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Übersicht > City-Guide > Ausland > Dominikanische Republik

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Das außergewöhnliche Land mit faszinierender Natur. Die Mentalität der Bewohner.

Nachteile:
Ich kenne keine!




No hay problemas
Bericht wurde 3294 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 8 mal kommentiert Berichtbewertung: 

„Que linda es mi patria“. Diesen Satz habe ich oft gehört, wenn ich in der Dominikanischen Republik Urlaub machte. „Wie schön ist meine Heimat“. Die Dominikaner sagen es zu Recht mit Stolz über ihr Land. Schon Christoph Kolumbus meinte 1492, als er die heutige Dom. Rep. entdeckte und irrtümlich für Indien hielt, dies ist das schönste Land, das menschliche Augen je gesehen haben. O-Ton: Ante mis ojos, la isla de la Espanola, la mas hermosa tierra que ojos humanos jamas hayan visto.

Er war begeistert und ich kann ihn verstehen, wenn auch nur in dieser Beziehung - in der Beschreibung dieser wunderschönen Insel. Auf keiner anderen karibischen Insel findet man so üppige Vegetation, so abwechsungslreiche Landschaften, palmenumsäumte Strände wie aus dem Bilderbuch! Das Klima ist tropisch bis subtropisch - je nach Region – hier hat das ganze Jahr Sonne und Wärme. Es gibt keine großen Schwankungen der Temperatur, maximal 5°C. Die Trockenzeit ist von Dezember bis Mai, die restlichen Monate werden als Regenzeit bezeichnet. Das heißt aber nicht, daß es dann ständig regnet. Es regnet meistens in der Nacht oder mal kurz und heftig am Tage. Danach scheint sofort wieder die Sonne aber die drückende Hitze ist abgekühlt. Die Temperaturen liegen ganzjährig bei durchschnittlich bei 25°C.

Es gibt allerdings Monate, in denen ich nicht so gerne auf meine geliebte Insel fliegen würde. Von August bis November haben Hurrikans ihren Auftritt. Ich habe die Presseberichte von vor einigen Jahren noch im Kopf, hab dann auch noch Leute kennengelernt, die „vor Ort“ waren – nein danke. Abenteuerurlaub stelle ich mir anders vor. Es muß sehr heftig gewesen sein, es ist ja nicht nur der Sturm! Mir wurde erzählt, das ganze Hotel stand unter Wasser, im Speisesaal schwammen Stühle und Tische um die Wette, es gab nichts mehr zu essen. Die Urlauber sind bei Einheimischen untergebracht worden.

Ja, die „Einheimischen“! Ich habe schon in vielen Ländern Urlaub gemacht. Nirgendwo habe ich Menschen kennengelernt, die so sorglos und fröhlich leben! Es heißt immer, die Dom. Rep. ist ein armes Land, die Menschen haben kein Geld. Das ist richtig, doch sie haben zu essen und zu trinken. Sie sind zufrieden!!! Wenn wir „reichen“ Europäer das mal von uns behaupten könnten..... Natürlich gibt es in jedem Land finstere Gestalten, möglichst noch betrunken, die uns hinterlistig attackieren und berauben wollen. Ich denke, ich könnte auf dem Westenhellweg in Dortmund öfter am hellen Tag überfallen werden, als in der Dominikanischen Republik.
Man kann auch dazu beitragen, nicht in Gefahr zu geraten. Weißhäutige Europäer und Nordamerikaner gelten von vornherein als reich. Wir haben also alles, die Dominikaner haben im Normalfall fast nichts. Dieser Gedanke kann schon Aggressionen auslösen. Lassen wir also unseren wertvollen Schmuck zu Hause, protzen wir nicht mit unserem Wohlstand. Wir werden dann fast nur hilfsbereite, nette Menschen treffen! Echte Freundlickeit, echte Herzlichkeit wird immer erwidert. Ich habe es nicht anders erlebt.

Die Mentalität dieser Menschen fasziniert mich immer wieder. Sie haben eben trotz aller Armut Lebensqualität und eine besondere Lebensphilosophie. Dazu gehört die Musik und der Tanz. Merengue – schon vor dem Frühstück tanzen sie. Es wird behauptet, die Kinder können tanzen, bevor sie laufen lernen. Die Methode heißt „Brinken“. Das Baby wird von der sitzenden Mutter in die Luft geworfen und im Takt der Musik wieder aufgefangen. Dadurch sollen diese Kinder den Rhythmus verinnerlichen. Woher kommt der Merengue? Da gibt es einige Versionen. Kommt er durch die Sklaven aus Afrika? In Madagaskar gab es jedenfalls schon einen Tanz mit diesem Namen, bevor Kolumbus „Hispanola“ entdeckt hat. Man sagt auch, die Slaven haben diesen Tanz entwickelt, weil sie durch die Ketten an ihren Füßen in ihrer Bewegung eingeschränkt waren und daher mehr die Hüfte zum Einsatz bringen mußten.

Oder waren‘s die Seeräuber, die bei Saufgelagen am Strand mit ihren Holzbeinen im Sand steckenblieben??? Auch da kommt die Hüfte zum Einsatz.
Egal, es macht Spaß Merengue zu tanzen, nur werden wir es selten so gut können, wie die Dominikaner. Aber zum Trost, die können keinen Fox tanzen, weil sie immer die Hüfte zum Einsatz bringen. Daß wir auch Füße zum Tanzen haben, erstaunt sie eher!

Ich möchte auch von den Arawaks und Tainos, auf die Kolumbus traf, erzählen. Über dieses friedliche Volk, das von den spanischen Eroberern innerhalb weniger Jahrzehnte völlig ausgerottet wurde. Durch diese Ureinwohner haben einige Menschen auf dieser Insel immer noch ihre schöne braune Hautfarbe. Ich habe schneeweiße Dominikaner kennengelernt und auch tiefschwarze. Die Folge der Völkervermischung und der Slavenhaltung. Man raubte Schwarze in Afrika und brachte sie wie eine Ware unter unmenschlichen Bedingungen auf die Insel. Diese Menschen bekamen ein Brandzeichen in die Haut und hatten keinerlei Rechte. Die Hautfarbe ist ja nun völlig nebensächlich. Schade ist nur, daß selbst in diesem Paradies der weiße Mensch bis heute die Vorherrschaft hat.

Im ca. 11. Jahrhundert siedelte sich ein weiterer Indianerstamm, die Kariben, auf der Halbinsel Samana, eine Region (zu der ich mal einen anderen Bericht schreiben werde) an. Sie sind der Namensgeber der Karibik. Sie galten als sehr kriegerisch. Sie verspeisten die männlichen Gegner, die gefangen genommen wurden oder gar im Kampf gefallen waren. Frauen und Kinder nahmen sie allerdings in ihren Stamm auf, um so neue Gene in ihr Volk zu kriegen. Angeblich soll ja das Wort Kannibalismus von Karibik abstammen.

Über die Geschichte der Insel, über die politische Entwicklung, über „wasweißichnichtalles“ könnte ich noch seitenweise schreiben. Doch es sollte ja kein Buch werden, sondern nur ein Bericht.

Aber die fünf Namen! Die muß ich noch erwähnen. Die Tainos nannten sie Haiti (hügeliges Land), Kolumbus nannte sie Hispaniola (kleines Spanien). Der Inselchronist Pedro Martir de Angeleleria nannte sie Quisqueya (großes Land). Der Name der Hauptstadt „Santo Domingo“ wurde im 16. Jahrhundert für die gesamt Insel übernommen. Juan Pablo Duarte wählte 1844 schließlich den heute noch gültigen Namen Dominicana in Erinnerung an einige Dominkanermönche.

Ich kann allen nur raten, fliegt mal hin!!!!

Wichtig:
Man braucht kein Visum, sondern nur die Einreisekarte, die man im Flieger ausfüllen kann.
Erforderlich ist ein Reisepass.
Es darf keine Landeswährung eingeführt werden!
Empfehlenswere Impfungen: Tetanus, Polio, Typhus, Hepatitis-A,
Prophylaxe: Malaria – nicht immer notwendig, Hausarzt fragen oder das Tropenistitut kontaktieren
Risiken: Durchfallerkrankungen, Polio, Hepatits-A, Aids!!! (ein Hinweis für die Sextouristen!) aber ich denke, die Masse dieser Touristen bevorzugt andere Länder.

So, machen wir alle einen Spanisch-Kurs und fliegen dann in die Dom. Rep., es lohnt sich!
Englisch kann man sich verständigen, mit der deutschen Sprache kommt man in guten Hotels auch weiter. Wer allerdings einen Idividualurlaub machen möchte, kann alles vergessen. Die Bevölkerung außerhalb der Touristenregionen spricht spanisch, aber keiner von uns versteht was!!!

Doch! „No hay problemas!“ – Es gibt keine Probleme!








Geschrieben am: 02. Nov 2001, 23:34   von: melody



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