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Übersicht > City-Guide > Bundesland > Thüringen

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Spannung

Nachteile:
Anmeldung bei nicht öffentlich zugänglichen, verschlossenen Höhlen





Von der Thüringer Unterwelt
Bericht wurde 2428 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ab Kassel, wo wir auf der documenta11 waren, ging es weiter nach Thüringen. Teils zusammen mit einem anderen Radler, den wir unterwegs trafen, was uns die durchgehende Benutzung der stark befahrenen Hauptstr nach Eisennach ersparte. Von angekündigten Unwettern kamen bei uns leider nur wenige Tropfen an, während sich mein Freund verbal in die Hose machte und sich unterstellen wollte. Er hat Angst von dem Naturschauspiel, von dem ich am liebsten direkt getroffen werde. So verschieden sind die Menschen!

In Thüringen schauten wir uns noch ein paar Schauhöhlen und ein Besucherbergwerk an, in das man mit einer original Grubenbahn einfährt.. Ich bekam diesmal den Eindruck, das jeder Ort hat ein solches Bergwerk hat. Zumindest entlang unserer Route.

Unser eigentliches Ziel waren aber die teils unerschlossenen und reich geschmückten ALLENDORFER TROPFSTEINHÖHLEN. Auch diese liegen in einem alten Bergwerk. Alle bekannten Formationen inklusive der selteneren Helactiten/Excentrics sind vertreten. Sogar die noch selteneren Höhlenperlen sind dort am entstehen. Um einen Stein, der in einem Sinterbecken liegt, bildet sich dabei Calcit. Vom stetig tropfenden Wasser in Bewegung gehalten, so das er nicht zum Stalaktit festwächst. Die Höhle ist zwar noch aktiv - also nass- fällt aber zusehends trocken. Dies läst auf tiefergelegene Level bzw einen sinkenden Grundwasserspiegel schließen. Probebohrungen ergaben auch weitere nicht zugängliche Hohlräume, So werden die gesamten Muschelkalkriffe mit wundervollen Höhlen durchsetz sein. Die meisten wird nie ein Mensch sehen. Auch die Allendorfer Höhlen werden den meisten verschlossen bleiben, denn nur einmal im Jahr werden sie befahren. Da die Besucherzahlen niedrig gehalten werden sollen ist einiges an Überredungskunst nötig. Wir hatten uns zwar zum jährlich stattfindenden Höhlenfest des Höhlenvereins, der sich um die Höhle kümmert (in Königsee-Garsitz) verabredet, aber wir hatten mehrmals einen falschen Termin mitgeteilt bekommen. Nur durch meine Hartnäckigkeit (nachdem ich bereits das 2. mal anreiste..) erbarmte sich ein Kenner der Höhle, die in einem kleinen Wäldchen liegt, das durch ein Kuhgatter zugänglich ist, am nächsten Morgen unserer Gier das zu sehen, was den meisten für immer verborgen bleibt.

Bei Garsitz gibt es viele kleine Spalthöhlen. Aus einer musste ich zuvor einen zurückgelassenen Keil bergen um meine Fähigkeiten der Höhlenbefahrung unter Beweis zu stellen.. In eine andere Spalthöhle traute sich mein Freund nicht rein. Na ja, das Hobby ist eben nicht für jede/n etwas..

Das Vereinsheim steht übrigens gut gesichert oberhalb des Bärenkellers in dem man schon viele Knochen gefunden hat. Dieser ganze Ausgrabungskram interessiert mich aber weniger, wenn auch der Vorsitzende davon schwärmt.

Mein Freund fährt zurück nach HH und ich zu meinen Eltern nach Neuwied. Dort findet auch gerade die mittelrheinische IHAGA (Industrie, Handels und Gaststätten Ausstellung) satt, für die ich aber keine Zeit habe, da mich in Köln ein Jubiläumskonzert zu 10 JAHRE ARCH HUH - ZÄNG USENANDER lockt...

Weitere Infos von meinem ersten Thüringen Besuch:

In REICHMANNSDORF findet sich der "Goldberg", der den 200m Stollen "Mit Gebeth und Arbeit" beherbergt. Um den "Goldberg" herum führt ein Lehrpfad, der voneinem Weg (Pfad) durchschnitten wird. Etwa in der Mitte noch ein kurzer Stollen, der steil nach unten führt, nach rechts abknickt und in einem 50 cm tiefen Grabloch endet, von dem noch ein kurzer Gang nach rechts abzweigt.

Lohnenswert in SCHMIEDEFELD ist das Schaubergwerk "Morassina". Farbenfrohe Formationen sind zu bewundern. Es kann konkurieren mit den sogenannten SAALFELDER FEENGROTTEN, ebenso ein Schaubergwerk mit Sinterschmuck.

Viele kleinere (und größere, wie bei Rauenstein/Sprtplatz..) Höhlen warten noch auf meine Erkundung..

Bei Merkers gibt es ein Bergwerk durch das man Stundenlang per LKW fahren kann. Zu Zeiten der DDR waren hier mehr als 6000 Personen beschäftigt. In 800 m tiefe entdeckte man dort den weltgrößten durchsichten Salzkristall.
Das Tunnelsystem hat eine Gesamtlänge von 4500km und ist bis zu 1120 m tief!

Dieser Bericht wurde VON MIR auch unter http://dooyoo.de/review/794035.html
eingestellt.


Geschrieben am: 02. Oct 2002, 16:56   von: Struffel



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