut meine Adern durchströmt?
Viele Experten haben sich mit dem Problem beschäftigt und viel Antworten haben sie gegeben.
Aber es liegt weder daran, daß man die blauen nicht wiederfinden würde, wenn sie in den swimming-pool fallen, noch daran, daß die Rechte an Blauen Bärchen bei Käpt´n Blaubär liegen.
Nein, es liegt an Mutter Natur. Da in den HARIBO Goldbärchen nur natürliche Zutaten enthalten sind und es uns der liebe Gott nicht vergönnt hat, ein Pflänzchen zu schaffen, welches natürlicher Weise einen blauen Farbstoff für die Lebensmittelindustrie erzeugt, gibt es bis heute keine kleinen blauen Goldbärchen.

7. Die Vernichtung
Nachdem nun die Farben der Gummibärchen eindeutig geklärt wären, ergibt sich ein Farbphänomen beim Verzehr der Bärchen. Jeder Goldbärchenfresser fühlt sich zu einer anderen Farbe hingezogen.
Die beliebteste Farbe ist dabei rot.
Die Art des Verzehrs jedoch ist fast immer gleich.
Die meisten essen die kleinen hilflosen Goldbärchen direkt aus der Packung.
Ohne auch nur einen Gedanken an den schweren Leidensweg der Bärchen bis hier her zu verschwenden, werden die Bärchen einfach, meist ohne zu kauen, einfach verschlungen und müssen in den Tiefen der Magensäure einen qualvollen Tod erleiden.
Die Kenner unter den Gummibärchenvernichtern jedoch, haben herausgefunden, daß ein Goldbärchen wie ein guter Whisky gelagert werden soll.
So gibt diese Spezies den Goldbärchen eine trügerische Schonfrist, meist in der Packung.
Nach vielen Tagen dann, haben die Bärchen eine feste Konsistenz.
Genau das lieben die Kenner, den Spaghetti schmecken al dente ja auch am besten. Nur leider sind in unserer energiesparenden Welt die Menschen nicht mehr bereit, die gegen unendlich gehende Verweildauer der harten Goldbärchen im Mund und die damit verbunden Energievergeudung in Kauf zu nehmen.
Doch das schlimme für die Goldbärchen sind die Folterer.
Das sind Leute, die ihre Goldbärchen nicht etwa einfach herunterschlucken, sondern diese auch noch foltern.
Hierbei ist das genüssliche Zerbeissen, daß Abtrennen der Arme, Beine, des Kopfes oder gar der Ohren und die Zerteilung des Goldbärchenrumpfes nur die harmlose Form der Folter.
So werden noch heute Millionen Goldbärchen auf das doppelte der eigenen Körpergröße gestreckt, oder über Nacht in Wassergläsern und Kühlschränken eingelegt.
Manche werden sogar regelrecht hingerichtet, indem man ihnen den Kopf oder andere Extremitäten abbeißt.
Aber auch Mikrowellen und Hämmer haben schon so manchem Goldbären das Leben geraubt.
Aber die absolute Krönung, daß waren die Herren an der TU-München.
Diese Masochisten haben die armen Tierchen mit dreifacher Schallgeschwindigkeit gegen eine Metallplatte geschossen, um die Beschleunigung weichelastischer Projektile zu messen.
Gut, jetzt wissen wir das ein Gummibärchen bei diesem Tempo eine Kraft hat, wie in 65Kg Fahrrad, das mit 20Kmh gegen eine Mauer fährt und so in der Lage ist im Experiment Metallplatten zu durchschlagen, aber was haben wir davon?
Auf jeden Fall hat Animal international diese Versuche gestoppt.
Liebe TU-München, mit Lebensmitteln spielt man nicht! (http://www-server.kgw.tu-berlin.de/W4/STHIEDE/dsgbdw.htm)
Ich fordere Euch nochmals auf, wenn ihr schon Goldbären essen müsst, dann esst sie wenigstens human!
Für alle diejenigen, die diese Goldbärchen human zu sich nehmen, sei diese Warnung:
Kauft Euch die Goldbärchen im Goldbärchen Fachhandel und nicht an der Tankstelle, denn hier sterben die Tiere schon in der Packung an einer Überdosis Benzol und Euer Geldbeutel an chronischem Geldmangel.. Das wäre dann auch für Euch ein Tod auf Raten.

8. Krankheiten der Goldbärchen
Goldbärchen können nicht krank werden, da die Inkubationszeit zu kurz ist, um vor dem Verzehr Krankheiten ausbrechen zu lassen.
Obwohl, man spricht schon länger von Durchblutungsstörungen bei Goldbärchen, aber das kann auch an den Naturfarben liegen, die seit einigen Jahren verwendet werden.

Nun Ihr lieben HARIBO-Süchtigen und Gelegenheitsvernichter, gebt den HARIBO-Goldbärchen eine Chance zum Überleben. Schickt mir alle Packungen, die Ihr bekommen könnt, in die Heilanstalt, ich werde selbige dort sicher in meinem Zimmer verwahren.
Denkt immer daran, wer weiterhin Goldbären nascht, der wird eines Tages aussehen wie Thomas Gottschalk.

Stoppt den Massenmord an Goldbärchen, damit es auch morgen noch heißt:

"HARIBO macht Kinder froh ? und Erwachsene ebenso"

_____________BONUS______________

Für alle von Euch, die Besserung geloben wollen, hier noch ein offizielles HARIBO-Rezept, um sich seine eigenen Goldbären herzustellen, damit die kleinen HRIBO-Goldbären wieder eine Überlebenschance haben.

Zutaten:
130g Gelatine
200g Wasser
120g Wasser
400g Sirup
400g Sirup oder Invertzucker oder 330g flüssigen Honig und 150g Wasser
20g Weinsäure oder 4 Eßl Zitronensaft

Zubereitung:
Gelatine und 200g Wasser werden in einem kleinen Kochtopf verrührt, 15 Minuten quellen lassen. 120g Wasser und Zucker werden solange gekocht, bis man 115 Grad erreicht hat. Hierbei braucht Ihr nicht so vorsichtig zu kochen - es kann nicht so viel schiefgehen. Trotzdem, die richtige Temperatur muss eingehalten werden wegen der Zuckerkonzentration. Bei 115 Grad C zieht Ihr sofort den Topf vom Feuer. In der Zwischenzeit könnt Ihr übrigens schon die gequollene Gelatine im Wasserbad schmelzen. Die Gelatinelösung darf dabei nicht heißer als 70-80 Grad C werden. Auf keinen Fall darf sie kochen, sonst verringert sich ihre Gelierfähigkeit. In die 115 Grad C heiße Zuckerlösung giesst man zunächst den Fruchtsirup, z.B. Himbeer-, Kirsch-, Maracuja-, Grenadine-, Waldmeister-, Orange - oder Zitronensirup. Durch die Zugabe des Sirups kühlt sich die Temperatur so weit herunter, daß man anschliessend sofort die gelöste Gelatine dazugiessen kann. Alles gut verrühren und auf kleiner Flamme warmhalten. Zum Schluss gibt man noch Weinsäure oder Zitronensaft dazu, damit der fertige Weingummi richtig fruchtig-säuerlich schmeckt. Weinsäure gibt's übrigens in der Apotheke. Die ganze Mischung läßt man 5-10 Minuten auf dem Herd stehen, damit sie sich klärt. Dabei steigen die vielen kleinen Bläschen aus der Gelatinelösung nach oben und lassen sich als Schaum leicht abschöpfen. Dann füllt man die Masse in einen Trichter und giesst sie ins vorbereitete Stärkebett (Mehl oder Stärke in einem tiefen Blech, siehe auch oben unter "Geburt"). Statt des Fruchtsirups könnt Ihr auch eine Mischung aus flüssigem Honig und Wasser verwenden. Das gibt sehr leckere Honigbärchen.
Viel Spass beim Ausprobieren!



Noch eine kleine Empfehlung zum Schluss. Nehmt mit geschlossenen Augen fünf Goldbärchen aus der Tüte.
Dann geht Ihr auf folgende Internetseite: "http://www.mountmedia.de/specials/gborakel/".
Hier erfahrt Ihr dann etwas über eure Zukunft, direkt vom Gummibärchenorakel!




Quellen:
Waren sowohl Haribo selbst, als auch die Gummibärenforschung im www.


© goedefeld


Geschrieben am: 12. Sep 2001, 12:04   von: goedefeld



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