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Übersicht > City-Guide > Ausland > Linz (Österreich) > Sehenswürdigkeiten > Grottenbahn

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
spaß, leuchtende Kinderaugen, märchenhafte Phantasien, eindrucksvolles Erlebnis

Nachteile:
schwer zu finden




Märchenwelt lass unsere Augen leuten
Bericht wurde 2540 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 



Wer träumte in seiner Kindheit nicht oft einfach so vor sich hin, sieht Zwerge und andere Traum- und Märchenfiguren vor seinen Augen und möchte diese in Natur erleben. Lasst euch in diese andere Welt entführen.
Eine Möglichkeit das alles in der Realität zu sehen bietet die Grottenbahn am Pöstlingberg in Linz. Dort kann man bei einer Fahrt mit dem Drachenzug durch das Zwergenland Märchenfiguren quer durch die Märchenbücher erleben oder einfach nur so durch die Kulisse des historischen Linz.

Die Anreise…

… kann wie in den vorhergegangenen Berichten natürlich auch wieder mit den verschiedenen Transportmitteln über die Bühne gehen.

Per Auto einfach über die A8 von Passau kommend und dann bei Ansfelden nach Linz abbiegen und bei der Autobahnabfahrt Urfahr ist man dann schon beinahe am Ziel der Märchenwelt.

Bei öffentliches Verkehrsmittel bietet sich auch hier zum einen natürlich die Bahn an, da der IC jede volle Stunde bis spät in die Nacht am Bahnhof Linz Station macht. Mit der vor dem Bahnhof wartenden Straßenbahnlinie 3 kommt man dann direkt vor die Haltestelle der Pöstlingbergbahn von, wo aus der Spaß beginnen kann.

Als Alternative für die Bahn bietet sich da natürlich auch wieder die romantische Anreise per Schiff über die Donau von Passau aus. Für genauere Abfahrtszeiten ab Paussau bzw. Ankunft Linz könnt Ihr ja, wenn Ihr diese Art gewählt habt, mal bei Donauschifffahrt Wurm & Köck, HP http:// www.donauschiffahrt.de/fahrplan_2002.htm , vorbeischauen und euch genauer informieren.

Zum Ausgangsort, der Pöstlingbergbahn, kommt man dann auch hier mit der Straßenbahn Linie3 allerdings von der Haltestelle Hauptplatz aus, der sich gleich bei der Anlegestelle befindet.

Einmal in Linz stehen einem dann drei Wege offen sein Ziel, die Grottenbahn, zu erreichen. Zum einen kann man direkt mit dem Auto anreisen, gratis Parkplätze stehen massenweise zur Verfügung, oder eben mit der Zahnradbahn, auch hier gibt es kostenlose Parkmöglichkeiten, wie in einem anderen Bericht von mir geschrieben, preisgünstig ans Ziel zu gelangen. Noch billiger kommt es allerdings, wenn man den Hausberg der Linzer per Fuß erklimmt, was etwa eine Stunde steile Bergwanderung bedeutet aber durchaus, dank des schönen Ausblickes zu überlegen wäre.

Zur Geschichte der Linzer Grottenbahn

Acht Jahre nach der Erschließung des Pöstlingberges durch die Bergbahn wurde im Jahr 1906 auf Wunsch des damaligen Direktors Ing. Franz Scheinig zur weiteren Belebung dieses Ausflugsgebietes die Grottenbahn kreiert.

Eine der Voraussetzungen hierfür war die 1889 Erwerbung der sieben am Pöstlingberg befindlichen Maximilianischen Befestigungstürme durch die damalige "Tramway- und Elektrizitätsgesellschaft „Linz-Urfahr" (heutige Linzlinien). Einer dieser Türme fand als Bergstation der Pöstlingbergbahn Verwendung und in einem Weiteren wurde mit der Grottenbahn eine Märchenwelt erbaut, die Besucher ob Jung oder Alt, mich persönlich eingeschlossen, immer wieder begeistert und im Laufe der Zeit zu einer Fremdenverkehrsattraktion von Linz geworden ist.

Ein elektrisch angetriebener Zug mit einem Drachenkopf fährt auf einer kreisrunden Bahn durch den äußeren Verteidigungsring des Turmes und bringt die uns in eine fantastische Märchenwelt. Bei zwei Rundfahrten werden einmal die links und einmal die rechts befindlichen Nischen beleuchtet, in denen die Zwerge das Sagen haben. Dargestellt werden in den einzelnen Eingrabungen Motive aus dem Zwergenreich wie etwa "Die Zwergenküche", „Zwerge und die böse Hornisse" oder "die Zwerge, die sich vor einem Käferüberfall fürchten". Als Höhepunkt gilt aber die dritte Fahrt, bei der die ganze Grotte im hellen Lichterglanz erstrahlt und einen, oft mit Begeisterungsrufen quittierter, Anblick bietet.

Eine maßstabsgetreue Nachbildung des Linzer Hauptplatzes mit den Bauten aus der Zeit um die Jahrhundertwende wurde dann im Jahr 1936 im Kellergewölbe der Grottenbahn aus der Taufe gehoben.

Im 2. Weltkrieg blieb leider auch diese Märchenwelt nicht ganz von der Zerstörung verschont und so wurde sie 1945 durch eine Bombe schwer beschädigt.
Zum Glück viel dann aber der Entschluss, diese Attraktion wieder aufzubauen, und so wurde durch die Bildhauerin, Frau Prof. Friederike Stolz die Märchen- und Zwergenwelt neu geschaffen.

Im Jahr 1948 wurde dann schließlich Grottenbahn wieder eröffnet, der Linzer Hauptplatz erstrahlt seither wieder im alten Glanz und in den Nischen mit Märchendarstellungen erzählen lebensgroße Figuren wie Schneewittchen, Hänsel und Gretel, Froschkönig, Rübezahl und die Bremer Stadtmusikanten Ihre Geschichten. Oft kann auch ein kleine Zaun vor den Märchengruppen Kinder nicht davon abhalten, diese Figuren selbst anzugreifen.

Im Jahr 1994 wurde das äußere Erscheinungsbild der Grottenbahn neu gestaltet und zu Beginn der Saison 1995 fertig gestellt. Nun gibt es auch einen Verkaufsshop (Marketing macht vor gar nichts halt), in dem vor allem Souvenirs zur Grottenbahn angeboten werden. Auch eine zusätzliche Märchengruppe "Cindy bei den Zwergen am Pöstlingberg" und der Zwergendoktor "Eiro" fanden in der Grottenbahn einen Platz.

Der Drache, das neue Maskottchen der Grottenbahn, wurde im Dezember 1995 auf den Namen "Sebastian, der Glücksdrache" getauft. Sebastian ist als lebensgroße Figur bei diversen Veranstaltungen im Einsatz und treibt mit den Kindern viele Späße.

Inzwischen wurde die Grottenbahn auch technisch etwas aufgemotzt. Dank Studenten der Linzer Kunsthochschule speit der Drache der Bahn „Feuer“, die Märchengruppen wurden mit Licht- und Toneffekten ausgestattet und dies alles, ohne das ursprüngliche Erscheinungsbild Sehenswürdigkeit zu beeinträchtigen.


Feste und Feiern in der Grottenbahn

Erstmals fand 1989 das Grottenbahnfest statt. Es hat von Anfang an einen so guten Anklang bei der Bevölkerung gefunden, dass dieses Fest in den darauf folgenden 3 Jahren jeweils eintägig im Juni abgehalten wurde.

1993 wurde dann dieses Fest wegen des großen Besucherinteresses auf mehrere Tage während der Saison aufgeteilt. So entstanden die Grottenbahn-Erlebnistage, die jeweils einmal im Monat während der Saison stattfinden und an denen zusätzliche Attraktionen geboten werden.

Weiters finden meist zu Saisonstart mehrere Osteraktivitäten statt. So verteilt der Osterhase am Osterwochenende kleine Geschenke, ein kleiner Streichelzoo bietet die Möglichkeit zum Kontakt mit „echten“ Tieren, eine Märchenfee erzählt Geschichten oder die Kinder können mit dem Drachen Sebastian in der Grottenbahn Ostereier suchen.
Für die Großen unter uns findet am Hauptplatz der Grottenbahn ein wunderschöner 3 tägiger Ostermarkt statt.

Auch für private Veranstaltungen steht Mann/Frau seit einigen Jahren die Grottenbahn am Abend zur Verfügung. Durch die

... Grottenbahn – Eventbuchung ...

… kann das Angebot von jedem in Anspruch genommen werden.

Die Preise für die Miete beanspruchen die Geldbörse

bei der…

…Grottenbahn mit € 280,50 pro Stunde, wobei ab vier Stunden ein Preisnachlass gewährt wird. Für das…

Turmstüberl werden in der ersten Stunde € 180,20 und für jede weitere Stunde € 45,- verrechnet und auch hier gilt ab der vierten Stunde ein Preisnachlass.

Die Miete der Grottenbahn ist während der Saison ab 18.00 Uhr möglich und außerhalb der Saison jederzeit denkbar. Das Turmstüberl steht während des ganzen Jahres ganztägig zur Verfügung.

So lassen sich Modeschauen, Ausstellungen, Theateraufführungen, Schmankerlfeste, Clubbings, Firmenevents und vieles einfach wunderschön erleben.

Auch für Speis und Trank wird natürlich gegen Aufpreis bestens gesorgt.

Wann kann ich das jetzt alles erleben?

Die Grottenbahn ist jedes Jahr von Beginn der Karwoche bis Allerheiligen geöffnet. In dieser Zeit besuchen mehr als 200.000 Besucher die Märchenwelt. Seit einigen Jahren diese auch an den vier Adventwochenenden geöffnet. Den Rest des Jahres Liegen die Bewohner der Grottenbahn im Winterschlaf und erholen sich von all den Gästen. In dieser Zeit werden die einzelnen Figuren restauriert oder, wenn nötig, auch durch Neue ersetzt.

Die genauen...

... Öffnungszeiten

für das Jahr 2002 lesen sich wie folgt:

23. März - 30. April 2002: 10.00 - 17.00 Uhr
1. Mai - 8. September 2002: 10.00 - 18.00 Uhr
9. September - 3. November 2002: 10.00 - 17.00 Uhr

An den Adventsonntagen 2002: 10.00 - 17.00 Uhr
Am 24. Dezember 2002: 10.00 - 15.00 Uhr

Eintrittspreise

Grottenbahn einschließlich Märchenwelt

Erwachsene € 4,-
Kinder € 2,-
Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder im Alter von 2 - 15 Jahre): € 10,30
jedes weitere Kind € 0,80

Gruppentarif (ab zehn Personen):
Erwachsene € 3,60
Kinder (2 - 15 Jahre) € 1,60

Wer jetzt noch genauere Informationen zu dieser Sehenswürdigkeit wünscht, kann sich unter der ...

... Kontaktadresse ...

Erika Fischperer
4040 Linz, Am Pöstlingberg 16
Tel. 0732/3400-7506

… noch schlauer machen.

Fazit

Für mich stellt die Grottenbahn ein wunderschönes, immer wieder gern besuchtes Schauspiel dar. Dort lässt sich einfach super etwas Abstand zu der heute ohnehin sehr hektischen und vom Konsum überrannten Zeit gewinnen. Vor allem aber macht es immer wieder Freude die größer und größer werdenden Kinderaugen in der fantastischen Märchenwelt erleuchten zu sehen. Auch das Preis-Leistungsverhältnis beurteile ich, als sehr gut da man für wenige Euro wirklich viel „Traum“ geboten bekommt. Aber auch ohne Besuch der Grottenbahn selbst ist die gesamte Umgebung einfach einen Besuch wert.

Somit danke fürs wohl anstrengende und lange Lesen, das etwas kürzere Bewerten und vielleicht Kommentieren

Zwerglein grüßt!
Euer
Jörg

©by styledesign 3/2003


Geschrieben am: 01. Mar 2003, 23:48   von: styledesign



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