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Übersicht > Essen > Kräuter & Gewürze > Thymian

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
riecht und würzt gut, schöne Blüte

Nachteile:
keine




Mediterrane Pflanze mit hoher Würzkraft!
Bericht wurde 2244 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Liebe Leser,

wer von euch isst gern italienische Gerichte? Da sagt ihr bestimmt nicht nein. So ist es auch bei uns zu Hause. Bei vielen Hauptgerichten darf als Würzmittel auf keinen Fall Thymian fehlen. Aber auch bei vielen anderen Speisen kann ich mir dieses Kraut nicht mehr wegdenken. Deshalb möchte ich euch den Thymian ein wenig näher vorstellen.

ALLGEMEINES:

Thymian (lat.: Thymus vulgaris) gehört zur Familie der Lippenblütler. Ursprünglich kommt er aus den Mittelmeerregionen und aus Nord- und Westafrika und wurde von Mönchen über die Alpen auch in nördlichere Länder gebracht. Bereits die Römer, Ägypter und Griechen waren von seiner Wirkung überzeugt. Der Thymian wurde bereits im Mittelalter in Klostergärten angebaut und als Küchenkraut und Heilmittel verwandt.

Thymian ist ein Halbstrauch mit cirka 30-40 cm Höhe. Man erkennt ihn an seinen leicht verholzenden Zweigen. Die Blätter sind sehr schmal und fest und vom Rand her etwas eingerollt. Sie haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Nadeln. Von Juni bis August blüht Thymian. Er trägt dann weißliche, rosa- oder lilafarbene Blüten, die in sog. Scheinquirlen angeordnet sind.

Als verwandte Arten ist der Zitronen-Thymian (Thymus x citriodorus) bekannt. Diese Art ist eine Kreuzung zwischen Arznei-Thymian und echtem Thymian. Der Zitronen-Thymian duftet und schmeckt stark nach Zitrone. Er eignet sich hervorragend als Würzmittel an Salaten, denen er eine säuerlich pikante Note verleiht. Seine Blüten sind hell lavendelfarben. Die Sorten Aureus und Golden King blühen hingegen in goldgelb.

ANBAU:

Wichtig ist für Thymian, dass er im Garten an einen Platz gesetzt wird, an dem er der vollen Sonne ausgesetzt ist. Die Erde sollte trocken und durchlässig sein. Düngung braucht dieser Strauch nicht, Kompost genügt ihm.

Thymian gehört zu den sog. Lichtkeimern. Deshalb dürfen die Samen nur ganz leicht mit Erde bedeckt werden. Im Mai kann man ihn im Freien aussähen. Im Frühsommer kann man dann die Stecklinge im Abstand von 20 x 20 cm setzen. Diese Stecklinge kann man leicht von älteren Pflanzen schneiden. Hin und wieder sollte man den Strauch zurückschneiden, damit sich neue Triebe bilden können. Thymian kann ohne weiteres in unseren Breitengraden überwintern, denn er verträgt auch Minusgrade. Allerdings könnte feuchter Boden problematisch werden, denn er neigt zum Faulen.

Die Blätter und Triebe werden von Mai bis November geerntet. Will man ihn trocknen, schneidet man Blätter und Triebe kurz bevor die Blüte beginnt. Man muß dann nur noch die Zweige an einem trockenen luftigen Ort im Schatten zum Trocknen ausbreiten.

VERWENDUNG IN DER KÜCHE:

Thymian eignet sich frisch und getrocknet besonders für mediterrane Gerichte. Bei keinem Lammfleischgericht darf er fehlen, da er für das besondere Aroma sorgt. Man findet ihn als festen Bestandteil in der Gewürzmischung Kräuter der Provence. Bei fetten und schwerverdaulichen Gerichten trägt er dazu bei, dass diese bekömmlicher werden. In zwei Punkten unterscheidet sich Thymian von manchen anderen Kräutern. Er verträgt langes Kochen und in getrocknetem Zustand würzt er besser als wenn er frisch verwendet wird.

VERWENDUNG ALS HEILMITTEL:

Thymian hat reichlich ätherische Öle mit den Bestandteilen Phenol, Thymol un d Carvacrol. Deshalb wirkt er sowohl verdauungsfördernd und entblähend, wie auch antiseptisch und sogar beruhigend. Bei Durchfall kann man einen Thymian-Tee zu sich nehmen und bei Rachen- bzw. Mundentzündungen damit spülen. Bei Husten und Bronchitis lindert er den Hustenreiz. Sogar bei kleinen Wunden hilft eine Thymian-Kompresse oder Lotion. Sogar bei Rheuma lindert Thymian die Schmerzen und wirkt allgemeiner Erschöpfung entgegen.

Hier noch ein spezieller Tipp, der bei Erkältungen sehr gut hilft. Man nimmt zwei Hände voll Tymianblüten und –blätter, gibt sie in eine Schüssel und gießt kochendes Wasser darüber und lässt diese Mischung kurz ziehen. Nun nimmt man sich ein Handtuch und deckt sich den Kopf damit ab und hält ihn für 10 Minuten über die Schüssel. Diese Inhalation kann quasi Wunder bewirken. Nach der Inhalation wäscht man sein Gesicht kalt ab und trocknet es anschließend ab.

FAZIT:

Ich kann mir Thymian nicht mehr aus der Küche wegdenken. Sowohl bei Pizza, Pasta, Braten und vielem mehr ist er für mich unentbehrlich geworden. Sein unübertroffen gutes Aroma und seine vielseitige Anwendungsmöglichkeiten sind überzeugend. Im Garten ist Thymian außerdem eine schöne Zierpflanze. Deshalb bekommt Thymian von mir die Bestnote.

Danke für das Lesen und Bewerten sagt
Rena50


Geschrieben am: 01. Apr 2003, 20:30   von: Rena50



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