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Übersicht > Reisen > Urlaubsziele > Afrika > Südafrika > Karoo National Park

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
grandiose Landschaft und vielfaltige Tierwelt

Nachteile:
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Wo die wilden Tiere sind
Bericht wurde 2937 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Diesmal möchte ich Euch von meinem Aufenthalt im Karoo National Park berichten, den ich im September besucht habe.

Der Karoo National Park liegt zwei Kilometer südlich von Beaufort West entfernt außerhalb der kleinen Stadt im Aride Inland.
Der Park liegt verkehrstechnisch sehr günstig, da er direkt an der Nationalstraße 1 liegt und somit gleichermaßen von Kapstadt und Johannisburg leicht zu erreichen ist. Durch kontinuirliche Erweiterungen umfaßt der Park derzeit rund 32000 ha die sich über karge Ebenen und charakteristische Tafel- und Kegelberge erstrecken.

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DEN PARK ERKUNDEN
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Um in den Park zu gelangen muß man ca. 30 Rand ( 1 Rand = 0,27 DM ) Eintrittsgebühr bezahlen. Danach hat man die Möglichkeit den Park eingeschränkt zu erwandern, die interessanten Punkte mit dem Auto anzufahren oder sich einem Guide anzuvertrauen. Geöffnet ist das Haupttor im Park von 5 Uhr bis um 22 Uhr. Im gesamten Park sollte man unbedingt auf die Tempolimits achten, die zwischen 20 und 40km/h liegen. Aber da man ja eh sich umschauen möchte stört das nicht und schütz die Tiere. Speziell in der Abenddämmerung sollte man jederzeit mit einem Tier auf der Straße rechnen. Nach Sonnenuntergang muß das Auto stehen gelassen werden. In den meisten Ecken des Parks darf das Auto generell nicht verlassen werden !

Insgesamt beherbergt das Areal zahlreiche Schakale, Rehböcke, Bergriedböcke, Kudus, Steinböcke, Erdwölfe, Springböcke, Kuhantilopen, Oryx, Gnus sowie einige Bergzebras und Spitzmaulnashörner. Desweiteren gibt es dort nahezu 200 Vogelarten u.a. auch Adler.

Zum Wandern gibt es den Fonteintjieskloof Trail. Dieser ist 11km lang und führt mitten durch die Karooberge. Dieser Weg ist mit Steinmännchen und kleinen gelben angemalten Kaninchen markiert. Zunächst folgt der Weg einem ausgetrockenten Bachlauf ein Tal hinauf um danach ansteigend auf das Hochplateau zu gelangen. Auf diesem Plateau gibt es einen wunderschönen Aussichtspunkt in Richtung Camp. Für diesen Trail in unbedingt festes Schuhwerk nötig sowie genügend Verpflegung und Wasser. Wir haben wir sie Strecke ca. 4 Stunden benötigt. Der günstigste Zeitpunkt ist der frühe Morgen um einige Tiere zu sehen. Auf jeden Fall erschließt sich diese fazinierende Landschaft zu Fuß wesentlich mehr als nur im Auto zu sitzen.

Mit dem eigenen Auto gibt es zwei Wege zum Erkunden des Parks. Die entsprechenden Straßen sind asphaltiert. Der erste ist die landschaftlich sehr schöne Strecke zum Klipspringerpass hinauf. Am Paß selber war eine größere Gruppe von Affen zu sehen, die mir aber sofort ihr Hinterteil gezeigt haben, als sie merkten, daß ich sie fotografieren möchte. Am Endpunkt dieser Strecke kann man mit etwas Glück verschiedene Antilopen sehen.
Die zweite Strecke ist ein Rundkurs, der Lammertjiesleegte, kurz hinter dem Parkeingang. In diesem Parkbereich haben wir die meisten der oben aufgeführten Tiere gesehen. Die Zebras waren leider relativ weit von der Straße weg. Die Nashörner habe ich nicht zu Gesicht bekommen.

Wenn man mehr Tiere sehen möchte kann man sich einen Guide nehmen. Hierfür muß man sich bereits am Abend vorher bis 17 Uhr anmelden. Die Preise hierfür liegen zwischen 90 und 520 Rand, je nach Dauer und Tageszeit. Diese Möglichkeit haben wir aus Zeitgründen nicht wahrnehmen können.

Der Nationalpark ist außerdem berühmt für seine vielen Fossilienfunde. Einen kleinen Einblick bietet ein kleiner Fossil Trail, wo leichtverständlich erklärt wird um welche Funde es sich handelt. Dieser kleine Trail ist sogar rollstuhltauglich und mit Blindenschriften versehen. Desweiteren gibt es noch den 500m langen Bossie Trail, der einem die Pflanzenwelt der Region näher bringt.

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UNTERKÜNFTE
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An Unterkünften steht ein moderner Campingplatz für Wohnmobile und Zelte zur Verfügung. Die sanitären Einrichtungen sind sehr gut.
Wer etwas mehr Komfort möchte kann sich auch in schönen kleinen weißen Häusern einquartieren. Hierin befinden sich Schlafplätze für 3 bis 6 Personen. Allerdings sollte man hierfür vorher reservieren, da es selbst im September ( ist dort Nebensaison ) recht voll war.
Je nach Unterkunft schwanken die Preise zwischen ca 40 Rand fürs Camping bis zu 550 Rand für die Häuser.
Es gibt sogar einen unbeheizten Swimming-Pool, in dem ich mich bei einer Lufttemperatur von knapp unter 20 Grad nur mit einem Finger rein getraut habe. Das Wasser war wirklich sehr kalt. Im südafrikanischen Sommer dürfte das aber eine willkommende Abwechslung darstellen.

Für das leibliche Wohl sorgt ein gutes Restaurant, in dem aber leider die Räumlichkeiten nicht beheizt werden und wir somit am Abend mit dicker Fleece-Jacke am Tisch sitzen müßten. Ein Essen kostet dort zwischen 30 und 60 Rand, auf jeden Fall billiger als in Deutschland. Desweiteren ist der Altersschnitt der Gäste recht hoch. Mit um die 30 Jahre waren wir mit Abstand die Jüngsten dort vor Ort, aber das stört ansonsten nicht.

Wer ein paar Souvenirs möchte bekommt diese in dem Park eigenen kleinen Shop. Von Handtüchern über Hüte bis hin zu allerhand Schnickschnack ist alles vorhanden.


Alles in allem ist der Park auf jeden Fall einen Besuch von zwei bis drei Tagen wert. Dadurch lernt man eine wirklich eindrucksvolle Landschaft und Tierwelt kennen, die so extrem anders ist als die bei uns vor der Haustür.

Adressen:

Karoo National Park
PO Box 316, Beaufort West 6970, South Africa.
Tel +27 201 5-2828/9; Fax +27 201 5-1671

Alle Buchungen und Reservierungen nur über:

South African National Parks
PO Box 787, Pretoria 0001, Südafrika
Tel: ++27-12-343-1991; Fax: ++27-12-343-0905
eMail: reservations@parks-sa.co.za



Geschrieben am: 29. Oct 2001, 08:36   von: Taras



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