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Übersicht > Essen > Pizza > Dr.Oetker > Ristorante > Hawaii

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Geschmack

Nachteile:
Preis




ZU RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN...
Bericht wurde 1153 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

...lesen Sie NICHT die Packungsbeilage (da stehen nämlich keine drauf), sondern fragen Sie Ihren Dr. Oetker oder einfach mich!

Als kürzlich mal wieder Notstand in der Tiefkühltruhe herrschte, war es mal wieder Zeit, den Edeka-Markt meines Vertrauens aufzusuchen. Schließlich galt es zu vermeiden, vor lauter Hunger den ganzen geplanten Videoabend über einen Schokokeks nach dem anderen wegzufuttern. Also gleich vorsorgen!

Normalerweise kaufe ich mir für solche Anlässe ja meine Standard-Tiefkühlpizza, nämlich die Wagner American Art Hawaii von Wagner (Bericht folgt vermutlich noch). Aber ab und zu lasse ich mich durch die vielen bunten Pizza-Verpackungen auch mal zum Experimentieren hinreißen ;-)

~~~VERPACKUNG:~~~
Damit komme ich gleich mal zu derselben. Wie bei den meisten dieser Produkte dominiert als Kaufanreiz das Bild einer lecker aussehenden, fertig gebackenen Pizza (welche Überraschung) die Vorderseite des Kartons, dahinter ein Glas Weißwein und dazwischen natürlich der „Name“ der Pizza. Nicht zu vergessen das Dr. Oetker-Logo links oben.

Auf der Rückseite des Kartons kann man dann gleich seine Fremdsprachenkenntnisse aufbessern, denn die Angaben zu Zubereitung, Haltbarkeit (bzw. Aufbewahrung) und eine Qualitäts-Garantie sind in sage und schreibe 9 verschiedenen Sprachen abgedruckt. Der Vollständigkeit halber, das Mindesthaltbarkeitsdatum befindet sich seitlich am Karton.

Nach dem Öffnen des Kartons findet man die Pizza in der üblichen Hygienefolie, die sich nach einigem Kampf tatsächlich mit den Händen öffnen läßt. Als ich dann die Pizza in der Hand hielt mußte ich spontan an den Chinesen bei James Bond denken, der mit einer ähnlich flachen Scheibe in seinem Zylinder keine Mühe hatte, damit einer Steinfigur den Kopf abzutrennen, aber das nur mal so nebenbei.

~~~AUSSEHEN DER KALTEN PIZZA~~~
Dürftig! Einfach nur dürftig! Eine dünne Schicht aus Schinkenstreifchen, ein paar Stückchen Ananas, von denen man einige wirklich nur als Fetzen bezeichnen kann. Allerdings jede Menge geriebener Käse (dazu später nochmal) und natürlich der obligatorische Tomaten-Grundbelag. Hm, sieht nicht so aus, als könnte ich davon satt werden. Dazu noch der ewig dünne Boden... Naja, vielleicht tut sich während des Backens ja noch etwas.

~~~ZUBEREITUNG~~~
Dafür ziehe ich mir bei einer Pizza, die ich zum erstenmal probiere, natürlich immer die Beschreibung zu Hilfe.
- E-Herd: 220 – 230 °C
- Gasherd: Stufe 4-5 Dauer: jew. 12-14 Minuten backen
oder
- Heißluft: ca. 200 °C Dauer 10-12 Min. backen

Der Ofen ist jeweils vorzuheizen und die Pizza im unteren Drittel des Ofens zu backen.

Da hab ich mich schon gefreut, daß das im Vergleich zu meiner Wagner-Pizza (ca. 21 Min.) recht kurz ist, aber wenn mein Elektroherd schon über 10 Min. zum Vorheizen braucht, dauerts halt ingesamt doch länger.

Ich hab mich mal an die Vorgabe gehalten und mich für die goldene Mitte entschieden. Nach 13 Minuten hab ich das Teil dann endlich (der sich in der Küche verbreitende Duft während des Backens läßt mich immer gleich ungeduldig werden und mir das Wasser im Mund zusammenlaufen, aber nutzt ja nix) aus dem Ofen holte, war ich zunächst positiv überrascht.

~~~AUSSEHEN DER HEIßEN(!) PIZZA~~~
Die Pizza sah, wie ich es erhofft hatte, ziemlich genau wie auf der Packung aus. Der Käse schön goldgelb verlaufen und auch die anderen Teile brutzelten recht appetitlich. Von der Pizza selbst hätte ich mir gewünscht, daß sie sich während des Backens noch etwas hebt, aber leider war sie noch genauso flach wie vorher. Alles in allem aber sah sie doch recht appetitanregend aus.

~~~DER GENUß (?!)...~~~
...war doch recht bescheiden.
Gleich beim ersten Biß stellte sich heraus, daß der Belag heißer ist, als er auf dem Teller zunächst aussah (bis die Pizza auf dem Teller war, hat sie nicht mehr gebrutzelt, aber vielleicht könnte man auch sagen, der Autor dieses Berichtes ist zu doof zum Essen). Also panikartig zwecks Kaltluftzufuhr den Mund geöffnet, das Pizzateil in meiner Verzweiflung von einer Mundhälfte in die andere geschockt und dort mit der heißen Seite, dem Belag, an der Innenseite der Wange hängengeblieben (manchmal hab ich so nen kleinen Hang zu ausführlicher Schilderung *g*). Verbrannt, verdammt! In einem anderen Bericht zu dieser Pizza hab ich mal gelesen, daß das an der geschlossenen Käsedecke liegt (viel Käse, siehe oben), die das Abdampfen verhindert. Kann ich mir sehr gut vorstellen. Also, bei den nächsten Bissen, erstmal blasen, blasen, blasen... (nein, Ihr seid nicht in der falschen Rubrik *vorlachenwegschmeiß*). Ging dann mit der Zeit. Aber kaum hat man so ein Teil im Mund, ist es auch schon wieder weg. Ich hab ja schon beschrieben, daß sowohl der Belag als auch der Boden recht dünn ist (allerdings auch knusprig, manche bevorzugen ja diese Art), und dazu kommt dann auch noch die Trockenheit des Bodens, so daß man Angst haben muß, es fängt jeden Moment an zu stauben. Ich empfehle also, als kleinen Ausgleich ein Bierchen oder sonstwas flüssiges zu sich zu nehmen. Geschmacklich muß ich sagen, war diese Pizza eine von der etwas besseren Sorte, aber leider halt auch nur geschmacklich. Tja, und dann war die Pizza irgendwann mal weg, und mein Gedanke war: Jetzt wär was zu essen recht!

~~~FAZIT~~~
Naja, nen Versuch wars wert (ich betone, „1“ Versuch), aber der war auch der letzte. Werde also wohl wieder auf meine Lieblingspizza zurückkommen, allerdings hab ich zwecks Test auch noch ein paar andere in der Tiefkühltruhe. Wie hieß es doch in der Werbung (oder war das eine andere Pizza ?): „Wie beim Italiener“ – Nee, wenn ich so etwas beim Italiener bekäme (natürlich kann man eine TK-Pizza nicht mit einer frisch gebackenen vergleichen), wär ich das letzte Mal dort gewesen und hätte dort wohl freiwillig auch nicht mehr bezahlt als für diese. Für einen Preis von EUR 2,14 denke ich, kann man etwas mehr verlangen, satt wurde ich jedenfalls nicht. Natürlich gibt es immer die Möglichkeit, noch etwas mehr Belag draufzugeben (z.B. Mandrinenstückchen, aber haltet mich jetzt nicht für pervers, ist echt lecker), aber dann wird die Pizza insgesamt eben noch teurer.
Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, deswegen sollte man Testberichte über Lebensmittel immer mit etwas Vorbehalt lesen, aber der Geschmack war hier wirklich das positivste an dieser Pizza. Aufgrund der beschriebenen Punkte kann ich dieser Pizza nicht mehr als eine gutmütige 3 (eher 3-4) geben, wenn der gute Geschmack nicht wäre, eine 4-5.

Damit u.a. meine kalorienbewußten Leser auch nichts zu meckern haben ;-) - hier noch einige

~~~“TECHNISCHE DATEN“~~~

- Nettogewicht 355 g, davon 25 g Schinkeneinwaage

- Zutaten: - Weizenmehl
- zerkleinerte Tomaten
- Käse (15%, schnittfester Mozzarella Käse, Edamer Käse)
- Ananasstücke (13%)
- Schinken (7%, Nitritpökelsalz, Rauch)
- Wasser
- pflanzliches Öl
- Ananassaft
- Zucker
- jodiertes Speisesalz
- Hefe
- modifizierte Stärke
- Petersilie
- Säuerungsmittel (Milchsäure)

- Haltbarkeit: - Kühlschrank: 1 Tag
- *-Fach oder Eisfach: 4 Tage
- **-Fach: 3 Wochen
- ***-Fach oder Tief-
kühltruhe (bei –18 °C): jew. Mindesthaltbarkeitsdatum

Sollte jemand der gleiche Unfall wie mir passieren, wende er sich zunächst an die örtliche Feuerwehr, und nach erfolgreichem Einsatz, an die DR. AUGUST OETKER NAHRUNGSMITTEL KG, 33547 Bielefeld (irgendwer muß die Jungs ja bezahlen).

Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Euer Martin


Geschrieben am: 23. Feb 2003, 15:38   von: C3PO-oh



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