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Übersicht > Foto > Digitalkameras > Canon > Canon PowerShot G1

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
gute Bildqualität, Zoom, Compact Flash II-Steckplatz

Nachteile:
liegt relativ schwer in der Hand





Digital Power
Bericht wurde 4091 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 6 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Diesmal möchte ich Euch über meine Canon PowerShot G1 berichten.

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VORWORT
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Da ich noch keinen eigenen Fotoapparat hatte und das Ausleihen endlich mal ein Ende haben sollte, war ich schon lange Zeit auf der Suche nach einem Kamera. Von Anfang an lag dabei mein Augenmerk auf den digitalen Kameras, da ich die Möglichkeit der sofortigen Aufnahmenkontrolle und die digitalen Nachbearbeitungsmöglichkeiten als großen Vorteil gegenüber den "normalen" Fotoapparaten sehe.
Weiterhin sollte die Kamera manuelle Einstellmöglichkeiten bereithalten und eine Auflösung von 3,34 Millionen Pixeln haben, damit man auch Abzüge bis zum Format 20x30cm in guter Qualität machen kann. Ich schwankte zwischen zwei Kameras hin und her.
Ausschlaggebend für die Canon G1 war letztenendes ein Angebot eines Onlineshops für 1839DM, wobei der Listenpreis bei knapp 2500DM lag. Da konnte ich nicht wiederstehen und bin nun seit März 2001 stolzer Besitzer der Canon G1. Mittlerweile bekommt man die Kamera schon für etwa 1600 DM unter anderem auch deshalb, da das Nachfolgemodell auf den Markt kommt, die G2.


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AUSSEHEN
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Die G1 sieht auf den ersten Blick wie eine ganz normale Kleinbildkamera aus. Die Vorderseite ist in einem matten silbernen Ton gehalten und beherbergt im wesentlichen das Objektiv und das Mikrofon. Die Rückseite ist in schwarz gehalten. Hier befinden sich die meisten Bedienelemente und das LCD-Display. Seitlich sind die Schnittstellen zur Außenwelt untergebracht, die größtenteils unter einer kleinen Abdeckung verstaut sind. Auf der Oberseite ist das Hauptwahlrad für die Betriebsmodi, ein Status-Display und ein Zubehörschuh, z.B. für einen externen Blitz. Im Gegensatz zu normalen Kameras ist die G1 mit ca. 500g relativ schwer, was aber nicht weiter stört.


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DIE KAMERA
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Wie schon oben erwähnt ist die Canon Powershot G1 (kurz G1) eine Digitalkamera mit 3,34 Megapixeln. Sie hat drei feste Auflösungen:

- 2048 x 1536 Pixel
- 1024 x 768 Pixel
- 640 x 480 Pixel

In jeder dieser Auflösungen läßt sich noch zwischen drei Kompressionstufen wählen, die die Qualität
und die Größe der JPG-Bilder beeinflussen. Durch diese Variationen schwankt die Bildergröße etwa 80KB und 1800KB. Zusätzlich gibt es noch einen RAW-Modus, in dem die Bilder praktisch ohne Kompression abgespeichert werden. Das schlägt dann allerdingt mit fast 2500KB zu buche. Die Kamera ist auch in der Lage kurze AVI-Filme mit Ton in der Auflösung 320 x 240 Pixel bei 15 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Das ganze ist aber mehr als kleines Extra zu sehen. Die G1 ist und bleibt eine Kamera.

Als Speicherkarte kommt eine für eine 3,34 Megapixel-Kamera recht kleine Compact-Flash-Karte(CF)
mit 16MB zum Einsatz. Allerdings hat die Kamera einen Slot für CF-Karten vom Typ II. Das bedeutet das man die Auswahl hat zwischen normalen CF-Karten mit bis zu 256MB und den Mini-Festplatten (Microdrive) von IBM mit Größen von 340MB (ca. 520DM) und 1GB (ca 1000DM).

Die Stromversorgung der Kamera geschieht eine Lithium-Ionen-Batterie mit 7,4 Volt. Bei eingeschaltetem LCD-Display beträgt die Anzahl der möglichen Aufnahmen ca. 230 Bilder, wenn es ausgeschaltet ist etwa 800 Bilder. Bei Filmaufnahmen reichen die Akkus für ca. 160 Minuten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß die Akkus wirklich recht lange halten und man nicht ständig neu aufladen muß. Um Strom zu sparen schaltet die kamera sich automatisch aus, wenn drei Minuten lang keine Taste mehr gedrückt wurde. Genauso wird eine eventuelle Verbindung zum PC nach 5 Minuten unterbrochen.

Der LCD-Monitor ist ein Highlight der G1. Er läßt sich um bis zu 180 zur Seite klappen, wobei er in den 90 Grad-Positionen jeweils einrastet. Ist er ganz aufgeklappt, kann man ihn zusätzlich noch um 180 Grad nach vorne und um 90 Grad nach kippen. Dabei stellt das Display das Motiv automatisch um 180 Grad gedeht dar. Dadurch ist ist sogar problemlos möglich sich selbst aufzunehmen und dabei alles gleichzeitig im Display zu beobachten. Wenn die Umgebung zu hell ist, um die Motive auf dem Display vernünftig zu sehen, läßt sich die Helligkeit des Displays anpassen.
Die Anzahl der noch möglichen Aufnahmen, die aktuelle Kompression, der Ladezustand des Akkus und die aktuellen Modi werden in Kurzform im kleinen Display auf der Oberseite dargestellt.

Am Haupt-Wahlrad auf der rechten Oberseite der Kamera kann man zwischen vier grundsätzlichen Betriebsmodi wählen.

1. den Aufnamemodus
2. den Ausschaltzustand
3. den Wiedergabemodus
und 4. den Übertragungsmodus.

Die Aufnahme wird durch die 2-stufige Verschlußtaste auf der rechten Oberseite ausgelöst. Die erste Stufe bewirkt die automatische Einstellung von Belichtung, Weißabgleich und Fokus. Mit der zweiten Stufe wird schließlich die Aufnahme gemacht. Wie bei jeder Digicam dauert dieser Vorgang einen Moment, bis zu einer Sekunde (hängt vom Modus ab), so daß man nicht sofort das nächste Bild machen kann und bei schnell beweglichen Objekten aufpassen muß. Aber mit den richtigen Einstellungen sind auch bewegte Bilder kein großes Problem. Für die Aufnahmen läßt sich die ISO-Empfindlichkeit auf 50, 100, 200, 400 oder Automatik einstellen. Der Blitz macht seine Sache sehr gut, aber wem der integrierte Blitz nicht ausreicht hat auch die Möglichkeit einen externen anzuschließen.

Am oberen Rand der Verschlußtaste befindet sich ein keiner Hebel für den Zoom. Die Brennweite läßt sich auf einen Wert zwischen 7 und 21mm einstellen, was etwa 34 bis 102mm bei einer 35-mm-Kamera entspricht. Zusätzlich kann ein so gezoomtes Bild durch den eingebauten Digitalzoom um ein weiteren Faktor 2 oder 4 gezoomt werden. Eine eine Taste auf der Rückseite kann man den Makromodus aktivieren, der es erlaubt Bilder im Abstand von 6 bis 70cm aufzunehmen. Ich hab diesen Modi schon des öfteren ausprobiert und finde die Qualität super.

Ins Hauptwahlrad integriert,d.h. als zweites Rad direkt darauf, sind die Einstellmöglichkeiten für den Automatik-, Landschafts-, Schwarzweiß-, Stitch-, Film- und einige andere Modi. Mit demselben Rad besteht auch die Möglichkeit die Verschlußzeit, die Blende, den Weißabgleich und die Blitzintensität einzustellen. Hierbei werden die Parameter allerdings nicht auf dem großem LCD-Display angezeigt, sondern auf dem kleinen auf der linken Oberseite der G1.

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle den Stitch-Modus. In diesem Modus nimmt man nacheinander in einer vorher festgelegten Reihenfolge bis zu 26 Bilder aufnehmen, die später von der mitgelieferten Software zu einem großem Bild zusammengefügt werden. Durch diese Funktion ist es möglich, wie mit einer Videokamera, sich im auf der Stelle im Kreis zu drehen und am Ende ein Bild des gesammten Panoramas zu erhalten. Ich habe diese Funktion schon mehrfach ausprobiert und mir das fertige Bild dann mit einer Bildbearbeitungssoftware genauer angeschaut. Ich habe trotz intensiven Suchens keinerlei Nahtstellen der Einzelbilder gefunden. Die Qualität ist 1a und ich bin immer wieder begeistert.

Desweiteren besitzt die Kamera einen Selbstauslöser mit einer Auslösezeit von etwa 10 Sekunden. Im Lieferumfang ist auch eine Fernbedienung, die ich dem Selbstauslöser vorziehe. Über die Fernbedienung hat man sogar die Möglichkeit zu zoomen und in den Wiedergabemodus zu wechseln und durch die schon vorhandenen Aufnahmen zu blättern.
Es besteht auch die Möglichkeit die Kamera über den PC mit der mitgelieferten Software fernzusteuern, wobei man durch die dafür benötigten Kabel einen eingeschränkten Aktionsradius hat.

Die Darstellung der schon aufgenommenen Bilder geschieht im Wiedergabemodus auf diesem Display in zwei Zuständen, zum einen jedes Bild einzelnen und zum anderen mehrere kleine Vorschaubilder gleichzeitig um einen Überblick zu bekommen. Bei einzelnen Bildern hat man sogar die Möglichkeit in zwei Stufen in das Bild zu zoomen und darin zu scrollen. Das erleichtert es die Bilder zu finden, die nicht optimal gelungen sind und diese dann zu löschen.
Über die einfache und fast selbsterklärende Menüführung lassen sich problemlos weitere Manipulationen an den Bildern vornehmen, z.B. rotieren, zusammenstellen von Diashows oder das Schützen von Bildern vor unbeabsichtigten Löschen. Auch die anderen Funktionen, wie z.B. das Ändern der Auflösung und des Formates, die Lautstärke, das Formatieren der CF-Karte sowie Kontrast, Schärfe und Farbsättigung sind sehr einfach zu bedienen und einzustellen.

Im Übertragungsmodus kann man schließlich die aufgenommenen Bilder zum PC übertragen. Dies geschieht entweder über die USB-Schnittstelle oder die serielle Schnittstelle. Im Lieferumfang ist allerdings nur ein Kabel für die USB-Schnittstelle, das serielle Kabel muß man extra erwerben. Da USB aber eh schneller ist als die serielle Datenübertragung kommt die serielle Schnittstelle eher selten zum Einsatz.
An weiteren Anschlußmöglichkeiten besitzt die G1 einen Audio/Video-Ausgang, einen Gleichspannungseingang sowie ein Gewinde auf der Unterseite für ein Stativ.
Über den AV-Ausgang ist es auch Möglich die G1 als Webcam zu benutzen, eine interessante Alternative wie ich finde, die ich des öfteren nutze. Ein Nachteil dabei ist allerdings, das die G1 nach etwa 5 Minuten in einen Standby-Modus wechselt, was ich ihr trotz diverser verschiedener Einstellungen nicht abgewöhnen konnte. Aber ein kurzes drehen am Haupt-Wahlrad schafft hier dann Abhilfe und stört nicht großartig.

Als Software liegen folgende Programme für PC und Mac dabei:

- Photostitch

Mit Hilfe dieses Programm lassen sich die Einzelbilder der im Stitch-Modus aufgenommen Bilder zu einem großen zusammenfügen.

- ZoomBrowser Ex

Hiermit können die Aufnahmen zum PC übertragen und verwaltet werden. Dieses Programm ist aber nicht zwingend notwendig, da man die Bilder mit jedem anderen Programm übertragen kann, das den entsprechenden Twain-Treiber der Kamera unterstützt. Bei der Übertragung über ein gutes Bildverarbeitungsprogramm kann man so direkt die vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten nutzen.

- Remote Capture

Dient zur Fernsteuerung der G1 mit dem PC.

- Photo Record

Ist eine Art Fotoalbum, was ich persönlich allerdings noch nicht benutzt habe.


Die drei ersten Programme sind sehr einfach zu bedienen und man muß die Hilfe nur selten zu rate ziehen.

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MEINE ERFAHRUNGEN
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Beim Kauf der G1 sollte man sich das große LCD-Display genau ansehen. Ich habe von vielen Fällen gehört, wo das Display sogenannte Hotpixel, also LCD-fehler enthalten hat. Also genau anschauen, um sich hier Frust zu sparen.

Für die Aufnahmen nehme ich meistens die mittlere Auflösung. Die Qualität ist auch hier noch sehr gut und der Speicherbedarf liegt dann nur bei etwa 200KB, wodurch man ca. 45 Bilder auf der CF-Karte speichern kann. Höhere Auflösungen benutze ich eigentlich nur dann, wenn abzusehen ist, daß ich mir hiervon Abzüge machen möchte.

Wenn man längere Zeit nicht die Möglichkeit hat den Akku aufzuladen, sollte man unbedingt das LCD-Display abschalten und wenn möglich keinen Blitz benutzen. Diese beiden Funktionen gehen sehr stark auf den Akku. Beim Betrieb als Webcam sollte die G1 immer mit Netzkabel betrieben werden.

Ein bißchen gewöhnungsbedürftig ist die Bedienung des Haupt-Wahlrades mit den zwei Rädern übereinandern. Da kommt es leicht mal vor, das man beim stellen des unteren Rades das obere aus Versehen mitdreht und sich die Kamera dann in einem anderen Aufnahmemodus befindet. Hier sollte man auf Nummer sicher gehen und immer noch einmal die Einstellung kontrollieren.

Die fertigen auf den PC übertragenen Bilder haben eine sehr gute Qualität. Ich bereue es keine Minute mir diese Digitalkamera gekauft zu haben und hab auch jetzt noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgereizt. Im Normalfall macht schon der Automatikmodus brilliante Aufnahmen, so daß man sich manuelle Einstellungen sparen kann.
Ein Problemfall sind, wie auch im Fernsehen oft zu sehen, gestreifte Hemden. Hier tritt dann ein Moire-Effekt auf und die Aufnahme sind nicht gut. Vielleicht kann man diese Effekte aber auch durch mir noch unbekannte Einstellungen umgehen.

Über die mitgelieferte Software können auch Firmware-Updates der Kamerasoftware auf diese übertragen werden. Die Updates kann bei bei www.canon.com im Internet bekommen. Dort gibt es auch eine Anleitung wie man hierfür vorzugehen hat. Auch wenn dort eine Warnhinweis steht sollte man nicht zurückschrecken. Das Einspielen der neuen Software ist mit der Anleitung völlig problemlos und einfach.

Am Schluß noch ein Wort über das Handbuch. Es ist sehr strukturiert aufgebaut und leicht verständlich. Ein gutes Inhaltsverzeichnis hilft das entsprechende Kapitel zu finden. die Beschreibungen sind so, daß auch ein Anfänger damit klar kommen kann.
Am Ende des Buches sind auch diverse mögliche Fehlerquellen im Umgang mit der Kamera beschrieben und wie man dann Abhilfe schaffen kann. Alles in allem ein vorbildliches Handbuch.

Auf eine Aufzählung der gesamten technischen Daten verzichte ich an dieser Stelle, da ich das meiste im obigen Text schon erwähnt habe. Wer mehr Details und alle technischen Daten auf einen Blick haben möchte, dem empfehle ich die Seite http://www.canon.de/powershot.

Ich hoffe ich konnte Euch hiermit einen guten Eindruck über die G1 vermitteln. Viel Spaß mit der G1, ich geb sie jedenfalls nicht wieder her :-)


Lieferumfang:

- die Kamera
- Batterie
- Stromversorgungsadapter
- 16MB CF-Karte
- USB-Kabel für den Datentransfer zum PC
- Tragegurt
- Software für PC und Mac




Geschrieben am: 30. Sep 2001, 14:21   von: Taras



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