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Übersicht > City-Guide > Deutschland > Wangerooge

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Strand, Ruhe, keine Autos

Nachteile:
Preise




Wochenend und Sonnenschein...
Bericht wurde 2687 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Am einem Wochenende im letzten Sommer war es endlich so weit. Lange hatten wir drauf gewartet, in den letzten Tagen gegrübelt, ob das Wetter mitspielen würde und kurz vor Antritt der Fahrt gejubelt über das wunderschöne Wetter. Die Rede ist von unserer Fahrt zum Beach-Basketball-Turnier auf Wangerooge. Und da das Wetter mitgespielt hat, war es schlicht ein fantatstisches Wochenende.

ANREISE
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Die Anreise begann mit dem Auto. Was freitags Richtung Norden schon eine mutige Herausforderung ist. Ziel war Harlesiel, ein kleines Städtchen an der Küste von dem aus die Fähre nach Wangerooge fährt. Hier muss man auch das Auto abstellen, da Wangerooge autofreie Zone ist. Für das Wochenende (Fr-So) musste ich hierfür 9,- EUR berappen.
Für die Fährfahrt muss man schwereres Gepäck aufgeben, was nochmals 2,50 EUR kostet. Die Fahrt an sich dauert ca. 45 Min. und ist eine wunderschöne Einstimmung auf den Urlaub. Auf Wangerooge angekommen, wird man mit einer kleinen Bimmelbahn nach Wangerooge City gefahren. Von da aus muss man dann den Weg zu seiner Unterkunft antreten.

DIE INSEL AN SICH
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Sehr positiv empfinde ich, dass es auf Wangerooge keine Autos gibt. Das ist einfach herrlich, denn dies ermöglicht dem Urlauber optimale Bewegungsfreiheit. Man kann sich einfach überall bedenkenlos bewegen, muss nur gelegentlich einmal auf die Radfahrer aufpassen.
Ansonsten ist Wangerooge recht übersichtlich. Den Kern des Lebens bildet ein schnuckeliger Stadtkern, der alles bietet, was man von einer Ferieninsel erwartet, sprich ausreichend Souvenierläden, ausreichende gastronomische Angebote, kleinere Mode-Geschäfte, sowie mehrere Supermärkte und Bäckereien. Die Versorgung wird somit also sichergestellt. Aus diesem kleinen Kern hinaus führt der Weg zum Strand und zur Promenade, an der sich auch die Kurverwaltung befindet.
Hier ist eigentlich recht wenig los, nicht vergleichbar mit den Promenaden aus südlichen Gefilden. Es ist eben alles auf reine Erholung aus. Erwähnenswert hinsichtlich dieser Promenade sind noch der Graf Luckner, eine Art Tanzlokal und das Ahoi, eine ganz nette Kneipe.
Die Strandpromenade eröffnet dann den Weg zum Strand. Herrlicher Sand, der vor allem sehr sauber ist, ermöglichen Erholung pur, sofern das Wetter mitspielt (und das hat es letztes WE).

FREIZEITMÖGLICHKEITEN
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Wenn man dieses Zentrum Wangerooges verlassen will, so stellt man schnell einen weiteren Vorteil fest, nämlich die recht zentrale Lage des Kerns, da von hier aus sehr gut die Insel in alle Richtungen erschlossen werden kann. Hierzu bieten sich die Fahrräder an, die man vor Ort mieten kann.
Weitere Freizeitmöglichkeiten bietet das Kino (ich meine dort ein Plakat zu Spider Man und Episode II gesehen zu haben), das Meeresschwimmbad sowie diverse Tagestourangebote. Zu diesen zählen Wattwanderungen, Fahrten zu Sandbänken, auf denen man Seehunde betrachten kann...

GASTRONOMIE
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Gastronomisch bietet Wangerooge eigentlich alles, was man zum Urlaub auf einer solchen Insel braucht. Für den kleineren Geldbeutel bieten sich ein Schnellimbiss und ein SB-Restaurant an. Kleinerer Geldbeutel sei an dieser Stelle jedoch deutlich relativiert, denn für ne Currywurst muss man schon 2,50 EUR kalkulieren. Sind halt Inselpreise. Für den anspruchsvolleren Geldbeutel und Gaumen bieten sich weitere Lokalitäten wie z.B. die Wo(o)ge an, in dem man dann auch entsprechende Fischspezialitäten schlemmen kann.

ERHOLUNGSWERT
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Nun, zur Einschätzung des Erholungswerts muss ich dazu sagen, dass ich nicht unbedingt derjenige bin, der immer High Life braucht (obwohl die bei dem ausgetragenen Turnier eigentlich ständig gegeben war). Ich genieße es ab und an auch mal, einfach nur auszuspannen, den Tag in Ruhe anzugehen, ein gutes Buch zu lesen, Spazieren zu gehen und abends nen ruhigen zu machen.
All dies wird auf Wangerooge wirklich hervorragend unterstützt. Die fehlenden Autos tun wohltuend gut, die Luft ist wie an der Nordsee üblich einfach zur Erholung angetan und die Ruhe der Insel tut ihr übriges dazu. Ich habe mich sogar Sonntag nachmittag erwischt, wie ich im Sand liegend darüber nachgedacht habe, dass ich gar nicht mehr wusste, über welche Dinge ich mich in der letzten Woche bei der Arbeit aufgeregt habe (was natürlich auch daran liegen kann, dass die Gehirnzellen, die diesen Frust gespeichert haben, dem exzessiven Alkoholkonsum zum Opfer gefallen sind).
FAZIT
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Wangerooge ist eine Reise wert. Und da diese Insel für mich lediglich 2,5 Fahrtstunden entfernt liegt, werde ich diese Gelegenheit zur Entspannung sicherlich in Zukunft öfters nutzen. Denn Wangerooge ist zum Entspannen einfach herrlich. Einen kleinen Tipp möchte ich am Schluß noch geben. Wer es irgendwie vermeiden kann, sollte nicht sonntags nachmittag die Fähre zum Festland zurück nehmen, sondern noch einem Tag dran hängen und erst montags fahren. Denn sonntags sind die ganzen Wochenendurlauber auf der Fähre, was zu riesigem Stress auf dem Bahnhof und an den Fähren führen kann.


Geschrieben am: 14. Feb 2003, 09:46   von: JustOliver



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