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Übersicht > Reisen > Fluggesellschaften > Air Namibia

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
relativ billig, guter Service, gute Sitzabstände

Nachteile:
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Über den Wolken
Bericht wurde 3647 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Diesmal möchte ich Euch über die Fluggesellschaft Air Namibia erzählen. Nach dem es nach Südafrika gehen sollte und die Direktflüge aus meiner Sicht zu teuer waren, hatte ich mich ein wenig informiert und bin auf Air Namibia gestoßen.
Auf den ersten Blick fand ich das ein wenig exotisch, aber nach dem ich mal die Meinungsplattformen abgegrast hatte und dort ein paar positive Dinge gelesen hatte war diese Fluggesellschaft für mich einen Versuch wert.
Nachfolgend möchte ich Euch einen Einblick geben und über meine Erfahrungen berichten.

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DIE FLUGGESELLSCHAFT AIR NAMIBIA
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Die Gründung der Fluggesellschaft fand im Jahre 1946 unter dem Namen South West Air Transport statt. Der
heutige Name entstand 1990 nach der Unabhängigkeitserklärung Namibias und der Aufnahme der Flugstrecke Frankfurt-Windhoek. Seitdem wurde das Streckennetz langsam, aber kontinuirlich ausgebaut.

Air Namibia verfügt über eine B747-400, sowie jeweils mehrere B737-200, Fokker F28 und Beechcraft 1900.
Die B747-400 wird für die Langstreckenflüge nach Europa eingesetzt. Hier werden die Flüghäfen von Frankfurt, München und London angeflogen. Die anderen Flugzeuge werden für den regionalen Luftverkehr in die Nachbarländer eingesetzt, wie z.B. Johannesburg, Kapstadt, Luanda, Ondangwa oder Walvis Bay.

Auf allen Europaflügen mit der B747-400 stehen drei verschiedene Klassen zur Verfügung, die First Class,
Business Class und Economy Class. Die Hauptunterschiede liegen in dem gebotenen Service und der Bequemlichkeit, sprich Sitzabständen.

Weiterhin bietet Air Namibia einen Travelpaß, mit dem man für Sonderkonditionen das südliche Afrika bereisen
kann.

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MEINE ERFAHRUNGEN
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Für meinen Flug von Frankfurt nach Kapstadt bin ich mit zwei Maschinen der Air Namibia geflogen, der B747-400 von Frankfurt nach Windhoek und der B737-200 von Windhoek nach Kapstadt.

Beide Flugzeuge waren äußerlich in einem gutem Zustand, soweit ich das beurteilen konnte. Ich habe jedenfalls keinen Moment gezögert einzusteigen. Für das Gepäck gab es die normale Gewichtsbegrenzung von 20kg, allerdings wird es nicht so ganz genau genommen und unsere 25kg sind ohne Probleme an Bord gegangen und am Ende auch in Kapstadt wieder unbeschädigt angekommen.

Das Innere der beiden Maschinen war sehr ordentlich und sauber. Allerdings schien mir die B737-200 schon etwas älter zu sein, da ist mir der kleine Klapptisch einmal von alleine entgegengekommen, als sich der Vordermann genüßlich in den Sitz geworfen hat. Ansonsten fand ich den Zustand wirklich gut.

Die Sitzabstände in der B747-400 waren ziemlich groß und ich konnte trotz meiner langen Beine die Füße komplett ausstrecken, allenfalls der Seitenabstand zum Nachbarn war wie bei anderen Airlines auch sehr knapp bemessen.
Zum Schlafen bin ich trotz des relativ großen Sitzabstandes nicht viel gekommen, aber ich brauche halt Platz, und den finde ich in Flugzeuge generell nicht. Höchstens in der ersten Klasse, aber so viel Geld hab ich dann auch nicht.

Der Service an Bord war gut, wobei der auf dem Langstreckenflug wesentlich besser war, aber auf kurzen Flügen von knapp 2 Stunden darf man auch nicht zu viel erwarten.
Genau so verhielt es sich auch mit dem Essen, in der großen Maschine war es für einen Flieger ganz gut. Trinken bekam man soviel man wollte. der Steward auf dem Hinflug hat immer einen Blick auf meinen Weinbecher gehabt, so daß er nie leer wurde. Soviel Aufmerksamkeit fand ich wirklich gut. Auf dem Rückflug kam der wein zwar nicht immer automatisch, aber einmal die Hand heben und schon bekam man nachgeschenkt.
Im kleinen Flieger nach Kapstadt waren sie etwas knausriger. Das Bordpersonal war bis auf einen Fall immer sehr freundlich und nett. Nur auf dem Rückflug hatte eine Stewardess wohl einen schlechten Tag, sie bekam in den über 10 Stunden Flug nicht einmal ein Lächeln über ihre Lippen, aber höflich war sie trotzdem.

Kommen wir noch kurz zum Thema Pünktlichkeit. In Kaptstadt und Frankfurt waren die Starts pünktlich. Nur auf dem Rückflug in Windhoek hatte der Flieger letzenende eine Verspätung beim Start von einer 3/4 Stunde, weil auf einen Regionalflug gewartet wurde. Die Verspätung hatte der Flieger aber bis Frankfurt wieder reingeholt, wir waren sogar eine 1/4 Stunde eher da.

Unser Flug in der Nebensaison im September hat pro Person etwa 1200 DM gekostet. In der Hauptsaison darf man dann entsprechend tiefer in die Tasche greifen.

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FAZIT
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Trotz der einen oder anderen Kleinigkeit würde ich jederzeit wieder mit Air Namibia fliegen. Ich war vollauf zufrieden. Die anfänglichen Bedenken mit so einer exotischen Fluggesellschaft zu fliegen lösten sich schnell in Luft auf und ich kann die Gesellschaft uneingeschränkt weiterempfehlen.

Wer nähere Infos haben möchte sollte man unter http://www.airnamibia.de vorbeisurfen. Dort erfährt man alles Wissenswertes.

Viel Spaß beim nächsten Flug

Taras


Geschrieben am: 04. Oct 2001, 18:24   von: Taras



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