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Übersicht > Essen > Kräuter & Gewürze

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Eine Zierde für das Küchenkräuterbeet

Nachteile:
Eigentlich keine




Hier riecht's nach sauren Gurken....
Bericht wurde 3244 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

.... oder so ähnlich wird sich wohl manch alter Römer gedacht haben, wenn er einen Nachmittag bei Brot und Spielen im Circus Maximus verbrachte.
Das bevorzugte Körper-Öl der römischen Gladiatoren wurde nämlich aus den kleinen Früchten des Dills gewonnen. Eigentlich hätte es dann Brot, Gurken und Spiele heißen müssen, weil trocken Brot..., aber das nur am Rande.....

Ihren Ursprung hat die Dillpflanze im südwestlichen Asien, von dort aus hat sie jedoch schon sehr früh den europäischen Kontinent erobert. (Siehe Römer)!

Sogar in der Bibel kommt der Dill vor. So können wir in einer Stelle des Matthäus-Evangeliums lesen, das Dill sogar mit einer Steuer belegt war. Oh Gott, hoffentlich liest das nicht unser Finanzminister – es könnte ihn auf abwegige Ideen bringen.

Als Gewürzkraut wie wir es heute verwenden, dienen die feinen Dillspitzen, die einen ganz eigenen intensiven Geruch und Geschmack haben. Entfernt erinnert der Geruch etwas an Fenchel. Dill ist eine sehr robuste, einjährige Pflanze. Man findet sie verwildert, aber im Normalfall hat sie der Kräuterfreund im Garten oder im Blumentopf ©ampino angebaut. Wer das erste Mal Dill anpflanzt kauft sich die Samen im Handel. Und dann, aussäen und wachsen lassen. Dill ist nicht sehr anspruchsvoll und gedeiht eigentlich überall. Er kann bis zu einem Meter hoch werden.
Im Herbst die Samen sammeln (für einen neuen Dill im Topf), der im Garten wachsende Dill vermehrt sich durch die Samen von alleine. Allerdings kann es passieren, das er auf einmal in einer ganz anderen Ecke des Gartens sprießt.

Wem das zuviel Arbeit ist, Dill gibt es das ganze Jahr hindurch frisch zu kaufen. Getrockneter Dill hat ein nicht ganz so starkes Aroma und sollte im Gegensatz zum frischen Kraut immer mitgekocht werden.

Zum Gurken einlegen verwendet man am besten ganze Dill-Stengel. Der allseits beliebte gebeizte Graved Lax wäre ohne die reichliche Zugabe von Dill undenkbar. Überhaupt ist Dill ein klasse Fisch- und Meeresfrüchtegewürz. Und erst Kürbis mit Dill.....

Und noch ein Tipp aus meiner Kräuterküche (eigentlich von meiner Oma, aber das muss ja nicht jeder wissen): Dill gehört zu den Pflanzen die milchtreibend wirken. Aus den Samen (ca. 20 g) und einem halben Liter Wasser einen Tee bereiten. 3 x täglich trinken.

Bevor mir jetzt wieder Klagen kommen: Nein, dieser Bericht ist nicht abgeschrieben. Ja, Einiges ist recherchiert (Literatur und Oma). Bin ja schließlich kein Lexikon.

Fröhliches Würzen wünscht Euch Andrea


Geschrieben am: 11. May 2004, 22:55   von: campino



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