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Übersicht > Essen > Fertigprodukte > Fix-Produkte > Maggi Fix > Maggi Fix für Schweinebraten

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
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Nachteile:
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Frängischer Schweinsbroudn
Bericht wurde 1332 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Übersetzung: Fränkischer Schweinebraten

Ich muß sagen...ich gehöre wohl zu den wenigen Leuten, die wirklich gerne in der Küche am Herd stehen und kochen. Hört sich zwar recht hausmütterlich an, aber erstens muß das ja nun mal sein, wenn man das Loch im Magen stopfen will, und zweitens macht es mir sogar Spaß fürs Mittag- oder Abendessen was leckeres zu brutzeln.

Da ich ja schon mit 19 Jahren von daheim ausgezogen bin, und ich damals allein mit zwei Katzen in einer Zwei-Zimmer-Wohnung lebte, hat es sich natürlich nicht so sonderlich gelohnt bei mir daheim, gerade am Sonntag mit Braten und Klößen, groß aufzukochen.
Also nutzte ich dann da noch recht häufig regelmäßige Einladungen von Mama, und meinen beiden Omas, die natürlich immer danach bestrebt waren, das das Töchterchen bzw. Enkelchen am Sonntag einen gescheiten Braten vorgesetzt bekommt. Vorallem eine meiner Omas ist ohnehin der Meinung, das nur sie mir das wahre Sonntags-Ess-Vergnügen bereiten kann. Aber es ist auch immer lecker bei ihr...

Tja...leider leider hat sich das so nach und nach erledigt, und diese Einladungen sind nicht mehr allzu häufig, wie früher.
Jetzt wohne ich ja auch mit meinem Freund zusammen, und nun lohnt es sich schon eher, sich mal die Mühe und Arbeit zu machen, so einen richtigen bayrischen Braten zu zaubern.

Schweinebraten, muß ich gestehen, mag ich nicht immer so unbedingt.
Eigentlich nur, wenn das Fleisch so richtig schön mager ist, aber meine Mum beherrschte das immer perfekt.

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja...also die Einladungen zum Sonntagsessen kommen leider nur noch sporadisch, und so war es vor kurzem mal an der Zeit mich endlich mal selber an einem Schweinebraten zu üben.

Gerade in Sachen Braten bin ich beim ersten Mal immer mehr als skeptisch. Ich zaubere Euch sämtliche Nudelgerichte und Aufläufe...aber sowohl bei meinem ersten Sauerbraten, bei meiner ersten Gänsebrust, und dann eben bei meinem ersten Schweinebraten war ich mir im vornherein immer nicht ganz so sicher, ob ich denn das schaffe, daß es so gut wie bei Mama oder Oma wird.

Und so kam mir dann auch beim ersten Selbstversuch das MaggiFix für Schweinebraten wunderbar zur Hilfe!

Auf dem Fix-Tütchen ist zwar eine komplette Anleitung zu lesen, wie man denn nun den Braten zubereitet.
Laut Packungsbeilage braucht man das Fleisch nicht zu würzen, sondern bringt lediglich 375 ml Wasser zum Kochen, rührt das Soßenpulver ein, und gibt schließlich noch das Fleisch dazu.
Bei geringer Wärmezufuhr den Topf ca. 1 Stunde auf der Kochplatte stehen lassen, und somit das Fleisch schmoren lassen, und das wars eigentlich schon.

Ich muß zugeben...das hab ich dann nicht ausprobiert.
Ich habe noch auf die Angaben meines Kochbuchs vertraut.
Jetzt sagt ihr vielleicht „Was braucht die Nicky das Soßenfix, wenn Sie doch nach Kochbuch kocht?“
Nun...das ist eigentlich ganz einfach. Irgendwie bin ich in Sachen Schweinebraten noch nicht allzusehr geübt, und leider schmeckte meine Soße immer nach fast gar nichts. Und um die Soße aufzupeppen, gebe ich dann eben noch einen Beutel Maggi-Fix hinein...dann wird's perfekt.

Aber immer mal langsam mit den jungen Pferden, jetzt geht's erst mal zum Erstellen des „fränggischen Schweinsbroutns“...

Für zwei Personen nehme ich hierfür ca. 500 Gramm Schweinefleisch. Das ist eigentlich immer die ideale Portion für uns, und es bleibt dann auch kaum was übrig.
Ich nehme immer ein schönes Stück Kotelett.
Vielleicht sind ein paar Leute der Meinung, das das Fleisch zu mager ist für einen Schweinebraten (ich kann schon meine Oma hören: „Maala, a Schweinsbroutn braucht hallä a bißla Fett dro. Sunst schmeckts doch noch gor nix, und die Soßn wäd a nier so gut!“...Tja Oma...dafür hab ich ja dann mein Maggi-Fix!)

Wo waren wir stehengeblieben? Ja...beim Fleisch. Also für die die es dann tatsächlich etwas fetter haben wollen, und vorallem eine knusprige Speckkruste am Braten brauchen, die sollten dann zu anderen Stücken beim Metzger greifen.
Jetzt wollen wir aber endlich mal mit dem Kochen loslegen.

Unser Schweinefleisch reiben wir erst mal kräftig mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Kümmel ein. Wer mag kann das Fleisch dann noch mit einer Knoblauchzehe von allen Seiten einreiben.
Nun etwas Öl in den Bräter geben, und das Öl heiß werden lassen.
Den Braten von allen Seiten kurz mal etwas anbräunen lassen, und dann geben wir noch 1 geschnittene Zwiebel, 1 gechnittene Möhre, 1 Stückchen Knollensellerie dazu.

Den Ofen heizen wir auf 220° vor. Und geben den Bräter nach Zugabe von ¼ Liter Wasser hinein. Wichtig: Das Fleisch soll mit der Schwarte nach unten liegen! Auch wichtig: Keinen Deckel zum braten im Ofen benutzen, sondern offen lassen!
Nach 30 Minuten, wenden wir das Fleisch, und schneiden in die Schwarte (die bei meinem Kotelett-Stück allerdings schon immer recht dürftig ausfällt) ein Gitter mit dem scharfen Messer ein.
Den Ofen schalten wir auf 190° zurück, und geben das Fleisch wieder in den Ofen.
Das wars auch schon im großen und ganzen, jetzt heißt es lediglich nochmal ca. 1,5 Stunden warten, in welchen ihr immer wieder mal nachkontrollieren solltet, ob zum einen noch Flüssigkeit im Bräter ist und gegebenenfalls dieses nachfüllen, zum anderen das Fleisch immer mal wieder mit der Flüssigkeit begießen.
Bei Ende der Bratzeit müßt ihr dann eigentlich nur noch den Braten aufschneiden, und die Flüssigkeit durch ein Sieb geben.

So...und dann wären wir bei dem Problem, daß diese Soße die hier übrig geblieben ist, irgendwie nach fast gar nichts schmeckt. Auch wenn ich Brühe dazugebe und nachwürze wie eine Verrückte, ich schaffe es einfach nicht, das die Soße so schmeckt wie bei meiner Oma. Vielleicht hatte sie ja doch recht, was das Fett und den Geschmack der Soße anbelangt?

Aber dann...oh Freude der modernen Hausfrau und Köchin...dann kommt mein Maggi-Fix ins Spiel!
Ganz gekonnt einfach den Beutelinhalt in die Flüssigkeit rühren, das ganze aufkochen, und voila...es schmeckt meiner Meinung nach perfekt!
So wie eine Soße zu Schweinebraten schmecken sollte, und mein Freund sagte sogar, daß es ihm besser schmeckt wie bei seiner Mum (ich habe ihm noch mal auf den Zahn gefühlt, er meinte es tatsächlich ehrlich, und schwindelte nicht, nur um mich evtl. aufzuheitern.)

In der Soße selber sind dann, deutlich zu erkennen, sogar nochmal kleine Zwiebel- und Karottenstückchen enthalten. Klar fallen die getrockneten sicherlich geschmacklich nicht so auf, wie meine echten, aber es macht sich einfach gut, und schmeckt auch so!

Nun...was ist das Geheimnis des Fix, oder eher gesagt, was ist denn überhaupt drin?
Des Rätsels Lösung und die Zusammensetzung:
Stärke, Maltodextrin, pflanzliches Öl (gehärtet), Jodsalz, Schweineschmalz, Zwiebeln, Röstzwiebelpulver, modifizierte Stärke, Karotten, Aroma, Gewürze, Hefeextrakt, Farbstoff E150c, Geschmacksverstärker, Säuerungsmittel Citronensäure.

Auf der Packung steht, die Soße nach Packungsanleitung insgesamt 220 Kalorien hat. Aber diese Angabe ist eigentlich unsinnig, weiß ich doch, das mein Braten hierbei die Kalorienzufuhr um etliches anreichert...

Dazu gibt's bei mir übrigens, ganz so wie es sich gehört ein paar Kartoffelklöße und Wirsing.

Auch wenn ich nicht jeden Tag ein Stück Fleisch auf meinem Teller haben muß, aber so hin und wieder brauche ich dann doch mal was fleischiges. Und vorallem würde ich niemals auf so leckere Sonntagsbräten verzichten wollen/ können.

Also im großen und ganzen muß ich sagen, daß ich dieses Fix sehr gerne benutze. Wenngleich ich es dann nur für die Soße verwende, und den Braten nach Kochbuch mache.
Eines schönen Tages werde ich zwar sicherlich ohne auskommen, und es wird trotzdem schmecken...aber solange bin ich zufrieden, daß es diese kleinen Helfers Helfer in Form von Pulver-Soßen gibt!

Weiß zwar nicht, ob ich den Braten meiner Oma vorsetzen würde, denn die würde, wenn sie diese Meinung lesen würde, sagen:

„A gscheiter Schweinsbroutn ko des duch nier sei, mit dem Fettichzeuchs.
Kumm lieber amoll widde ze mich zum Sunndichs-Essen! Dann krigst da wos vernünftichs und vor allem a poor guta Klöis!“


Geschrieben am: 25. Oct 2001, 22:11   von: Nicky



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