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Übersicht > Reisen > Bundesland > Rheinland-Pfalz

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Fluß, Hügel, Maare, geterte Radwege auf Eisenbahntrassen


Nachteile:
im nichts endende Radwege, Anstiege für ungeübte




Hunsrück, Mosel und Eifel - eines von viele Paradisen zum Radfahren in meinem Heimatland
Bericht wurde 3336 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hunsrück
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11.10.86 Großdemo in Hasselbach.

2002 sind die Pershings (Atomwaffen), gegen die wir damals demonstriert haben, lange verschrottet und in den Bunkern werden Technopartys gefeiert. NATURE ONE heißt das jährlich wiederkehrende Großevent. Die Anreise erfolgt von Kastelaun aus in Richtung Hasselbach. Wer das Fahrrad nimmt kommt sogar um die Campinggebühren herum. Der Radweg biegt am Ortsende nach rechts ab.

Solltet Ihr aber nicht zur Nature-One-Zeit im Hunsrück sein, ist es ebenfalls eine prima Gelegenheit diesen vorzüglichen Radweg in Eure Strecke einzubauen. Er verläuft bis Simmern über die vor 15 Jahren stillgelegte Trasse der Hunsrückbahn. Das garantiert geringe Steigungen und sanfte Kurven. Der Weg ist durchgehend ashaltiert – von den Schwellen ist nichts mehr zu spüren. Er führt sogar einmal durch einen geraden Tunnel. Ab Simmern kann man dann dem Schinderhannes-Sodenwald-Radweg folgen. Ebenso gut zu fahren und abwechslungsreich.

In Gmünden gibt´s den geologischen Lehrpfad. Über Argenschwang kann man einer wenig befahrenen Landstraße weiter nach Bad Kreuznach folgen. Unterwegs sollte man in einer Ortschaft (vor einer Kneipe, die links der Straße ist) auf einen wiederum über die Bahntrasse führenden Radweg achten. Er verläuft rechts von der Straße. Kurz vor Bad Kreuznach landet man allerdings unweigerlich auf einer Schnellstraße. Für eine Ausfahrt zumindest. Ab dieser ist es eine „normale“ Bundesstraße.

Bad Kreuznach selber ist für seine Brückenhäuser bekannt (Fachwerk).

Zwischen Bad Kreuznach und Mainz radelt man durch die Weinberge am besten über kleine Straßen (Hackenheim/Sprendlingen). Nach der Mainzer Altstadt geht’s über den Rhein in Richtung des nächsten Mittelgebirges: Der Taunus liegt vor uns.

Der TAUNUS folgt später unter HESSEN....

MOSEL (mit Luxemburg-Excurs)
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Von Koblenz aus geht es die Mosel hoch. Wie der Rhein findet man hier rechts und links Weinberge in den Steilhängen und den Moselterassen. Mein nächstes Ziel wird nun das E-Lake-Festival in der Nähe von Echternach (Luxemburg). Dieser ebenso alljährlich wiederkehrende Rave startet Samstags um 18 Uhr und ist in der darauffolgenden Nacht schon um 3.00 zu Ende. Es wird Up-Beat gespielt, was in der letzten Stunde auch schon mal Gesangszerstört oder Gabber-artig werden kann. Bei der Anreise kann es einem passieren das man nur 3km/h in Zielrichtung voran kommt, wenn man die Straße verläst und sich auf einen an einer Schranke endenden „Radweg“ begibt. Das sollten sie sich mal mit einer Straße leisten.. Beim Festival wird mal wieder meine Radtasche durchstöbert und mein Besteck/Speichen so sinnlos in der Gegend verstreut, das ich nur noch Gabel und Teelöffel wiederfinde. Zum Glück hatte mir die Deutsche Welle mir aber bei einem Besuch in Ihrem Funkhaus (Köln) aber ein kleines Schweizer Taschenmesser vermacht, das in meiner Gürteltasche Platz findet.

Und glücklicherweise hatte ich in Bitburg auch einen Orthopäden gefunden, der mir ein paar unverwüstliche Schuheinlagen sponserte. Denn die von Billigschuhen –bei WAL*MART gekauft- ist aus Pappmachee und löst sich somit alsbald an den Füßen eines Allwetterradlers auf.


EIFEL
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Ursprüngliche Vulkan und Maarlandschaft

Nächste Station wird nun das Ringfest (siehe anderen Bericht) in Köln sein, wo es an 3 Tagen (statt nur an einem wie in Luxemburg) Techno auf der Mixery-Bühne am Hohenzollernring/Bsmarckstraße geben wird.

Hierzu bietet es sich an, die B257 zu benutzen, die bis Bitburg kaum Steigungen hat, die anstrengend sind. Nach einem Besuch des Eifelpark Gondorf (siehe anderen Bericht) geht es weiter nach Manderscheid. Man kommt vorbei am US AIR FORCE Flugplatz Spangdahlem und kann kurz vor Manderscheid entlang der Lieser im Wald zur WOLFSSCHLUCHT wandern. Das dauert vielleicht ne Stunde. Wirklich ne Schlucht ist es allerdings nicht - dafür aber ein vulkangeschichtliches Denkmal. Es ist auch von Manderscheid über die Heidsmühle erreichbar. Kurz nach der Mühle ("preiswerte Gerichte" kosten etwa 20DM!..) bietet ein gedeckter Holzlagerplatz zudem eine gute Schlafgelegenheit ohne Geld.

Nun empfiehlt es sich an den Burgen von Niedermanderscheid vorbei in Richtung A1 zu radeln. Ab dem Manderscheider alten Bahnhof im Tal kann man wieder bis Gillenfeld auf einer ashaltierten Bahntrasse (wieder ohne Schwellen) fahren (so man keinen Schietmotor hat!) Es geht vorbei an Feldern und Weiden, auf denen sich die Kühe so herrlich am Horizont abzeichnen. (Fotoaparat?) Und auch durch Wälder radelt man genüsslich. 2 km vor Gillenfeld liegt das mit 70 m tiefste Vulkan-Maar der Eifel. 13 Millionen m² Wasser fasst das PULVERMAAR! Es entstand vor 20.000 Jahren durch Vulkanismus. Ein Rundweg führt um´s Maar.

Zurück auf der Bahnlinie passiert man sogar einen über 500m langen beleuchteten Tunnel! In Müllenbach kommen wir auf den Vulkanradweg, den wir bis zum Nürburgring bergauf folgen können. Dort fehlt an einer Abbiegung ein Schild, so dass man den Trail verliert. Erst in Bad Neuenahr (schöne Altstadt, China-Buffet für 15 DM von 11:30-14:30 zwingt mich das Straßensystem den Radweg wiederzufinden, der mich dann bis Köln bringen könnte. Nachdem ich in Bad Neuenahr schon einen Sponsor für meine Brille finden konnte, gelingt es mir in Bonn mein Hinterrad auszutauschen, nachdem ich in 2 Radläden keinen Erfolg hatte.

Es ist nun noch fast 2 Tage Zeit bis zum Ringfest, doch unterwegs befindet sich ja auch noch Brühl, das nicht nur das Schloß (gleich gegenüber des Bahnhofs übrigens..) beherbergt, sondern auch das Phantasie-Land PHANTASIALAND. Bis Köln sind es dann nur noch wenige km...


Geschrieben am: 12. Oct 2002, 19:39   von: Struffel



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