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Übersicht > Reisen > Urlaubsziele > Malaysia > Borneo

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
interessant, sehenswert, lehrreich

Nachteile:
keine




Abenteuer im Dschungel
Bericht wurde 1492 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Die malaysische Provinz Sarawak liegt auf der Insel Borneo. Es ist kein allzu bekanntes Touristenziel, aber kann man sich dort wunderbar an langen einsamen weißen Sandstränden erholen. In der Nähe der größten Stadt Kuching gibt es einige sehr gute Strandressorts (z.B. Damai Lagoon Ressort), wo man wirklich erholsam Urlaub machen kann. Wenn man nicht nur am Strand liegen will, sondern auch Land und Leute kennenlernen will, bietet sich ein Besuch bei den Ureinwohnern an. Bei den Kopfjägern (Iban) kann man echte Urwaldabenteuer erleben. Von deutschen Reisebüros wird häufig ein Besuch des Hilton Langhaus-Ressorts angeboten. Dies ist ein Luxushotel mit angeschlossenem Eingeborenendorf. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man da das echte Leben der Iban sieht.

Wer die Iban in ihrer ursprünglichen Umgebung erleben will, bucht am besten bei einer der zahlreichen örtlichen Agenturen einen 2-tägigen Ausflug zu den Iban. Mit Van und Kanu geht es in kleinen Gruppen bis 8 Personen ins Landesinnere zu einem der zahlreichen Langhäuser. Unterwegs erklärt einem der Führer, wie man sich verhalten muß. Z.B. soll man kein Geld an die Iban verschenken, sondern lieber Geschenke mitbringen. Zum Einkaufen der Geschenke (Süßigkeiten für die Kinder, Snacks für die Erwachsenen und Zigaretten für den Chief) wird unterwegs extra auf einem Markt haltgemacht. Ein Langhaus ist eben ein sehr langes Bambushaus auf Stelzen mit einer breiten Veranda, in dem bis zu 100 Familien nebeneinander wohnen. Man könnte fast sagen, es ist eine Art Reihenhaus, nur dass hier jede Familie nur über 1-2 Zimmer verfügt.

Die Übernachtung erfolgt im "Gästehaus" des Stammes: Ein paar Bambuswände auf Stelzen mit Matraze und Moskitonetz für jeden Gast. Außerdem bekamen wir hervorragendes asiatisches Essen, bestehend aus mind. 5 verschiedenen WOK-Gerichten von einer Dorfbewohnerin gekocht.

Die Gastfreundschaft der Dorfbewohner ist echt. Die Dorfbewohner leben noch ihre ursprüngliche Lebensweise und empfangen pro Woche höchstens an 2 Abenden Reisegruppen. Dafür bekommen sie nicht direkt Geld, sondern Unterstützung von einer speziellen Gesellschaft, die sich um die traditionellen Lebenweisen in Malaysia kümmert.

Heute sind die ehemaligen Kopfjäger natürlich ganz friedlich und nur einige Bündel schon ziemlich alter Schädel, die im Langhaus von der Decke hängen, künden von der gruseligen Vergangenheit dieser Volksgruppe.
Der Aufenthalt im Langhaus ist für den Touristen zwar sehr spartanisch, aber auch sehr interessant und eindrucksvoll.
Man bekommt ein fantastisches Essen, trinkt mit dem Häuptling selbstgebrauten Reiswein und übt sich im Blasrohrschießen. Außerdem werden Tänze und traditionelle Spiele vorgeführt und die Gäste müssen fleißig mittanzen, sehr zur Erheiterung der Kinder.
Dann werden die Geschenke verteilt, d.h. man gibt seinen Beutel an den Chief und ein paar Frauen verteilen alles so, dass jede Familie etwas abbekommt.

Die Übernachtung erfolgt im Gästelanghaus. Luxus darf man dabei nicht erwarten: Jeder Gast bekommt eine Matratze und ein Moskitonetz und draussen ist irgendwo ein Wasserhahn. In der Nacht konnte ich kaum schlafen, weil die vielfältigen Geräusche des Dschungels ganz schön laut waren. Es erklangen u.a. Trompeten und Kreissägen und unbeschreibliches Geschrei, welches alles von Insekten und Fröschen fabriziert wurde.

Am nächsten Tag haben wir dann mit dem Bruder des Häuptlinges das Blasrohrschießen geübt und auf einer Wanderung durch den Dschungel alles über die heimischen Pflanzen und deren vielseitige Verwendbarkeit erfahren.

Fazit: Ein wirklich interessanter Ausflug, der mir die Lebensweise der Eingeboren hautnah näher gebracht hat und auch einen Hauch von Abenteuer beinhaltete.



Geschrieben am: 13. Jan 2003, 10:48   von: romyal



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