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Übersicht > Essen > Fertigprodukte > Fix-Produkte > Maggi Fix > Maggi Fix > Maggi fix Jägertopf "Hubertus"

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
kostengünstig, schnell gemacht; schmeckt total lecker

Nachteile:
die Kalorien?




Hubertus - Ein Muß für alle Pilzliebhaber
Bericht wurde 1688 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 


Inspiriert durch die lustige Gesellschaft der Maggi-Kochstudio Werbung, die scheinbar beim Verspeisen des Jägertopfes „Hubertus“ einen kulinarischen Hochgenuß feiert (und schon beim Kochen super-gut drauf sind), wurde auch ich auf dieses Maggi-Fix Produkt aufmerksam.

Da unser Kleinhaushalt (Mutter/Vater/Kind) allesamt Pilze lieben (wenn es nicht gerade die ekligen auf diversen TK-Pizzen sind), wollte ich den „Hubertus“ Topf unbedingt so schnell wie möglich testen. Außerdem bin ich (bis auf wenige Ausnahmen), von den Fix-Produkten schon seit einiger Zeit relativ angetan.
Ich wandel sie zwar immer ein wenig ab, aber das muß jeder selbst wissen!

Somit wanderte so ein Tütchen Maggi-fix-Jägertopf-„Hubertus“ bei meinem nächsten Einkauf mit in den Wagen.
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Die Verpackung ist (typisch Maggi) hauptsächlich in gelb-rot gehalten. Ein sehr lecker aussehendes Gericht in einem grünen Topf schießt mir ins Auge (mir knurrte beim Anblick bereits der Magen).
Das Tütchen umfaßt einen Inhalt von 40 g und ist für zwei bis drei Portionen gedacht.
Auf der Rückseite dieses Tütchens wird die Zubereitung beschrieben, neben den einzelnen Zutaten sind Nährwertsangaben zu finden, mehrere Daten bzw. Adressen zu Maggi selbst und außerdem noch ein praktischer Rezepttip.
Der Preis beläuft sich auf ca. € 0,60.

Nun erst einmal kurz zu den Zutaten:
 Modifizierte Stärke,
 Champignonextrakt,
 Aroma (mit Soja)
 Zwiebeln
 Weizenmehl
 Jodsalz (!)
 pflanzliches Öl (gehärtet)
 Speckfett (Rauch)
 Maltodextrin
 Butterpilze
 Geschmacksverstärker (Mononatriumglutamat, Inosinat, Guanylat)
 Petersilie
 Karamell
 Gewürze
 Thymian
 Säuerungsmittel
 Citronensäure

Zugegebenermaßen kann ich mit einigen Namen nichts anfangen. Positiv hervorzuheben ist allerdings, daß hier Jodsalz verwendet wird (was auch auf der Rückseite der Verpackung hervorgehoben wird).
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Nun denn.
Nach dem Einkaufen endlich zu Hause angekommen......
Wie erwartet hat sowohl mein Sohn als auch mein Mann (der in froher Erwartung die Küche geputzt hat) ziemlich Hunger (von mir ganz zu schweigen).
Gut gelaunt mache ich mich an die Arbeit - und es ist wirklich ganz einfach:

Man nimmt
 350 g gewürfeltes Fleisch (Schwein oder Geflügel/ ich habe Hähnchenbrustfilet verwendet);
 150 g frische Champignons oder die aus der Dose (425 ml);
 2 EL Öl (am besten Sonnenblumenöl) und
 100 ml süße Sahne

Man brät die Fleischwürfel in heißem Öl an. (Ich persönlich habe noch eine Zwiebel dazu geschnippelt)
Die geputzten, klein geschnittenen Champignons bzw. die abgetropften Dosen-Champignons gibt man mit dazu und brät sie kurz an.
Dann gießt man 150 ml (gut 1/8 l) Wasser und süße Sahne dazu und bringt das ganze zum Kochen.
Schließlich rührt man den Beutelinhalt ein und läßt alles noch mal kurz aufkochen.
Bei geringer Wärmezufuhr (mit Deckel) läßt man das Gericht ca. 25 Min. kochen.
Dabei gelegentlich umrühren.
Dazu gab ich noch etwas Créme fraiche und einen kleinen Schuß Wein (aber das ist Geschmackssache).

Bei uns gab es Semmelknödel und „buntes Gemüse“ (TK-Produkt) als Beilage. Da wir Salat lieben, gab es quasi als Vorspeise einen Weißkohlsalat (angemacht mit der restlichen Sahne und Kümmel)

Dieses Essen entpuppte sich bei uns als wahres „Freßpulver“!
Die netten Herren und Damen aus dem Werbespot hatten mit ihrem verzückten Gesichtsausdruck beim Verzehr dieses Gerichts also nichts gespielt!
„Hubertus“ schmeckt angenehm nach Champingons ohne diesen typischen aufdringlichen Pilzgeschmack zu übernehmen, den manche Pilzgerichte haben (mein persönliches Empfinden).
Das Fleisch nimmt einen angenehm „sahnigen“, zarten Geschmack an.
Die Sauce kann man wunderbar tunken.
Das Gericht läßt sich gut variieren, so daß das „Hubertus“-Tütchen bereits einen Stammplatz in unserm Küchenschrank hat!
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Apropos variieren:
Man kann den Jägertopf „Hubertus“ wunderbar abwandeln. Ich gebe hier übrigens lediglich Rezepttipps weiter, die ich selbst schon getestet habe. Wer mag es gerne etwas „tomatig“? Der wird sich sicherlich hierfür begeistern können:

Zutaten für 3 Portionen:

 350 g Fleisch (Schwein oder Geflügel) in Würfel schneiden
 150 g Champignons (oder wieder die aus der Dose) putzen und vierteln
 1 Karotte putzen, waschen, schälen und in Scheiben schneiden
 3 mittelgroße Tomaten in kleine Würfel schneiden
 1 EL Öl in einem Topf heiß werden lassen
 Fleisch anbraten
 Pilze und Karotten zugeben und alles dünsten
 150 ml Wasser und 100 ml süße Sahne zugießen und zum Kochen bringen
 Maggi-Fix-für-Jägertopf „Hubertus“ einrühren, aufkochen lassen und bei geringer Wärme ca. 25 Min kochen. Gewürfelte Tomaten zugeben und heiß werden lassen.

Die Beilage ist hier auch wieder absolute Geschmackssache. Spätzle, Kartoffel, Nudeln, Knödel, Reis, Weißbrot – „WIE ES EUCH GEFÄLLT“
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Was ebenfalls toll schmeckt, ist der Rezepttip auf der Tütenpackung:

 In einem feuerfesten Topf die Fleischwürfel in heißem Öl anbraten
 150 g Champignons und eine in Würfel geschnittene Paprikaschote kurz mitbraten
 Mit 150 ml Wasser und 100 ml süßer Sahne aufgießen und zum Kochen bringen
 Mit 50 – 100 g (je nach Geschmack) geriebenem Käse (Emmentaler oder Gouda) bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 25 Min Backen
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Zum Abschluß nun noch ein paar „recherchierte“ Angaben:

Die Internetseite www.maggi.de ist zwar (nach meinem Geschmack) farblich nicht sonderlich schön (gelb-rot), läßt sich jedoch inhaltlich durchaus sehen.
Hier findet man über 3000 Rezepttipps (mit Suchfunktion!) bis zum Gewinnspiel, alles, was das Herz begehrt.
Die Seite ist dermaßen umfangreich, daß sie einen eigenen Bericht wert ist! Wer trotzdem noch zusätzliche Infos wünscht, kann Maggi anschreiben, anrufen und auch faxen. Für Interessierte:

 Maggi GmbH 60523 Frankfurt am Main, Tel.: 069/6671-2841 / Fax:069/6671 - 480
Kochstudio Club Tel.: 069/6671-2099
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Da mich die Maggi-Produkte seit meiner Kindheit begleiten (wer erinnert sich nicht an die rettende, braune Maggi-Flasche, wenn es Samstags Gemüsesuppe gab), war ich nun doch neugierig, wer und was Maggi eigentlich ist. Hier (für alle Interessierten) also eine Kurzfassung:

Seit wann gibt es Maggi? Wie konnte sich dieses erfolgreiche Unternehmen so viele Jahre lang durchsetzen? Die folgenden Infos habe ich von der Seite www.maggi.de (Geschichte von Maggi) stark zusammengefaßt.

Den Namen Maggi, inbegriff für Essen und moderne Lebensmittel, gibt es bereits seit über 100 Jahren.

 Michael Johannes Julius Maggi ( in der Schweiz 1846 geboren ,als fünftes von sechs Kindern) übernimmt in seinem 23. Lebensjahr die väterliche Mühle.
Er nimmt sich (immernoch in der Schweiz) zum Ziel, ein gesundes, haltbares Nahrungsmittel zu entwickeln., welches zudem noch preiswert ist (er dachte dabei an die Fabrikarbeiter). Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und finanzieller Risiken, setzt sich Maggi 1886 schließlich durch.

 Bereits 1887 gab es die berühmte Maggi Suppen- und Speisenwürze Werbung sowie die berühmte braune Würzflasche mit gelb-rotem Etikett.

 1887 entstehen die ersten Maggi-Arbeitsplätze in Deutschland

 Zehn Jahre später wird Maggi zur GmbH. Die Zahl der Mitarbeiter steigt.

 In den nächsten Jahren führt die Maggi GmbH weitere erfolgreiche Produkte ein (so etwa den Suppen - Soßen oder den Brühwürfel)

 Julius Maggi stirbt 1912 im Alter von 66 Jahren. Sein Nachfolger ist ,bereits seit 1903, Ernst Michael Schmid, der rund 40 Jahre Generaldirektor von Maggi sein wird.

 Obwohl auch die Maggi GmbH von beiden Weltkriegen stark „gebeutelt“ wurde, erholte sich das Unternehmen sowohl von Inflation als auch von den Beschädigungen der Kriege relativ rasch. Während das Unternehmen Maggi seinen 50. Geburtstag feiert, schließt sich Maggi mit der Schweizer Nestlé zur Nestlé Alimentana zusammen. Die Verkaufszentrale ist nun in Frankfurt am Main.

 In den folgenden Jahren und Jahrzehnten „explodiert“ die Produktpalette von Maggi förmlich. Maggi ist so erfolgreich, daß sogar (das jedem bekannte) Maggi-Kochstudio gegründet wird. Weitere Betriebe werden eröffnet. Maggi erlangt solch eine Berühmtheit, daß sogar Künstler wie Joseph Beuys inspiriert werden.

 Das erste Maggi-Fix Produkt (Gulasch-Fix) kommt 1974 auf den Markt. Es folgen das Flocken-Püree, der Suppen-Drink, die Ein-Teller-Eintöpfe usw., usw. bis hin zu den Asia Nudel Snacks (1992)

Was soll ich nun Schlaues zum Abschluß schreiben?
Ich bin mir auf jeden Fall sicher, daß dies nicht mein erster und nicht mein letzter Bericht über Maggi-Fix Produkte bleiben wird. Das nächste Mal jedoch ohne die „Maggi“-Geschichte.....
Falls Ihr noch Ideen habt, wie man „Hubertus“ abwandeln könnte, schreibt mir doch bitte! Bin für jeden Tipp dankbar.
@HerrRossi
















Geschrieben am: 03. Mar 2002, 02:08   von: HerrRossi



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