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Übersicht > Reisen > Urlaubsziele > Deutschland > Bayerischer Wald

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Natur pur

Nachteile:
Keine bekannt




Wanderziele im Nationalpark Bayerischer Wald
Bericht wurde 1931 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich möchte heute einmal aus Der Ecke berichten, in der ich wohne.
Wie Ihr wahrscheinlich schon wisst, bin ich in Niederbayern zu Hause. Niederbayern, werdet Ihr denken, ist groß. Da habt Ihr auch Recht. Nun, wenn ich von meiner Haustür aus 500 m in Richtung Osten durch das idyllische Schwarzachtal gehe, beginnt der Bayerische Wald. Das beliebte Ferien- und Freizeitziel von jung und alt. Hier ist die Natur, abgesehen von landwirtschaftlichen und strassenbautechnischen Regulierungen, noch ziemlich unberührt. Und vom Bayerischen Wald, genauer gesagt, vom Nationalpark Bayerischer Wald möchte ich Euch auf ein paar beliebte Wanderziele hinweisen.

Zuerst einmal etwas zum Bayerischen Wald selbst:

Aus der freundlichen Mittelgebirgslandschaft des Vorderen Bayerischen Waldes mit ihren abwechslungsreichen Mischwäldern, Wiesentälchen und verstreuten Siedlungen erhebt sich das dichtbewaldete Grenzgebirge vom Osser im Nordwesten über Arber, Falkenstein, Rachel und Lusen bis hinunter zum Dreisessel am bayerisch-österreichisch-tschechischen Dreiländereck im Südosten.
Das Klima im Bayerischen Wald ist rauh, die Niederschläge sind mit 1000-2000 mm pro Jahr hoch. Dementsprechend sind auch die Höhe und Dauer der Schneedecke. In den Kammlagen kann von November bis Mai Schnee liegen und er kann eine Höhe von bis zu 3 m erreichen.
Man stelle sich vor, die Schneedecke reicht bis zum Balkon ;-).

Aber trotz alledem gibt es hervorragende natürliche Sehenswürdigkeiten und Wanderziele, die erwähnenswert sind. Hier die bekanntesten davon:

Grosser Arbersee:

Besucht man diesen landschaftlichen so reizvollen See entweder früh am Vormittag oder am Spätnachmittag, aber möglichst nicht während der Hauptsaison an einem Schönwettertag - er ist dann von Touristen überlaufen. Gasthaus, Bootsverleih und ein benachbarter Märchengarten erhöhen zusätzlich den Besucherbetrieb. Der Rundgang nimmt eine Stunde in Anspruch, der Weg am Ufer entlang ist nicht zu verfehlen. Ausgangspunkt ist die Ausflugsgaststätte „Arberseehaus“. Der Weg ist bequem und auch im Winter begehbar. Das westliche Seeufer mit botanisch aufschlussreichen Verlandungszonen ist das interessanteste Wegstück. Der Wald zeigt dort noch einen urtümlichen Carakter.
Der große Arbersee ist der größte der drei eiszeitlichen Seen des Bayerischen Waldes.

Großer Schwarzbach und Lusengipfel:

Der Lusen zählt mit seinen 1373 m zwar nicht zu den höchsten Gipfeln des Bayerischen Waldes, aber er ist sicherlich der markanteste, denn die Gipfelregion besteht aus einem gewaltigen Blockmeer, das auf Verwitterungsvorgänge während der Eiszeiten zurückgeht. Der Schwarzbach hat sich seinen ursprünglichen Charakter erhalten.
Start und Zielpunkt der Wanderung ist der Waldrastplatz „Oberes Reschbachtal“ am Ostrand des Nationalparks unterhalb Finsterau. Für eine Wanderung der Markierung „Soldanelle“ folgend, zunächst den Großen, dann den Kleinen Schwarzbach entlang hinauf zum Lusen und zurück über den „Tummelplatz“, soll man sich auf jeden Fall 4-5 Stunden Zeit nehmen.

Rachelsee:

Während am Rachelsee, wo seit mindesten 60 Jahren kein Holz mehr geschlagen wurde, urwaldähnliche Verhältnisse herrschen, sind auf der übrigen Strecke die Waldbestände in der Regel gleichförmig und gleichaltrig. Durch die Schaffung des Nationalparks werden diese Wälder nicht mehr genutzt und entwickeln sich auf natürlicher Weise wieder zurück zu Urwäldern.
Die Racheldiensthütte, Ausgangspunkt der Wanderung, erreicht man über die Nationalparkstrasse vor Spiegelau. Ein Wegweiser markiert die Abzweigung rechts. Der Steig von der Racheldiensthütte hinauf zum Rachelsee ist seit jeher einer der meistbegangenen Wanderwege des Bayerischen Waldes. Die Markierung „Specht“ führt in rund 2 Stunden aus 875 m Höhe hinauf auf 1146 m und wieder zurück.

Dreisesselberg und Hochstein:

Der Dreisesselberg mit dem Hochstein (1332 m) bildet den östlichen Schlusspunkt der Bayerwaldberge. Bis zu 30 m hohe Granitfelsen überragen die Wipfel des Bergwaldes. Man erreicht sie bequem in 10 - 20 Minuten vom bergseitigen Großparkplatz an der Dreisesselbahn aus. Vom Dreisessel, auf dem der Sage nach einst die Könige aus Bayern, Böhmen und Österreich geruht und sich an der Schönheit ihrer Länder erfreut haben sollen, schweift das Auge über die herrliche Landschaft. An klaren Tagen reicht der Blick bis zur Alpenkette.

Das waren nun ein paar Sehenswürdigkeiten aus dem Bayerischen Wald. Es gäbe noch über andere Wanderziele zu berichten, aber ich denke, fahrt doch mal hin und schaut Euch diese Naturschönheiten selbst an. Was nützt das hier Geschriebene, wenn es in Natura unbeschreiblich schöner ist.
Vielleicht treffen wir uns einmal hier.


Euer Sepp


Geschrieben am: 22. Mar 2003, 06:15   von: wuschel111



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