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Übersicht > Reisen > Fluggesellschaften > Austrian Airlines

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
relativ junge Flotte, gutes Essen

Nachteile:
kundenunfreundliches Verhalten, beliebige Flugplanänderungen bei Charterflügen




AUA - Jetzt geht´s bergab!
Bericht wurde 1904 mal gelesen Produktbewertung:  mangelhaft
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo!

Wir (3 Familien - 10 Personen) wollten heuer endlich wieder einmal gemeinsam einen Urlaub machen. Nach längerer Suche - es war gar nicht so leicht, für jeden etwas Passendes zu finden - fiel unsere Wahl auf eine Hotelanlage in der Türkei. Zu unserem Wunschtermin passend bot uns die Dame im Reisebüro einen Flug mit Austrian Airlines an. Da wir in der Vergangenheit - mit einer Ausnahme (mehr dazu weiter unten) - nur gute Erfahrungen mit dieser Fluglinie gemacht haben, waren wir damit einverstanden und buchten.


Austrian Airlines Allgemein:
Austrian Airlines ist Mitglied der Star Alliance, der größten Airline Allianz der Welt. Sie befliegt mit ihren Partnern Lauda Air und Austrian arrows ein Streckennetz, das im Linienverkehr 130 Destinationen in 66 Ländern auf 5 Kontinenten umfasst. Ferienflüge werden vorwiegend mit Maschinen der Lauda Air durchgeführt (so auch unser Flug)


Die Flotte:
Laut Homepage der AUA liegt das Durchschnittsalter der Flugzeuge bei 7,6 Jahren und besteht aus nachstehenden Flugzeugen

Austrian
7 Airbus A 319
4 Airbus A 340
4 Airbus A 330
6 Airbus A 321
3 Boeing 777
5 Boeing 767
3 Fokker 70

Lauda Air
2 Airbus A 320
1 Boeing 767
10 Boeing 737 (dies war unsere Maschine)

Austrian arrows
16 Canadair Jet
9 Fokker 100
6 Fokker 70
22 Bombardier Q


Service an Bord (Lauda Air):
Catering von Do&Co inkl. Wein und Bier
Neueste Kinofilme (Gratis Kopfhörer)
Kinderüberraschungen (Spiele, Malsachen…)
Tageszeitungen (Krone, Kurier, Standard)
Magazine (News, Format, Woman)


So, nun jedoch genug der allgemeinen Informationen über Austrian Airlines. Wer noch mehr wissen will, findet auf den Homepages (www.aua.com, www.austrian.com, www.austrianairlines.co.at) noch jede Menge weiterer Informationen.

Ich denke, dass meine heuer gemachten eigenen Erfahrungen für den ein oder anderen sicher hilfreicher sind, als allgemeine Informationen, die man ohnehin auf der Homepage der Fluglinie nachlesen kann.


Meine (unsere) heurigen Erfahrungen mit Austrian Airlines:
Eingangs erwähnte ich, dass wir in der Vergangenheit mit einer Ausnahme nur gute Erfahrungen mit Austrian Airlines gemacht haben.
Diese Ausnahme betrifft die Sitzplatzvergabe beim Rückflugs-Check-In. Da wir im vergangenen Jahr beim Rückflug die Erfahrung machen mussten, dass es dazu kommen kann, dass eine Familie mit Kindern (meine waren damals 7 und 8 Jahre alt) keine Sitzplätze nebeneinander bekommt, ersuchten wir die Dame im Reisebüro um gleichzeitige Sitzplatzreservierung für den Rückflug. Bei einem Telefonat mit Austrian Airlines - dies wurde in meiner Gegenwart geführt - wurde erklärt, dass Reservierungen bei einem Charterflug nicht möglich sind, man jedoch die Möglichkeit habe, beim Hinflugs-Check-In, die Plätze für den Rückflug reservieren bzw. vormerken zu lassen. Dies hänge allerdings vom GUTWILL der Dame am Check-In ab.

Ursprünglich haben wir unseren Aufenthalt für die Zeit vom 4.8.2006 bis 11.8.2006 gebucht. Als voraussichtliche Flugzeit war folgendes geplant:

4.8.2006 Wien-Antalya 7.30 - 10.55 OS 2447
11.8.2006 Antalya-Wien 19.05-20.55 OS 2448

Wenige Tage nach der Buchung teilte uns das Reisebüro mit, dass seitens Austrian Airlines eine Flugplanänderung durchgeführt wurde und die neuen Flugzeiten wie folgt aussehen:

4.8.2006 Wien-Antalya 7.30 - 10.55 OS 2447
11.8.2006 Antalya-Wien 11.45-13.35 OS 2448

Der Rückflug wurde hier um 7 Stunden 20 Minuten vorverlegt, was für uns mit dem Verlust von beinahe einem ganzen Urlaubstag verbunden war.

Da eine derart krasse Veränderung der Flugzeit für uns nicht akzeptabel war, führten wir eine Umbuchung unseres Urlaubes - dies sogar kostenlos, da auch die Dame aus dem Reisebüro vollstes Verständnis dafür hatte - wie folgt durch:

6.8.2006 Wien-Antalya 4.00 - 7.35 OS 9493
13.8.2006 Antalya-Wien 23.45-1.35 OS 9494

Zwei Tage nach der erfolgten Umbuchung teilte uns das Reisebüro zu unserer Überraschung mit, dass auch diese Flugzeiten von Austrian Airlines wieder geändert wurden wie folgt:

6.8.2006 Wien-Antalya 17.30-21.50 OS 9493
13.8.2006 Antalya-Wien 21.50-23.40 OS 9494

Hier handelte es sich - was den Hinflug betrifft - gleich um eine Verschiebung von 13 Stunden 30 Minuten!!! - und damit verbunden wieder um den Verlust eines ganzen Urlaubstages!!! Am liebsten hätten wir den gesamten Urlaub wieder storniert - doch dies wäre für uns teuer geworden. Die zweite Flugplanänderung wurde nämlich zu einem Zeitpunkt durchgeführt, der innerhalb von 30 Tagen vor dem Abflug lag und daher wäre eine Stornogebühr in Höhe von 25 % fällig geworden.

Uns war und ist schon klar, dass es immer wieder zu Flugplanänderungen kommen kann, aber derart krasse Änderungen und das gleich zwei Mal muss wohl niemand hinnehmen (laut Auskunft im Reisebüro ist dies in der Vergangenheit bei Austrian Airlines auch nie in dieser Art vorgekommen).

Da ich dies nicht so einfach hinnehmen wollte, entschloss ich mich dazu, Austrian Airlines meinen Ärger (auch hinsichtlich der Nichtmöglichkeit der Sitzplatzreservierung) mitzuteilen. Auf den offiziellen Homepages gibt es allerdings nur eine Möglichkeit eine allgemeine Email über ein Kontaktformular zu senden. Emailadressen sind dort nicht zu finden. Um sicher zu gehen, dass mein Schreiben auch an der zuständigen Stelle ankommt, habe ich das Email auch ausgedruckt und im normalen Postweg an die AUA gesandt. Der Emailversand erfolgte am 9.7.2006, der Postversand am 10.7.2006.

Am Samstag, 5.8.2006 - also einen Tag vor dem Abflug bekam ich dann endlich eine Rückantwort der AUA, die allerdings nichts sagend war. Hier ein Auszug aus der Email:


\"wir danken für Ihr Schreiben und Ihr E-Mail; bitte entschuldigen Sie unser späte Antwort.

Es tut uns Leid, dass sich die Flugzeiten Ihrer Flüge von/nach Antalya gleich mehrmals geändert haben. Natürlich ist es nicht unsere Absicht, unsere Fluggäste mit derartigen Änderungen zu verärgern - bitte entschuldigen Sie.

Bitte beachten Sie: grundsätzlich ist der jeweils erste und letzte Tag des Urlaubes für die An- bzw. Abreise vorgesehen. Sowohl Fluglinien als auch Reiseveranstalter behalten sich Änderungen der Flugzeiten ausdrücklich vor.

Wir sind immer darum bemüht, Familien mit Kleinkindern Sitzplätze neben einander zuzuteilen. Sitzplätze werden nach dem Eintreffen am Check in vergeben, jedoch können unverbindliche Sitzplatzreservierungen auch schon im Vorhinein über das Reisebüro gemacht werden. Weiters bieten wir die Möglichkeit des Vortages Check in an - Sie können bereits am Vortag mit Ihrem Gepäck einchecken und Ihre Boardingpässe abholen.\"


Hier wurde erwähnt, dass der erste und letzte Tag des Urlaubs für die An- bzw. Abreise vorgesehen ist. Dies ist wohl völlig klar, dass man an- und abreisen muss. Wenn man jedoch am ersten Tag nur anreisen und am letzten Tag nur abreisen darf, ohne weitere Leistungen zu erhalten, dann frage ich mich, warum man bis weniger als 30 Tage vor dem Abflug Flugzeiten anbietet, die genau das Gegenteil davon bewirken. Es kann sich wohl jeder selbst ein Bild aus dieser Antwort machen. Ich denke jedoch, dass man hier Lockangebote gemacht hat und dann zu einem Zeitpunkt, wo eine Stornierung nur mehr mit hohen Kosten möglich war, die Flugzeiten einfach geändert hat. Jedenfalls kann ich aus obiger Antwort nichts anderes als das herauslesen.

Die im Schreiben erwähnte Sitzplatzreservierung war wie bereits beschrieben nicht möglich. Ebenso wenig die Sitzplatzreservierung beim Hinflugs-Check-In. Hier hatte ich gleich meine nächsten Negativerfahrungen. Wir waren beim Vorabend-Check-In. Nach dem üblichen Vorgang ersuchte ich die Dame hinter dem Schalter um Vorreservierung der Sitzplätze für den Rückflug. Diese schaute mich groß an und bedauerte, dies nicht machen zu können, da sie neu sei und sich mit dem Computersystem noch nicht so auskenne. Ich möge mich doch an ihre Kollegin zwei Schalter weiter wenden. Da jeder von uns einmal angefangen hat, zeigte ich dafür Verständnis und wandte mich an besagte Kollegin. Diese erklärte mir, dass sie ebenfalls nicht wisse wie das geht, ersuchte mich um etwas Geduld und ging zur Chefin des Check-In. Nach kurzer Zeit kam sie wieder und ersuchte mich, ihr zu einem weiteren Schalter von Austrian Airlines zu folgen, da dies nur dort möglich sei. Dort angekommen, erklärte mir der Herr hinter dem Schalter offensichtlich sehr gelangweilt, dass er Vormerkungen nur für einen Tag durchführen könne und mehr nicht. Da damit für mich klar war, dass es für mich den eingangs erwähnten GUTWILL beim Check-In offensichtlich nicht gibt, verließ ich verärgert den Flughafen.

Um nicht immer nur negativ zu schreiben, möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass der Hinflug dann ohne weitere Probleme erfolgte. Der Abflug erfolgte pünktlich, das Bordpersonal war sehr kompetent und freundlich, das Essen war ausgezeichnet und zur Freude meiner Kinder spielte es auch noch \"Ice Age 2\". Dies ließ meinen Ärger wieder schwinden und schön langsam stellte sich Urlaubsfreude ein.

Die Urlaubswoche - wir verbrachten diese im Hotel Marti Myra bei Tekirova - war toll und erholsam.

Aufgrund der erwähnten Negativerfahrung aus dem Vorjahr begab ich mich danach mit einem mulmigen Gefühl zum Check-In. Zu unserem Glück war hinter dem Schalter eine ausgesprochen nette Türkin, die uns sofort Sitzplätze in zwei Reihen hintereinander (jeweils ein Erwachsener und ein Kind) zuwies. Sehr darüber erfreut nahm ich die Bordkarten an mich.

Doch leider währte diese Freude nicht lange.

Die geplante Abflugszeit war 21.50 Uhr. Um ca. 21.25 wurde das Gate geöffnet und wir begaben uns zum Warteraum vor dem Einstieg. Es wurde 21.50, alle Passagiere waren bereits im Warteraum anwesend, die Maschine stand vor dem Gate, die Damen, die die Boardingpässe kontrollieren, saßen auf ihren Plätzen, doch die Freigabe des letzten Wegs in die Maschine erfolgte nicht. Auf Nachfrage mehrere Passagiere hörten wir bis 22.47 Uhr immer wieder, dass es nur noch 10 Minuten dauern würde, bis der Eintritt freigegeben wird. Um 22.47 Uhr - also nach einer guten Stunde Wartezeit, in der niemand mehr aus dem Warteraum hinaus durfte, kam der Kapitän in den Warteraum und erklärte, dass ein Sitz in der Maschine sich nicht hochstellen lasse und da sich dieser in der Nähe des Notausgangs befinde, dieser entweder repariert werden müsse oder 50 bis 60 Passagiere nicht mitfliegen dürfen. Es werde aber derzeit an der Behebung des Schadens gearbeitet. Ca. 10 Minuten später war es dann soweit. Wir durften endlich in die Maschine.

In der Maschine angekommen, bezogen wir unsere Plätze, auf denen bereits Kopfhörer lagen. Leider mussten wir hier feststellen, dass der Kopfhörer meiner Tochter defekt war und bei meinem Sohn - dieser saß neben mir - der Steckplatz für den Kopfhörer am Sitz überhaupt nicht funktionierte. Ich konfrontierte die Stewardess damit und erhielt die Antwort, sie könne hier nichts machen, aber ich (bzw. mein Sohn) könne sich ja wo anders (offensichtlich war gemeint im Austausch mit einer anderen Person, da die Maschine voll war) hinsetzen. Da dies bedeutet hätte, dass mein 8 jähriges Kind alleine sitzen hätte müssen, verneinte ich dankend diesen Vorschlag und steckte die Kopfhörer meines Sohnes an meinem Steckplatz an. Mir war es daher nicht möglich auf dem über 2 Stunden dauernden Flug Radio zu hören bzw. dem laufenden Film zu folgen. Meine Tochter tauschte mit meiner Frau die Kopfhörer, da diese trotz Ersuchen von der Stewardess nicht ausgetauscht wurden.

Alles in allem machte die Crew beim Rückflug einen weniger kompetenten Eindruck als die Crew beim Hinflug. So kam es z.B. auch dazu, dass die Essensboxen längere Zeit im Gang stehen gelassen wurden, so dass Passagiere, die das WC aufsuchen wollten länger warten mussten. Ein Mann unternahm vier Anläufe, an der Box vorbeizukommen, bevor die Stewardess diese endlich aus dem Gang entfernte. Auch das Abservieren nach dem Essen ließ längere Zeit auf sich warten. Die Essensaufteilung war schlecht geplant. So kam es dazu, dass es in den hinteren Reihen nur mehr Fisch gab, was natürlich nicht jedermanns Sache ist.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass es mir persönlich leid tut, als Österreicher über ein österreichisches Unternehmen nicht positiv berichten zu können. Wir sind in der Vergangenheit mehrere Male mit Austrian Airlines geflogen und waren voll und ganz zufrieden damit, aber für das, was derzeit hier abgeht, kann ich leider kein Verständnis mehr aufbringen. Worauf sich dieser für mich sehr steile Absturz der Austrian Airlines gründet kann ich nicht sagen, aber es dürfte vermutlich damit zusammen hängen, dass sich die Airline derzeit in heftigen Turbulenzen - dies berichten zumindest Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen - befindet.

Wir werden es jedenfalls in Zukunft vermeiden, Urlaubsreisen in Verbindung mit Austrian Airlines zu buchen.


Ich hoffe, dass ich mit meinem Bericht ein wenig nützlich sein konnte und bedanke mich recht herzlich für´s lesen!



Geschrieben am: 31. Aug 2006, 21:03   von: stegi



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