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Übersicht > Foto > Digitalkameras > Nikon > Nikon F80

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
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"Die Entscheidung ist gefallen und ich bin begeistert...!!!"
Bericht wurde 3074 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Die Entscheidung ist mir schwer gefallen, aber sie ist gefallen und um es gleich zu sagen: „Ich bleibe Nikon treu“.

Wie in der Meinung über die Minolta Dynax 7 bereits erwähnt, hatte ich die Modelle Minolta Dynax 7 und die neue Nikon F80 in Betracht gezogen. Nachdem ich nun beide Kameras ausgiebig testen konnte, habe ich mich letztendlich für die F80 entschieden.

Warum? 2 Gründe waren dafür vorwiegend ausschlaggebend:
1. Gegenüber der F70 hat die Nikon F80 um einiges an Funktionen und Handlichkeit zugelegt und kann von der Ausstattung her mit der Minolta fast gleichauf halten, ist preislich gesehen aber deutlich günstiger.
2. Ein Wechsel auf Minolta hätte erhebliche zusätzliche Kosten mit sich gebracht. Mit der F80 kann ich die vorhandenen teuren Objektive weiter nutzen und spare mir die Neuanschaffung von Objektiven.

Die Nikon F80 ist eine Spiegelreflex-Kleinbildkamera (Format Kleinbild 24 x 36mm) mit eingebautem Motorantrieb für die Autofokus-Objektive, elektronisch gesteuertem Schlitzverschluß (Belichtung) und eingebautem Blitzgerät.

Als erstes fällt das neue „Design“ der Nikon F80 ins Auge. Die linke Seite des Gehäuses (von der Seite mit dem Objektiv-Anschluß betrachtet) ist zu einem richtigen Handgriff geformt worden, was einen sehr sicheren Halt und eine sehr gute Handlichkeit gewährleistet.

Gegenüber der F70 weist die F80 folgende Neuerungen auf:

Hilfsilluminator
Der Hilfsilluminator dient der Scharfeinstellung bei Dunkelheit und der Verringerung roter Augen bei Blitzlichtaufnahmen.

Abblendtaste
Die Abblendtaste dient der Schärfentiefekontrolle im Sucher, d.h. man sieht, über welchen Bereich sich die Schärfe erstreckt.

AF-Meßfelder
Die 5 Meßfelder können im Sucher eingeblendet werden und einzeln über das Einstellrad an der Kamerarückwand angewählt werden. Als praktisch erweist sich diese Funktion, wenn das zentrale Bildelement, auf das sich die Schärfe konzentrieren soll, nicht in der Mitte des Bildes befindet, was z.B. bei Sportaufnahmen oft vorkommt.

Gitterlinien
Im Sucher können bei der F80 Gitterlinien eingeblendet werden. Gerade in der Architekturfotografie ist diese Funktion unverzichtbar und erspart hier nun den Wechsel und Kauf kostspieliger Einstellscheiben.

Dioptreneinstellung
Rechts neben dem Sucher kann die Dioptreneinstellung bei Weit- oder Kurzsichtigkeit korrigiert werden.

Beleuchtetes Display
Gegenüber der F70 kann das Display auf der Kamera mit Anzeige der Funktionen nun beleuchtet werden.

Batteriepack MB16
Ein zusätzliches Batteriepack für 4 Mignonzellen kann bei der F80 optional angeschlossen werden.

Drahtauslöser
Statt des elektronischen Fernauslösers gibt es nun einen Drahtauslöser, was ich als praktischer empfinde, da mir mehr als einmal passiert ist, das der elektronische Fernauslöser den Dienst versagte.

2 Einstellräder
Die Nikon F80 besitzt nun vorne und hinten jeweils ein Einstellrad, mit der sich die Funktionen der Kamera steuern lassen. Die Funktionen der Einstellräder lassen sich zudem nach eigenem Ermessen einstellen.

Die Nikon F80 verfügt über 3 Belichtungsmeßsysteme: 3D-Matrixmessung, mittenbetonte Messung und Spotmessung. Gesteuert werden kann die Belichtung über eine Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik oder vollständig manuell. Auf die Motivprogramme hat Nikon bei der F80 verzichtet. Da ich diese Motivprogramme bei der F70 schon nicht genutzt habe, vermisse ich sie bei der F80 aber auch nicht.
Bei den Verschlußzeiten hat die Minolta Dynax 7 zwar die Nase weit vorn. Die Verschlußzeiten von 30 bis 1/4000 Sekunden und Blitzsynchronisation bis 1/125 Sekunde bei der Nikon F80 sind allerdings mehr als ausreichend für jede Art von Fotografie. Dafür lassen sich aber bei der Nikon Filmempfindlichkeiten von 6 bis 6400 ISO einstellen.

Die Scharfeinstellung erfolgt über den Autofokus, der in drei Betriebsarten einstellbar ist: Einzel-AF, kontinuierlicher AF (wichtig bei Sportaufnahmen oder Bewegungen) und manuelle Schärfenachführung. In der Praxis erweist sich der Autofokus als sehr schnell und auch bei Dunkelheit erfolgt die Scharfstellung dank des Hilfsilluminators zuverlässig.

Der Filmtransport hinterliess bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Filmtransport (Einzel- und Reihenbilder mit bis zu 2,5 Bildern pro Sekunde) und Filmrückspulung erfolgen ebenfalls motorisch. Beim Transport erweist sich der Motor als schnell und zuverlässig, beim Rücktransport könnte ich fast einschlafen. In gewissen Situationen ist ein schneller Filmwechsel unverzichtbar, der hier aber ausgebremst wird.

Das eingebaute Blitzgerät mit der Leitzahl 12 und einem Leuchtwinkel, der für Brennweiten bis zu 28mm ausreicht, ist für gelegentliche Aufnahmen ausreichend, belastet aber die teuren Lithium-Batterien zu sehr. Hier rate ich auf jeden Fall ein externes Blitzgerät (SB-28 oder SB-23) zu verwenden oder den zusätzlichen Batteriepack MB16 anzuschließen.

Als Spannungsquelle dienen zwei Lithium-Batterien des Typs CR123A, die aber bei Gebrauch des eingebauten Blitzes schnell erschöpft sind. Auch bei der F80 ist der hohe Energieverbrauch zu bemängeln. Mit dem zusätzlichen Batteriepack MB16 hat Nikon hier aber Abhilfe geschaffen, der die normalen Lithium-Batterien erheblich entlastet.

Weitere wichtige Features:
Blitzsynchronisation auf den zweiten Verschlußvorhang (damit erzielt man z.B. interessante Bewegungseffekte), Mehrfachbelichtungsmöglichkeit, Selbstauslöser mit 10 Sekunden Verzögerung, Belichtungskorrekturtaste, Meßwert- und Schärfespeichertaste (wichtig für kreative Aufnahmen, z.B. für Gegenlichtaufnahmen oder Silhouetteneffekte), manuelle Belichtungskorrektur (für gezielte Über- oder Unterbelichtungen) und mehr

Fazit: Gegenüber der F70 weist die Nikon F80 erhebliche Verbesserungen in der Funktionalität und Handlichkeit auf und dürfte sogar für den Fotograf mit professionellen Ambitionen interessant sein. Die Belichtungsarten und Funktionen der Nikon F80 erlauben es, mit jeder Situation fertig zu werden und lassen auch der kreativen Ader des Fotografen ausreichend Spielraum. Im direkten Vergleich mit anderen Kameras, z.B. der Minolta Dynax 7, haben andere Hersteller zwar (sehr) leicht die Nase vorn, liegen aber auch im Anschaffungspreis deutlich höher.

Der Preis der Nikon F80 liegt zur Zeit bei 1049,-DM für das Gehäuse. Im Set mit dem Zoom-Objektiv AF Nikkor 28-80mm/3.5-5.6 D kostet die Kamera 1199,-DM, das heißt im Set ist das Gehäuse deutlich günstiger als wenn man das Gehäuse einzeln kauft.
Aber der geschickte Käufer wird hier mit Sicherheit Rat wissen und das ein oder andere Prozent an Preisnachlaß herausholen, nur Mut.

Natürlich gibt es auch reichlich Zubehör zur Nikon F80: Batteriepack, Blitzgeräte, zahlreiche Objektive, Nahlinsen, eine Einstellupe, Filter, Korrekturlinsen, Fotozellen und Kabel für den Anschluß weiterer Blitzgeräte und mehr. Zudem gibt es die F80 auch noch als Modell F80S, die über eine sogenannte Datenrückwand verfügt, mit der sich auf dem Film Daten wie z.B. Datum und Uhrzeit einblenden lassen.

Viel Spaß beim kreativen Fotografieren und einen schönen Tag.

© Crucial/Webbie 2001

P.S.: Die F80 wird ihre Qualitäten auf 2 Konzerten vor Weihnachten richtig unter härtestem Einsatz unter Beweis stellen müssen. Die ersten Bilder gibt es dann Anfang Januar auf der Homepage http://www.newmodelarmy.de zu sehen.

Nachtrag: Sicher ist die Nikon F80 keine Kamera, mit der man sofort Schnappschüße machen kann. Die Bedienung ist aber trotzdem schnell erlernbar und leicht.

Die Bewertung der Bildqualität ist natürlich auch vom verwendeten Film abhängig.

Update 1: Nach den ersten Tagen "Arbeiten" muss ich feststellen, das sich gerade die neuen Funktionen als sehr nützlich erweisen. Als herausragend erweist sich der Hilfsilluminator zur Scharfstellung. Selbst in fast völlig dunklen Räumen arbeitet der Autofokus dadurch sehr zuverlässig.

Update 2: Ich bin begeistert, muss ich mal so sagen... In mittlerweile 3 Monaten hartem Einsatz hat sich die Kamera als sehr robust erwiesen. Besonders begeistert bin ich momentan, von der Schnelligkeit, mit der sich die Kamera bedienen lässt, so das mir kein Motiv mehr entgeht....

Fortsetzung folgt...




Geschrieben am: 27. Oct 2001, 18:41   von: crucial



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