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Übersicht > Essen > Pizza > Dr.Oetker > Ristorante > Calzone Speciale

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Sorry...

Nachteile:
Inhalt, Konsistenz, Preis




Geklappt? Nö, nicht geklappt!
Bericht wurde 1494 mal gelesen Produktbewertung:  mangelhaft
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

In einer ehemaligen Pizzeria in meinem Nachbarort bin ich auf den Geschmack gekommen. Seitdem habe ich meine Hawaii-Pizza dort nur noch als Calzone, also zusammengeklappt, bestellt. Die Pizza hat damit eine ganz andere Konsistenz und außerdem hats den Vorteil, daß sie nicht so schnell abkühlt. Allerdings war ich der Meinung, daß es die Calzone nur in Restaurants gibt, umso überraschter war ich, als ich zum erstenmal eine solche in der Tiefkühltruhe meines edeka-centers entdeckte. Was folgte, war ja klar...

~~~Die Verpackung~~~
Für alle, die mit dem Begriff ‚Calzone‘ nicht viel anfangen können: Bei dieser Pizza-Art handelt es sich, wie bereits kurz erwähnt, um eine belegte Pizza, die vor dem Backen 1x zusammengeklappt wird. Die Verpackung entspricht daher nicht der üblichen Pizzagröße, sondern beträgt von der Fläche her nur etwa die Hälfte, dafür ist sie aber ungefähr so hoch wie bei den meisten American-Pizzen (die mit den dicken Böden). Was lernen wir daraus? Der Calzone-Fetischist kriegt locker doppelt so viele Notrationen in seiner Tiefkühltruhe unter als der gemeine (American-) Pizza-Fan.

Auf der Vorderseite der Verpackung findet sich natürlich wieder eine Abbildung des Produktes sowie Hersteller-Logo und Produktbezeichnung. Für dieses Bild wurde das eine Ende der Calzone abgeschnitten, allerdings nur der Teig, so daß der Inhalt neugierig herausguckt. Dem Bild nach zu urteilen, dürfte reichlich Inhalt vorhanden sein, auch wenn sich, wie bei so einem Teil üblich, bereits reichlich Luft in der Hülle andeutet.

Die Angaben zu Zutaten, Zubereitung und Haltbarkeit finden sich komplett auf der Rückseite der Verpackung, weitere Angaben zum Hersteller, zu Qualitätsgarantie (*hüstel*, aber ich will ja nix vorwegnehmen) usw. zwecks Platzmangel diesmal an den Seiten.

~~~Der Belag~~~
Tja, den sieht man bei einer Calzone natürlich erstmal nicht. Nach der Entnahme aus dem Karton und der Hygienefolie hält man ein kompaktes Stück Teig in der Hand, von dem man nur hoffen kann, daß es nach dem Backen hält, was das Foto auf der Verpackung verspricht. Zu sehen gibt es lediglich einige, ich vermute mal, Käsestreifen, die aussehen wie Chips-Sticks und vermutlich von Hand angeklebt wurden *g* (auf dem Verpackungsbild sieht man an der Außenhülle goldgelb verlaufenen Käse, daher meine Vermutung).

~~~Zubereitung~~~
Die dauert diesmal. Zunächst soll der Ofen mal wieder vorgeheizt werden, was bei meinem Exemplar schon mal locker 10 Minuten dauert. Die Backzeit selbst beträgt bei Ober-/Unterhitze (210° C, unteres Drittel des Backofens) lt. Empfehlung 22 – 24 Minuten, bei Heißluft (190° C) oder Gas (Stufe 4, mittleres Ofenblech) 20 – 22 Minuten, also mit Vorheizen mehr als eine halbe Stunde (zum Vergleich: der Pizza-Service aus meinem Nachbarort liefert in der Regel spätestens 20 Minuten nach dem Anruf). Na gut, aber auch diese Zeit geht rum.
Als ich die Calzone nach 23 Minuten (Ober-/Unterhitze) aus dem Backofen holte, fiel mir zunächst mal auf, daß kein goldgelb verlaufener Käse an der Außenhülle zu sehen war (*stutz*). Die Käsestreifen, oder was immer das war, sahen praktisch noch genauso wie vorher aus und waren auch immer noch hart. Der Geruch dagegen war verlockend wie man es von einer Pizza gewohnt ist. Dann mal ab auf den Teller damit.

~~~Der Verzehr~~~
Die Teighülle war bedeutend zu hart und zu trocken und bei weitem nicht so geschmeidig, wie ich mir das bei einer Calzone vorstelle. Nachdem ich mich einige Bissen vorwärts gekämpft hatte, nahm ich mal die Füllung unter die Lupe und war damit gleich wieder fertig. Die bestand nämlich nur aus einer großen, festen Scheibe Salami, die sich zwar über die gesamte Calzone erstreckte, aber irgendwie so richtig künstlich aussah. Weiterhin gabs eine Scheibe Schinken und natürlich Käse, und selbst der war noch in Scheibenform integriert. Das wars dann schon beinahe. Waren auf der Verpackung nicht ein paar Champignons zu sehen? Kein Witz: Ich hab ganze 2 Champignon-Streifchen entdeckt (und ich hab aufgepaßt). Was soll ich dazu sagen? Einfach nur schwach! Geschmacklich gings einigermaßen, aber vom Hocker hats mich auch nicht gerade gehauen, so daß ich im Endeffekt froh war, als ich das Teil endlich verspachtelt hatte. Unter Eßgenuß stelle ich mir jedenfalls etwas anderes vor.

~~~FAZIT~~~
Ein Genußerlebnis war dieses Oetker-Produkt bei aller Liebe wahrhaftig nicht. Wesentlich dazu beigetragen hat vor allem die harte und trockene Teighülle, die das Kauen und Schlucken ziemlich erschwert. Den Sättigungsfaktor kann ich diesmal überhaupt nicht richtig beurteilen, ja, satt war ich irgendwie schon, oder lag es eher daran, daß die Calzone etwas schwer im Magen lag? Hunger hatte ich allerdings keinen mehr, oder sollte ich besser sagen, keinen Appetit? Demzufolge kann ich diesmal natürlich keine Empfehlung abgeben, was aber niemand daran hindern sollte, seine/ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Der Preis (EUR 2,19 im edeka-center) ist nach dieser schlechten Erfahrung meiner Meinung nach natürlich auch nicht gerechtfertigt, weder in Bezug auf das Gewicht (290 g netto, davon 30 g Fleischeinwaage) noch im Bezug auf die Qualität.

Ach ja, wer sich noch wegen der Überschrift wundert: ‚Geklappt‘ bezieht sich natürlich auf die zusammengeklappte Pizza. ‚Nicht geklappt‘ hat es diesmal mit einem positiven Urteil, leider...

Danke fürs Lesen, Kommentieren und Bewerten
und bis zum nächsten (hoffentlich wieder mit positivem Fazit abschließenden) Bericht

© C3PO-oh (Martin)

Wer sich nach meinem Urteil immer noch für die Details interessiert, bitteschön:

Zutaten:
Weizenmehl, Edamer Käse, Wasser, zerkleinerte Tomaten, Champignons (wo???), pflanzliches Fett z.T. gehärtet (wie wahr!), Salami (Nitritpökelsalz, Rauch, 5,1%), Schinken (Nitritpökelsalz, Rauch, 5,1%), Hefe, Backmittel (Stabilisator: E 412, Emulgator: E 472e), jodiertes Speisesalz, Backpulver (Säuerungsmittel: Dinatriumdiphosphat, Backtriebmittel: Natriumhydrogencarbonat), pflanzliches Öl, modifizierte Stärke, Zucker, Oregano, Würzmittel, Paprika.

- Füllgewicht: 290 g, davon 30 g Fleischeinwaage

- Haltbarkeit: - Kühlschrank: 1 Tag
- *-Fach oder Eisfach: 4 Tage
- **-Fach: 3 Wochen
- ***-Fach oder Tiefkühltruhe (bei –18 °C):
jew. Mindesthaltbarkeitsdatum (in diesem Fall bis Juni 2003, gekauft im März 2003)

- Preis: EUR 2,19 im edeka-Center

- Hersteller: Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, D-33547 Bielefeld
Weitere Infos unter www.oetker.de


Geschrieben am: 02. May 2003, 15:56   von: C3PO-oh



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